Außenhandelsbilanz

Bilanz (Relation) zwischen Export und Import eines Staates. Eine positive Bilanz bedeutet stärkerer Export als Import. Eine negative Bilanz (stärkerer Import als Export) führt mittelfristig folglich zur Verschuldung. Hat ein Land über lange Zeit eine negative Außenhandelsbilanz, verschuldet es sich unumkehrbar. Hat ein Land über länger Zeit eine positive Außenhandelsbilanz, so verschulden sich andere Länder bei diesem Land bzw. bei den Reichen und Banken dieses Landes. Exportorientierte Länder haben ständig eine positive Außenhandelsbilanz. Dadurch verschulden sich andere Länder bei diesem Land. Diese Tatsache läßt sich über Schuld- und Zins-Mechanismen ausbeuten. Die Bundesrepublik Deutschland hat von Anbeginn ihrer Existenz eine positive Außenhandelsbilanz. Wenn ein Land eine positive Außenhandelsbilanz hat, dann will es die Mathematik, daß jemand anderes dafür eine negative hat. Folglich ist es ein Verbrechen, dauerhaft eine positive Außenhandelsbilanz zu haben. Die BRD folgt seit Anbeginn einer Doktrin der positiven Außenhandelsbilanz. Aufgrund dieser kriminellen Politik werden in armen Ländern Menschen in Schulden geboren und sterben mit ihnen. Sie leben, um Schulden zu bezahlen. Das ist ein bigottes Systemverbrechen, das von großen Teilen der Bevölkerung geschlosssenen Auges getragen wird.

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