Rotationsprinzip

Prinzip der regelmäßigen Auswechslung aktiver Politiker durch dafür vorgesehene Ersatzpolitiker durch zyklischen Tausch; Das Rotationsprinzip sollte teilweise als Amtszeitbegrenzung dienen, die Verbundenheit mit der Basis fördern und die Kompetenz der Basis fördern. Einige Jahre wurde das Rotationsprinzip von der Partei die Grünen praktiziert.
Ursache für diese Praxis waren Korruptionsmechanismen, die aktive Politiker verführt, zu Berufspolitikern zu werden und den Primat der politischen Sache aufzugeben. Einer dieser Mechanismen war eine Zusatzrente, die Bundestagspolitiker nach anderthalb Legislaturperioden bekamen, so daß alle Politiker versuchten, eine zweite Legislaturperiode zu bekommen. (Da die wenigsten Politiker mit einem Direktmandat, sondern mit einem Listenplatz in den Bundestag kommen, taten sie alles was die Fraktion von ihnen verlangte, statt ihrem eigenen Gewissen zu folgen.)
In der Praxis des Rotationsprinzips wurden zwei von der Partei dafür aufgestellte Politiker, von denen einer ins Amt gewählt wurde und der andere Nachrücker war, so verteilt, daß der Gewählte zuerst das Mandat bekam und der andere sein Mitarbeiter wurde. nach Ablauf der vorgesehenen Zeit tauschten dann beide die Position.

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