Regime Change

1. im allgemeinen — Regierungswechsel bzw. Ersetzung einer Regierung durch eine andere; Dieser Wechsel kann friedlich oder unfriedlich verursacht sein, intrigiert oder durch Wahl stattfinden, durch interne oder externe Ursachen bedingt sein. Diese allgemeinere Bedeutung wird auch als Transition bezeichnet. — 2. im besonderen — Vorsätzlich eklatant gegen das Völkerrecht verstoßende us-amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, mit dem Ziel mißliebige Regierungen zu stürzen (von außen erzwungene Transition durch USA oder NATO); Der us-amerikanische Regime Change kann die Form eines rechtsgerichteten Putsches (Georgien, Honduras, Paraguay, …), eines Contra-Krieges (Nicaragua), einer Luft-unterstützten Contra-Invasion oder sogar einer unter inszenierten Vorwänden vom Zaun gebrochenen NATO-Invasion (Jugoslawien, Irak, Afghanistan) annehmen. In allen Fällen werden Politagenten, Politsöldner, Söldner bis hin zu rechtsextremsten und faschistischen Söldnern (Indonesien, Chile, Iran, Kroatien, Slowenien, Irak, Afghanistan, Libyen, Südsudan, Honduras, Paraguay, Ukraine, Venzuela, …) oder sogar Terroristen (Kosovo, Libyen, Afghanistan) unterstützt oder an die Macht gebracht. Es gibt auch gescheiterte Regie Changes in Vietnam, Kuba und Weißrußland, Syrien, Venzuela. Ein “erfolgreicher” Regime Change hat in der Regel Chaos (Libyen, Afghanistan, Ukraine), immer Rechtsextremismus (Jugoslawien, Georgien), in der Regel ein Ende der Demokratie (Libyen, Ukraine, Syrien (Syrien und Venzuela sind derzeit noch als gescheitert zu betrachten.)) und eine Auslieferung des Landes und seiner Märkte, Arbeitskräfte und Rohstoffe an die NATO zur Folge. Fortschrittliche Kräfte und Menscherechtsbewegungen werden wie in neokolonial unterworfenen Staaten (Kolumbien, Argentinien, Chile, Indonesien, …) verfolgt oder gar vernichtet. (Iran, Kroatien, Afghanistan, Libyen, Ukraine, Syrien, Honduras, …)

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