Ehekredit

sozialistische Maßnahme zur Förderung von Kindern; in der DDR erhielten frisch verheiratete Ehe-Paare seit 1972 einen zinslosen Kredit, der die Einrichtung der Wohnung ermöglichte, welche Verheirateten bevorzugt zugewiesen wurden. Anfangs betrug dieser Kredit 5000 Mark, seit 1986 7000 Mark. Die Rückzahlungsverpflichtung verringerte sich bei einem Kind um 1000 M, beim zweiten Kind um weitere 1500 M und entfiel beim dritten Kind ganz. Dieser Ehekredit war eine von vielen Maßnahmen zur Regulation der Bevölkerung auf soziale Weise. (Siehe auch Bevölkerungspolitik!)

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