Was ist schlimm an Begabtenförderung?

Wörter: 521; Linkslevel: -1 Nichtlinke Ich bin in der vierten Klasse hängengeblieben und wie sich herausstellte, wohl unterfordert gewesen. Daher vertrat ich als Jugendlicher die Ansicht, daß Begabtenförderung gut und notwendig sei. Fast zwei Jahrzehnte später mußte ich mich mit Bildungspolitik befassen und stellte fest, daß das Bildungssystem der kapitalistischen BRD sich in einem katastrophalen… Was ist schlimm an Begabtenförderung? weiterlesen

Was ist schlimm am Bologna-Prozeß?

Wörter 1796; Linkslevel: +2 Sozialdemokratisierte Linke Offizieller Zweck Kompatibilität der Abschlüsse Straffung der Studienzeiten (Ideologie) Schaffung internationaler „Wettbewerbsfähigkeit“1 Die Kompatiblilität der Abschlüsse ist tatsächlich ein Drama und der einzige diskussionswürdige Zweck des Bolognapozesses. Eine Angleichung der einzelnen nationalstaatlichen Studiensysteme erscheint deswegen plausibel. Die Straffung (Verkürzung) der Studienzeiten ist eine alte ideologische Formel der Konservativen. Für… Was ist schlimm am Bologna-Prozeß? weiterlesen

Was ist schlimm am Konsumismus? – Konsumismus, Bildung und Demokratie

Wörter 1319; Linkslevel: +1 Echte Sozialdemokraten Im Kapitalismus hat der sogenannte kleine Mann zwei Funktionen: zu arbeiten, seine Ware Arbeitskraft zu Markte zu tragen und sich ausbeuten zu lassen, zu konsumieren, sein erworbenes Geld auf den Markt zu tragen und für diejenigen Produkte zu opfern, die dort losgeschlagen werden sollen. Diese zweite Funktion gehört eigentlich… Was ist schlimm am Konsumismus? – Konsumismus, Bildung und Demokratie weiterlesen

Die Privatisierung des Weltwissens

Wissenschaftler, wenn sie als solche arbeiten und nicht gerade in der Industrie an geheimen Projekten forschen oder in der Entwicklung tätig sind, müssen veröffentlichen. Das bedeutet, daß ihre in der Regel öffentlichen Geldgeber von ihnen verlangen, daß sie in anerkannten Fachzeitschriften, welche über ein Peer-Review-System verfügen, regelmäßig Artikel veröffentlichen, die aus ihrer finanzierten Arbeit entspringen. Das hat für die Geldgeber den „Vorteil“, daß die Qualitätskontrolle über die geleistete Arbeit ausgelagert ist. (Welcher Unternehmer würde die Qualitätskontrolle, für eine Leistung die er bezahlt, auslagern?)