Wie soll die Biosphäre gerettet werden?

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— Projekt zur Rettung der Biosphäre –

 

— Hauptartikel —

 

 

 

 
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Inhalt

Einleitung

Kohlenstoff und Wald

Klimaveränderungen

Erhaltung der Meeresströmungen

Versauerung der Ozeane

Sonstige Veränderungen der Gewässer

  • Sauerstoffmangel in Gewässern – Abfallwärme im Wasser
  • Radioaktive Verseuchung des Planeten bekämpfen

    Rohstoffraub

    Artenschutz

    International geregeltes Flächenmanagement
    Kreislaufwirtschaft

    Überbevölkerung
    Vergiftung der Umwelt
    Kriege
    Eingriffe in die Evolution

    Zusammenfassung

     

     

     

    Einleitung

    Katastrophen

    Eine Menge von globalen Katastrophen sind in der Entstehung begriffen. Sie müssen alle gleichzeitig verhindert werden. Die Schwierigkeit der Darstellung kommt hier dadurch zustande, daß diese Katastrophen sich gegenseitig verstärken und daher gemeinsam gelöst werden müssen. Hier soll es jedoch um die Errettung der Biosphäre gehen, wozu gleichzeitig das Klima gerettet, die Nahrungsmittelsicherheit und die nachhaltige Energiesicherheit der Menschheit sichergestellt, Bildung verbessert und eigentlich der Kapitalismus abgeschafft werden muß. Die Hilflosigkeit der Menschheit diesen Krisen gegenüber, beruht jedoch auf sozialen Problemen, welche nicht im Rahmen dieses Beitrages behandelt werden können.
    Besonders besorgniserregend sind der Treibhauseffekt und die radioaktive Versuchung der Umwelt. Der Treibhauseffekt ist deswegen so problematisch, weil er auf der Erzeugung von Energie durch Verbrennung beruht und der Energiehunger der Menschheit, der hierzu führt, noch anhält.

    Abwenden!

    Zur Zeitgewinnung sollen erst einmal große Wüstengebiete begrünt werden. Zwischenzeitlich muß weltweit für eine nachhaltige Energieversorgung gesorgt werden – dann der überschüssige Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt werden. Dabei müssen alle Register gezogen werden. Gleichzeitig muß irgendwie Artenschutz betrieben werden.
    In erster Ordnung werden einige der bedrohlichen Probleme bereits in »Planetostatische Nachhaltigkeit« betrachtet. Dort wird allerdings nicht behandelt, wie man mit den Katastrophen umgehen soll, sondern nur der Zustand der stationären Nachhaltigkeit, wie er nach einer überwundenen oder abgewandten Klimakatastrophe eintreten könnte, erläutert.

     

    Rettung der Biodiversität

    Notwendigkeit

    Der Wert der Biosphäre ist nicht abzuschätzen. In diesem Kapitel betrachten wir die Biodiversität, die aus einer Menge genetisch codierter biochemischer Lösungen für biologische Probleme besteht, die auf die Art der auf diesem Planeten gebräuchlichen Informationsspeicherung, auf seinen speziellen Code, auf die Art der Histone und Chaperone und auf die chemischen und physikalischen Bedingungen des Planeten bezogen sind und so in erster Linie für uns selbst interessant sind. Diese Informationen charakterisieren das Leben unseres Planeten und seinen Entwicklungsstand. Information, soweit sie einen Nutzen hat, unterscheidet sich genau dadurch von der Information des Zufalls. Ihre Menge läßt sich berechnen, ihr Nutzen nicht. Die Natur in ihrer Blindheit hat Wege gefunden, diese nützliche Information hervorzubringen, zu speichern, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Aufgrund des Entropiesatzes kosten allein Speicherung und Pflege dieser Information Energie. Durch verschwenderischen Umgang mit Phänotypen gelang es der Evolution diesen Energieverbrauch durch Coevolution des Transkriptions- und Expressions-Apparates und des Reparaturmechanismus und des Zellschutzes zu minimieren. Wertvolle molekulare Mechanismen, von denen die meisten noch unbekannt sind, sind entstanden. Der Umgang mit Phänotypen und die innerartliche Konkurrenz zeigen: Nicht die Arten und ihre temporären Erscheinungen machen den (physikalischen) Wert dieser Information aus, sondern die Gene, welche durch diese Evolution entwickelt werden. Die Entwicklung durch natürliche Selektion hat für die Biologie des Planeten Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist eine massive Parallelentwicklung, der Nachteil das Angewiesensein auf Vielfalt. Die Vielfalt dieser Information ist bedroht.
    Diese bedrohte Information läßt sich nur retten, wenn auch die Biodiversität der einzelnen Arten bewahrt wird. Sie hängt von der Erhaltung der Lebensbedingungen und Biotope dieser Arten ab.
    Artenreiche Biotope, wie Regenwälder oder Korallenriffe sind durch die Tätigkeit des Menschen besonders bedroht. Die Erhaltung dieser Biotope, sowie die Beibehaltung der physikalischen und chemischen Bedingungen in der Tiefsee und die Zurückdrängung der Desertifikation sind die wichtigsten Aufgaben zur Rettung der Biosphäre auf dem Planeten. Weiter unten wird die schwierige Erhaltung der Korallenriffe behandelt. In in »Wie soll die Vernichtung des Waldes verhindert werden?«, wird auf die Erhaltung und Wiederaufforstung des Waldes und die prinzipielle Beeinflussung der auch klimarelevanten Biomasse, in »Wie soll man Kontinente bewässern?« wird auf die Zurückdrängung der Wüsten und die besondere Beeinflussung der Biomasse eingegangen.
    Die Tiefsee ist durch Überhitzung, Sauerstoffmangel und Rohstoffabbau gefährdet.

    Die Biodiversität ist verantwortlich für das Überleben der Arten und selbstverständlich auch der Kultursorten.
    Bei Strafe des Untergangs ist die Rettung der Biodiversität unbedingtes Erfordernis.
     

    Invasive Arten

    Eine ganz besondere (biologische) Gefahr für die Biodiversität geht von invasiven Arten aus. Invasive Arten wandern durch den Menschen, durch internationalen Waren-Transport und durch den Klimawandel neue Regionen und können dort bei zufälliger Überanpassung zu einem explosiven Wachstum finden und einheimische Arten verdrängen. Die Gefahr ist lange unterschätzt worden. Sie müssen frühzeitig ausgerottet werden, sonst steigen die Kosten unermeßlich. (#0066cc;">Ein Artikel hierzu ist geplant.)

     

    Kohlenstoff und Wald

    Das Abschmelzen des Methanhydrats in der Arktis muß verhindert werden. Dazu muß mit allen Mitteln Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden werden. Wald zu pflanzen ist eine zwar mittel- und langfristige, jedoch einfache Methode, da er, wo genug Wasser ist, (fast) von allein wächst.

    Die Vernichtung der Wälder erzeugt neben der zusätzlichen Verseuchung der Atmosphäre mit kohlenstoffhaltigen Gasen noch das Problem der Zerstörung von Biotopen. Auf das Waldproblem wird in »Wie soll die Vernichtung des Waldes verhindert werden?« (LL = #c67514;">±0) eingegangen.

    Die billigste Methode Kohlenstoff zu absorbieren, ist es Wald zu pflanzen. Allerdings wächst Wald da, wo er wachsen kann, auch von alleine. Deshalb müssen Flächen an den Wald zurückgeben werden und Flächen, die zu trocken sind, um Bäume zu pflanzen, nachhaltig bewässert werden. Diese Methode wirkt mittelfristig.
    Es muß Kohlenstoff sehr viel schneller gespeichert werden, als die Natur das bisher mithilfe von Sonnenenergie getan hat.
    Prinzipiell kann auf allen Kontinenten mehr Holz wachsen.

     

    Die Hauptidee

    Zur Kohlenstoffreabsorption wird kurzzeitig Nordafrika, der asiatische Steppengürtel und die arabische Halbinsel begrünt. Dazu werden die Flüsse Topol, Irtytsch und Ischim teilweise zum Aralsee umgeleitet, und der Fluß Ob zur arabischen Halbinsel, sowie die Flüsse Jenissej und Ob zu großen Teilen von der Mündung an nach Nordafrika umgeleitet. Vorher berechnen Klimaforscher die Wichtigkeit der Flüsse für den Salzgehalt des Nordpolarmeeres, seine Temperatur und das globale Förderband.
    Mehr dazu steht in »Desertifikation stoppen! – Wie soll man die Kontinente bewässern?«
    Das Projekt hat nur Sinn, wenn während der Zeit der Begrünung Kohlenstoff gewonnen bzw. Öl geerntet, der (Sauerstoff entfernt) und in alte Öllagerstätten zurückgepumpt wird. Das heißt, daß der im asiatischen Steppengürtel und der dann in Afrika wachsende Wald zusammen mit der Wiederbegrünung Kalimantans, Sumatras, Südamerikas und des Kongobeckens eine kurze Verschnaufpause von zwei bis drei Jahrzehnten bringen soll, die dann intensiv zur eigentlichen Lösung des Klimaproblems genutzt werden muß.
    In einige sehr tief gelegene und besonders sicher verschließbare Lagerstätten sollte auch ein wenig Schwefelkohlenstoff gepumpt werden um den durch Kohleabbau in die Biosphäre gelangten Schwefel wieder zu entfernen.
    Mehr dazu steht in »Wie soll man Kohlenstoff absorbieren?«. Solange diese Maßnahmen noch nicht greifen, weil z. B. Wasserleitungen und Wasserspeicher noch im Bau sind, ist zu beachten, was unter »Wie erzeugt man künstlichen Regen?« (#0099ff;">PDF Juni im upload) erläutert wird.

     

    Waldreparatur – Klimareparatur

    Wird rechtzeitig genügend Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt, kann damit das Klima gerettet werden.

    Bewaldet bzw. wiederbewaldet werden sollen

    • Teile des asiatischen Steppengürtels,
    • Südamerikanische Regenwälder,
    • die Regenwälder Kalimantans, Sumatras und Madagaskars,
    • das derzeit autrocknende Nordafrika und
    • die Regenwaldzonen Zentralafrikas,
    • sowie stark entwaldeten Vereinigten Staaten.

    In Europa gibt es zwar auch nachhaltige Forstwirtschaft, dafür wird der Wald jedoch durch die Emissionen von Fahrzeugen, Kraftwerken und Industrie geschädigt und ist krank. Mehr Wald hilft auch hier. Die Schädigung durch die Fahrzeuge (CO2 O3, N2O, Ruß, … ) lassen sich durch Eindämmung des Individualverkehrs reduzieren.

    Für die meisten der Projekte wird sehr viel Energie benötigt. Zusätzlich muß der jetzige Konsum von chemischer Energie substituiert werden. Es wird daher eine extreme Menge an Energie benötigt. Dazu steht mehr in »Wie soll die Energieerzeugung der Zukunft aussehen?« Wichtig auch für die Energieversorgung, je mehr Wald auf der Erde steht, desto mehr Sonnenenergie wird absorbiert – desto mehr Energie wird ohne Zutun des Menschen gespeichert.

     

    Wald in Asien

    Die Wälder Rußlands sind äußerst wertvoll für den gesamten Planeten. In »Wie soll man Kohlenstoff absorbieren?« und »Was ist die Kohlenstoffbombe Rußland?« wird erläutert, daß in Rußland auch große Mengen Kohlenstoff in Mooren und vor allem in Methanhydrat gespeichert ist. Dieser Kohlenstoff würde im Falle einer Klimakatastrophe in wenigen Jahren verlorengehen. Sollten die Bemühungen vieler Länder nicht ausreichen, muß auch in Sibiren auf geeignetem Substrat amerikanisches Rotholz angepflanzt werden, um Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu entfernen.

     

    Noch reduzierten Kohlenstoff sammeln!

    Neben Holz sollte in Afrika (jetzt noch nicht – erst, wenn die Hauptidee umgesetzt wurde) etwas Pflanzenöl gewonnen werden. Das Holz sollte zu Kohle verarbeitet und unter Luftabschluß (Schutzgas) eingelagert werden. Neue kohlenstoffhaltige Baumaterialien (Kohlefasern, Kohlenstoffkeramiken und andere) helfen bei der Speicherung von Kohlenstoff. Pflanzenöl wird, sobald genug Energie verfügbar ist, (chemisch) reduziert und in alte Öllagerstätten gepumpt, soweit sie noch abzudichten sind.
    Diese Maßnahmen haben nur Sinn, wenn der Abbau von Kohlenstoff und kohlenstoffhaltigen Substanzen weltweit vollständig unterbunden wird.
    Die Waldvernichtung in Südamerika, Südostasien, Zentralafrika und Madagaskar muß beendet werden.
    Erläutert werden diese Maßnahmen auch in »Wie soll man Kohlenstoff absorbieren?«.

     

    Klimaveränderungen

    Sollte die Jahresdurchschnittstemperatur durch den Treibhauseffekt um ein Grad ansteigen, werden sich bereits Klimazonen verschieben. Sie könnten die gewohnte Landwirtschaft in einigen Gegenden Europas verunmöglichen.

     

    Vegetationszonenveränderungen

    Sollten sich die Klimazonen aufgrund der hohen Konzentrationen an Treibhausgasen verändern, werden die Vegetationszonen nicht schritthalten. Substratgrenzen und geologische Barrieren erschwerten die Verlagerung von Vegetationszonen. Der Verlust von Arten und Biotopen wäre die Folge. In der Folge könnte noch weiteres Holz verloren gehen.
    Vorausschaued müssen Klimaforscher, Geo-, und Biologen gemeinsam berechnen, wohin sich die Vegetationszonen bei welcher Klimaveränderung verschieben. Biotope hängen vom Klima, dem Substrat und oft von angrenzenden Biotopen ab. Viele Biotope müssen planvoll umgesiedelt werden. Dazu muß genügend Fläche zur Verfügung stehen. Für viele Biotope wird es keinen Platz mehr geben.
    Ändert sich das Klima tatsächlich, muß wahrscheinlich ein neues Gleichgewicht gefunden werden. Es ist nicht gesagt, daß das hochgradig rückgekoppelte Gesamtsystem wieder zum Gleichgewicht zurückfindet.
    Zentrale Feststellung ist daher:
    Die Klimaveränderungen müssen unbedingt verhindert werden!

     

    Erhaltung der Meeresströmungen

    Die derzeitigen Meeresströmungen sind hauptsächlich eine Folge der Rotation der Erde, der Erwärmung an der Sonnenseite und der Abkühlung an der Nachtseite, der Erwärmung am Äquator und der Abkühlung an den Polkappen, sowie des Salzgehales und des Profils der Meere, sowie der Form der Kontinente. Die Meeresströmungen werden durch Dichteänderungen aufgrund von Temperatur und Salzgehalt des Wassers, sowie durch Korioliskräfte angetrieben. Stärke, Gerichtetheit, Form der strömungen und einige kleinere Meeresströmungen in Gänze hängen in empfindlicher Weise von einigen Klimaparametern ab.
    Einige Meeresströmungen sind daher derzeit schon (potentiell) bedroht. Dazu gehört der Golfstrom, der Algulhasstrom und der Davidsonstrom.
    Vom Wasseraustausch der Ostsee mit der Nordsee, des Mittelmeeres mit dem Atlantik, des Schwarzen Meeres mit dem Mittelmeer, von den Zuflüssen zu Aralsee, Kaspischem Meer, Tschadsee und Schwarzem Meer hängt viel ab. Die Seenlandschaft im Süden Afrikas hängt ebenfalls von den Niederschlägen in Afrika ab. Die großen Flüsse der Erde transportieren Schlamm und Salz. Von ihrem Salzgehalt hängt die Art der Meeresströmungen ab. Zu wenig Salz oder zu viel Salz sind schlecht für die Meeresströmungen. Daher hängen die Meeresströmungen auch von der Erhaltung der Regenwälder ab.
     

    Rettung des Golfstroms

    Einge Meeresströmungen werden vom Klimawandel beeinflußt. So zeigen Klimasimulationen, daß der Golfstrom bei weiterer Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre eher das heißt zu weit im Süden abbricht. Die Wahrscheinlichkeitfür eine solche gravierende Änderung steigt mit dem Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre. Sollte das eintreten, hat das Auswirkungen auf das Klima in Europa, Norafrika und Asien. In Europa würde es ca. 5 ° kälter werden.
    Da der CO2-Gehalt der Atmosphäre nicht kurzfristig wieder gesenkt wird, ist es notwendig, den Golfstrom etwas zu verstärken.
    Wie entsteht der Golfstrom? Der Golfstrom speist sich aus zwei Richtungen, dem Golf von Mexiko und der nördlichen karibischen Strömung die nördlich der Insel Kuba fließt. Die Stärke der Anteile hängt von der Jahreszeit ab. Die Ströme vereinigen sich zwischen Kuba Florida und den Bahamas. Um die Stärke des Golfstromes zu erhöhen, können Strömungswiderstände beseitigt werden. Dazu können Korallenriffe, die sich quer zur Strömungsrichtung im flachen Wasser gebildet haben, mithilfe von Schiffskränen so umgebettet werden, daß sie Längsgestalt annehmen. Mithilfe neuer Korallensaaten kann die Form von Riffen insbesondere auf der Lee-Seite (bzgl. der Wasserströmung) strömungsgünstiger gestaltet werden. Außerdem können bei der Vereinigung der Strömungen durch Längsriffel. Wirbelbildungen vermieden werden. Da ein Teil der Strömungsrichtung sich jahreszeitlich ändert kann in Bereichen, in denen die Strömungsrichtung variabel beeinflußbar sein muß, mithilfe von Strömungskraftwerken so in den Strom gedreht werden, daß genau Querkomponenten zur gewünschten Strömungsrichtung abgeschwächt werden. Strömungswiderstände sind in jeder Strömung wichtig. Auf diese Weise kann daher die Strömung nach Norden verstärkt werden. Der Vorteil der Methode liegt darin, daß das in Richtung Norden fließende Wasser einen erhöhten Durchfluß auffweist. Das Schicksal des Golfstromes ist es, als warmes Oberflächenwasser langsam salzreicher zu werden, und schließlich nach Kollision mit und Ablenkung durch den Labradorstrom salzfingerartig abzusinken. Dieses Schicksal tritt bei erhöhtem Volumenfuß (1 … 2 %) etwas später ein. So kann dem vorzeitigen Umkippen des Golfstromes leicht entgegengewirkt werden. Dieses Projekt ist nur als eine Kooperation zwischen der Europäischen Union (Geldgeber), der Republik Kuba, dem Commonwealth der Bahamas und den Vereinigten Staaten von Amerika denkbar und muß von den Vereinten Nationen beschlossen werden.
    Projekte, den Golfstrom in der flachen Karibik in Süd-Nord-Richtung zur Energieerzeugung zu nutzen, müssen verboten und schwer unter Strafe gestellt werden. Dieser wichtige Strom darf nicht abgeschwächt werden! Statt dessen können Gezeitenkraftwerke genutzt werden (»Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus?«).
    Die hier vorgeschlagenen Maßnahmen sind zunächst eine enorme Belastung für die Korallenriffe. Deswegen ist es notwendig sonstige Schadstoffeinleitungen und unnötige Sandaufwirbelung zu vermeiden.
     

    Rettung des Algulhasstroms

    Der Algulhasstrom transportiert in Abständen salzhaltiges Wasser in den Südatlantik. Schwächt er sich ab, schafft er das nicht mehr. Der Atlantik benötigt dieses Salzwasser in Abständen. Ein sinnvoller Umgang mit dem sich abschwächenden Strom wäre es, die Beschaffenheit der Felsen vor der Küste Südafrikas so zu beeinflussen, daß der Strom weiter nach Westen strömt. Dazu müssen die in Ost-West-Richtung verlaufenden Felsflächen durch Verkleidungen geglättet und Hindernisse beseitigt werden. Strömungen schmiegen sich Oberflächen an. Durch Felsformationen entstehende Wirbel können beeinflußt werden. Die Installation kann auch steuerbar ausgeführt werden.

    Klimarelevante Meeresströmungen dürfen nicht verändert werden!
     

    Einmündungen ins Nordpolarmeer

    Dieses gilt natürlich auch für die nach »Desertifikation stoppen! – Wie soll man die Kontinente bewässern?« umzuleitenden Nordpolarmeerzuflüsse Jenissej und Ob. Ihre Klimarelevanz ist vor der Veränderung zu berechnen. Sind sie an den Mündungen zu wichtig, ist eine verstärkende Zuleitung von Lena zum Jenissej und vom Jenissej zum Ob zu legen.

     

    Versauerung der Ozeane

    Dieser erhöhte CO2-Eintrag in die Biosphäre führt auch zu einer Versauerung der Ozeane. Die Versauerung der Ozeane trifft mit der gleichzeitigen Erwärmung und der Überfischung, sowie dem Streß durch Schiffahrt und Ölförderung zur Unzeit ein. Die empfindlichsten Biotope, die Korallenriffe sind weltweit bereits geschädigt. Bei einer zu starken Versauerung werden sie sterben. Dann nützen auch den kleinen Inseln, die durch Meeresanstieg bedroht sind und von Korallen geschützt werden, die toten Riffe nichts mehr.
    Der Artenreichtum der Meere ist bedroht.
    Der überschüssige Kohlenstoff muß aus der Atmosphäre entfernt werden.
    All dies’ hat jedoch keinen Einfluß, wenn nicht der (nicht-verallgemeinerbare) Autoverkehr beendet wird (»Der energetische Blickwinkel in der Politik – Warum der Individualverkehr sterben muß«).
    Der Kampf gegen die Versauerung der Ozeane muß als ersten Schritt das Ende der künstlichen CO2-Emissionen beinhalten.

     

    Erhaltung der Korallenriffe

    Die Korallenriffe sind vor allem durch die Erniedrigung des pH-Wertes des Meeres bedroht. (»Der pH-Wert des Planeten Erde – Versauerung und Artenvielfalt«) Aus diesem Grunde müssen sie beschützt werden. Leider wird es kaum gelingen, alle Korallenriffe zu schützen. Es muß daher eine kluge Auswahl getroffen werden. Falls das Klima zurückgestellt werden kann, können Arten auf ausgesuchten Riffen überleben. Das setzt voraus, daß die Ursache der Versauerung der Meere aktiv bekämpft wird.
     

    Arten des Schutzes

    Die erste Variante ist die Konservierung der Lebensformen. Diese Methode hat den bedeutenden Nachteil, daß das Riff mit den geschützten Arten vollständig vom Meer abgetrennt wird, woraus eine Verringerung der Artenvielfalt resultiert. Diese Methode erlaubt jedoch den pH-Wert zu kontrollieren. Ihre Nachteile bestehen darin, daß große auf das offene Meer angewiesene Tiere das Riff nicht mehr besuchen können. Es muß nur wenig Kalk stetig zugeführt werden.

    Eine zweite Methode besteht darin, den pH-Wert durch Berücksichtigung der Meeresströmungen zu beeinflussen. Dazu können basisch angereicherte Karbonatpfähle, mit für den Zweck designter schwacher Löslichkeit, auf der Strömungs-Luv-Seite in die Wasserströmung gerammt werden. Hierzu eignen sich nur Flachwassergebiete, wie man sie z. b. in der Karibik findet. Der Vorteil ist, daß Fische und andere Arten aus der See zum Riff gelangen können. Es besteht Austausch. Der Nachteil ist, daß die Methode nicht sehr effizient ist, da die Strömung sich ändern kann und ein großer Teil des basischen Materials verschwendet wird. Das kann man dadurch ausgleichen, daß man die betroffenen Riffe so auswählt, daß sich in Hauptströmungsrichtung hinter ihnen weitere Riffe befinden. Um die Wirkung zu verbessern, können strömungsbeeinflussende Wände gezogen werden. Hat man wirklich ausgedehnte Flachwasserbereiche und sehr ausgedehnte Riffe, kann man vor ihnen auch einfach ein Granulat mit definierter Löslichkeit zur Langzeitbeeinflussung auf den Meeresboden streuen. Diese Methode kann den pH-Wert jedoch nur gering beeinflussen. Man sollte nicht versuchen, den pH-Wert vollständig zurückzustellen! Verfeinert werden kann die Methode wie bei dem Verfahren zur Aufforstung des tropischen Regenwaldes durch gleichzeitige Einsatz von Granulaten mit unterschiedlicher Löslichkeit. Der pH-Wert sollte effektiv nur zu etwa einem Drittel zurückgestellt werden. So kann Material gespart, das Überleben verlängert und ein längerer Zeitraum für evtll.e genetische Anpassung geschaffen werden.

    Langfristig – besser noch mittelfristig – muß der überschüssige Kohlenstoff und der überschüssige Schwefel (nur wenig) aus der Atmosphäre entfernt werden. Das Abfließen von Nitrat und Phosphat aus der Landwirtschaft ins Meer ist zu verhindern.
     

    Aussaat von Korallenriffen

    Mithilfe gereinigten Schrotts ohne giftige Schwermetalle kann man Korallenriffe aussäen. Dabei hilft die Elektrochemie ein wenig mit. So kann der Ort von Korallenriffen langfristig beeinflußt werden. Die komplexe Oberfläche von entgifteten Schiffswracks oder U-Bahn-Waggons hilft hierbei, schnell neue Korallenoberfläche zu schaffen. Das Eisen düngt die Meere. Gleichzeitig können hier Methoden der schonenden pH-Beeinflussung angewandt werden.

     

    Sonstige Veränderung der Gewässer

    Sauerstoffmangel in Gewässern – Abfallwärme im Wasser

    In Binnengewässern entsteht Sauerstoffmangel meist durch Temperaturschichtung. Gerade Kühlabwässer von Kraftwerken heizen viele Gewässer auf. Die Temperaturschichtung verhindert, daß Sauerstoff durch Konvektion in tiefere Schichten gelangt.
    Maßnahmen:
    Zunächst ist eine Überlastung der Gewässer zu vermeiden. Ist das nicht möglich, dann sollte mit dem warmen Wasser zugleich Sauerstoff eingeleitet werden. Damit es zu keiner Temperaturschichtung kommt, sollte das warme Wasser verteilt an den tiefsten Stellen des Sees eingeleitet werden. Auf diese Weise entsteht künstliche Konvektion. Der eingeleitete Sauerstoff sollte quantitativ so bemessen sein, daß die negative Nachhaltigkeit einer Temperaturschichtung berücksichtigt ist.
    In den Meeren entstehen Temperaturschichtungen oft von allein. Größe und Tiefe sorgen hier für eine stärkere Durchmischung. Relativ stille Meere sind daher eher durch Salzgehalte geschichtet. Bei einigen Meeren, wie zum Beispiel dem Schwarzen Meer bildet diese Schichtung einen natürlichen stationären Zustand. Dieses Nicht-Gleichgewicht ist mit Technik kaum zu beeinflussen. Es wird allerdings durch Düngung beeinflußt, da die Düngung die Lichtabsorption der Meere verändert.

     

    Eutrophierung der Gewässer und Weltmeere

    Besonders wichtig für das Überleben der Fauna der Meere ist die drastische Verringerung der Düngung der Meere. Stickstoffsalze und Phosphate werden in unnatürlicher Weise in viele Meere und Weltmeere eingetragen. Als aller erstes muß die Menge der Düngemittel weltweit reduziert – das heißt drastisch begrenzt – werden. Zu diesem Zweck muß die Gesamtmenge des hergestellten Düngemittels kontrolliert werden. Eingesetzt werden sollten Düngemittel und Schädlings-, Pilzbekämpfungsmittel und Herbizide nur noch auf Antrag. Zu diesem Zweck muß die Düngemittelherstellung öffentlich monopolisiert und Schwarzhandel schwer unter Strafe gestellt werden.
    Eine weitere Maßnahme ist, daß Düngemittel nicht in der Nähe von Gewässern eingesetzt werden sollen und generell nicht mehr am Rand von Feldern oder in der Nähe von stillen und fließenden Gewässern. Eine weitere Maßnahme begrenzt die auf einen bestimmten Zeitraum ausgebrachte Menge, so daß überschüssiges Düngemittel nicht versickern kann.
    Eine Rückgewinnung abfließender Düngemittel aus dem Wasser ist mittelfristig anzustreben.
    Die Etrophierung der Gewässer ist schädlich, verschwenderisch und nicht nachhaltig.
     

    Phosphatproblem – Nachhaltigkeit und Phosphatdünger

    Stickstoffdünger wird heute chemisch in großer Menge hergestellt. Phosphatdünger wird jedoch abgebaut. Daraus resultiert das Problem, daß die natürlichen Phosphatquellen durch Raubbau erschöpft und das Phosphat auf den Meeresböden der Ozeane verteilt wird. Daher ist es notwendig, künftig Phosphat kurzfristig durch Kompostierung wiederzugewinnen und das Abfließen von Feldern zu verhindern. Die Zukunft der Landwirtschaft wird für jedes Feld kontrollierbare Abflüsse besitzen, die die Abwässer der Felder in spezielle dafür vorgesehene Kläranlagen leiten. Die Verbreitung von Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln sollte so verhindert (gleichzeitig leicht Schadstoffgehalte kontrolliert) werden. Ein nachhaltiger Umgang in der Phosphatdüngung könnte künstlich organisiert werden, wenn er nicht organisiert wird, stellt er sich automatisch dann ein, wenn das natürliche Phosphat erschöpft ist. Dann werden sich die Bedingungen für Landwirtschaft sehr plötzlich ändern. Man wird m Ende des Phosphats feststellen, daß sich das Phosphat in einer dünnen Schicht auf dem Boden der Ozeane verteilt hat.
    Nachhaltiger Umgang mit Phosphatdünger bedeutet Kreislaufwirtschaft!

     

    Zerstörung der Meeresböden

    Durch Schleppnetzfischerei, durch Fahrrinnenvertiefungen, Veränderungen von Küstenlinien und am schlimmsten durch Rohstoffernten oder -Abbau am Meeresboden wird die Biologie der Meeresböden nachhaltig zerstört. Gerade die Ernte oberflächlich weit verstreuten Rohstoffen verwüstet große Flächen.
    In Flachwassergebieten in Äquatornähe könne (künstlich angelegte) Korallenriffe (langfristig) dem Küstenschutz dienen. Ihre Erhaltung ist notwendig. In tropischen Gebieten können Mangroven dem Küstenschutz dienen. Leider gibt es keine Kaltwassermangroven. Die Praxis zeigt jedoch, daß bei guter Organisation Küstenschutz möglich ist, wenn keine mutwilligen Beschädigungen an Küsten vorgenommen werden.
    Zum Zwecke der Dämpfung von Wellen fern des Äquators kann folgendes Konzept verwandt werden: Statt der üblichen Tetrapoden, die zur Befestigung von Küsten genutzt werden, nutzt man schlankere Hohl-Tetrapoden, mit dickeren verhakbaren Enden. Sie besitzen eine härtere Öberfläche und sollen ein wenig auf einander rollen können. Die Form ihrer Beine soll nicht, wie sonst konisch sein, sondern eine konkave Mantellinie besitzen – also sattelförmig – ähnlich, wie bei einem Differentialgetriebe sein. Genauere Lösungen können entwickelt werden. Damit sie nicht verlogen gehen, sind sie im Boden verankert. Ihre Dichte liegt entfernt von der Küste leicht über der der See und steigt mit der Nähe zur Küste auf Betondichte an. Als Material können Textilbeton, Verbundkeramik oder geformtes Sicherheitsglas dienen. Die Tetrapoden könne auch untereinander mit Ketten befestigt werden. Um die Bewegung zu begrenzen, können ein oder zwei Beine der Tetrapoden etwas schwerer ausgelegt werden, als die anderen. Diese Grundlösung soll nicht (von niemandem) patentiert werden, da das Verfahren für den Küstenschutz zu wichtig ist! Warnschilder müssen strikt vor dem Betreten des Gefahrenbereiches warnen. Absperrungen erscheinen sinnvoll.
    Der Raub und Diebstahl von Bausand an Küsten und in Küstennähe war bereits Thema in »Das Baumaterial der Zukunft«. Er bedroht Küsten, Küstenverläufe und ganze Inseln.
    Küstenlinien und Meeresböden müssen vor habgierigen Konzernen geschützt werden.
    Die Zerstörung von Meeresböden und Küstenbereichen muß international verfolgt und geahndet werden! Zwergstaaten, die Sanddiebstahl noch immer dulden, oder gar nutzen, müssen zum Einlenken bewegt werden. Bei Vorliegen einer existenziellen Abhängiglkeit muß, international gestützt umgesinterter Saharasand geliefert werden.

     

    Radioaktivität im Meer

    Alle diese Maßnahmen nützen nur etwas, wenn es gelingt, die radioaktive Verseuchung der Ozeane durch die zerstörten Fukushima-Reaktoren und durch versenkten nuklearen Müll zu stoppen. Derzeit wird gefährliche Radioaktivität an immer mehr Stellen in der Biosphäre durch Kernspaltung erzeugt. Die so erzeugte Radioaktivität besteht aus einem Stoff- und Isotopengemisch, das unterschiedliche Strahlungsarten aussendet. Zum Umgang hiermit wurde »Wie soll man mit Radioaktivität umgehen?« geschrieben.

     

    Müll im Meer – Müll aus dem Meer entfernen

    Oberfläche
    Der größte Teil des Mülls im Meer ist Kunststoffmüll. Am Anfang ist der Kunststoffmüll noch unzerkleinert und schwimmt an der Oberfläche. Dieser Kunststoffmüll wird vom Wind zusammmengeblasen und sammelt sich in Strudeln. Dieser Teil muß so schnell wie möglich abgeschöpft werden. UV-Licht und mechanische Kräfte zerkleinern diesen Müll kontinuierlich.

    Volumen
    Kunststoffmüll, der sich zum Beispiel in Fischmägen ansammelt, ist mittlerweile bereits in der kaum erforschten Tiefsee zu finden. Vom zerkleinerten Müll schwimmt nur noch ein kleiner Teil an der Wasseroberfläche. Bisher sind außer biologischen Anreicherungsmechanismen keine weiteren bekannt, die auf das Volumen der Ozeane wirken. Der Weg dieses Mülls ist noch zu erforschen. Wenn man also derzeit mesoskopisch und mikroskopisch kleinen Müll aus den Ozeanen fischen will, ist man darauf angewiesen, Fisch- und Vogelmägen einzusammeln. Jeder entdeckte effiziente Anreicherungsmechanismus muß ausgenutzt werden, um das Müllproblem zu verringern.

     

    Radioaktive Verseuchung des Planeten bekämpfen

    Quellen radioaktiver Verseuchung

    Eine große Zahl von Quellen verseucht den Planeten. Dazu gehören z. B.

    • Kernschmelzen und allgemein Reaktorkatastrophen,
    • Reste von Kernwaffentests,
    • versenkte Kernreaktoren,
    • Tagebaue für radioaktives Material (z. B. bei Arlit),
    • Transportverluste, Aufarbeitungsverluste,
    • radioaktiver Gerätemüll aus der Kernchemie,
    • Restmaterialien aus der Anreicherung spaltbaren Materials,
    • extrem radioaktive Spaltprodukte aus der Energieerzeugung,
    • Reste und verseuchte Gerätschaften aus der Wiederaufarbeitung,
    • Radioaktivität aus Düngemitteln (insbesondere Phosphatdünger) und
    • Reste aus der Radiomedizin

    In »Radioaktive Dekontamination der Biosphäre – Wie soll man mit Radioaktivität umgehen?« wird dargestellt, wie man mit unterschiedlich radioaktivem Industriemüll aus der Kernspaltung umgehen soll. In »a href=”../?p=714″>Was ist schlimm an Kernspaltung?« und in »Was ist gefährlich an DU-Munition?« wird dargestellt, daß Anreicherung und Herstellung von spaltbarem Uran und Plutonium verboten gehört.
     

    Uran auf dem Acker

    Hier soll es kurz um ein gravierendes Problem gehen, über das selten gesprochen wird, die Verseuchung der Äcker mit Uran. Uran in natürlicher Isotopenzusammensetzung kommt in Phosphaten mit gewissen Häufigkeiten vor.
    Der durch das Industriezeitalter geprägte Mensch hat die Landwirtschaft industrialisiert und sie rationalisiert und so folgerichtig einer Flächenintensivierung unterzogen. Deswegen wird nicht nur mit Stickstoff gedüngt, sondern auch mit Phosphat. Uran ist normalerweise lithophil. Das bedeutet, daß es zwar in Gestein, jedoch nicht so sehr in losem Sand, Sedimenten, Wasser oder gar Humus vorkommt. Die lebendige Biosphäre hat sich daran gewöhnt. Durch anthropogene Tätigkeit wurde diese Situation verändert. Das Phosphat wird nur zu einem geringen Teil verwertet und landet wie der Stickstoffdünger in den Gewässern und wird in Richtung Meer geschwemmt. Deswegen ist diese Landwirtschaft (z. B. in Bezug auf Phosphat) nicht nachhaltig. Phosphat könnte man auch durch Kompostierung erhalten. Auf diese Weise werden erstens die Phophatvorräte der Erde, die zehntausend Jahre reichen könnten, ins Meer gespült und zweitens werden wichtige Giftstoffe, die man vor der Verwendung aus dem Dünger entfernen sollte, auf genau die Felder verteilt, die der Nahrungsmittelproduktion dienen. Dabei ist vor allem das hochgiftige Uran zu nennen. Dieses Uran wurde auf europäischen und nordamerikanischen Äckern so intensiv aufkonzentriert, daß es nun in nennenswerter Menge ins Grundwasser gelangt. Diese Uranverseuchung der Äcker ist wahrscheinlich der Grund für die schlechte Spermienqualität des europäischen Mannes.
    Über diese extrem starke Verseuchung mit dem sowohl chemisch hochgiftigen, als auch radiotoxischen Metall, wird in der Politik nicht geredet wodurch immer mehr Uran auf die Äcker gelangt. Uran ist terratogen und schädigt die Gesundheit der Bevölkerung und die Fortpflanzung. Das ist eine Zeitbombe. Weder die Natur noch der Mensch ist auf radioaktive, giftige Felder vorbereitet.
    Künftig muß das Uran, sowie andere giftige f- und Schwermetalle vor der Verwendung aus dem Phosphatdünger entfernt werden!
    Alle Äcker müssen daraufhin dekontaminiert werden. Da das derzeit unmöglich erscheint, müssen Forschungen zu biologischen Metall-Anreicherungen betrieben werden.
    Phosphatdünger ist nur noch in geringen Mengen zuzusetzen, das Abfließen von Phosphat und Stickstoffdünger ins Meer ist – siehe Abschnitt Phosphatproblem – zu unterbinden.

     

    Biologische Anreicherungsmechanismen

    können

  1. Ein-Arten-ein-Generationen-Anreicherungen (Mikroorganismen),
  2. Nahrungsketten-Anreicherungen,
  3. Mehr-Gerationen-Anreicherungen (Vererbungsanreicherung) (speziell),
  4. Verdrängungsabreicherungen (sehr speziell)

sein.
All das ist zu erforschen! Im ersten Falle werden Schad- oder Nutz-Stoffe aus Wegwerf-Mikroorganismen extrahiert, im zweiten Falle spezielle Organe von toten Tieren aus Spitzenpositionen der Nahrungskette systematisch eingesammelt um Gifte aus der Natur zu entfernen.
Die Wiedergewinnung von Schadstoffen aus der Biosphäre ist eine harte und eigentlich schwer durchführbare Aufgabe. Sie lohnt sich jedoch mit biologischen Anreicherungsmechanismen, weil insbesondere die biosphärisch mobilen — also somit umweltschädlichen Schadstoffanteile erreichbar werden.

 

Rohstoffraub

Wir sprechen vom Raub der Rohstoffe, der er vor allem aus kommerziellen — also aus niederen — Gründen erfolgt.
Rohstoffabbau zerstört Landschaften. Das betrifft vor allem Braunkohle und Rohstoffförderung in der Tiefsee. Zerstörerisch ist die Goldförderung mittels Wasserstrahlen und Quecksilber im Urwald, der Uranabbau in Afrika. Generell schädlich ist die Förderung von Trinkwasser unterschiedlicher Qualität zum Zwecke des Verkaufs. Das betrifft nicht nur die Vernichtung des Mineralwassers, sondern auch den Export von Trinkwasser aus Wassermangelgebieten, sowie den einfachen Raub von Grundwasser durch temporär ansässige Firmen. Die Förderung von Rohstoffen vom Meeresboden (z. B. Manganknollen) ist extrem zerstörerisch. Sie verwüstet den Meeresboden. Die Förderung von Öl und Gas aus Lagerstätten hinterläßt leere Lagerstätten. Die Förderung von Steinkohle hinterläßt leere Stollen. (Da das Erdreich auf lange Sicht als gelartige Flüssigkeit betrachtet werden muß, kann man wissen, daß Hohlräume sich aufgrund ihres Auftriebs nach oben arbeiten. Wird ein Hohlraum durch Einsturz unzugänglich, kann er nicht mehr verfüllt werden und befindet sich bereit auf dem Weg nach oben.) Die Förderung von Öl und Gas durch Fracking zerstört vor allem die abdichtende Struktur des Untergrundes und vergiftet zusätzlich Oberfläche und Grundwasser mit Chemikalien. Durch gebrochene Pipelines werden große Gebiete (z. B. Sibiriens) vergiftet. Durch Öltankerunglücke werden Küsten und Meere vergiftet und Biotope ausgelöscht.
Wichtig ist, daß jeglicher Rohstoffabbau fast immer gegen den Willen der lokalen Bevölkerung erfolgt. Alle Rohstoffkonzerne sind von daher sehr geübt im Umgang mit Protest, Kritik, dem Verhindern von Öffentlichkeit, im Fälschen von Gutachten und im Unterwandern von Gremien.
Es muß Privatunternehmen bei Strafe verboten werden, Rohstoffe abzubauen, zu fördern oder damit zu handeln!

Es ist nicht anzunehmen, daß das Problem des privaten Rohstoffabbaus im Kapitalismus gelöst werden kann.
#0066cc;">Ein extra Artikel hierzu ist geplant.

 

Umweltgefahr Erschließung

Die reichen Länder des Nordens leisten sich Naturschutzgebiete und Biosphärenreservate zur Freude ihrer Bewohner. Sie sind sich der Notwendigkeit des Schutzes der Biosphäre nicht ausreichend bewußt. Beide Phänomene beruhen darauf, daß sie die Energie der Welt vergeuden (können). In vielen armen Ländern hängt die Beschädigung der Biosphäre von der (verkehrstechnischen) Erschließung der Regionen ab. Meist werden diese Gegenden durch ausländische Rohstoffkonzerne erschlossen. Sie bestimmen dabei über die Art der Flächennutzung, die verkehrstechnische Erschließung, den Bau von Pipelines. In Niger gehören über 90 % der Infrastruktur zur Uranförderung. Obwohl die Französische Republik davon (noch) stark profitiert, hat Niger, das in der sich zurückbildenden Sahelzone liegt, nichts als die radioaktive Verseuchung seines Territoriums davon. — Es bleibt arm.
#0066cc;">Die Erschließung der Erde durch Konzerne mit privaten Interessen ist unter allen Umständen zu vermeiden und zu bestrafen.

 

Artenschutz

Viele Staaten haben Tierschutzgesetze, einige haben sogar Tierschutz in der Verfassung. Es gibt mittlerweile Verrückte, die sogar Tierrechte fordern. Gleichzeitig werden ganze Arten vernichtet. Den beiden Phänomenen (Tierrechte und Artenvernichtung) gemein ist zum einen die Dekadenz der westlichen Gesellschaft und zum anderen die durch Armut beförderte relative Machtlosigkeit des Trikonts.
Die Arten des Planeten sind sein Reichtum. Die Biosphäre besteht aus den spezifischen biologischen Arten dieses Planeten. Sie gehören somit zu den notwendigen Lebensbedingungen des Homo Sapiens. Man kann nicht einige Kultursorten herausgreifen und den Rest untergehen lassen. Das Leben der Menschheit ist an eine intakte Biosphäre geknüpft. Arten überleben in Biotopen und Kultursorten sind dauerhaft wertlos ohne den möglichen Rückgriff auf Wildformen. Das Überleben der Arten ist eine Bedingung für das Überleben des Homo Sapiens. Darüber hinaus kann man sagen, daß je mehr Arten überleben, desto mehr biochemische Instrumente der Menschheit der Zukunft zur Verfügung stehen. Einen zweiten Planeten mit Leben – oder auch nur mit Lebensbedingungen – kennen wir nicht.
Artenschutz ist überlebenswichtig!
Artenschutz statt Tierrechte!

 

Biodiversität und Aneignung

Wichtig für den Artenschutz – sowohl für Wild- als auch für Kulturformen – ist die Biodiversität. Sie kann nur bewußt gewährleistet werden. Biodiversität ist eine Existenzbedingung für das durch Evolution charakterisierte irdische Leben.
Sie ist das Brot auf unserem Teller.
Speziell formuliert werden sollte ein internationaler Kultursortenschutz. Ihm entgegen steht die kapitalistische Aneignung von von Genom-Zusammenstellungsinformation. Patente auf Kreuzungen sind absurd, da Gene nicht vom Menschen entwickelt, sondern nur primitiv kombiniert und verantwortungslos verbreitet wurden.

Die Biodiversität ist durch den Klimawandel, den Raubbbau des Menschen und die “Privatisierung” der genetischen Vielfalt bedroht.
Biodiversität ist überlebenswichtig!

 

International geregeltes Flächenmanagement

Wichtig für Artenschutz und Biodiversität ist ein internationales Flächenmanagement, das festlegt, wie viel Fläche pro Kontinent, Staat, Land, Klimazone, Vegetationszone und Substrat

  • für die Natur – speziell für Wald,
  • für Landwirtschaft,
  • für Urbanes,
  • für Transport und
  • für Wohnen und Leben

verbraucht wird. Überschneidungen (Mehrfachnutzungen) sind klar zu regeln.
Ganz wichtig ist auch die Fläche, die zur Energieerzeugung ausgewiesen werden soll. Da Photovoltaik derzeit noch relativ ineffizient ist, stehen Solarzellen, die nicht auf Dächern, Fassaden oder in zusätzlich urbanen Gebieten liegen, in Konkurrenz zu den chlorophyllhaltigen Sonnenkollektoren der Pflanzen und behindern somit Artenvielfalt, Kohlenstoffreabsorption oder Nahrungsmittelproduktion. Dieses gilt, solange der Wirkungsgrad der Photovoltaik sich nicht drastisch steigert. – Es gilt (z. B.) nicht, für die Kombination von Photovoltaik und Heliostatkraftwerk (Fokussierung der spektralen Restreflexion).

 

Kreislaufwirtschaft

Restmüll verringern

Statt wie bisher Müllberge zu erzeugen, Rohstoffe durch Einmalverwendung zu verschwenden und Gifte zu verbreiten, ist es notwendig, Kreislaufwirtschaften zu etablieren. Dabei sollten alle Gegenstände so hergestellt werden, daß sie nach Gebrauch einer anderen Verwertung zugeführt werden können. Dazu sollten reparable, wiederverwendbare oder verwertbare Materialien verwandt werden, die den Verlust an Material und die Kosten der Verarbeitung und Umweltgefährdung gering halten.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Sammlung möglichst unterschiedlicher Sorten von Müll. Zentral ist die Müll- Klassifizierung und -Trennung.
Bei Haus und Gewerbemüll sollten Materialien vom Biomüll getrennt gehalten werden, Müll aus Industrieprodukten sollten in Geräte und Verbrauchsmüll getrennt werden. Der Verbrauchsmüll besteht z. B. aus Sicherungen und Lampen. Vermischter Müll bleibt Restmüll.
Extra sammeln kann man künftig zusätzlich

  • Porzellan- und Keramikabfälle,
  • metallhaltige Gebrauchsgegenstände,
  • Gegenstände, die Elektronik enthalten,
  • gifthaltige Abfälle, die z. B. noch Quecksilber enthalten,
  • schwer verrottende Kunststoffe, wie Bakelit, Polyurethane, halogenierte sulfonierte Polymere,
  • Buntmetalle,
  • Innenausbauabfälle,
  • sowie technische Gegenstände, die unterschiedliche Materialien miteinander verbinden.

Die Vermischung des Mülls mindert seinen Wert und ist früh zu vermeiden.
 

Kläranlagen weit funktioneller machen

Eine weitere zentrale Stellung für die Kreislaufwirtschaft nimmt die Kläranlage der Zukunft ein. Sie muß nicht nur Schadstoffe ausfiltern,sondern auch Nitrat und Phospat wiedergewinnen. Insbesondere die Wiedergewinnung von Phosphat sollte so schnell wie möglich optimiert werden. (Bevor die letzten Reserven verschwunden sind.) Hat man eine Kreislauffähigkeit der Klärwerke erreicht, müssen sie eine weitere Funktion erfüllen – nämlich das Ausfiltern von Giften, die biologisch angereichert werden. Sind Kläranlagen dazu in der Lage, können schon auf sehr einfache Weise biologische Anreicherungsmechanismen genutzt werden, um ubiquitäre Schadstoffe, wie z. B. bestimmte Schwermetalle, aber auch einige Rohstoffe aus der Natur wiedergewonnen und einer sicheren Lagerung oder Verwendung zugeführt werden.
Diese Funktionen der Kläranlagen müssen konzeptionell entworfen, geplant und umgesetzt werden.
Mindestens notwendig sind die Filterung von Phosphat, Ammonium, Nitrat, Blei, Uran, Quecksilber, Zinn, Wolfram; die Filterung von Hormonen, Dioxinen, PCBs, anderer hochqualifizierten Giften, sowie die Erhaltung von Eisen und Kupfer und vieler d- und f-Metalle. Die seltenen von ihnen kann man nur durch Molekularfilterung, Sammlung und Extraktion gewinnen.

Es muß verhindert werden, daß Schad- und Nutzstoffe ungehindert ins Grundwasser und ins Meer fließen.
 

Verpackungen und kleine Portionen im Handel vermeiden

Der Kapitalismus als warenproduzierendes System hat ein Phänomen hervorgebracht, dessen Abschaffung im Kapitalismus undenkbar ist – das verpackte Markenprodukt. Im Sozialismus kann man hingegen Mensaessen austeilen, ohne für jeden Einzelnen eine hygienische mit viel Information und Werbung versehene einmalig verwendbare Verpackung herzustellen. Das Beispiel zeigt, wo der Unterschied liegt. Wird für viele gekocht, wird viel weniger Verpackung verbraucht. Die wiederverwendbaren Gefäße für massenhaft wiederholte Transporte sind dann groß und entsprechend für die hygienische Reinigung und Wiederverwendung ausgelegt. Wird Nahrung möglichst weitgehend vor Ort verarbeitet, verringert sich der Transport- und Verpackungsaufwand noch einmal. Oft sind Verpackungen nicht einmal richtig gefüllt.
Insbesondere die Verwendung sehr kleiner Verpackungen geht auf die kapitalismustypische Vermarktung kleinster Mengen zurück.
Verpackungen verbreiten Gift und sind konzeptionell bereits Müll. Die meisten Verpackungen werden beim Öffnen (durch Aufreißen) zerstört. Ihre Herstellung ist atemberaubend unvernünftig und verschwenderisch. Nicht nur Kantinen, sondern auch viele Studentenmensen bieten u. a. verpackte Joghurts an. Diese könnten immer noch dezentral, aber in weit größeren Einheiten hergestellt und sehr ökonomisch transportiert oder erst vor Ort hergestellt, und erst direkt vor dem Verbrauch portioniert werden.
Betriebs- und Mensaköche statt Lebensmittelindustrie!
Der westliche Lebensstil der extreme Exquisitheit für Geld verspricht, ist planetar nicht verallgemeinerbar.
Insbesondere ist das Haltbarmachen von hochraffinierten Nahrungs- und Genußmittelprodukten für den zeitlich unbestimmtesten Verbrauch nicht nur nicht nachhaltig, sondern auch von Relevanz für die Gesundheit der Bevölkerung.

Daher muß die gesamte westliche Gesellschaft umstrukturiert werden. Die klassische Kunststoffeinwegverpackung (insbesondere die aus fossilen und mineralischen Organika hergestellten) sollen nicht mehr verwendet werden. Mehrwegverpackungen und sehr gut abbaubare oder recycelbare Einwegverpackungen sollen genutzt werden.
Eine gute, aber teure Alternative für Mehrwegverpackungen wäre hier das schwer zerstörbare und gut abwaschbare Karborund.

 

Überbevölkerung

Eine große Gefahr für die Biosphäre ist der Homo Sapiens selbst. Er breitet sich derzeit mit exponentiellem Wachstum aus, was nicht gerade auf intelligentes Verhalten schließen läßt. Es ist daher notwendig die Überbevölkerung zu stoppen. Das geschieht, (wie in einem derzeit nur geplanten Artikel erläutert wird) durch Förderung der Gleichberechtigung und Bildung. Konservative neigen aufgrund ihrer Menschenverachtung zu negativen „Fördermaßnahmen“ (z. B. zu Strafen). Die Akademisierung der Frauen führt zu einer Stabilisierung der Bevölkerung. Das ist seit Jahrzehnten bekannt. Die besten Resultate wurden dabei in der DDR erzielt, wo die Gleichberechtigung so weit vorangeschritten war, daß der Staat die Bevölkerung durch positive Kinderförderung steuern konnte.
Der Sozialismus ist eine notwendige Maßnahme sowohl zum Schutze der Biosphäre, als auch des Homo Sapiens selbst vor dem Homo Sapiens.

 

Die Vergiftung der Umwelt

Die Umwelt wird nicht nur durch Versauerung und Klimagase geschädigt, sondern auch durch eine große Vielfalt an Toxinen. Die sind teils sehr hochqualifizierte Gifte.
Zu den Giften gehören

  • die bereits oben behandelten Kunststoffreste im Meer bzw nicht-biologisch zerfallende Kunststoffe,
  • Kunststoffgifte, die allgemein aus Kunststoffen emittiert werden,
  • dazu gehören zum Teil „Umweltenzyme“ und hormonell wirksame Chemikalien,
  • Schwermetalle aller Art, z. B. Quecksilber, Blei Kadmium und Zinn, Rückstände von Zahnprothesen,
  • krebserregende Schwermetalle z. B. Chrom VI und Wolfram und ihre Salze,
  • krebserregende und terratogene Organika, die teils unbeabsichtigt entstehen, wie Dioxine, polychlorierte Biphenyle, polyhalogenierte Verbindungen mit Sauerstoff, Benz[a]pyren, Bisphenol A und S und viele weitere,
  • Hormone aus Tiermast und Medizin,
  • allgemein Arzneimittelrückstände,
  • korrodiertes Buntmetall, korrodierende Spezialstahllegierungen,
  • giftige Halbleiterreste,
  • Uranbergbaureste, und radioaktiver Müll aller Art,
  • Korrosionsprodukte von giftigen Legierungen,
  • Industriechemikalien wie Transformatorenöl,
  • Ruß und Feinstaub,
  • Metallorganische Verbindungen (TBT, Quecksilber- und Blei-Organika, …)
  • Chemiemüll aller Art

Vielen dieser Gifte ist man in den reichen Industrieländern trotz einer extrem starken Pharma- und Chemielobby bereits auf der Spur (um sie zu verbieten oder ihren Gebrauch einzuschränken), da sie auch Menschen schädigen. Jedoch ist der produktive Teil der planetaren Chemie heute größtenteils in Entwicklungsländer verlagert worden, weil dort die Anforderungen an Umwelt- und Arbeitsschutz weit geringer sind. Zusätzlich gibt es das Phänomen des Giftmüllexports, So kommt es, daß heute vor allem die armen Länder mit Giften verseucht werden. Es kommt daher zum einen darauf an, die korrupten Regierungen, die für die Konzerne, die meist in den reichen Ländern sitzen, alles tun, zu bekämpfen. Zum anderen müssen zunächst die kapitalistischen Regierungen in den reichen Ländern bekämpft werden, denn sie halten den Status quo aufrecht. Der Schlüssel liegt hier in den ausbeutenden Ländern, es sei denn, die Armen der Welt wehren sich gemeinsam.

Die Vergiftung der Welt ist hochpolitisch.

Die Menschen in den reichen Industrieländern müssen erkennen, daß der Lobbyismus antidemokratisch ist und verboten gehört. Dann müssen sie erkennen, daß Entscheidungen, die bisher von Aktiengesellschaften getroffen wurden, von demokratisch gewählten und abwählbaren Vertretern getroffen werden müssen. Sie müssen erkennen, daß die Rechtsform der Aktiengesellschaft die viele vor allem große Unternehmen annehmen, eine kriminelle ist und Spekulation und Aktiengesellschaften verboten gehören. Dann auch wird Neokolonialismus, Kindersklaverei, Wasserraub und werden Pharmaexperimente an Menschen und Kriege der Vergangenheit angehören. Schließlich müssen die Menschen erkennen, daß der Sozialismus über den Kapitalismus siegen muß.
Durch echte Demokratie entsteht Sozialismus von allein. Wenn die Menschen im Norden aufhören der NATO-Propaganda Glauben zu schenken, kann verhindert werden, daß Sozialismus und Demokratie durch Panzer zerstört werden.
Erst die Einführung des Sozialismus wird die Vergiftung der Menschen und der Umwelt verhindern, da es kein gegenteiliges Interesse mehr gibt.

 

Kriege

Kriege führen zu besonderen Umweltzerstörungen und auch Vergiftungen. Mehr als das kann man aus politischen Gründen sagen, daß wer Krieg führt, auch keine Umweltprobleme löst, einfach weil, wer den Menschen nicht liebt, die Natur schon gar nicht liebt. Extremisten lösen keine Probleme. Die exzessive (und trotzdem militärisch erfolglose) Entlaubung des vietnamesischen Dschungels durch Agent Orange verdeutlicht das. Kriege gehören abgeschafft. Jeder Jugendliche auf dem Planten, wenn er nur die Geschichte kennt, kann das derzeit einzig bekannte und erprobte Mittel gegen den Krieg kennen. – Es ist der Sozialismus. 40 Jahre Sozialismus bedeuteten 40 Jahre Frieden. Niemand sonst kann im Kapitalismus so lange Frieden halten. Die NATO-Länder (die Reichen unter ihnen profitieren von Ausbeutung und Umweltverschmutzung in der Welt) zerstören heute in immer kürzeren Abständen fremde Länder. Genau dies’ geschieht, weil es den Sozialismus der Warschauer Vertragsstaaten nicht mehr gibt. Die zerstörten Länder werden in ihrer Entwicklung um viele Jahrzehnte zurückgeworfen, was auch ein Kriegsziel ist. Dadurch können sie sich zwar nicht so viele energetische Rohstoffe leisten, wie die reichen Länder, sie können sich jedoch auch nicht mehr entwickeln und sind auf die beständige Schädigung ihrer eigenen Umwelt angewiesen.

 

Eingriffe in die Evolution

Genmanipulation

Die Manipulation von Genomen findet in der kapitalistischen Praxis vor allem zum Zwecke der Aneignung von Kultursorten und Spezies statt. Sie hat bereits gravierende ökonomische und soziale Folgen, die hier nicht behandelt werden. Die kapitalistische Genmanipulation kreuzt Gene verschiedener Arten um Kultursorten mit einzigartigen Eigenschaften auszustatten. Bei der Freisetzung können sich solche Xeno-Kreuzungen durch Wildkreuzungen dann in der Natur ausbreiten. Dadurch können biologische Gleichgewichte empfindlich gestört werden. Biologische Gleichgewichte beruhen auf evolutiver Dynamik. Sie kann durch biotopfremde Einflüsse, die direkt auf das Genom wirken, empfindlich gestört werden. (Siehe auch Beispiele 1 und 5 in »Was ist schlimm an Kreationismus?«) (#0066cc>Artikel hierzu sind noch nicht fertig)
Die Freisetzung von Xeno-Kreuzungen sollte bis zum Ende des Kapitalismus verboten werden.

 

Resistenzbildung

Resistenzen von Mikroben gegen speziell zugeschnittene Chemikalien richten sich nicht nur gegen den Menschen, sondern auch gegen kultivierte Tiere und gegen die Umwelt. Zum Beispiel können Schutzmechanismen, die der Natur entstammen, selbst wenn sie in ein völlig anderes Biotop getragen werden, durch Resistenzbildung im Rahmen von (ja massenhafter) Nahrungsmittelproduktion oder Krankheitserregerbekämpfung zu einem Unwirksam-werden wesentlicher Schutzmechnismen führen, weil Resistenzen über Umwege in das Ursprungsbiotop zurückfinden.
Vor allem der verschwenderische Umgang mit Antibiotika und Desinfektionsmitteln (Siehe »Was ist gefährlich an Antibiotika- und Desinfektionsmittelmißbrauch?«) ist ein großes Verbrechen. Die massenhafte Nutzung von Pflanzenschutzmitteln und auch die der Natur entlehnten Pflanzenschutzmittel wird sich bitter rächen.
 

Monokulturen

Besonders schädlich ist die Unart, zur Nahrungsmittelproduktion riesige Monokulturen zu verwenden. Sollte die innerartliche Biodiversität diesbezüglich eines Tages ausgeschöpft sein, könnten ganze Pflanzenpopulationen und ganze Kultursorten sterben. Gerade die sich im Kapitalismus zur Massenproduktion entwickelnde industrielle Tierproduktion zeigt das. Die Evolution der Pflanzenschädlinge verläuft nur langsamer, als die der Bakterien.

Massentierhaltung (auch Fischzucht), die Antibiotika erfordert, ist zu verbieten! Alle Antibiotika, die für den Menschen benötigt werden, sollten ohnehin nur in der Humanmedizin eingesetzt werden. Infektionsgefahren muß, wie unter dem Link beschrieben, durch ausgeklügelte physikalische Barrieren begegnet werden. Eine exzessive Zeolithproduktion und die Erforschung neuartiger Filtersysteme, sowie die Kontrolle von Fluidströmungen in Zucht- und Produktionsanlagen, sind absolute Voraussetzungen für die Tierzucht ohne Humanantibiotika.
Auch Antibiotika, die eine natürliche Funktion in der Biosphäre besitzen, sollten bei Strafandrohung nur mit Bedacht und nicht für die Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden.

 

Zusammenfassung

Schlimme Gefahren drohen der Biosphäre durch die im Kapitalismus synergisch unintelligent handelnden Menschen. Die Bildungsfeindlichkeit des Kapitalismus resultiert aus seiner Menschenfeindlichkeit. Daher können komplexe Probleme im Kapitalismus nicht gelöst werden.
Probleme, wie

  • Klimawandel,
  • Landraub, Flächenrodungen, Verstädterung, allgemein Flächenverbrauch,
  • Überfischung,
  • zerstörerischer Rohstoffabbau und -Raub,
  • Gewässereutrophierung,
  • Vergiftung der Umwelt, Versauerung der Meere,
  • Staub- und Rußemission,
  • Energieverschwendung, exzessiver Autoverkehr und somit
  • Treibhausgasemission und Klimawandel,
  • Austrocknung von Klimazonen, dadurch
  • Verschiebung von Vegetationszonen,
  • langsame radioaktive Verseuchung durch anthropogene Kernspaltung,
  • Artensterben, Biotop-Beschädigung oder -Sterben durch biologische Invasion,
  • Umweltzerstörung durch Krieg,
  • Eingriffe in die Evolution,
  • Rohstoffverschwendung und massenhafte Produktion sinnloser Produkte und
  • Die biologisch so wichtigen Küsten und Flachwasserbereiche des Planeten werden durch Rohstoff-Abbau und -Raub zerstört,

sind Probleme, die durch exzessiven Konkurrenzkampf und unkontrollierte Ausbreitung des Menschen entstanden sind. Sie sind vollständig auf die gegenwärtige Ausbeuterordnung zurückführbar.

Die bedrohlichste Erscheinung ist der Klimawandel. Er sollte weitestgehend verhindert werden. Dabei reicht es nicht ein „Zwei-Grad-Ziel“ anzusteuern! (»Warum das Zwei-Grad-Ziel Blödsinn ist« (#0066cc;">geplant)) — Selbst ein Grad Temperatursteigerung sind in der gegenwärtigen Situation von Überbevölkerung, Rohstoffraubbau und Imperialismus zu viel! Sollten die Temperaturen im Durchschnitt um zwei Grad steigen, wird das Methaneis Alaskas, Kanadas und der Tundra auftauen.
 

Sollten wider Erwarten alle Katastrophen verhindert oder überwunden sein, wird nach »Planetostatische Nachhaltigkeit« verfahren.
[Evariste]
 

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