Energieerzeugung

meint die – entsprechend dem Energieerhaltungssatz – vorgenommene Umformung von vorgefundenen Energieformen in nutzbare Energieformen; Nutzbare Energieformen sind vor allem Elektrizität und Wärme. Derzeit werden diese Energieformen vor allem aus chemisch gespeicherter Energie und aus Kernspaltungenergie gewonnen. Weitere nutzbare Energieformen können auch aus relativ unentropischer Energie konzentriert und dann in nutzbare Energieformen transformiert werden.
Die Energieerzeugung folgt im Kapitalismus der Kapitalverwertungslogik. Von daher muß die kapitalistische Art der Energieerzeugung asozial, ungesund und unökologisch – also gemeingefährlich sein. Moderner Weise unterscheidet man daher zwischen nachhaltig und nicht nachhaltig erzeugter Energie. Nachhaltig erzeugte Energie kann theoretisch mit limitierter Rate auf praktisch unbegrenzte Weise erzeugt werden, ohne daß dabei ein Schaden entsteht. Nachhaltig kann man Energie aus relativ unentropischen Energieformen und aus Restenergieformen gewinnen. In der Praxis bedeutet das, daß man nachhaltig erzeugte Energie mit unterschiedlichen Methoden und Apparaturen im Kleinen und dezentral produziert, während man die nicht-nachhaltig erzeugten Energieformen mit Riesenkraftwerken zentral produziert. Man kann sogar von einem Übergang sprechen und diesbezüglich von einer grob gültigen Relation sprechen.
Um nachhaltig erzeugte Energieformen zu fördern benötigt man demzufolge eine Infrastruktur, die der Dezentralität der Erzeugung gerecht wird. Dazu gehören Leitungen, neuartige Knoten und Verteilsysteme – und das wichtigste – Energiespeicher um temporär überschüssige Energie zwischenzuspeichern.

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