Linkes Lexikon R: radi … Rota

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R

 

radikal — von [lat.] 1. Wurzelallgemein – Problem an der Wurzel angehen, statt Symptome zu bekämpfen. Radikal zu sein, erordert Analysefähigkeit. in der Politik – Rechtsgerichtete und religiöse Fundamentalisten sind daher niemals radikal. Nur Linke können radikal sein. (»Was ist der Unterschied zwischen radikal und extrem?«) — 2. bürgerlich demagogische Bezeichnung für politisch außenstehend; Diese zweite Bedeutung folgt der Totalitarismusdoktrin und setzt links mit rechts demagogisch gleich.

nbsp;

rassistisch, Rassismus — speziell (biologisierend zusammenfassend) ethnizistisch diskriminierendes Ressentiment; Der Rassismus als biologisierendes Ressentiment ist schwer von der reinen Ausländerfeindlichkeit abzugegrenzen, die nicht so sehr nach äußeren Merkmalen sieht. Aufgrund der öffentlichen Stigmatisierung des Rassismus setzt der öffentliche Rassismus weiter rechts ein, als die öffentliche Ausländerfeindlichkeit. (Abbildung) Den unbewußten Rassismus und die unbewußte Ausländerfeindlichkeit erhält man aus ihren jeweiligen Komplementen. (Wer protestiert außer den Betroffenen selbst gegen Rassismus und Ausländereindlcihkeit und engagiert sich?)


 Politische                                                           vor          |     unver- | offene /
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    |                    Rassismus | A  u  s  l  ä  n  d  e  r  f  e  i  n  d  l  i  c  h  k  e  i  t| Rassismus
    |                             ↓       ↓                             ↓                      ↓  ↓     ↓
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                       l  i  n  k  s                                           k o n s e r v a t i v
                                          ←  proletarisch |  bürgerlich   →

Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sind Folgen der Menschenverachtung und somit rechts im Spektrum positioniert. (Siehe Theorie! (#0066cc;">in Arbeit))

 

Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) – Wirtschaftliche Vertragsgemeinschaft der sozialistischen Staatengemeinschaft; Sozialistischer Staatenverbund, der solidarisch wirtschaftete und dem Prinzip der ausgeglichenen Außenhandelsbilanz und dem Prinzip des Handels zum gegenseitigen Vorteil folgte. Kapitalistische Staaten unterstützen Monopolkonzerne und versuchen als Ausgleich arme Länder auszubeuten. Der RGW brach mit dieser Praxis. Der RGW war eine Staatengemeinschaft, die im Gegensatz zu den kapitalistischen Staaten immer den vollen Entwicklungshilfesatz zahlte.

 

Raub gewaltsame Aneignung. Mit Ausübung oder Androhung von Gewalt wird Eigentum entwendet und angeeignet. Die Gewalt kann auch ökonomisch oder bürokratisch getarnt sein.

 

Recht demagogische Kategorie, die institutionalisierte Gerechtigkeit vorspiegelt.

 

RechtsgerichtetheitRechtsgerichtetheit ist politisch verkleidete aber ostentative Menschenverachtung. Rechts zu sein, bedeutet gegen gleiche Rechte aller zu sein. Auffällig ist dieses Verhalten bereits im Konservatismus, wo man in Bezug auf linke politische Ziele von “Gleichmacherei” spricht. Das rechte Verhalten verstärkt sich im Populismus dem Übergang zum Rechstsextremismus, wo Grundrechte Fremder verbal implizit aber klar infrage gestellt werden. Der weiter rechts folgende Rechtsextemismus greift Grundrechte und ihre Verteidiger politisch an, so er kann. Der Faschismus ganz rechts stellt nicht mehr infrage, sondern lehnt Menschenrechte ab. Faschisten sind daher für die Ungleichheit. Sie teilen Recht zu und machen dabei gern feine Unterschiede.
LL -5 … 0: Gegnerschaft zur Gleichheit; unterhalb von LL = -1 sozialchauvinistisch; zwischen den LL -4 und -2 als Elitarismus ausgeprägt; unterhalb von -3 chauvinistisch; unterhalb von LL = -4 offen ausländerfeindlich; unterhalb von LL = -5 faschistisch;

 

Rechtsinversion — von Evariste eingeführter Begriff, der von einer Hierarchie des Rechts

  • 1. Menschenrecht, Völkerrecht
  • 2. Verfassung
  • 3. Gesetz
  • 4. Verordnung
  • 5. Rechtspraxis (Interpretation)

ausgehend jede Verdrehung dieser Ordnung durch

  • administratives Handeln,
  • parlamentarisches Beschließen,
  • Rechtsprechung oder
  • Amtshandeln

als falsches Handeln entlarven soll. Hierarchie meint, daß die jeweils unter die niedrigeren Ziffern untergeordneten Ziffern sich nach den übergeordneten (niedrigen Ziffern) richten sollten – also z. B. nach ihnen gestaltet oder interpretiert werden sollten. Rechtsinversionen lassen sich in Politik und Behördenpraxis und selbst in der Gesetzgebung und in internationalen Abkommen nachweisen. Die Folgen von Rechtsinversionen sind gravierend.
Die Kategorien Hierarchie des Rechts und Rechtsinversion sind derzeit sehr deutsch, da deutsche Verfassungen sich formal nach Menschenrecht und Völkerrecht richten. (Siehe »Was ist eine Rechtsinversion?«!)
Rechtsinversionen entlarven nur wenige Fehler, aber Rechtsinversionen sind gravierende Fehler.

 

Rechtsstaat Staat, der sich zur Verschleierung institutionalisierten Unrechts eines Rechtssystems bedient.

 

Rechtssystem Einrichtung zur Verschleierung, Einsparung und Ökonomisierung unterdrückerischer Gewalt und der gleichzeitigen Schaffung der Illusion institutionalisierter Gerechtigkeit. Ein ~ wird von den Herrschenden als Alternative zu reiner Gewalt oder archaischer Herrschaftsanbetung installiert und bleibt bis zu seiner Entthronung als weitere Herrschaftsanbetungsform in Kraft. Eine Form der Herrschaftsanbetung war die Monarchie und der Adelsstand. Die ihnen entsprechenden Rechtssysteme erlaubten adligen, Waffen zu tragen. Die Entthronung des Adels schuf ein neues Rechtssystem mit neuen Herrschern.
Die bürgerliche Revolution schuf das dem Kapitalismus angemessene Rechtssystem.
Zu allen Zeiten glaubten die meisten Menschen, am Ende der Geschichte zu stehen, da sie die Geschichte von ihrem eigenen Standpunkt aus wahrnahmen. Folglich nahmen unkritische Geister die herrschende Gerechtigkeit ihrer Zeit als höchste Form der Gerechtigkeit wahr. Kritik am Rechtssystem wurde für unbedeutend gehalten und auf unwesentliche Fehlerhaftigkeit geschoben. Das liegt daran, daß ein Rechtssystem, den Zeitgeist, der es trägt, mit generiert.
Ein ~ beruht folglich darauf, daß die Menschen, die ihm zugrunde liegenden Dogmen glauben. Das derzeitige kapitalistische Rechtssystem beruht darauf, daß Eigentum als Heiligtum betrachtet wird. Dies ist insbesondere deswegen wichtig, weil ein Teil des Eigentums – das Privateigentum an Produktionsmitteln – Ausbeutung und Herrschaft ermöglicht.

 

“regierungsfähig”, “Regierungsfähigkeit” — diskriminierender Ausdruck, der die Volksvertretung als Inhalt der Demokratie negiert und scheinbar durch behauptete Qualifikation ersetzen will; Sinn der Abqualifikation ist die Diskriminierung politisch unerwünschter Personen und Bewegungen. Diese Form der Abqualifikation ist je nach Anlaß und Zweck eine variierende Mischung aus Demagogie und arroganter Herabwürdigung.

 

RegimeHerrschaft 1. allgemein: Herrschaft abstrakter Prinzipien (betrachtet) in Physik, Technik, Biologie und Politik und anderen Wissenschaften (turbulentes Regime) 2. politisch: spezielle Regierungsherrschaft; Die Vokabel Regime wird hier meist abwertend für eine dikatorische Regierung eingesetzt. Durch die Verwendung der Vokabel Regime wird eine politische Äußerung parteiisch. Es handelt sich um eine propagandistisch abwertende Vokabel.

 

Regime Change1. im allgemeinen — Regierungswechsel bzw. Ersetzung einer Regierung durch eine andere; Dieser Wechsel kann friedlich oder unfriedlich verursacht sein, intrigiert oder durch Wahl stattfinden, durch interne oder externe Ursachen bedingt sein. Diese allgemeinere Bedeutung wird auch als Transition bezeichnet. — 2. im besonderen — Vorsätzlich eklatant gegen das Völkerrecht verstoßende us-amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, mit dem Ziel mißliebige Regierungen zu stürzen (von außen erzwungene Transition durch USA oder NATO); Der us-amerikanische Regime Change kann die Form eines rechtsgerichteten Putsches (Georgien, Honduras, Paraguay, …), eines Contra-Krieges (Nicaragua), einer Luft-unterstützten Contra-Invasion oder sogar einer unter inszenierten Vorwänden vom Zaun gebrochenen NATO-Invasion (Jugoslawien, Irak, Afghanistan) annehmen. In allen Fällen werden Politagenten, Politsöldner, Söldner bis hin zu rechtsextremsten und faschistischen Söldnern (Indonesien, Chile, Iran, Kroatien, Slowenien, Irak, Afghanistan, Libyen, Südsudan, Honduras, Paraguay, Ukraine, Venzuela, …) oder sogar Terroristen (Kosovo, Libyen, Afghanistan) unterstützt oder an die Macht gebracht. Es gibt auch gescheiterte Regie Changes in Vietnam, Kuba und Weißrußland, Syrien, Venzuela. Ein “erfolgreicher” Regime Change hat in der Regel Chaos (Libyen, Afghanistan, Ukraine), immer Rechtsextremismus (Jugoslawien, Georgien), in der Regel ein Ende der Demokratie (Libyen, Ukraine, Syrien (Syrien und Venzuela sind derzeit noch als gescheitert zu betrachten.)) und eine Auslieferung des Landes und seiner Märkte, Arbeitskräfte und Rohstoffe an die NATO zur Folge. Fortschrittliche Kräfte und Menscherechtsbewegungen werden wie in neokolonial unterworfenen Staaten (Kolumbien, Argentinien, Chile, Indonesien, …) verfolgt oder gar vernichtet. (Iran, Kroatien, Afghanistan, Libyen, Ukraine, Syrien, Honduras, …)

 

Regiogeld — Geld mit lokal und oft auch zeitlich begrenzter Gültigkeit (lokale Komplementärwährung). Regiogeld ersetzt (heute noch) nicht die gesamte Bargeldmenge, sondern führt zu einer stärkeren Leistungsvernetzung von Regionen. Diese lokale (regionale) Vernetzung spart als erstes Kohlendioxidemmissionen. Sie schafft außerdem Arbeitslätze, da traditionelle und geringer entwickelte Produkte für Regiogeld erstanden werden können. Einige Sorten von Regiogeld sind als Schrumpfgeld mit zeitlich sinkendem Wert ausgelegt um die Zirkulation des Geldes zu erhöhen.
Regiogeld schafft Stabilität und Krisenfestigkeit. Regiogeld ist ein auf unzureichender bürgerlicher Kritik des Kapitalismus beruhendes Mittel der Elendsanfälligkeit und Krisenhaftigkeit des Kapitalismus zu entkommen. Es ist diesbezüglich insuffizient, bessert jedoch je nach Konzeption die Lage deutlich.

 

Reisegeschwindigkeit — Durchschnittsgeschwindigkeit bei normalen Wegen; Gesellschaftlich ist die Reisegeschwindigkeit eine mit dem Energieverbrauch unterlinear wachsende und vom Straßen- und Wege-Ausbau abhängige allgemeine Geschwindigkeit aller verfügbaren Fahrzeuge. Die Abhängigkeit der Reisegeschwindigkeit von der Energieverfügbarkeit führt im Kapitalismus zu einem Ausbau der Straßen, welcher das Anwachsen der Reisegeschwindigkeit zur Folge hat. Die Reisegeschwindigkeit der Gesellschaft ermöglicht einen Tagesreiseradius und einen Pendelreiseradius, welche die Mobilität der Gesellschaft festlegen und den wesentlichsten Energieverbrauch verursachen. Der Ausbau von Straßen in einer Gesellschaft exzessiven Energieverbrauchs führt zunächst zu einer Erhöhung der Reisegeschwindigkeit und einer Erhöhung des die wesentliche Komfortabilität des Verkehrsmittels charakterisierenden neuen Reiseradius. Der Ausbau zieht infolge dessen jedoch mehr neuen Verkehr an, wodurch die Reisegeschwindigkeit und der Reiseradius bald wieder fast auf den ursprünglichen Wert sinkt. Konservative Politik reagiert darauf mit neuem Straßenausbau, statt Gleise zu verlegen. Beim Individualverkehr gibt es das Phänomen der Verkehrsbehinderung durch unterschiedliche Reisegeschwindigkeiten. Sie führen schneller zum Stau als notwendig. Beim Schienenverkehr hingegen gibt es nur Planungsschwächen und Flaschenhälse. Ein gepflegtes Schienensystem ermöglicht die höchsten Reisegeschwindigkeiten.

 

Reizverstärkungs-Abstumpfungszyklus — von Evariste so genannter – korruptiver Zyklus, der in die Sucht führt. Eine Grundabstumpfung läßt, wenn ein Reiz als Betäubungsmittel eingesetzt wird, einen normalen Reiz als zu schwach erscheinen. Eine Reizverstärkung wird angestrebt, die (insbesondere bei unvorsichtiger Dosierung) (schnell) zu einer Abstumpfung führt. Grundverhaltensregel gegen den R.-A.-Zyklus: Ungesundes, Schlechtes oder Abhägigmachendes, welches einen positiven und betäubenden Reiz auszulösen imstande ist (auch Fernsehen oder Genußmittel), niemals als Betäubungsmittel gegen Unglück einsetzen! Der Reizverstärkungs-Abstumpfungszyklus erklärt nicht nur den Weg in die Sucht, sondern auch die Vielfalt devianter Sexualpraktiken, die ebenfalls in die Abhängigkeit führen können. (Siehe auch Konsumismus (unfertig))

 

Religion ist ein Dogmenkomplex mit mystischem Kern. Er hat folgende Funktionen.

1. Aufgrund einer effektiven Selbstkontrolle des Bewußtseins ist es ein hocheffizientes Überwachungssystem und somit ein Monitor für nichtkonformes Denken.
2. Religion leitet aus einem Absolutheitsanspruch einen Wahrheitsanspruch ab, mit welchem (Klassen-)Herrschaft (religiös) begründet wird.
3. Religion “befriedigt” gewisse Bedürfnisse, nach Trost, Gemeinschaft, Kultur und Aberglauben, ermöglicht außerdem Ritualhandlungen, Trance und Meditation.
4. Durch Regeln, welche in der Religion festgelegt sind, wird mit der Schaffung der Religion eine öffentliche Moral kreiert, die sich dann eben aufgrund dieser Religion gegenüber Änderungen große Zähigkeit aufweist.
Da Religion einen irrationalen Kern hat, beruht sie auf akausalem Denken. Sie ist folgerichtig unwissenschaftlich. Kreationimus, Realitätsferne und politische Passivität sind die Folge.
Solange also an diese Religion geglaubt wird, kann ein religiös begründeter Herrschaftsanspruch zumindest gegenüber den zahlreichen untersten Untertanen sehr komfortabel aufrecht erhalten werden. Aus diesem Grunde bietet sich jedes Religionssystem auf natürliche Weise den Herrschenden als Bewußtseinsmonitor an. Abweichendes Bewußtsein äußert sich bereits fernab jeder Herrschaftskritik.
auch Artikel »Was ist schlimm an Religion?«

 

Ressentiment – gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit die von der Targetgruppe nicht geteilt wird; Das ~ richtet sich gegen eine Targetgruppe und verringert deren effektive Menschenwürde. Das Ressentiment entsteht durch Bedrohungsgefühle oder wird aufgrund bereits bestehender Menschenverachtung (Rechtsextremismus) schnell aufgenommen. Es kann z. B. in der Familie weitergegeben werden. Die absichtliche Erzeugung von ~s nennt man Hetze. ~ s gibt es gegenüber vielen Gruppen. Oft sind sie unbewußt. (ausführliches unter »Was ist ein Ressentiment? – Wie funktioniert ein Ressentiment?«)

 

Revolutionallgemein: Umwälzung — gesellschaftlich: Umwälzung der Eigentums-, Produktions- oder wenigstens der Herrschaftsverhältnisse; Eine Revolution ist kein Umsturz. Bei einer Revolution wird die geistige Grundlage einer Gesellschaft vollkommen erneuert. Eine Revolution verändert das allgemeine Denken. Das unterscheidet echte Revolutionen auch von falschen Revolutionen, als die Umstürze und insbesondere von außen initiierte Umstürze häufig propagandistisch ausgegeben werden. (Falsche Revolutionen sind der “arabischer Frühling”, die “orangene Revolution”, die “Wende””, …) Die meisten falschen Revolutionen sind – im Gegenteil – sogar Konterrevolutionen. Revolutionen bedeuten Fortschritt und verbreitern die demokratische Grundlage, de Selbstbestimmung der Massen, und die Freiheit der Einzelnen. Konterrevolutionen führen zur (stärkeren) Versklavung der Einzelnen zur Erneuerung von Privilegien und zur relativen politischen Unmündigkeit der Massen.
Bei einer Revolution ändert sich das gesamte Denken und die Struktur der Gesellschaft. Dabei werden früher benachteiligte unterdrückte Klassen und Schichten bessergestellt, einstmals herrschende Schichten lösen sich auf und verlieren an Bedeutung. (Meistens entsteht eine neue Herrschende Klasse, deren Zusammensetzung nach völlig neuen Prinzipien erfolgt. Beim Übergang von einer Ausbeutergeselschaft zur anderen können mitunter große Teile der alten Herrschenden Klasse in die neue überwechseln, da sie Vorteile, wie Einfluß, Bildung und materielle Vorteile (durch die dann sogenannte ursprüngliche Akkumulation nutzen kann. Die Gesellschaft paßt sich strukturell, ideologisch und kulturell an mittlerweile veränderte Produktionsbedingungen an und überwindet dadurch Stagnation. Die veränderten Produktionsbedingungen sind die Ursace für die Revolution. Sie verursachen, daß der geistige Überbau der Gesellschaft, welcher die Herrschaftsverhältnisse rechtfertigt, anachronistisch werden. Siehe hierzu auch Basis und Überbau.

 

RGWRat für gegenseitige Wirtschaftshilfe

 

Rotationsprinzip — Prinzip der regelmäßigen Auswechslung aktiver Politiker durch dafür vorgesehene Ersatzpolitiker durch zyklischen Tausch; Das Rotationsprinzip sollte teilweise als Amtszeitbegrenzung dienen, die Verbundenheit mit der Basis fördern und die Kompetenz der Basis fördern. Einige Jahre wurde das Rotationsprinzip von der Partei die Grünen praktiziert.
Ursache für diese Praxis waren Korruptionsmechanismen, die aktive Politiker verführt, zu Berufspolitikern zu werden und den Primat der politischen Sache aufzugeben. Einer dieser Mechanismen war eine Zusatzrente, die Bundestagspolitiker nach anderthalb Legislaturperioden bekamen, so daß alle Politiker versuchten, eine zweite Legislaturperiode zu bekommen. (Da die wenigsten Politiker mit einem Direktmandat, sondern mit einem Listenplatz in den Bundestag kommen, taten sie alles was die Fraktion von ihnen verlangte, statt ihrem eigenen Gewissen zu folgen.)

In der Praxis des Rotationsprinzips wurden zwei von der Partei dafür aufgestellte Politiker, von denen einer ins Amt gewählt wurde und der andere Nachrücker war, so verteilt, daß der Gewählte zuerst das Mandat bekam und der andere sein Mitarbeiter wurde. nach Ablauf der vorgesehenen Zeit tauschten dann beide die Position.

 

 

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