Lohnabstandsgebot

Konservative Erfindung, um das Arbeitslosengeld zu drücken; Der Begriff bezeichnet den Abstand des Arbeitslosengeldes II zum Niedriglohn. Der Begriff “Lohnabstandsgebot” klingt in einem asozialen Staat mit relativ akzeptiertem Erwerbsarbeitszwang zunächst plausibel. So fordern selbst Konservative (nur in diesem Zusammenhang), daß Arbeit sich lohnen müsse. Was sie dabei verschweigen, ist daß der geringe Abstand nicht durch Steigerung des Arbeitslosengeldes, sondern durch Senkung des allgemeinen Realeinkommens – also wegen des Senkung des Lohnes – der „wichtigsten“ politischen Tätigkeit der Konservativen – zustande gekommen ist. Konservative lügen hier also zynisch, denn sie selbst sind Schuld am geringen Lohnabstand zur Grundsicherung, da die Konservativen sich geringe Löhne wünschen und immer an der Senkung aller Realeinkommen arbeiten. Der Ausdruck „Lohnabstandsgebot“ ist zynische Heuchelei. Das Lohnabstandsgebot ist in Wahrheit ein Chauvinismus, der als Gerechtigkeit daherkommt.
Das Wort “Lohnabstandsgebot“ ist Demagogie der Kategorien Euphemismus und Verschweigen.

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