Linkes Lexikon E: Ebene bis Erwerbsarbeitszwang

Linkes Lexikon
 
E

 

 

Ebene0. [Mathematik] zweidimensional darstellbarer Teil eines Vektorraumes mit quadratischer Metrik, so daß die Innenwinkelsumme von Dreiecken bei 180° bzw π liegt ; 1. Problemebene; 2. rhetorische Ebene; 3. intellektuelle Ebene

 

Echte Sozialdemokraten — Einteilungsgebiet des politischen Spektrums – Lernlevel (+1) der Schule des Linksseins und Linkslevel (+1) im untransformierten Spektrum (utS); Die echten Sozialdemokraten wollen den Kapitalismus verbessern. Sie hadern mit einigen Eigentumsformen, können sich jedoch nicht vom Privateigentum an Produktionsmitteln trennen. Sie können sich nicht von der Marktwirtschaft trennen, obwohl sie sie sachbezogen kritisieren. Der (echte) Sozialdemokratismus ist ein Opportunismus ohne Perspektive. Es muß daher damit gerechnet werden, daß alle echten Sozialdemokraten politisch auf der Durchreise nach links oder rechts sind. Der echte Sozialdemokratismus kommt durch eine relative Menschenfreundlichkeit zustande, die jedoch nicht stark genug ist um vor Opportunismus zu schützen. Da der Sozialdemokrat einige wesentliche Argumente gegen die Marktwirtschaft nicht mitträgt, ist er in der Auseinandersetzung mit den Kapitalisten schwach. Er kann z. B. nicht gegen „Wettbewerb“ und „Ausbeutung“ argumentieren. Er wird sich z. B. seltener gegen Reklame für Kinder einsetzen, weil seine Kritik an der Reklame nicht fundamental ist. Gleiches gilt für andere Fragen des Jugendschutzes (Alkohol-, Nikotinmißbtrauch, …) Der echte Sozialdemokrat hat die schwächste noch linke Motivation. Bei ihm überwiegt die Solidarität, gegenüber dem Ressentiment. Jedoch kann der echte Sozialdemokrat Reste von Sozialchauvinismus nicht abschütteln. Er ist gegenüber Linkeren klar vom Statusdenken beeinflußt. (Beispiel: Klaus Ernst ist Porschefahrer) In Europa findet man echte Sozialdemokraten in entsprechenden Parteien, in den Gewerkschaften und in der BRD in den Linksausläufern der reaktionären DGB-Gewerkschaften.

 

ECOWAS — (franz.: CEDADO) — Economic Comunity of West African States — Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft

 

Effizienzallgemein — gutes Aufwand-zu-Nutze-Verhältnis; in Politik und Gesellschaft — Konservatives Schlag- und Modewort, das ein gutes Nutzen-Aufwandsverhältnis oder einfach nur Erfolg (hier für professionelle Tätigkeit) bezeichnet;

 

EG → Europäische Gemeinschaft

 

egalitär, Egalität → [franz.] für Gleichheit, Gleichheit (siehe auch Gleichheit)

 

eGKelektronische Gesundheitskarte

 

egoistisch, Egoismus — schlimme Charaktereigenschaft sich nur im sich selbst zu sorgen, die allerdings in Ausbeutersystemen bei Herrschern – und im Kapitalismus bei allen – ideologisch und kulturell akzeptiert ist.

 

EG-Vertrag — Vorstufe zur imperialistischen Vereinigung (West-)Europas; Der EG-Vertrag begründete die Europäische Gemeinschaft. (Siehe Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft!)

 

Ehe → diskriminierendes Relikt patriarchaler Herrschaft, das in der Regel (Patriarchat) eine Zuordnung des weiblichen (männlichen) Geschlechts zum männlichen (weiblichen) leistet und dabei eine mehr oder minder schwere Form von Herrschaft in Form von schwacher Aufsicht bis hin zum Eigentum an einer zugeordneten Person gewährleistet.
Inhalt der ursprünglichen Ehe ist eine jeweils konkrete gegenseitige Geschlechtszuordnung von Personen zu einer meist bipolaren (heterosexuellen Monogamie) idealer Weise lebenslangen ökonomisch-biologischen Gemeinschaft. Gesellschaftliche Grundlage der Ehe ist zum einen ein gesamtgesellschaftliches Ressentiment gegen Frauen und zum anderen entweder ein Religionssystem oder moderner Weise ein Rechtssystem (meist beides). In der Regel wird die Ehe zweifach nämlich religiös und rechtlich geschlossen. Moderne Tendenzen der Ausdehnung der Ehe auf gleichgeschlechtliche Beziehungen verwässern den ureigentlichen diskriminierenden Sinn der Ehe und sind Symptom der Auflösung des Ehebegriffs. Die Ehe diskriminiert bis dahin

  • Alleinstehende (Unverheitratete),
  • Alleinerziehende,
  • Frauen,
  • Kinder und
  • Homosexuelle.

Die Ehe als Rechtskonstruktion dient als Waffe und ist ein (unbewußtes) systemisches Unterdrückungsinstrument. Die Ehe dient nicht nur

  • der geschlechtlichen Unterdrückung,

sondern über den vielfach verbreiteten Ehezwang auch

  • der Besitzstandswahrung und
  • der Klassen- bzw. Kasten-Erhaltung.

Der geschlechtsspezifische Ehezwang wird durch unterschiedliche Mechanismen aufrechterhalten.
Wo die Ehe noch ihre volle Funktion als Unterdrückungsinstrument hat, wird der Zwang zur Ehe

  • gesellschaftlich also religiös und kulturell,
  • rechtlich und auch
  • ökonomisch

aufrechterhalten. Im Zuge der politischen Bewußtseinsentwicklung verschwinden ökonomische, gesellschaftliche und rechtliche Zwänge. Die Ehe ist über Gesellschaftsordnungen hinweg von allen patriarchal ausgerichteten Staaten (auch gegenseitig) anerkannt. Aufgrund ihrer Mächtigkeit ist sie meist das einzige legale Mittel des Klassenaufstiegs. Als solches kann sie mit Hindernissen auch der Überwindung von Staatsbürgerschaftsgrenzen dienen. In der Regel läuft die voll funktionsfähige Ehe auf Prostitution mit staatlicher oder religiöser Zuhälterschaft hinaus. Die Existenz der Ehe als gesellschaftliche Institution ist ein Beispiel für unbewußte Menschenfeindllichkeit, die sich hier konkret als Frauenfeindlichkeit äußert. Die Ehe ist (unter vielen anderen) Symptomen Ausdruck ausbeuterischer Produktionsverhältnisse. Eine echte ökonomische Gleichstellung von

  • Frauen,
  • Schwangeren,
  • Erziehenden und
  • Alleinerziehenden

würde die Ehe zu einem bedeutungslosen Relikt machen. Im Kapitalismus behält die Ehe als Ausdruck patriarchaler Herrschaft trotz starker Abschwächung ihrer Wirksamkeit ihre institutionelle Bedeutung. Sie erzeugt Druck auf die Frauen, die sich ihr nicht unterwerfen.

 

Ehekredit — sozialistische Maßnahme zur Förderung von Kindern; in der DDR erhielten frisch verheiratete Ehe-Paare seit 1972 einen zinslosen Kredit, der die Einrichtung der Wohnung ermöglichte, welche Verheirateten bevorzugt zugewiesen wurden. Anfangs betrug dieser Kredit 5000 Mark, seit 1986 7000 Mark. Die Rückzahlungsverpflichtung verringerte sich bei einem Kind um 1000 M, beim zweiten Kind um weitere 1500 M und entfiel beim dritten Kind ganz. Dieser Ehekredit war eine von vielen Maßnahmen zur Regulation der Bevölkerung auf soziale Weise. (Siehe auch Bevölkerungspolitik!)

 

Eigentum — universelles Vererbungs-, Nutzungs- und Verwertungsrecht am Besitz; Das demagogische Dogma Eigentum behauptet, Eigentum wäre seinem Eigentümer eigentümlich. (Property, Propriete) Die Demagogie ist notwendig, um dem eigentlich geraubten Eigentum Rechtsform zu geben. Die Rechtsform verschleiert das Privileg. Durch die Rechtsform erscheint die bewaffnete Verteidigung des Privilegs (bzw. der vielen mit dem Eigentum verbundenen Privilegien) als gerecht.
Das Ideologem Eigentum ermöglicht es, fast beliebige Sorten von Eigentum zu bilden und beliebig viel Eigentum anzuhäufen. Es ermöglicht bei besonders hoher ideologischer Priorität, wie man sie im Kapitalismus findet, auch fast beliebige Arten von Eigentum zu bilden. Das Eigentum verschleiert Privilegien, Raub und Abhängigkeiten. Das ewige Eigentum sichert Herrschaft. Bemerkenswerte historische Eigentumsarten sind
das Eigentum

  • an Menschen oder an Arbeitskräften (Sklaverei oder Leibeigenschaft),
  • an Grund und Boden,
  • an Geld (symbolischer Wert),
  • an erneuerbaren Ressourcen, wie Trinkwasser oder Jagdpriviegien,
  • an Produktionsmitteln,
  • an gekaufter Arbeitskraft oder
  • das neuartige noch nicht voll durchgesetzte und gefährliche geistige Eigentum, welches Eigentum an Ideen, Verfahrensweisen und Informationen bedeutet und den Handlungsspielraum der Menschen noch weiter einschränkt bzw. ihre Abhängigkeit weiter erhöht.

Nach Gefährlichkeit abgestufte Arten von Eigentum im Kapitalismus sind
harmlos

  • |persönliches Eigentum,
  • |Wohneigentum (Hauseigentum),
  • Eigentum an selbstgenutztem Boden,
  • besonders umfangreiches (vielfaches) Eigentum an Häusern,
  • besonders umfangreiches (vielfaches) Eigentum an Boden (Land),
  • Eigentum an allgemein benötigten Ressourcen (Brunnen, Bodenschätze),
  • Eigentum an Produktionsmitteln,
  • Eigentum an allein und selbständig nicht mehr baubaren oder erwerbbaren Produktionsmitteln,
  • Eigentum an selbständig nicht mehr wartbaren oder an allein nicht mehr bedienbaren aber hoch konkurrenzfähigen Produktionsmitteln.
  • Kapital (vermehrungsfähiger Wert),
  • Patente
  • geistiges Eigentum

hoch gefährlich
Das Eigentum an Produktionsmitteln, das aufgrund der wertschöpferischen Dominanz der Industrie über die Landwirtschaft den Kapitalismus charakterisiert, schafft erst die Ausbeutung der Arbeitskraft, ermöglicht den Handel mit ihr als Ware und macht damit die Produktion der Zukunft zur Ware. Die perverseste Eigentumsform ist das Eigentum an Ideen. Zunächst wurde Eigentum an Konstruktionen, Produktionsmethoden und Verfahren entwickelt. Dieses wurde später zum geistigen Eigentum an verschiedenen Arten von Ideen und Entdeckungen verallgemeinert. Dieses geistige Eigentum an Ideen bedeutet, die Ausbeutung, aber auch die allgemeine Nutzung dieser Ideen oder Ressourcen zu verbieten (so künstlich Mangel zu erzeugen), was man demagogisch „Schutz“ dieses Eigentums nennt und es ( – eigentlich den erzeugten Mangel) dann auszubeuten.
Bereits unterhalb der meisten dieser bemerkenswerten Eigentumsarten, dient das Eigentumsdogma dazu, Eigentum, das andere benötigen, von dem andere abhängig sind oder auf das andere angewiesen sind, nur zu dem Zweck zu bilden, es gewinnbringend zu veräußern, es an Abhängige zu vermieten, Abhängigkeiten zu erzeugen und auszubeuten oder einfach um anderen nur zu schaden.
Eigentum, das über das persönliche Eigentum hinausgeht, kann nur mit Waffengewalt erzeugt und aufrecht erhalten werden. Das Eigentum ist die letzte ideologisch Bastion der Ausbeuter. Es abzusichern, gelingt in gebildeten Gesellschaften nur noch durch Pflege von Ressentiments gegenüber Nichteigentümern und Stigmatisierung Andersdenkender.

 

Eigentum an ProduktionsmittelnEigentum an Werkzeugen, Geräten, Maschinen, Produktionsanlagen, Laboren, Anlagen und Einrichtungen der Planung, Betrieben und ganzen Konzernen; Produktionsmittel sind unbedingt notwendig, um Werte so schnell herzustellen, daß ein Mehrprodukt entsteht. Produktionsmittel sind heute so entworfen, daß sie Die Produktion von Produkte in hoher Qualität und Schnelligkeit zulassen. Dabei lassen sie auch eine Normierung von Produkten zu. Die Art der Produktionsmittel ist wesentlicher Teil der Produktivkraft, welche geschichtlich immer weiter entwickelt wird. Produktionsmittel sind historisch durch die Produktivkraftentwicklung immer komplizierter geworden. Sie wurden an die Spezialisierung auf einzelne Produktionsschritte angepaßt, an die Kooperation und an schwierige, genaue Aufgaben und an schnelle Ausführung von Produktionsschritten. Produktionsmittel sind am Beginn des Kapitalismus so kompliziert, daß sie einer einzelnen damit arbeitenden Person weder produziert, noch gekauft werden können, sie also von nun an nicht mehr Eigentum dieser Person sein konnten. Eine einzelne einschlägig qualifizierte Person ohne diese Produktionsmittel kann gegenüber den Besitzern dieser hochentwickelten Produktionsmittel nicht mehr konkurrenzfähig produzieren. Das bedeutet, daß am Ende des Feudalismus – mit Beginn des Kapitalismus Arbeitskräfte, von ihren Produktionsmitteln getrennt wurden.

 

Eindruck — oberflächlich bewertete Wahrnehmung; Um Meinungen zu manipulieren, kann es ausreichen, mit Eindrücken zu arbeiten. Wichtig sind hier falsche Eindrücke. Diese ersparen die Lüge. Eindrücke entstehen durch die Aneinanderreihung von Fakten und Schilderungen. Sie können dabei gezielt zusammengestellt worden sein. Werden richtige und falsche Meldungen kombiniert, kann ein glaubwürdiger falscher Eindruck entstehen.

 

Eindruckslüge — durch einen kraß falschen Eindruck praktisch als Lüge wirksamer Bericht; Eindruckslügen ersparen die verbale Lüge. Meinungskartelle arbeiten auf diese Weise. Die Meinungsmanipulation durch NATO-Medien greift sehr professionell auf dieses Mittel zurück. BND-Agenten, die in den Medien arbeiten, müssen dadurch kaum fürchten, der Lüge bezichtigt zu werden. Das Entstehen falscher Eindrücke kann als Versehen abgetan werden. Wir Linken können jedoch die Systematik der Falschdarstellung nachweisen. Die heutige Manipulation ist so aufwendig, daß sogar Spielfilme für das Fernsehprogramm gedreht werden, um sie mit ganz bestimmten Meldungen zu kombinieren. Die nichtverbale Eindruckslüge steht als Werkzeug neben der diffusen Hetze, neben dem falschen Zeugen, neben der unbestätigten Meldung. Sie bleibt vom Risiko her unter der Falschmeldung.

 

Eingebetteter Journalismus (embedded journalism) — eine freche Spezialität der Diversion und Desinformation, die von der Regierung Bush in den USA erfunden wurde ist der parteiische und in die Streitkräfte eingebettete Journalist; Er ist von der Armee abhängig und dient der parteiischen Kriegsberichterstattung. Besonders effektiv im Sinne der Diversion und Desinformation ist diese Art der Berichterstattung, wenn man anderen als eingebetteten Journalismus verbietet.

 

Einheitsgewerkschaft — Konzept zur Vereinigung aller Gewerkschaften, zur Einigung der Arbeiterschaft; Eine Einheitsgewerkschaft überwindet die Spaltung in Branchen und Einzelgewerkschaften, die die Solidarität schwächen. In der BRD sind die (von der SPD unterwanderten) Gewerkschaften teils zerstritten und unsolidarisch untereinander. Einige liegen in Konkurrenz. Diese Phänomen ist eines, das auf die Asozialität der BRD-deutschen Gesellschaft und die faktische Reaktionarität der DGB-Gewerkschaften zurückgeht. Um eine Einheitsgewerkschaft zu bilden, wäre daher eine radikal linke marxistische Gewerkschaft wie in Griechenland notwendig. Einzelgewerkschaften haben eine vergleichsweise geringe (politische) Schlagkraft.
Zusätzlich existiert das Problem der christlichen und (wirtschafts-)liberalen Scheingewerkschaften.

 

Eitelkeit — Selbstbezogenheit, selbstgefällige Geltungssucht; Eitelkeit ist Anzeichen auch schwacher Menschenverachtung; Die Menschenverachtung hat unterschiedliche Ausprägungen. Eine ihrer schwächeren Ausprägungen ist die Eitelkeit. Eitelkeit ist in Wirklichkeit schwache Verachtung anderer. Sie beginnt im politischen Spektrum (utS) bei Linksleveln um +1 und verstärkt sich in Richtung der Rechtslevel. Der sie selbstbezogen ist, hängt ihre Position nicht wie bei anderen Eigenschaften von der Art einer Targetgruppe ab, ihre Wahrnehmung – dagegen sehr.


                                                    Narzißmus→      
                               Egoismus→                 ↓     
                               ↓     emotion.     Furcht→
                         Eitelkeit→  Abschottung→ ↓   Haß → 
                         ↓ ↓  ↓      ↓                ↓
     |←—————————————————————————————————————————————————————→| 
     |  |    |    |    |    |    |    |    |    |    |    |  |
            +4         +2        0        -2        -4
    ← links             → → Verachtung → →            rechts → 

Skizze: Schema von Arten der Verachtung gegenüber einer Targetgruppe im Spektrum; Die Eitelkeit selbst hängt nicht davon ab. ihr Einsetzen wird aber von diversen Targetgruppen unterschiedlich detektiert. Die genauen Positionen im Spektrum hängen stark von der betrachteten Targetgruppe ab. Sind es Flüchtlinge setzt die Verachtung wie hier weit links ein. Sind es Frauen innerhalb Deutschlands, setzt die Verachtung weit rechts ein. Die Positionen des Egoismus ist ebenfalls nicht sehr stark auf Targetgruppen bezogen und setzen in erkennbarem Maße immer etwa an der selben Stelle ein. Beide Eigenschaften dienen daher auch als Monitor für den minimalen Rechtslevel einer Person.

 

Elektroenergie — edle Energieform (Siehe Energieformen!); Elektroenergie entsteht durch Ladungstrennung und ist Gegenstand des schulischen Physikunterrichts. In der Politik ist Elektroenergie äußerst vielfältig einsetzbare, mit akzeptablem Wirkungsgrad weit transportierbare und mit hohem Wirkungsgrad konvertierbare Energieform. Leider sind Energie-Speicher für die Speicherung mit höchstem Wirkungsgrad (Kondensatoren) nur in geringer Größe produzierbar. Die Zwischenspeicherung als chemische Energie ist zum Teil auch noch mit akzeptablem Wirkungsgrad möglich, jedoch ebenfalls derzeit recht teuer. Nur in festen Lagespeichern (als mechanische potentielle Energie) sind große Energiemengen mit akzeptablem Wirkungsgrad speicherbar. Elektroenergie hat also bis auf die Tatsache, daß große Mengen noch schwierig zu speichern sind, nur gute Eigenschaften.

 

Elektromobilität — Fortbewegung und Transport mittels Elektromechanischer Wandler (Elektromotoren) anstatt wie bisher mit Verbrennungsmotoren; Die Elektromobilität ist schadstoffärmer, gesünder, energieeffizienter und leiser, als die bekannte Verbrennugsmobilität. Trotzdem ist es für den Individualverkehr zu spät. Elektromoblität hat daher nur bei öffentlichen Verkehrsmitteln Zukunft. Der Individualverkehr wird sterben, da die für ihn benötigte Energie nachhaltig nicht zu erzeugen ist.

 

elektronische Gesundheitskarte (eGK) — Spionagemittel zu öffentlichen Datenschutzverletzung, das sich als vereinheitlichte Krankenversichertenkarte tarnt; Die elektronische Gesundheitskarte erlaubt die zentrale Erfassung personenbezogener und höchst kritischer Gesundheitsdaten. Was im Sozialismus ein Fortschritt wäre, ist im Kapitalismus aufgrund vielfältiger krimineller Interessenlagen sowohl von öffentlicher Seite, von Versicherungsseite, von Geheimdienstseite und aus vielfältigen kommerzielle Privatinteressen eine Katastrophe. Ihre Einführung markiert die (noch nicht zugegebene, aber) formale Abschaffung des Datenschutzes.
Nebenbei erfüllt die Krankenkassenkarte eine rassistische Funktion nämlich den Ausschluß Illegalisierter (Flüchtlinge) von der Gesundheitsversorgung. Amerikanische Geheimdienste, die alle personengebundenen Daten weltweit sammeln, werden über die eGK mit aktuellen Paßbildern, Meldedaten und medizinischen Daten versorgt.
Die zentrale Verfügbarkeit der Daten ermöglicht eine geheime Gesundheitsapartheid, die bis zur Eugenik reichen kann. Geheimdienste werden zentral (ohne recherchieren zu müssen) mit kritischen Daten zu Gesundheit versorgt und könnten nun unauffällige Morde planen oder politische Personen durch spezifische Risikokrankheiten kaltstellen.

 

elementare Ideologeme — elementares Teil, elementarer Begriff, oder elementarer Mythos einer Ideologie; Ideologeme sind kleine Teile (Ideen, Gedanken, Demagogische Ausdrücke) von Ideologien; Elementare Ideologeme sind von zentraler Bedeutung für die jeweilige Ideologie. Es gehört zum Konzept der Schule des Linksseins, u. a. die zentralen Ideologeme der (falschen) gegnerischen Ideologie anzugreifen.

 

Elend — ein durch äußeren Zwang die Lebensumstände verschlechternder, das Leben behindernder und die Handlungsfähigkeit oder Handlungsoptionen einschränkender Zustand; Durch andauernde Einwirkung dieses Zwanges etabliert sich der Zustand als andauernd. Man spricht dann von Verelendung. Je nach äußerem Zwang gibt es unterschiedliche Elendsformen. Elend kann gesundheitlicher, finanzieller, oder sozialer Natur sein. Praktisch jede Edendsform zieht andere Elendsformen nach sich. Das macht Elend gefährlich. (Siehe: → »Was ist Verelendung?«)

 

Edlendsform — Elendsphänomen – Sorte eines Elends; Solche durch ungünstige äußere Einflüsse können primäre Edlendsformen auftreten. Sorten solcher primären Elendssorten sind:

  • Abhängigkeit,
  • Akzeptanzlosigkeit,
  • Alkoholismus,
  • Arbeitslosigkeit,
  • Armut,
  • Behinderung,
  • Bewegungsmangel,
  • Bildungsferne,
  • chronische Krankheit,
  • Diskriminierung,
  • Drogensucht,
  • Freizeitmangel,
  • Obdachlosigkeit,
  • psychische Erkrankung,
  • Verschuldung

Auf solche Verelendungen folgen nach einiger Zeit weitere Elendsformen. Solche Sekundären Elendsformen sind:

  • Antriebslosigkeit,
  • Hoffnungslosigkeit,
  • Selbstentwertung,
  • sowie alle primären Elendsformen.

Ist man von zwei Verelendungen betroffen, folgt schnell eine Dritte und so weiter. Es gibt jedoch typische Bevorzugungen. Daraus resultieren dann typische Elendskomplexe.

 

Elendskomplex gemeinsames Komplexauftreten von Formen des Elends; Elendsformen haben es an sich, andere Elendsformen nach sich zu ziehen. Einige Elendsformen werden vorrangig angezogen. Daher entstehen typische Elendskomplexe. In der Regel können sich Betroffene ihrer ohne Hilfe Dritter nicht mehr erwehren. Elendskomplexe nach verursachenden Elendsformen sind

  • Bildungsferne,
  • Arbeitslosigkeit,
  • Alkoholismus,
  • Verschuldung,
  • Obdachlosigkeit,
  • spezielle Behinderungen oder Erkrankungen.

 

Elendsvermeidungsregeln Antiverelendungsregeln für bereits bestehende einzelne Elendsphänomene in »Was ist Verelendung?«

 

elitär, Elitarismus, Elitarist — politisch für Ungleichheit eintretend, Ungleichheit zum politischen Prinzip erhebend; Der Elitarismus charakterisiert das Rechtssein im politischen Spektrum. Er ist aus Menschenverachtung von der Ungleichheit der Menschen überzeugt und kämpft gegen die Linke und gegen Emanzipation. Das Gegenteil von elitär, Elitrarismus, Elitarist ist egalitär, Egalitarismus, Egalitarist. Der Elitarist ist rechts, der Egalitarist – trivialer Weise – links.

 

Elite (im Sozialismus Unwort und im Kapitalismus teilweise positiv konnotiert – durch soziale Stellung, Fähigkeiten, Macht oder Rang Höherstehende, Bessergestellte. In diversen Ausbeuterideologien und -Kulten wird die Legende gepflegt, Eliten wären besser, fähiger, integrer, sie wären ritterlich, oder überlegen. hierbei handelt es sich mindestens um schwache Bigotterie. Elitärer Kult nimmt nach rechts hin zu. Die notwendige Selbsttäuschung besser zu sein, gehört zum Statusdenken der Herrschenden. Sie ist die notwendig andere Seite der Verachtung der Unteren.

 

Eliteuniversität — Erscheinungsform kommerzieller privater Universitäten im Kapitalismus, die besser sein wollen, als andere und höhere Gebühren verlangen. Eliteuniversitäten können Bedeutung nur erlangen, wenn eine bildungsfeindliche Politik das leistungsfähige öffentliche Bildungssystem austrocknet. Normaler Weise sind private Universitäten wissenschaftlich bedeutungslos. Es gibt jedoch Beispiele aus extrem asozialen Staaten, wo die einzige taugliche Bildung eben die der Eliteuniversitäten ist, weil diese dort im Gegensatz zu den Öffentlichen finanziell gut ausgestattet sind. Die Existenz von Eliteuniversitäten ist ein Maß für die Asozialität der Gesellschaft. Diese Asozialität kann noch gesteigert werden, indem sie mit sozialchauvinistischem Nimbus versehen werden. Eliteuniversitäten ziehen Reiche und Asoziale an. Die Wahrscheinlichkeit als Frau an einer Eliteuniversität vergewaltigt zu werden, ist in militaristischen Ländern sehr hoch.

 

ELL — Evarists Linkslevel – meint die ursprünglich als Lernlevel begründeten untransformierten Level der Quasiskala des politischen Spektrums. (Siehe Politisches Spektrum!) Untransformiert heißt noch ohne Metrik. Daher werden die ELL auch als LLUT der ELLUT dargestellt. Diese Darstellung wurde jedoch bei weitem nicht in alle Beiträge eingepflegt. Linkslevel sind negative Rechtslevel. Die untransformierten Linkslevel sind bezüglich links und rechts symmetrisch ausgelegt und reichen von -5,5 extremster Faschismus bis +5,5 radikalster Kommunismus. Die ELL sind somit die elf Lernlevel der Schule des Linksseins.

 

emanzipativ, Emanzipation im allgemeinen — befreiend, Befreiung aus Abhängigkeit; Stabile Unterwerfung ist nicht möglich ohne geistige Unterwerfung. Geistige Unterwerfung vergiftet und infiltriert das Denken mit Inhalten und Werten der Unterdrücker. Die Kritikfähigkeit wird somit korrumpiert. Der Begriff Emanzipation bedeutet insbesondere die geistige Befreiung, welche durch Menschlichkeit getriebene Konstruktivität, sowie Denken und Analyse voraussetzt und ohne die die Überwindung gesellschaftlicher oder ökonomischer Abhängigkeit nicht möglich ist.; im besonderen — Emanzipation der Frau in patriarchalen Gesellschaften. In unterdrückerischen Gesellschaften muß es Menschenverachtung geben, da sie von den Produktionsverhältnissen (Basis) im Überbau induziert wird und so das Funktionieren der Basis sicherstellt. Wegen der Konkurrenz und der Menschenverachtung entsteht Diskriminierung. Es entspricht der klassischen Art der Produktionsmittel und der geschlechtlichen Arbeitsteilung, daß Frauen eine dieser mehr oder weniger diskriminierten Gruppen bilden. Die ökonomische Notwendigkeit dieser Diskriminierung schwindet mit dem Einsatz von Maschinen bei schweren Tätigkeiten. So kommt es noch im Kapitalismus zu einer schichtweisen Befreiung der Frau. Frauen in den oberen Schichtender Gesellschaft werden weit früher befreit, als in den unteren Schichten. Wenn eine Frau diesbezüglich ein Bewußtsein entwickelt und ihr mittlerweile in vielen Ländern verbrieftes Recht wahrnimmt, nennt man sie emanzipiert.
Das Gegenteil der Emanzipation ist die gehorsame Unterwerfung und die Betäubung des eigenen Denkens.

 
embryonale Stammzellen — faschistischer Weise aus Embryonen gewonnene Stammzellen, die arteigenen Individuen bei der Bildung oder Reparatur von Gewebe helfen sollen. Embryonale Stammzellen besitzen in der Politik vor allem eine ethische Dimension, da sie Embryonen auf ihr Zellmaterial reduzieren und sie zu einem Rohstoff degradieren. Die Folge eine solchen prinzipiellen Vorgehens würde sein, daß man Embryonen extra zu diesem Zweck produziert, da hierdurch die Menge an Zell-Rohstoff vergrößert wird. Die Zulassung embryonaler Stammzellen ist ein antihumaner Dammbruch, der auch die Frage des Eigentums am Menschen berührt. Wichtig ist es daher, wie es Linke bereits in der Abtreibungsfrage demonstrieren, die Frage nach dem Leben des Menschen nicht von Ausbeutern entscheiden zu lassen, also von jedem kommerziellem Interesse abzukoppeln.

 

Emirat arabisches Fürstentum; Das Emirat ist eine Form monarchistischer Herrschaft und bekannt dafür, den Feudalismus bis in die heutige Zeit zu konservieren. Emirate sind dementsprechend undemokratisch. Ihr Reichtum beruht nicht nur auf kohlenwasserstoffhaltigen Bodenschätzen, sondern auch auf der Arbeit hunderttausender Gastarbeiter, welche in vielen Emiraten mittels Ein- und Ausreiserecht um ihr Geld betrogen, an der Ausreise gehindert oder schlicht eine zeit-lang versklavt werden. (In einigen Emiraten darf der Ausbeuter eines Gastarbeiters laut Gesetz über seine Ausreise entscheiden.) Feudalstaaten sind bezüglich des links-rechts-Schemas vor-politische Staaten. Linkes gibt es noch nicht und wird auch größtenteils nicht verstanden. Demzufolge sind Feudalstaaten weiter rechts, als kapitalistische Staaten. In ihnen gibt es gravierende Menschenrechtsverletzungen. Zu Kriegen sind Emirate auch zu mißbrauchen. (Die Golf-Emirate werden von der NATO gegen den Iran hochgerüstet. Emirate sind als monarchistische Staaten ideal zu neokolonialisieren, da sie einen als natürlichen Herrscher erscheinenden Statthalter und eine besonders unkritische Bevölkerung haben.)

 

Emissär — Abgesandter mit meist konkretem Verhandlungsmandat oder Propagandaauftrag

 

Emissiongenerell Ausstrahlung1. physikalische Emission – Ausstrahlung von Wellen oder Teilchen bzw. Quanten, bekannter Maßen auch Licht und Funkwellen, Röntgen oder alle Sorten von Elementarteilchen, die von einer Quelle ausgestrahlt werden. 2. Schadstoffemission — Die moderne kapitalistische Gesellschaft emittiert viele Schadstoffe. Dazu gehören halogenhaltige Supergifte, giftige Metalle (Schwermetalle), wie Chrom, Wolfram und Quecksilber, welches zu großen Teilen aus der Kohleverbrennung stammt, Stickoxide, Kohlenmonoxid und Ruß vom Straßenverkehr und von Schiffsmotoren, hochgiftige Weichmacher aus Kunststoffen, die oft eine zusätzlich östrogene Wirkung besitzen, Schädlingsbekämpfungsmittel, Arzneimittelrückstände und Antibiotikareste und vieles mehr. Alle diese Emmissionen müssen eingestellt werden. — 3. Propaganda –— bezeichnet aufgrund vieler im Radiobereich strahlender Medien Sendungen, die die öffentliche Meinung beeinflussen sollen. Eine solche Emission erfordert ein Sendungsbewußtsein. — 4. Aussenden eines Emissärs – eines Diplomaten oder Verhandlungsführers, mitunter auch eines Propagandisten.

 

Embargo — schreckliche Form der politischen Erpressung bzw. Schwächung, bei der den Erpreßten oder den Zu-Schwächenden wichtige meist verkehrs-, gesundheits-, oder gar lebenswichtige Güter systematisch vorenthalten werden; Embargos finden aus politischen Gründen statt und betreffen oft Minderheiten, Völker, ganze Staaten bzw. ganze Länder oder sogar Staatenverbünde. Sie führen also zu einer Erpressung mit der Not der vom Embargo betroffenen Bevölkerung. Die Erpresser geben dabei meist vor, sie wollten die von ihnen als verbrecherisch deklarierte Führung der betroffenen Strukturen erpressen. In Wirklichkeit spekulieren sie jeweils auf einen Sturz dieser Führungen (Regierungen) durch die jeweils betroffene Bevölkerung. Mithin richtet sich die Erpressung eigentlich gegen die Bevölkerung und ist immer eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten. Embargos kosten je nach Schärfe mehr oder weniger viele Menschenleben. Besonders bekannt sind die Embargos der Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Irak, Iran, Kuba oder Nordkorea. Davon sind die Embargos gegen den Irak besonders tödlich gewesen, da zwischenzeitlich nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch profanste, grundlegendste Medikamente betroffen waren. Embargos bewirken meist das Gegenteil ihrer Intention, da sie sich gegen die betroffene Bevölkerung richten und so die Verachtung der Urheber des Embargos wirkungsvoll demonstrieren. So wurde der kubanischen Bevölkerung jahrzehntelang demonstriert, daß die USA über Leichen gehen, während die US-Propaganda behauptete, das Embargo würde helfen die Revolutionsführer zu stürzen. Tatsache ist, daß heute die gesamte Bevölkerung hinter der Revolution steht, da die Republik Kuba nach der Revolution das einzige karbische Land geworden ist, in dem es kein Elend mehr gibt. Elend entsteht dort nur, durch systematischen Medikamenten- und Medizingüter-Entzug durch Embargo. Auch Baustoff- und Rohstoffmangel erschweren das Leben in diesem Land, das mittlerweile die höchsten Werte für Alphabetisierung, Berufsausbildung, Beschäftigung, Gleichberechtigung und die welthöchste Ärztedichte hat. Ein Embargo richtet sich in Wirklichkeit immer gegen das Volk.

 

embedded Journalism„eingebetteter“ Journalismus

 

Emigration — Zug ins Ausland; Migrationen (Wanderbewegungen) werden vom Standpunkt des Beobachters in Emigration Wanderung ins Ausland und Immigration Wanderung ins Land eingeteilt. Die Emigration kann aus wirtschaftlichen, beruflichen politischen oder menschenrechtlichen bzw. humanitären Gründen erfolgen. Besonders bedeuten sind humanitäre Gründe im Falle von Naturkatstrophen und Kriegen, sowie politisch/menschenrechtliche Gründe bei Verfolgung der Migranten durch Regime, Feinde, Paramilitärs oder Terroristen oder bei Verfolgung duch Militärs bei bei Desertion. Humanitäre und politisch/menschenrechtliche Gründe erfordern die Notwendigkeit von Asyl und stellen in vielen Ländern auch Asylgründe dar. Problematisch für viele Migranten ist meist die Akzeptanz der Migration in den neuen Gastländern. Es hängt vom Extremismus der Gastländer ab, welche Asylgründe in Recht und Rechtspraxis anerkannt werden und welche nicht. In der BRD gibt es noch kein Asylrecht für Deserteure. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht und hat Eingang in Grundgesetz der BRD gefunden.

 

energetisch — die Energie betreffend – eine energetische Betrachtungsweise nutzend. In der Naturwissenschaft ist der energetische Standpunkt fruchtbar und äußerst nützlich. (Die Physik nutzt neben Kraftgleichungen auch Energiegleichungen.) Auch in der Politik und der Geschichte kann dieser Blickpunkt nützen, da die Energieverfügbarkeit entscheidend für die Produktivkraftentwicklung ist. Dies’ wurde durch Evariste in »Der energetische Blickwinkel in der Politik – Warum der Individualverkehr sterben muß« demonstriert. Selbstverständlich muß die verschwendete Energie aus dieser Rechnung entfernt werden.
Nicht nachhaltig erzeugte Energie geht entweder auf Kosten der Menschheit oder der Umwelt.

 

energetische Ausbeutung1. Ausbeutung energetischer Ressourcen anderer Länder; Die armen Länder werden u. a. energetisch ausgebeutet. Das geschieht vor allem durch die Reichen dieser Welt, die die weltweiten Energie-Ressourcen plündern und denen, die zahlen können, verkaufen, was dazu führt, daß sie in der Hauptsache von nur wenigen Ländern (und dafür sehr exzessiv) genutzt werden. 2. Allerdings verbrauchen diese Länder ganz allgemein Produkte, die sie durch Ausbeutung aus diesen Ländern erhalten. Sie werden wie die Energie von den armen technologisch auf Abstand gehaltenen Ländern zu einem Abhängigkeitspreis veräußert. Darin stecken vor allem die natürliche Energie der Sonne und Arbeitskraft. 3. Elementarer Weise steckt in einigen Produkten heute noch die mechanisch aufgewandte Energie von Tier und Mensch (heute vor allem für den Transport). Diese wird vor allem in den Armen Ländern genutzt und wäre bei Subsistenzwirtschaft im wesentlichen CO2-neutral. Ihre Ausbeutung führt zum Exzess (und zu Elend in den armen Ländern).
Der Hauptteil der energetischen Ausbeutung entfällt also auf den ökonomisch bedingten Raub von Energieträgern. Hier haben die wenigen reichen Länder ihren Anteil an der Weltenergie schon vor Jahrzehnten verbraucht und (ver-)/()leben nun (die)/(von der) Energie der Welt.
Die

ist zu unterscheiden von

Die energetische Ausbeutung anderer Läder geschieht entweder durch Eroberung, (Annexion, Kolonialismus, Neokolonialismus)(Imperialismus), durch Handel bei stark positiver Außenhandelsbilanz der reichen Länder, durch neoliberale Wirtschaftseroberung, durch schlichte Aufkäufe oder Lizenzen.

 

energetischer Blickwinkel — Blickwinkel, der den Energieverbrauch, den Bedarf, die Energieeffizienz, die gesellschaftliche Bedeutung physikalischer Energie, sowie den energetischen Wert einer Entwicklung, Praxis, Methode, Verbesserung usw. (in Joule) mißt; Der Marxismus betrachtet die gesellschaftliche Entwicklung als abhängig von der Entwicklung der Produktivkraft. Aber wovon hängt die Produktivkraftentwicklung ab? – Von der Verfügbarkeit von Energie, welche Wissenschaft in Breite ermöglicht. Dieser von Evariste (hier Autor) in den Blick genommene energetische Standpunkt erklärt die Vormachtstellung der westlichen Kultur, die Entwicklungsdefizite unterschiedlicher Staaten und Kontinente und geht mit Effizienz- und Nachhaltigkeitsbetrachtungen, die ohne ihn sinnlos wären, weit darüber hinaus. Der energetische Blickwinckel zeigt Entwicklungs-

  • -Stagna- und
  • -Eskala-tionen

auf. Er erklärt, wo es Sklaverei gibt und wo man Tiere zu Transport, Förderung und Produktion einsetzt(e). Er erklärt wie mit Rohstoffen umgegangen werden muß, was Verschmutzung, Verschwendung und Kontamination technologisch bedeuten, welchen (exakten) Wert sauberes (Trink-)Wasser hat, warum die Kernspaltung keine Zukunft hat, Warum der Kapitalismus keine Zukunft hat. Die Geschichte der Klassenkämpfe ist auch eine Geschichte der Nutzung von Energieformen. Siehe hierzu »Der energetische Blickwinkel in der Politik – Warum der Individualverkehr sterben muß«!
Die für eine Gesellschaft verfügbare Energie ist ein fundamentaler Entwicklungsparameter.

 

Energieausbeutung — dieser Begriff unterschneidet sich von der energetischen Ausbeutung. Im Unterschied dazu betrachten wir hier die Ausbeutung der Energieressourcen. Diese Ressourcen, die wie unter dem anderen Stichpunkt beschrieben, von den Reichen des Planeten ausgebeutet werden, werden aus genau diesem Grunde verschwendet. Die reichen Länder verschwenden diese Ressourcen nicht einfach aus Dummheit, sondern weil sie die kapitalistische Marktwirtschaft zum unkontrollierten Konsum zwingt. Der Zwang zum Konsum resultiert aus der Kaufkraftbegrenzung in der Realwirtschaft so, wie es einen Kapitalüberschuß (Anlageangel) an den Finanzmärkten gibt. Dieser Konsumzwang ist so lange notwendig, wie das Privateigentum an Produktionsmitteln existiert. Um exzessiv zu konsumieren, müssen die Bewohner der reichen Länder sich Dekadenz und Bigotterie zulegen, welche dann auch eine jeweils unterschiedlich tiefe kulturelle Verankerung finden. Die Dekadenz führt zu nicht-nachhaltigem Verhalten, die Bigotterie ermöglicht die Entwendung der Ressourcen des Planeten. Hierzu werden alle Mittel eingesetzt. Das US-Imperium zerstörte für seine Ölversorgung die Staaten Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien durch Krieg, macht sich die Ressourcen Saudi-Arabiens durch Neokolonialismus nutzbar und bedroht den Iran und Venezuela. Viele andere Staaten werden politisch beeinflußt. Dabei kann man sagen, daß die verschiedenen heute nutzbaren Energieformen bei weitem nicht ausgereizt sind. Es werden vor allem besonders bequem ausbeutbare Energieformen ausgebeutet. Die Dekadenz führt also insgesamt zu Konzeptlosigkeit, Ineffizienz und Verschwendung.
Die dekadente und bigotte Ausbeutung der Energie betrifft folgerichtig leider auch Ressourcen, die nicht nachhaltig nutzbar sind.

 

Energieerzeugung — meint die – entsprechend dem Energieerhaltungssatz – vorgenommene Umformung von vorgefundenen Energieformen in nutzbare Energieformen; Nutzbare Energieformen sind vor allem Elektrizität und Wärme. Derzeit werden diese Energieformen vor allem aus chemisch gespeicherter Energie und aus Kernspaltungenergie gewonnen. Weitere nutzbare Energieformen können auch aus relativ unentropischer Energie konzentriert und dann in nutzbare Energieformen transformiert werden.
Die Energieerzeugung folgt im Kapitalismus der Kapitalverwertungslogik. Von daher muß die kapitalistische Art der Energieerzeugung asozial, ungesund und unökologisch – also gemeingefährlich sein. Moderner Weise unterscheidet man daher zwischen nachhaltig und nicht nachhaltig erzeugter Energie. Nachhaltig erzeugte Energie kann theoretisch mit limitierter Rate auf praktisch unbegrenzte Weise erzeugt werden, ohne daß dabei ein Schaden entsteht. Nachhaltig kann man Energie aus relativ unentropischen Energieformen und aus Restenergieformen gewinnen. In der Praxis bedeutet das, daß man nachhaltig erzeugte Energie mit unterschiedlichen Methoden und Apparaturen im Kleinen und dezentral produziert, während man die nicht-nachhaltig erzeugten Energieformen mit Riesenkraftwerken zentral produziert. Man kann sogar von einem Übergang sprechen und diesbezüglich von einer grob gültigen Relation sprechen.
Um nachhaltig erzeugte Energieformen zu fördern benötigt man demzufolge eine Infrastruktur, die der Dezentralität der Erzeugung gerecht wird. Dazu gehören Leitungen, neuartige Knoten und Verteilsysteme – und das wichtigste – Energiespeicher um temporär überschüssige Energie zwischenzuspeichern.

 

Energieformen — es gibt eine große Anzahl von Energieformen. Es gibt physikalisch betrachtet Wärmeenergie, elektrische Energie, chemische Energie, mechanische Energie, potentielle Energie, Lichtenergie und weitere Formen, welche in der Praxis in Anwendungsformen (in der Regel nach ihren Energieträgern oder Erscheinungsformen) unterteilt werden. Z. B. Kohle-Energie, Kernspaltungsenergie, Mineralöl-Energie, Erdgas-Energie, Solar-Energie, Windenergie, …. . Diese Energieformen lassen sich weiter unterteilen. Z. B. läßt sich Solarenergie in Photosynthese (biologisch), Photovoltaik und Photothermie unterteilen. Wichtig sind die physikalischen Energiearten nicht nur bei der Erzeugung, sondern auch bei der Speicherung. So kann Energie elektrisch, chemisch, mechanisch und anderweitig gespeichert werden.
Interessant für die Zukunft ist die Einteilung in edle und unedle Energieformen. Dabei sind edle Energieformen solche, die mit akzeptablem Wirkungsgrad in viele andere Energieformen umgewandelt werden können. Unedle können nur in sehr wenige andere oder nur mit schlechtem Wirkungsgrad umgewandelt werden. Wie edel Energieformen prinzipiell sind, hängt allerdings vom wissenschaftlichen Erkenntnisstand der Menschheit ab. Z. B. war Elektroenergie vor ihrer Beherrschung etwas furchtbares. Lichtenergie wird erst mit Entwickung der Voll-Photonik (lichtgeschaltetes Licht schaltet Licht) und mit der Entwicklung akzeptabler photo-mechanischer Wandler richtig edel werden. Dann wird die Eigenschaft „edel“ je nach Kenntnisstand auf bestimmte Frequenzen des Lichtes bezogen werden. Heute schon sind Eigenschaften wie Monochromatik, Kohärenz und Brillianz Schlüsselwerte dieser Energieform.
Die derzeit edelste Energieform ist die Elektroenergie. Sie läßt sich mit hohem Wirkungsgrad in fast alle anderen Energieformen umwandeln und in nicht zu großer Menge mit hohem Wirkungsgrad zwischenspeichern. (Siehe unbedingt auch Elektroenergie!)

 

Energiemangel — Mangel an technisch nutzbaren Energieformen; Energiemangel wird als solcher vor allem in technologisch hoch entwickelten Gesellschaften empfunden. Dort, wo viel Energie verschwendet wird, können Kraftwerke und Infrastruktur marode, Leitungen nicht ausgebaut oder Energieträger veraltet sein. Gäbe es kein Umweltbewutsein, wäre der Energiebedarf in diesen Ländern heute mindestens doppelt so hoch. Länder, die fast gar keine Elektroenergie verbrauchen, empfinden ihren Energiemangel nicht immer als solchen. In einigen afrikanischen Ländern ist die Ärztedichte extrem niedrig, Nahrung wird sofort verbraucht, Kühlanlagen sind kaum bekannt, Licht wird mit Feuer erzeugt. Der Energieverbrauch der reichen Länder führt zu einer sehr ungleichen und wohlhabender Weise dekadenten und auch bigotten Wahrnehmung des Mangels und des Bedarfs.
Der tatsächlich Bedarf an Energie ist durch die Entwicklung bestimmt. Um sich zu entwickeln, braucht ein armes Land zuerst Energie und Trinkwasser. Hat es kein Trinkwasser, muß es dieses mithilfe von Energie herstellen. Energie ist der fundamentalste Schlüssel der Entwicklung.

 

energieverbrauchender Staat — von Evariste bezüglich des energetischen Blickwinkels eingeführter Term zur Bezeichnung von Staaten, die sich aufgrund exzessiver Energienutzung schneller entwickeln und im Falle von kapitalistischer Ausrichtung zugehörig zu einem imperialistischen Imperium sind, wodurch der wissenschaftlich-technische Vorsprung gegen arme Länder, die neokolonial und neoliberal versklavt werden ausgespielt wird; Der Term energieverbrauchender Staat meint – wesentlich energieverbrauchender Staat – und im Unterschied zu anderen – besonders energieverbrauchender Staat. Energieverbrauchende Staaten befinden sich in Abhängigkeit von einem ungerecht(fertigt)en Konsum von Energie und Rohstoffen.

 

entbürokratisieren, Entbürokratisierung1. nominell – Verringerung der “Bürokratie”; 2. politisch demagogisch – konservatives Schlagwort, das aktionistisch impliziert, die Bürokratie wäre ein Problem, das zu beseitigen wäre; Wenn immer Konservative von “Entbürokratisierung” schwafeln, ist das blinder oder berechnender Aktionismus, der von der wahren Politik ablenkt. Bürokratie ist kein Problem, sondern in der Regel ein Wert, denn kein Staat existiert ohne funktionierende Bürokratie. Eine umfangreiche Bürokratie zeigt die Existenz umfangreicher Regelungen und Regulationen an. Bürokratie ist also wichtig. Insbesondere in schwach demokratischen Ländern mit viel Mitbestimmung bei gleichzeitiger Ausbeutung entstehen viele Gesetze und Regelungen für das Volk. Die typisch konservative Entbürokratisierung zeigt somit in aller Regel einen Zivilisationsverfall an.

 

ErwerbsarbeitArbeit zum Zwecke des Lebensunterhalts; Arbeit kann im Unterschied dazu z. B. auch aus Berufung oder aus Vergnügen oder aus Zwang verrichtet werden.

 

Erwerbsarbeitszwang — Durch Elend und Mangel an Einkommensmöglichkeiten erzeugter Zwang zur Erwerbsarbeit. Der ökonomische Zwang zur Erwerbsarbeit dient der Bereitstellung von Arbeitskraft als billige Ressource. Er dient der (verschärften) Ausbeutung. Er funktioniert nur, wenn das Leben ohne Einkommen oder mit zu geringem Einkommen nicht möglich ist. Teil eines Konzeptes des Erwerbsarbeitszwanges ist daher notwendiger Weise ein ausreichendes Elend. Im Kapitalismus ist der Erwerbsarbeitszwang Resultat von (bewaffnet durchgesetzten) Eigentumsprivilegien, der Verknappung der Almende, der Einschränkung von Freiheiten und natürlich der Habgier der Besitzenden. Der Erwerbsarbeitszwang verringert die Freiheit der Berufswahl und der Arbeit drastisch.

 

Existenzminimum — 1. soziokulturelles Existenzminimum — finanziell bezifferter minimaler existenzsichernder materieller Bedarf; An der Höhe des Existenzminimums wird die Sozialhilfe und das Arbeitslosengeld II, das sich an der Sozialhilfe orientiert, festgemacht. Da es noch keine Mindestrente gibt, orientiert sich auch die Grundsicherung im Alter am Existenzminimum. Das Existenzminimum wird in der BRD (theoretisch) wissenschaftlich berechnet. Diese Berechnung soll regelmäßig anhand eines regiospezifischen repröäsentativen Warenkorbes erfolgen. In der Praxis werden diese Berechnungen heute entweder nicht durchgeführt (mehrere Jahre hintereinander) oder aus politischen Gründen verfälscht, indem wichtige Komponenten weggelassen werden. In letzter Zeit nutzt man einen Trick – nämlich die neue Methode statt einen Warenkorb notwendiger Waren zu berechnen, einfach nach den Ausgaben zu fragen. Dabei kann ein Arbeitsloser nur das Realeinkommen ausgeben, das er hat. Bei der Neuberechnung macht man dann Abstriche, so daß das reale Existenzminimum immer weiter sinkt. Die teils gravierenden und unbegründeten Abschläge werden von den Konservativen mit dem asozialen „Lohnabstandsgebot“ begründet.

 

Exklave — territorial ausgeschlossenes Gebiet;

 

Expansionszwang — kapitalistische Erscheinung – in Ermangelung von Intensivierungsmöglichkeiten durch Konkurrenz erzwungene Expansion;

Externalisierung — nach außen führen, Auslagern, Exportieren; in der Politik — Methode, Prinzipien oder Probleme auszuweiten bzw. auszulagern. So können z. B. Kosten und Schulden externalisiert werden. Aber auch Ausbeutung kann externalisiert werden. Die Extrernalisierung von Schulden ist eine Praxis zur relativen Selbstentschuldung. Sie beruht auf Machtgebrauch. Ausbeutung zu externalisieren ist eine Praxis der sogenannten ersten Welt, zur Verbesserung der lokalen Loyalität. Die Externalisierung von Ausbeutung funktioniert so, daß Arbeitskräfte in den industrialisierten Ländern etwas weniger ausgebeutet werden und Arbeitskräfte in den armen Ländern dafür sehr viel mehr. Ein Maß für die Ausbeutung ist die Mehrwertrate.

 

extralegales Töten — Töten außerhalb des Rechts – oft töten ohne Todesstrafe bzw. Gerichtsurteil. Extralegale Tötungen sind geächtet. Man würde sie im zivilen Leben als Mord bezeichnen. Extralegale Tötungen sind meist politische Morde und als solche werden sie gern als Kriegstötungen kaschiert. Daher werden für extralegale Tötungen meist spezielle Organisationen, wie Geheimdienste, Söldner oder Militär herangezogen. Typische extralegale Tötungen sind das Die Ermordung von als Terroristen deklarierten (Freiheits-)Kämpfern, die Nutzung von Militärischen Waffen, wie Raketen Marschfluggkörpern oder Drohnen zur Ermordung von Politikern oder zur Tötung von als Terroristen deklarierten Kämpfern. Untypischer ist das Verschwindenlassen von Journalisten, im Grenzbereich zum normalen politischen Mord (der natürlich genau dazu gehört) die Ermordung von Gewerkschaftern, Landlosenvertretern, Umweltaktivisten, usw. Führend im extralegalen Töten sind die USA (Drohnenmorde) und Israel (Militärangriffe auf Terroristen). Typisch für das extralegale Töten ist, daß als feindlich betrachtete Personen von Regierungen, Komissionen oder Militärkommissionen zum Tode verurteilt werden, nicht Einspruch erheben können und nicht informiert werden. Geschehen extralegale Tötungen bei der Polizei, werden sie oft als Unfälle oder Selbstmorde kaschiert.

 

extremExtremismus

 

extrem, Extremismus — (hier nur in der Politik) — sehr starke Menschenverachtung; Extremismus ist die Bereitschaft zur Anwendung extremer (menschenverachtender) Mittel. Dabei wird Gewalt gegen Personen angewandt oder angedroht. Er kommt deswegen nur rechts im Spektrum vor. Er ist eine Eigenschaft, die nach rechts hin gilt. Verschiedene Qualitäten des Extremismus können (wenn man so will) benannt werden. In der folgenden Tabelle werden die Komplemente extremistischer Eigenschaften aufgeführt:

Qualität des Extremismus  				≦ Linkslevel-		Bemerkung
(so wie hier formuliert, nach links hin geltend)        Position		zum Komplement
Beg. der Gegenwehr gegen den Extremismus		  +3		Komplement des Endes der Gleichgültigkeit
Max. Gleichgültigkeit gegenüber minimalem Extr. 	  +2		
B. Gleichgültigkeit gegenüber minimalem Extr. 		  +1		Komplement der Akzeptanz des minimalen Extr.
Ende der Akzeptanz anti-terroristischen Extr. 		  +1		Beginn nach rechts hin geltend
Ende der Akzeptanz staatsdoktrinären Extr. (Hartz)	  ±0		Beginn nach rechts hin geltend
Ende der Akzeptanz gut begründeten Kriegs-E. 		  -1		Beginn nach rechts hin geltend
End. Zustimmung zu staatsdoktrinärem Extr. 		  -1		Beginn nach rechts hin geltend	
End. Akzeptanz von klarer Flüchtlingsdiskriminierung 	  -2		Beginn nach rechts hin geltend
End. Zustimmung zu gut begründetem Kriegs-Extr.		  -2		Beginn nach rechts hin geltend
End. Mitarbeit an staatsdoktrinärem Extr.		  -2,5		Beginn nach rechts hin geltend
End. Akzeptanz schlecht begründeten Kriegs-Extr.	  -3		Beginn nach rechts hin geltend
End. Akzeptanz der offenen Schmähung von Fremden 	  -3		Beginn nach rechts hin geltend
End. Akzeptanz behördlicher Diskriminierung		  -3		Beginn nach rechts hin geltend
End. Mitarbeit an Flüchtlingsdikriminierung		  -3,5		Beginn nach rechts hin geltend
End. heimlicher Freude über behördliche Diskriminierung	  -3,5 		Beginn nach rechts hin geltend
End. Mitarbeit an schlecht begründetem Kriegs-Extr.	  -4		Beginn nach rechts hin geltend
End. heimliche Zustimm. zur off. Schmähung von Fremden   -4		Beginn nach rechts hin geltend
End. Akzeptanz unbegründeten Kriegs-Extr.		  -4,5		Beginn nach rechts hin geltend
End. Offene Schmähung von Fremden			  -4,5		Beginn nach rechts hin geltend
End. Krieg als Herausforderung				  -5
End. Offener Angriff auf Fremde				  -5		Beginn nach rechts hin geltend
End. Krieg als Selbstzweck				  -5,2		Beginn nach rechts hin geltend
End. Haß auf alle Schwachen und Vertrauensfähigen	  -5,3		Beginn nach rechts hin geltend 
Legende: 
Max. = „Maximum der“; B., Beg. = „Beginn des/der“; Extr. = „Extremismus“; End. = „Ende des/der“; off. = „offenen“; 
(B. und End. bezeichnen Wendepunkte im Modell) Linkslevel sind hier utS-Level. 

Statt dieser aufgezählten Qualitäten (politischer Eigenschaften) lassen sich viele weitere formulieren und im Spektrum verorten. Man kann allerdings auch anstatt Qualitäten des Extremismus bei bestimmten Positionen im Spektrum aufzuzählen, die Intensität des Extremismus über dem Spektrum (Linkslevel) auftragen. Man erhält dann für den Extremismus nach obiger Tabelle einen Nulldurchgang bei Ll = +2. (Siehe hierzu Theorie des Spektrums (noch nicht online)!)

 

extremistisch, Extremismus – Rechtfertigung des Extremismus

 

Extremisten — politisch so weit rechts stehende Menschen, deren starke Menschenverachtung zur Wahl extremer Mittel führt.
Dazu gehören
schwach (politische Mitte)

  • Nichtberücksichtigung anderer (Entsolidarisierung)
  • Ansammlung von Gütern, die auch anderen nützen könnten – widerstrebende Abgabe
  • Statusbewußtsein, verbale Verachtung anderer
  • Ausbeutung anderer
  • Nutzung von Gewalt zur Erhaltung von Ausbeutungsprivilegien – Unterdrückung
  • Inkaufnahme der Verschlechterung der Lebensbedingungen anderer
  • absichtliche Verschlechterung der Lebensbedingungen anderer zur besseren Ausbeutung
  • Inkaufnahme von Krankheit und Tod anderer
  • systematische in-Abhängigkeit-Bringung anderer
  • Nutzung von Gewalt zur Aufrechterhaltung von Mangel
  • Erzeugung mörderischen Mangels
  • exzessiver Mord
  • systematischer Mord

stark (ganz rechts)
Extremisten verhalten sich also ihrer Position entsprechend unterschiedlich. Die Intensität ihres Extremismus nimmt nach rechts hin zu.

Eysenck, Hans Jürgen Person — Rechtsextremer Psychologe, Hobbypolitologe fachlich bekannt für die Anwendung von Faktorenanalysen (auch auf blödsinnige Inhalte), … . H. Eysenck ist politisch bekannt für seine rassistisch beeinflußten Arbeiten, die

  • bei Schwarzen eine geringere Intelligenz als bei Weißen postulierten,
  • die Milleutheorie kritisierten und
  • die (genetizistisch begründete) Behauptung, daß Rauchen keinen Lungenkrebs verursachen würde.

Hans Eysenck fühlte sich berufen, ein zweidimensionales alternatives Modell zum politischen Spektrum aufzustellen, das hier von Evariste widerlegt wird → »Falsche Alternative Modelle zum politischen Spektrum – Warum zweidimensionale Alternativen falsch sind«. Zusammenfassend, kann man Eysenck politisch als Genetizisten und in diesem Rahmen als unbewußt rassistisch einstufen.

 

 

 

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Bemerkungen zum Lexikon

Personen wurde hier nur einige experimentell aufgenommen. Sie sprengen der Fülle der notwendigen Fakten wegen den Rahmen. Die Vornamen-Nachnamen-Frage (Anordnung) ist ohnehin noch nicht geklärt.

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