Almende

Als Almende bezeichnet man gemeinsam genutztes Gemeineigentum und Nicht-Eigentum, das von der Allgemeinheit genutzt werden kann. Dabei handelt es sich um Güter wie Land, Boden, Trinkwasser, Wald, Rohstoffe, Tiere und vieles andere. In Ausbeutergesellschaften wird die Almende durch Aneignung stets verringert. Dabei ist nur entscheidend, ob der anzueignende Teil der Almende gewinnbringend ist und die Aneignung durchgesetzt werden kann. In den meisten Ausbeutergesellschaften genügt ein Erstanspruch um das Recht am Besitz – das Eigentum – zu erwerben. Gehört die Almende zu einem fremden Volk, geht sie in der Regel durch Eroberung und Okkupation in den Besitz über und wird Eigentum. Im modernen Kapitalismus gibt es einen weiteren Grund der Aneignung – nämlich die Ausbeutung der Abhängigkeit lokaler Bevölkerung von der bisherigen Almende.

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