Was ist schlimm an Drohnen? – Ferngesteuerte Waffen verbieten!

#0066cc">Wörter: 1022#0066cc">; #0066cc">Linkslevel: -2 #0008e8">Asozialisierte Mitläufer
Ferngesteuerte unbemannte Waffen sind – wenn nicht schnell etwas unternommen wird – die Waffen des 21 Jahrhunderts. Sie können jetzt schon weiter und genauer schießen als Menschen mit trag- oder fahrbarer Ausrüstung. Dabei sind sie meistens unsichtbar. Die sie steuernden Soldaten können über tausend Kilometer entfernt sein.

 

Beschreibung

Drohnen sind ferngesteuerte unbemannte Fluggeräte, die weil sie unbemannt sind, relativ klein und somit schwer zu entdecken sind. Sie werden daher vor allem vom Militär und zur Spionage genutzt. Am Anfang wurden Drohnen nur zur Aufklärung genutzt.

 

Einsatz

Die militärische Logik ihres Einsatzes mußte jedoch über kurz oder lang ihren Einsatz zum Töten erzwingen, da Gegner, die man entdeckt hat, praktischer Weise mit dem Gerät der Entdeckung gleich getötet werden können.
Es stellt sich nun aber die Frage, wie militärisch dieses Art des Tötens, bei der der Gegner keiner Streitmacht mehr gegenübersteht, noch selber eine ist, noch ist.

 

Kritik

Eine Drohne ist nicht als Kombattant erkennbar. Die sie steuernden Soldaten schon gar nicht. Eine Warnung gibt es nicht.
Wenn ein Gegner auf eine Weise getötet wird, die ihm weder die Chance zum Einspruch, noch die Chance zur Gegenwehr läßt, ist dies eine Verurteilung zum Tode und gleichzeitig eine Vollstreckung. Daher geht bisherige Kritik hauptsächlich von Menschenrechtsgruppen bei der Anwendung von Drohnen zur gezielten Tötung von extralegalen Hinrichtungen aus.
Dazu kommt, daß die Anwendung der Waffen (mit großen Sprengsätzen) so dimensioniert ist, daß der (von US-Präsident Obama oder von den dazu beauftragten Geheimdiensten) zum Tode Verurteilte auf jeden Fall stirbt, wodurch jede Menge Unschuldiger mit getötet oder verletzt werden.
Es sieht so aus, als wenn sich die Drohnen anwendenden Staaten statt auf die Bekämpfung von asymmetrischen Gegnern auf ihre Ermordung spezialisieren würden. Künftig werden Guerillakämpfer nicht mehr verhaftet und angeklagt, sondern gleich ohne Anhörung und ohne jegliche Polizei exekutiert. Auf Unschuld kann nicht plädieren, wer von einer Rakete anvisiert wird.

 

Präzisierung

Drohnen sind für den berührungslosen Krieg aus dem Hinterhalt der Entfernung. Drohnen eignen sich für heimliche grenzüberschreitende Anschläge. Ohne Risiko können jegliche nichtsahnende Gegner ausgeschaltet werden.
Wie in »Was sind die Unterschiede zwischen Krieg, Terror und Terrorismus« beschrieben, ist Terrorismus vor allem dadurch gekennzeichnet, daß er erbarmungslos ist und sich versteckt.
Es muß daher festgestellt werden1, daß die Methode, aus tausenden Kilometern Entfernung mit ferngesteuerten Waffen auf nichtsahnende Gegner zu schießen, nichts mit regulärer Kriegsführung zu tun hat, sondern purer Terrorismus ist.

Daß eine gewisse Zahl von Zivilisten und anderen Unbeteiligten mit stirbt, ist dem Militär seit langem bekannt und wird zynisch einkalkuliert.

Was als „Minimierung eigener Verluste“ gesehen werden soll, ist in Wirklichkeit Mißachtung ziviler Opfer. Diese Mißachtung beruht auf der Verachtung der lokalen Bevölkerung.
Eine solche „Minimierung“ wurde schon in der Vergangenheit vom US-Militär dadurch erreicht, daß man die Feuerkraft, die Kaliber, die Sprengladungen und die Reichweite vergrößert hat. Jede dieser Maßnahmen vergrößert aber die Zahl der Opfer. Man sollte daher davon ausgehen, daß der Einsatz drastischer Mittel so erfolgt, daß – insbesondere, wenn man gegen den Terrorismus zu kämpfen vorgibt, – die Menge ziviler Opfer oder falsch ausgewählter Ziele – wenn schon nicht zu vermeiden, so doch wenigstens – zu verringern suchte. Dieser immer noch militärischen Logik folgend, müßte eine besondere Sorgfalt bei der Zielplanung und Auswahl der Fall sein, das drastische Mittel dementsprechend selten eingesetzt werden.

Was wir sehen ist jedoch das Gegenteil. Wir sehen, daß die um Öl kämpfenden Vereinigten Staaten sich eben nicht von Moral, sondern von der Machbarkeit leiten lassen, was insbesondere drauf hinweist, daß alle Entscheidungen rein aus Profitgier und militärischer Logik getroffen werden, wodurch der Einsatz drastischer Mittel ganz klar nicht nur ausgeweitet, sondern – weil erfolgversprechend – exzessiv ausgeweitet wird.

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Auf dem ölhaltigen Territorium leben von technokratischer Ferne gesehen irgendwelche unentwickelten Völker wie Tiere auf einer ausgewiesenen Brachfläche. Diese Völker stören irgendwie bei Abbau oder Förderung der Ressourcen. Erkennbare Störungen versuchen Imperialisten durch Einsatz industrieller Mittel zu beseitigen. Deswegen gibt es Krieg. Weil der Krieg von den eigenen Untertanen geführt werden muß, muß der Gegner böse sein – muß er Terrorist sein2. Betrachtet man die Definition des Kampfbegriffs „Terrorist“, stellt man fest, daß er auf die Kriegsherren (die Aggressoren) am besten paßt.
}

 

Entwicklungen

Die neueste Entwicklung ist eine “Stealth”-Drohne. Diese hat einen Wirkradius von tausenden (neuerdings zehntausenden) Kilometern und wird nicht bemerkt. Sie kann wie schon der bemannte Stealth-Bomber Bomben aus dem blauen Himmel auf nichtsahnende Gegner oder Menschen, die als Gegner deklariert wurden, abwerfen.

Solche Terrorwaffen kann die USA nun rund um den Globus einsetzen. Daß aus großer Entfernung auf schlecht erkennbare Menschen geschossen wird (extralegale Hinrichtung) ist schon schlimm genug. Daß aber seit einigen Jahren Raketen eingesetzt und nun eine Drohne konstruiert wurde, die 2 t Bomben transportieren kann, ist ein öffentliches Bekenntnis zu Terrorismus.3
Ungeschlagener Weltmeister im Drohneneinsatz ist Kriegsnobelpreisträger Barack Hussein Obama.

 

Folgerungen – Forderungen

#c5000b;">Der US-Drohneneinsatz ist Terrorismus!

Dieser Drohnenterrorismus muß sofort beendet werden. So schnell wie möglich müssen ferngesteuerte Waffen und in der Zukunft robotische Waffen verboten und geächtet werden.
Die Zukunft robotischer Waffen liegt nicht nur in der Fernsteuerung und dem Abschießen aus großen Entfernungen, sondern auch in der automatischen Zielerfassung und Auswahl. Ein rechtzeitiges Verbot robotischer Waffen läßt diesen Kelch an uns vorbeigehen.
[Evariste]

 

Drohnen verbieten! – Ferngesteuerte Waffen verbieten!

Neuerdings erwägt die Bundesregierung schamlos selbst Drohnen anzuschaffen. Von der Einsatzart ist keine Rede. Die Verführung mittels einer Waffe mit der man quasi allmächtig überall auf der Welt töten kann, Terror auszuüben, ist groß.
Zunächst wird man behaupten, die Drohnen für Aufklärungszwecke zu benötigen, jedoch handelt es sich bei Lichte besehen um den verfassungswidrigen Ausbau der strukturellen Angriffsfähigkeit.
Die BRD ist immer noch ein kleines Bollwerk gegen Folter (z. B. Taserwaffenverbot), die Todesstrafe und Brutalität der Ökonomie und der Polizei unterscheidet sich immer noch gewaltig von der der us-amerikanischen. Dieser Zustand ist auszubauen, nicht aufzugeben!
Eine Initiative für #c5000b;">ein internationales Verbot ferngesteuerter Waffen, sowie automatischer Zielerfassungssysteme ist zwar von der derzeitigen konservativen Bundesregierung nicht zu erwarten, #c5000b;">wird jedoch#c5000b;"> von uns hier gefordert.

 

2 Praktisch, wenn der Gegner wirklich böse ist.
3 Vergl. »Was ist der Unterschied zwischen Freiheitskämpfern und Terroristen?«, Abschnitt »Differenzierung«, Suchausdruck “Spionageurteile”

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