Reduktion des Einsatzes von Rohstoffen in der sogenannten ersten Welt

#0066cc">Wörter: 2536#0066cc">; #0066cc">Linkslevel: +1 #cf780e">Echte Sozialdemokraten

 

 

Projekt zur Rettung der Biosphäre –

Projekt zur Schaffung einer gerechten Welt –

 

 

 

 

Entwickelter Kapitalismus und Verbrauch

Die Entwicklung eines Landes hängt von der Verfügbarkeit von Energie, Wasser und Rohstoffen ab. Diese Ressourcen beschleunigen die Entwicklung. Durch die kapitalistische Economy of scales kommt es zu Akkumulationsprozessen, die dafür sorgen, daß der einmal erreichte Vorsprung unerreichbar wird. Dieser Vorsprung betrifft ganze Länder und Kulturkreise. Durch gnadenlose kapitalistische Konkurrenz führen Vorsprung und Akkumulation zu solchen Verkaufspreisen und Nutzbarkeitsdifferenzen, die viele Rohstoffe überhaupt nur für die sogenannte erste Welt nutzbar erscheinen lassen. So nehmen viele den privilegierten Konsum einiger weniger Länder unkritisch hin. Eine ideologisch unterfütterte Kultur der Konkurrenz, die Fremdenfeindlichkeit Sozialchauvinismus, immer wieder Bellizismus, imperialistischen Terror und auch schon mal Sozialdarvinismus zur Folge haben, etablierte sich in vielen Ländern die zum großen NATO-Imperium gehören oder sich ihm unterwarfen. Neokolonialismus und Neoliberalismus, vor allem aber die rücksichtslose Ausbeutung von Rohstoffen, sowie energetischen und biologischen Ressourcen, (sowie am seltensten) die so wichtige länderübergreifende Ausbeutung der Arbeitskraft werden kaum kritisiert.
Daher verbrauchen die entwickelten kapitalistischen Staaten die Ressourcen der Welt.
Das gilt für Energieträger und Rohstoffe.
Hier werden hauptsächlich technologierelevante chemische Elemente diskutiert.

Die Ungerechtigkeit der Situation ist kaum zu bestreiten. Jedoch wird die Verbreitung der wahren Ursache dieser rechtlich zementierten Ungerechtigkeit durch starke antikommunistische Ressentiments erschwert.
Dabei ist es sehr einfach:

  • Das Privateigentum an Produktionsmitteln,
  • das Privateigentum an Grund und Boden,
  • das private Recht Rohstoffe zu Profitzwecken zu fördern,
  • das Recht Energieträger privat zu fördern und zu verkaufen,
  • das Recht Edelmetalle privat zu fördern und zu verkaufen,
  • die fehlende Kontrolle über Abbaumengen und Abbauverträglichkeit und
  • eine fehlende öffentliche Kontrolle und überhaupt
  • eine fehlende kritische Öffentlichkeit, sowie
  • eine fehlende Debatte über Verteilung und Verwendung dieser Rohstoffe

sind wesentliche Ursachen.

Um Gerechtigkeit zu schaffen, ist es notwendig für eine Gleichverteilung dieser entwicklungsrelevanten Ressourcen zu sorgen.
Neben der Vermeidung der Verschwendung ist die Wiedergewinnung und Ersetzung vor allem von global knappen Materialien wichtig.
Konzentriert man sich auf die Betrchtung der chemischen Elemente und ihrer Verfügbarkeit, läßt der Gedanke der Gerechtigkeit nur nur noch die Forderung nach radikaler Reduktion in allen Anwendungen zu. Die Reduktion muß beispiellos und beispielhaft sein.

 

Wichtige Elemente

Die Häufigkeit der Elemente

Wir alle kennen aus Unterschiedlichen Periodensystemen die Häufigkeit im Universum, die Häufigkeit im Sonnensystem und die Häufigkeit in der Erdkruste. Hier betrachten wir die für uns wichtige Häufigkeit in der Biosphäre. Sie spielt für die Verwendung unter der Maßgabe gerechter Verteilung eine wesentliche Rolle.

 

Eisen

ist von größter Bedeutung für den Bau von Gebäuden und Fahrzeugen. Seine Eigenschaft zum Stahl veredelt zu werden, ermöglichte den Beginn des Betonzeitalters.
Aufgrund des weltweiten Bedarfs werden alle Erz-Lagerstätten weltweit ausgebeutet. Sie werden irgendwann erschöpft sein. Daher ist es wichtig,

  • Stahl zu sparen,
  • Rost zu bekämpfen,
  • Altmetall und Rost bis zur Verwertung zu sammeln und sicher einzulagern und nicht ins Meer oder den Untergrund fließen zu lassen,
  • Stahl zu ersetzen.
  • Die Ersetzung von Stahl in Textilbeton kann durch unterschiedliche Faserstoffe erfolgen. Auch Teilersetzungen in hochstrukturierten Verbundmaterialien sind sinnvoll. Eine Variante verschiedene textile Materialien im Beton zu vereinen, ist die fortschrittliche Plattenbauweise oder allgemeiner die Fertigteilbauweise.
     


    Die herausragende Bedeutung der Beton-Fertigteilbauweise liegt darin, daß bei gleichzeitiger Variabilität von Fassadenausstattung, Inventar, Dämmeigenschaften und anderem durch Normierung definierte Schnittstellen zu anderen Teilen geschaffen werden, die, einmal gut konzipiert und berechnet, eine problemlose Verbindung und Anordnungsvariation bei Beibehaltung von Normen der Stabilität, Wärmedämmung, Hinterlüftung und anderer grundsätzlicher Erfordernisse ermöglicht. Die fertige Platte mit Fassadenelementen, Anschlüssen und Verbindungsstücken ökonomisiert den Bau und den Materialverbrauch. Serienproduktion erlaubt ein hochstrukturiertes textiles Feinskelett aus mehreren spezialisierten Materialien. Dieser weiterentwickelte Verbund ermöglicht es, Beton und Stahl zu sparen, Leichtbauweise und Funktionalität zu vereinen.
    Für weitere Konzepte zur Einsparung von Stahl bzw. Eisen wird auf »Das Baumaterial der Zukunft« verwiesen. Die bisherige Sitte, Beton einfach zu schnell gießen, verbraucht zu viel kantigen Sand und zu viel Stahl.

     

    Kupfer

    Die Einsparung von Kupfer erfolgt, wie in »Reduktion von Kupfer in der 1. Welt« beschrieben.

     

    Lithium

    Der weltweite Lithiumvorrat reicht nicht aus, um die gesamte Welt damit zu versorgen. Daher muß der Einsatz des Lithiums funktionell beschränkt werden.
    Was kann Lithium vor anderen chemischen Elementen am meisten? – Es ist möglich, mithilfe von Lithium Akkumulatoren zu betreiben, die bei hoher Speicherdichte besonders viele Ladezyklen aushalten. Wo wird diese Fähigkeit am meisten benötigt? Benötigt wird sie bei Elektrofahrzeugen, bei dezentraler Energiegewinnung und bei mobiler Kommunikationselektonik. Für alle drei Anwendungen reicht das Lithium – eine weltweite Verbreitung dieser Technologien vorausgesetzt – nicht aus. Für Elektrofahrzeuge allein reicht sie ebenfalls nicht aus. (Der Individualverkehr wird ohnehin abgeschafft.) Zur Energiespeicherung bei dezentraler Energieerzeugung und Einspeisung reicht sie ebenfalls nicht aus. Für die Kommunikationselektronik würde sie weltweit ausreichen. Es gibt jedoch noch eine wichtige Anwendung nämlich die Netzregulation und die Phasenanpassung bei Energieversorgungsnetzen, sowie die kurzfristige Zwischenspeicherung von Energie. Hier reichen Kondensatoren nur für ein sehr kurzes Zeitfenster. Sollten diese Anwendungen weltweit ausgebaut werden, reicht das Lithium nicht aus. Daher wird folgendes gemacht:
    Die Kommunikationselektronik wird öffentlich viele Jahre lang so entwickelt, daß sie mit einem Minimum an Material auskommt, perfekt und komfortabel bei geringstem Energieverbrauch funktioniert und dann weltweit verbreitet. Der Rest wird da eingesetzt, wo große Energiemengen kurzfristig hin- und hergeschaufelt werden müssen. Für andere Anwendungen müssen andere Materialien herhalten.
    Ein Teil des Lithiums wird für die Herstellung von Lithium-Metall-Akkumulatoren reserviert, wenn sich dadurch die speicherbare Energie wesentlich erhöht. Nichtschienengebundene Busse werden mit schnell austauschbaren Akkumulatoren oder später chemischen Speichern anderer Art in Form von Kartuschen ausgerüstet.
    Lithium sollte in absehbarer Zeit den Status einer begrenzten Ressource erhalten und sollte dann kommerziell nicht mehr gehandelt werden dürfen.

     

    Phosphor

    Das Thema Phosphat wurde bereits in anderen Beiträgen behandelt. Phosphat wird verschwendet. Während die Phosphatlagerstätten der Erde ihrem Ende entgegensehen, wird Phosphat auf den Äckern der Industrie- und Agrarländern verschwendet. Selbst in der dekadenten Nahrung der reichen Länder und in ihren Genußmitteln kommt zu viel anorganisches Phosphat vor. Damit Phosphat nicht weiter verloren geht, ist eine Kompostierung von Bioabfällen notwendig. (Langfristig ist zu beachten, daß hierbei biologische Schadstoffanreicherungsmechanismen auftreten, so daß Schadstoffe an geeigneten Stellen auszufiltern sind.) Der Abbau von Phosphat ist zur Schonung der Lagerstätten international zu regulieren. Es muß verhindert werden, daß Phosphor ins Meer geschwemmt wird und dort als Phosphat sedimentiert. Die Rohstoffe aus den Sedimenten schonend wiederzugewinnen wird das harte Los zukünftiger Generationen sein. Den reichen und derzeit industrialisierten Ländern kommt die Aufgabe zu, Phosphateinsparungs- und Wiedergewinnungsmöglichkeiten zu entwickeln und den armen Ländern (die ja ganz besonders auf ihre Landwirtschaft angewiesen sind) kostenlos zur Verfügung zu stellen.
    Phosphat erhält den Status einer begrenzten Ressource und darf kommerziell nicht mehr gehandelt werden.

     

    Edelmetalle

    Wegen vieler Edelmetalle sind Kriege geführt worden. Mit der Jagd nach Gold begann die Eroberung des amerikanischen Kontinents. Das ursprüngliche Amerika wurde wegen des vermuteten Reichtums an Gold entvölkert, der tatsächliche Reichtum zügellos brutal geraubt.
    Elektrisch gut leitfähige Materialien sind im Sonnensystem selten. Edelmetalle sind sehr leitfähig. Sie sind allerdings aufgrund ihres Tauschwertes in Ausbeutergesellschaften weit verbreitet und müssen, um einer gerechten Nutzung zugeführt zu werden, erst eingesammelt und aufgereinigt werden. Alle Edelmetalle zusammen sind seltener als Kupfer. Ihnen kommt daher eine ausschließlich funktionelle Rolle in der Elektronik und in anderen Technologien zu. Der Einsatz als Bulk-Leitermaterial ist zu meiden. – Der eitle Einsatz gar als Schmuck ist daher erst recht primitiv-dekadent, regressiv und als verhaltensauffällig zu behandeln.
    Silber hat die höchste elektrische Leitfähigkeit und wird derzeit auch als Spiegelmaterial benötigt. Als solches muß es vor dem Angriff von Sauerstoff geschützt werden. Spiegel können jedoch auch mit dem billigeren Aluminium hergestellt werden. Silber und Silberoxid sind einzusammeln.
    Die Verwendung von Edelmetallen ist zu dokumentieren, das Recyclingkonzept zu dem auch das Einsammeln und wiedergewinnen der teilweise komplex verbundenen Metalle gehört, ist vor der Produktzulassung bei der Produktnutzenanalyse mit einzureichen.
    Die kommerzielle Verwendung von Blattgold in der Kosmetik ist noch im Kapitalismus schwer zu bestrafen.

     

    Seltene Erden

    Auch Seltene Erden sind im Kapitalismus umkämpfte Ressourcen. Aus diesem Kampf resultiert zwangsläufig eine ungerechte Verteilung in der Welt. Gerade bei Seltenen Erden ist die Voraussetzung für ihre Verwendung derzeit nur in wenigen Ländern gegeben.
    Daher

    • muß selbstlos technologisches Know-How exportiert,
    • müssen Seltene Erden sobald adäquate Nutzungsmöglichkeiten eingerichtet sind, exportiert,
    • muß die Produktion von Seltene Erden enthaltenen Produkten zum Zwecke des Profits unter schwere Strafe gestellt und
    • müssen exzessiv Einsparmöglichkeiten erforscht werden,

    um einen Ausgleich zu schaffen.
    Wir sehen, daß um Gerechtigkeit zu schaffen, der Verbrauch von Ressourcen drastisch reduziert werden muß und Ressourcen weitaus sparsamer verwandt werden müssen. Aus diesem Grunde sind vor der Zulassung einer Produktion konkreter Produktnutzen und -Notwendigkeit zu analysieren.
    Seltene Erden erhalten den Status einer begrenzten Ressource und dürfen kommerziell nicht mehr gehandelt werden.

     

    Weitere Elemente

    Nicht alle Elemente werden hier behandelt. Schwefel gibt es zu viel und sollte an Kohlenstoff gebunden in sichere Lagerstätten (sehr streng getrennt vom (Kohlen-)Wasserstoff) gelagert werden.
    Die Elemente Aluminium, Kohlenstoff, Kalzium, Silizium und Stahl werden in »Das Baumaterial der Zukunft« behandelt.
    Kalzium gibt es zu wenig, da die Bautätigkeit des Menschen bei gleichzeitiger CO2-Emmission zu einem Kalziummangel im Meer führt. Kohlenstoff- und Schwefelüberschuß, sowie Kalziummangel führen zu Übersäuerung (»Der pH-Wert des Planeten Erde — Versauerung und Artenvielfalt«).

     

    Spezielle Materialien

    Porzellan und Glas

    Porzellan und Glas sind zerbrechlich. Aus ihnen hergestellte Produkte verbrauchen sich durch Verschleiß. Daher ist es notwendig, für Geschirr eine Alternative zu finden. Die beste Alternative ist Karborund. Geschirr aus diesem Material ist bruchfest und hält Jahrzehnte bis Jahrhunderte. Die sehr hohen Herstellungskosten werden durch den langanhaltenden Gebrauch wettgemacht. Dieses Modell funktioniert daher nicht in der Marktwirtschaft. Die Herstellung von Karborund bindet Kohlenstoff.

     

    Holz

    Verbrauch und Anbau von Holz sind international zu regulieren. Holz darf nur bis zu einem maximalen Ausmaß für die Erzeugung von Energie eingesetzt werden. Dieses sollte, nach den lokalen Möglichkeiten streng reguliert, nur mit einem angemessenen Wirkungsgrad geschehen. Die Verwertung von Holz als Roh- und Werkstoff ist wichtig. Der gleichzeitige Aufbau von Waldflächen definierter Mindestgröße, sowie die Erhaltung von Primärwäldern ausreichender Größe hat Vorrang.
    Holz bekommt den Status einer begrenzten Ressource und darf unverarbeitet nicht mehr kommerziell gehandelt werden.

     

    Kunststoffe

    die reichen Länder haben nicht nur über hundert Jahre l verbrannt und die Ressourcen der Welt für sich verbraucht und das Klima geschädigt. Sie haben auch Kunststoffe entwickelt, die zum großen Teil nicht abbaubar sind und die Meeresfauna zerstören. Ihnen kommt nun eine besondere Verantwortung zu.
    Kunststoffe werden größtenteils aus Erdöl, Erdgas und Kohle hergestellt. Vor 30 Jahren wäre es fortschrittlich gewesen, zu sagen, daß (das wertvolle) Erdöl nicht verbrannt werden soll und es eine Heldentat ist, Kunststoff mühsam aus Kohlenstoff herzustellen (z. B. Über die Carbidsynthese wie in der DDR). Leider ist die Zeit über den bloßen chemischen Wert1 (der allerdings bis heute nicht beachtet wird, weil Energie immer noch als billig angesehen wird) einer Substanz hinaus gegangen und stellt mit dem Klimaproblem die Existenzfrage. Wichtiger noch als der chemische Wert der aufgebauten Organika ist heute das Prinzip, keinen zusätzlichen Kohlenstoff in die Biosphäre einzutragen. Daher muß das Prinzip organische Substanzen nur aus aus der Biosphäre gewonnenem Kohlenstoff aufzubauen, aufgestellt und prinzipiell eingehalten werden. Basiskunststoffe sind also z. B. aus Polyzuckern, Lignin, Polyphenolen oder durch Pyrolyse aufzubauen. Kohlenstoff für die Carbidsynthese ist aus Holz zu gewinnen und die Abgase sind zu verwerten.
    Das Element Kohlenstoff ist als negativ begrenzte Ressource anzusehen. Seine unnatürliche Oxidation ist zu vermeiden.
    Die reichen Länder müssen mit all dem beginnen und ihre Erfahrungen den armen Ländern schnellstmöglich frei zur Verfügung stellen.

     

    Energieträger

    Über Energieträger wurde in »Wie soll die Energieerzeugung der Zukunft aussehen?« geschrieben. Sie sollen nicht mehr privater kommerzieller Verwertung unterliegen. Private Erschließung, privater Abbau, privater Handel mit ihnen und private Verwertung von energietragenden Rohstoffen muß verboten, verfolgt und schwer bestraft werden. Fossile und mineralische Energieträger sind meist nicht nur begrenzt, sondern außerdem auch noch klima- und umweltschädlich.
    Um eine gerechte Welt zu schaffen, muß auch berücksichtigt werden, daß einige wenige reiche Länder die energetischen Ressourcen dieser Welt für ihre eigene Entwicklung verbraucht, und in diesem Sinne egoistisch gehandelt haben. Während man also armen Ländern, die Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Materialien zur Energieerzeugung zugestehen muß, müssen die reichen Länder bereits mit der Reabsorption von Kohlenstoff aus der Atmosphäre beginnen.
    Was ansonsten zu geschehen hat, steht im oben zitierten Beitrag.

     

    Kapitalismus und Rohstoffe

    Die derzeitige kapitalistische Ausbeutung der Ressourcen des Planeten ist zügel- und skrupellos. Alle kapitalistischen Konzerne, die derzeit begrenzte oder bedrohte Ressourcen aus niederen Gründen – das heißt kommerziell – verwerten, werden entschädigungslos von ihren Geschäftsfeldern entfernt. Im Falle der Ausplünderung armer Länder muß über eine Entschädigung nachgedacht werden. Dazu müssen Aktionäre und Spekulanten haftbar gemacht werden.

     

    Aktiengesellschaften

    Aktiengesellschaften haben den Zweck, eine verantwortungslose Geldanlage zu bieten. Während kleine Unternehmer vollständig haften müssen, GmbHs sich mit einer Geldeinlage festgelegter Höhe und dem Hinweis auf begrenzte Haftung im vorhinein freikaufen können, müssen Aktionäre nur den eventuellen Wertverlust ihrer Anlagen fürchten. Haftbar für Verbrechen, die im Interesse des Profits begangen werden, werden sie nicht gemacht. Diese Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) hat deswegen zu einer Etablierung skrupellosester kapitalistischer Glücksritterschaft geführt, deren beredtster Ausdruck die Spekulation mit Aktien ist. Aktiengesellschaften können massenhaft Leute betrügen, die Umwelt schädigen, Trinkwasser aus Wassermangelgebieten exportieren, Heilpflanzen privatisieren und Kriege anzetteln. Der Existenz von Aktiengesellschaften muß ein eigener Beitrag gewidmet werden. Wichtig für uns ist, daß die Verbrechen der Aktiengesellschaften beim Raub von Rohstoffen und Energieträgern, bei der Ausplünderung fremder Länder, beim Anzetteln von Kriegen, bei der Korruption von Regierungen, der Zerstörung von Ländern und Kulturen, und bei der Zerstörung von Biosphäre und Klima bestraft werden und die wirklichen Profiteure, die auf diese

    • Rüstugs-,
    • Öl-,
    • Pharma-,
    • Biochemie-,
    • Agrar-,
    • Industrie-,
    • Energie-,
    • Lebensmittel-
    • Konzerne

    und viele andere „gesetzt“ haben um schnell oder risikolos, auf jeden Fall aber ohne eigene Leistung Profit zu machen, die die Ausbeutung anderer, in der Regel durch Verelendungspolitik abhängig gemachter, als ihr Recht ansehen, materiell haftbar gemacht werden, damit wenigstens ein Bruchteil der Schäden wieder gut gemacht werden kann.

     

    Zusammenfassung

    Wir sehen, daß eine gerechtere Welt die Verschwendung der westlichen Lebensweise überwinden muß.
    Zugunsten der armen Länder müssen Eisen, Kupfer, Baumaterialien, Lithium, Edelmetalle und Seltene Erden eingespart bzw. ersetzt werden. Die Zerstörbarkeit einiger Alltagsgegenstände macht sie zu Verbrauchsmaterialien. Das muß nicht sein. Glas und Porzellan kann durch das schwer verwüstliche Karborund ersetzt werden.
    Kunststoffe sollen nicht mehr aus Rohstoffen, die aus der Erdkruste gewonnen wurden, erzeugt werden.

    Konzepte

    • der sinnvoll notwendigen Anwendung,
    • der nutzbringenden Anwendung,
    • der Einsparung in Anwendung und
    • produktiver Technologie,
    • der Wiedergewinnung,
    • des Recyclings und
    • der gerechten Verteilung in der Welt

    sind zu entwickeln.
    Vor der Zulassung der Produktion eines Produktes sind

    zu analysieren.

    Konzernmanager Aktionäre, Rechtsanwälte und konzeptionell Verantwortliche sollen für die Zerstörung der Biosphäre zur Verantwortung gezogen werden. Profiteure, wie Aktionäre und Spekulanten sollen für Entschädigungen materiell haftbar gemacht werden.
    Die intrinsisch verantwortungslose Rechtsform der Aktiengesellschaft wird verboten.

    [Evariste]
     

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