akausales Denken

nach einer Einteilung von Evariste – Art des vorkausalen Denkens; Vor dem kausalen Denken liegen das assoziative und das differenzierende Denken. Bei dem Versuch abstrakte Kategorien aufzustellen, sind Menschen nicht konsequent. Sie haben ohne wissenschaftliche Ausbildung zunächst keinen Antrieb zur komplizierten Wahrheit zu finden. Nach Evariste, hängt der Antrieb zur Wahrheit außerdem von der politischen Einstellung ab. Daher hat man bei Rechtsextremen ein assoziative Denken, das selbst bei Erlernen von wissenschaftlichen Konzepten immer wieder durchbrechen kann, um Bedürfnisse zu erfüllen. Das Bedürfnis (zu siegen, Recht zu haben) siegt über den Intellekt. Beim Übergang zum gemäßigten Rechtssein tritt dann differenzierendes Denken auf, das das Schwarz-Weiß-Denken des assoziativen Denkens verbessert. Auch dieses ist noch akausal. Wenn Kausalität am Recht-Haben hindert, blendet der Extremist aus, was ihm nicht gefällt. Kausalität als Denkkonzept von Kausalität als rhetorischem Konzept abzugrenzen, erfordert soviel Wahrheitsliebe, daß Kausalität ständig bewußt ist.
Intellekt und Wahrheitsliebe sind gesellschaftlich bedingt. Sie hängen stark von der Beziehung zur Gesellschaft ab.

Schema


rechts
   Assoziatives Denken        ¯\
          ↓                     > akausales Denken
Differenzierendes Denken      _/
          ↓
    kausales Denken
links
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