Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen

Wörter: 11098; Linkslevel: +1 Echte Sozialdemokraten ; Interne Links: wurden bearbeitet; alte Links: nicht bearbeitet Lügner oder Hetzer in violett
 

Inhalt:
Die totale Lüge
Der grüne Platz
Invasion
Massaker
Westliche Medien – Videoextrakt mit Mahdi Nazemroaya
Beihilfe
Genozide

 


Wörter: 5296; Linkslevel: Anfänger; Originaldatum 1: 22.08.2011
Die totale Lüge

In den Artikeln
»Warum es keine orangenen und islamistischen Revolutionen gibt« ,
»Was ist schlimm am Krieg gegen Libyen?« ← bitte zuerst lesen! ,
»Solidarität mit Muammar al-Ghaddafi!« ersetzt durch: »Wer war Muammar al-Gaddafi? — Die Wahrheit über Muammar al Gaddafi und Libyen«
beschäftigten wir uns bereits mit dem NATO-Überfall auf Libyen. Aufgrund der Mediensituation und des nicht zuletzt deswegen monatelang andauernden Bombardements müssen wir uns noch einmal ausführlich den Lügen widmen, die über Libyen im Umlauf sind.

 

Machtvolle Demonstration von zwei Millionen Libyern

Wer all das nicht glaubt, möge zunächst einen kurzen Blick auf die aktuellen Pro-Ghaddafi-Demonstrationen in Libyen werfen:
Two Million Man Woman And Child Green March For Qaddafi Drei Filme über diese wirklich machtvolle Demonstration Anfang Juli 2011 sind auf Mathaba zu sehen (Auf Green March klicken, etwa eine Seite runterscrollen und Film ansehen).
Wie man sehen kann, steht die Bevölkerung Libyens praktisch geschlossen hinter Ghaddafi. Die Hetze in westlichen Medien spielt nur im Westen eine Rolle – nämlich die, die für den Überfall nötige Kriegsbereitschaft zu erzeugen.

 

Was ist seit dem letzten Artikel geschehen?1

Die Nachrichten über Libyen sind Lückenhaft. Wir dokumentieren hier einige Ausschnitte.

 

17. Mai Neben Angriffen auf Sawija und dem Stadtviertel Tadschura in Tripolis, werden bei weiteren Luftangriffe auf Tripolis zwei Regierungsgebäude getroffen, eines davon ist das Innenministerium. Der Sprecher der libyschen Regierung Moussa Ibrahim warf der westlichen Allianz vor, das Gebäude sei angegriffen worden, weil dort Akten zu Korruptionsermittlungen gegen einige führende Mitglieder des „Nationalen Übergangsrates“ in Bengasi gelagert worden seien.

 

22. Mai Catherine Ashton fährt nach Bengasi um diplomatische Beziehungen zu den Rebellen aufzunehmen, die international keinerlei Legitimität besitzen. Der Rebellenchef Mustafa Abdul Dschalil verspricht seinen ausländischen Unterstützern Öl („beste Gelegenheiten für zukünftige Geschäfte“)
Die Rebellen machen die USA auf ihre finanziellen Defizite aufmerksam und die wollen die Rebellen unterstützen. In einem Brief an die EU schreiben sie von „fehlenden“ 1,2 Mrd. US-Dollar.
Auf einer Internetseite dem Alexander Higgins Blog erscheint ein Video vom 2. März 2007, in dem der Ex-General Wesley Clark in einem Interview mit Amy Goodman offenbart, daß sieben Länder innerhalb von fünf Jahren „ausgeschaltet“ werden sollen: Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und schließlich der Iran. Das Video ist englisch: General Wesley Clark Reveals US Plan To Invade Iraq, Syria, Lebanon, Lybia, Somalia, Sudan, And Iran , in besserer Qualität und vollständiger auf http://www.youtube.com/watch?v=xBuaBtOehVI zu sehen. Und mit deutschem Text: bei Harald Pflüger

 

23. Mai Verbrecherische Sanktionen der EU gegen Libyen, Weißrußland und den Iran werden verschärft. In Libyen wurden weitere Personen und eine Fluglinie sanktioniert und ein Waffenembargo verhängt.

24. Mai Zwei Tage vor dem Sondergipfel der Afrikanischen Union versucht die NATO durch die bisher schwersten Angriffe2 offenbar schnell Tatsachen zu schaffen. Möglicher Weise rechnet man mit einer Ablehnung der Aggression gegen Libyen. Binnen einer halbenStunde wurden über 20 Angriffe geflogen. Während die NATO angab, die Angriffe hätten dem Militärkomplex Bab Al-Asisija gegolten, erklärte deer libysche Regierungssprecher Mussa Ibrahim die NATO habe Einrichtungen der Volksgarde getroffen. Drei Zivilisten starben, 150 weitere wurden verletzt.
Währenddessen machen Barack Obama und David Cameron demagogisch Propaganda: Man werde den Libyen-Einsatz gemeinsam mit den Alliierten fortsetzen, bis die Resolutionen der UNO umgesetzt sind. Man werde nicht zulassen, daß die Proteste gegen das Regime Muammar A-Ghaddafis mit Waffengewalt zerschlagen würden.
Der berüchtigte US-Umsturzexperte3 Jeffrey Feltman traf sich inzwischen mit Rebellenvertretern in Bengasi und bot ihnen an, ein Büro in Washington zu eröffnen. Hillary Clinton rief in London weitere NATO-Staaten auf, sich an den illegalen Angriffen auf Libyen zu beteiligen. London denkt über eine Beteiligung an Kampfhubschraubereinsätzen nach und Frankreich hat Kriegsgerät vor die Küste Libyens verlegen lassen. In Deutschland kritisierte lediglich die Partei die Linke: „Die NATO-Luftangriffe vernichten Leben. Sie haben schon lange nichts mehr mit dem Schutz der Zivilbevölkerung zu tun.“ Die Linke fordert die Bundesregierung auf, in der NATO auf eine sofortige Einstellung des Krieges und auf die Beendigung der Luftangriffe zu dringen. 4

 

26. Mai Durchhalteparolen auf G 8 – Treffen in Deauville. Dmitri Medwedjew bietet den kriegführenden Parteien auf dem G 8-Gipfel an, zwischen den Aufständischen in Bengasi und der libyschen Regierung zu verhandeln. Keiner der NATO-Staaten hat jedoch Interesse daran.

Einem Bericht der britischen Tageszeitung The Independent zufolge hat sich der libysche Premierminister Baghdadi Al-Mahmudi mit einem erneuten Friedensangebot an die Aggressoren gewandt. Darin wird eine Waffenruhe, Eine Amnestie, nationale Aussöhnung und eine verfassungsgemäße Regierung und Verhandlungen mit den Rebellen ohne Vorbedingungen angeboten. Erstmalig wird auch auf die Rolle vom Ghaddafi selbst eingegangen. Während ein spanischer Regierungssprecher bestätigte, daß ein solches Schreiben in mehreren Hauptstädten eingegangen sei, stellten sich die deutsche und die französische Regierung dumm und erklärten, ein solches Schreiben nicht erhalten zu haben. Während der spanische Ministerpräsident mitteilen ließ, eine Waffenruhe müsse überprüfbar sein, stellte The Independent klar, daß das libysche Angebot genau dies vorsehe, nämlich durch die UNO und die Afrikanische Union.5 Die Rebellen lehnen das Angebot ab und beharren auf einem sofortigen Machtverzicht Ghaddafis. Mittlerweile kritisiert auch Südafrika, das die Resolution 1973 ursprünglich mit unterstützt hat, daß die anhaltenden Luftangriffe auf zivile Einrichtungen in dem nordafrikanischen Land nichts mehr mit der Durchsetzung einer Flugverbotszone oder dem Schutz der Bevölkerung zu tun habe.6

 

26. Mai Das Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Addis Abeba, von westlichen Medien weitgehend ignoriert, fordert ein Ende des Bombenkrieges gegen Libyen.

 

30. Mai zwei rennomierte französische Rechtsanwälte wollen Nikolas Sarkosy wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzeigen. Selbst der frühere Außenminister Roland Dumas nannte den „Militäreinsatz“ einen brutalen Angriff auf einen souveränen Staat.

 

31. Mai Der selbsternannte „Nationale Übergangsrat“ in Bengasi blockiert alle Friedensinitiativen. Der Südafrikanische Präsident Jackob Zuma war nach Libyen gereist, um über Umsetzung des Friedensplanes der Afrikanischen Union zu verhandeln. Der libysche Staatschef Muammar al Ghaddafi ist zur Umsetzung des Friedensplanes bereit.

In der Nacht zum 31. Mai setzte die NATO ihre Luftangriffe fort. NATO-Kampfjets attackierten „zivile und militärische“ Ziele in Tripolis und dem Vorort Tadschura sowie in El Dschafra.

Al Dschasira strahlte Bilder europäischer Elitesoldaten – britischer SAS-Söldner aus, die auf der Seite der Rebellen gegen libysche Regierungstruppen kämpfen.

Am 1. Juni verlängerte der NATO-Rat in Brüssel die Luftangriffe bis Ende September!

Weitere Lügen über brutales Vorgehen von Sicherheitskräften gegen Demonstranten und willkürliche Festnahmen werden verbreitet. Rebellen foltern angebliche Söldner Ghaddafis. 2. Juni Bei einem Besuch sagte Italiens Außenminister Frattini den Rebellen Unterstützung mit Treibstoff und Hunderten Mio. Dollar zu.

Der Bischof der libyschen Hauptstadt sagt dem vatikanischen Pressedienst Asianews, daß NATO-Bombardement habe eine koptische Kirche beschädigt und: „die Raketen landen überall und treffen leider nicht nur militärische Anlagen,sondern auch zivile Ziele.

NATO-Generalsektretär Anders Fogh Rasmussen hetzt etwas später gegen Ghaddafi: „Die Frage ist nicht, ob Ghaddafi zurücktritt, sondern wann.“. 7

In der Nacht sind Ziele in Tripolis angegriffen worden. Laut AFP waren die ersten um Mitternacht von rund einem dutzend Explosionen begleitet. jW

3. Juni Eine Ermittlerkommission des UN-Menschenrechtsrates wirft sowohl den regulärenStreitkräften Libyens, als auch den Rebellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Beispiele seien das brutale Vorgehen gegen Demonstranten und „schwere Angriffe“ auf Medienvertreter. Außerdem seien zivile Einrichtungen und Krankenhäuser angegriffen worden. Berichte über Vergehen der Rebellen zählen Folter von Inhaftierten, Einwanderern und angeblichen Söldnern Ghaddafis auf.8 Die NATO-Kriegführung wurde laut jW nicht untersucht.

Das US-Abgeordnetenhaus fordert den Präsidenten Obama auf, dem Haus innerhalb von 14 Tagen die Art des militärischen Einsatzes und die voraussichtlichen Kosten darzulegen. Barack Obama hat das War-Powers-Gesetz ignoriert, demzufolge er 60 Tag nach Kriegsbeginn eine Erlaubnis vom Kongreß hätte einholen müssen.9

 

4. Juni Die NATO beginnt erstmals Apache-Hubschrauber gegen Tripolis einzusetzen.

5. Juni Zusätzlich fliegen Kampfjets Angriffe gegen Libyen kurz nachdem William Hague Bengasi besucht hat. und Angela Merkel am 6. Juni nach Washington um um die „Presidential Medal of Fredom“ entgegenzunehmen. Dabei fordert Barack Obama die deutsche Regierung zu einem stärkeren Einsatz gegen Libyen auf und Sevim Dagdelen von der Linken erklärt den Herren Obama und Kucinich den Frieden – ähh den Friedenswillen der deutschen Bevölkerung, was den Afghanistan- und den Libyenkrieg angeht.

 

Plötzliche Eskalation

07. Juni Die NATO eskaliert die Luftangriffe auf Libyen. Seit Dienstag den 7. Juni bis in die Morgendämmerung am Mittwoch gibt es 80 Bombenabwürfe. Mitten in Tripolis wurde ein großes Areal mit Regierungsgebäuden und VIP-Gästehaus in Schutt und Asche gelegt.
Bisher gibt es etwa 4000 NATO-Angriffe auf Libyen. Laut NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sollen 1800 angeblich „legitime militärische Ziele“ zerstört worden sein. Demnächst will die USA Drohnen gegen Libyen einsetzen und Frankreich und Großbritannien Hubschrauber. Die Angriffsallianz scheint eine Bodenoffensive zu erwägen um die Idee des Blitzkrieges doch noch zu retten.10

Auf Uruknet.info wird erstmalig über NATO-Kriegsverbrechen berichtet. Die NATO-“Rebellen“ vergewaltigen und massakrieren systematisch Ghaddafi Anhänger und ihre Familien, die in ihrem Einflußbereich liegen. Der NATO-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo meldete sich daraufhin um die Vorwürfe gegen die libyischen Soldaten zu drehen. Er hätte Beweise, daß Ghaddafi-Soldaten zu den Vergewaltigungen gezwungen worden wären. Es sei alles umgekehrt. Deutsche Mainstreammedien berichteten teilweisen nur über die Äußerungen Ocampos, jedoch nicht über die ursprünglichen Vorwürfe. Auf diese Weise wurden Vergewaltigungsvorwürfe gegen Pro-Ghaddafi-Kämpfer verbreitet, die ihren Ursprung beim NATO-PR-Mann Ocampo haben, der offiziell als Chefankläger des internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag firmiert. Beweise konnte er dann nicht vorlegen, was in den Mainstreammedien schlicht unter den Tisch fiel. Laut Skrupellos: NATO Kriegsverbrechen in Libyen (auf Mantovan)

09. Juni China zieht sich wirtschaftlich immer stärker aus Nordafrika zurück.

Luis Moreno Okampo der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag wirft am Donnerstag ohne jede weitere Erklärung Muammar al Ghaddafi vor, Viagra-ähnliche Potenzmittel eingekauft zu haben, um Massenvergewaltigungen von Frauen in Libyen anzustiften. Ein offensichtliches Gräuelmärchen, das an Sinnlosigkeit und Frechheit kaum zu überbieten ist. Wir merken uns den Namen des Lügners.

 
10. Juni Rußland schickt Friedensvermittler nach Libyen

Um der Eskalation zu begegnen, schickt Rußland, das entsprechend Aussagen von Alexander Filonik dem Leiter des des Zentrums für arabische und islamische Orientkunde der russischen Akademie der Wissenschaften begriffen hat, daß der Westen niemals vorhatte real zu verhandeln und Verhandlungslösungen nur als „Deckmantel für die Fortführung militärischer Operationen“ benutzt, nun Vermittler nach Libyen.11

Mittlerweile sitzen tausende Flüchtlinge aus Somalia, Eritrea, Sudan, Mali und Ghana im Niemandsland zwischen Libyen und Tunesien fest. Seit dem Beginn des Krieges funktioniert das rassistische Abschottungsbündnis zwischen Libyen und der Europäischen Union zwar nicht mehr, weg kommen die Flüchtlinge derzeit allerdings auch schlecht. Es ist offensichtlich, daß der Krieg bezüglich der afrikanischen Klimafolgen und der Desertifizierung Afrikas zur Unzeit kommt.

 

12. Juni Ein Bericht von Susan Lindauer über die Kriegsverbrechen, über die am 7. Juni berichtet wurde erscheint zusätzlich in deutscher Übersetzung auf TLAXCALA.

 

Deutscher Außenminister in Bengasi – Schleim gegen Öl

14. Juni der deutsche Außenminister Guido Westerwelle und der Entwicklungsverhinderungsminister Niebel statten den libyschen Rebellen in Bengasi einen illegalen „Überraschungsbesuch“ ab und möchten Westerwelle bezeichnete sich selbst als „Freund und Partner der demokratischen Kräfte im Land“ und behauptet, der Übergangsrat wäre die legitime Vertretung des libyschen Volkes. Wie er darauf kam, hat er nicht erläutert. Westerwelle phantasierte weiter, Ghaddafi habe aus deutscher Sicht jede Legitimation verloren. Westerwelle richtet in Bengasi ein Verbindungsbüro ein (mit wem das wohl besetzt ist?) und nimmt diplomatische Beziehungen zu einer kleinen Gruppe von Verrückten auf. Da die paar Verrückten für Westerwelle das Volk sind, fordert er Ghaddafi auf, den Krieg gegen das eigene Volk sofort zu beenden. Er lügt: „Die Menschen in Libyen wollen eine friedliche und freiheitliche Zukunft ohne Ghaddafi …“, dann lügt er nicht: „und das ist auch unser Ziel. Der Diktator steht auf der falschen Seite der Geschichte“12 Westerwelle gab an, nach dem Krieg Polizei ausbilden zu wollen um mit den vermeintlich künftigen Statthaltern ins Gespräch zu kommen und hatte medizinische Hilfsgüter für von den Rebellen eroberte Krankenhäuser im Gepäck. Die bisher zugesagten 7,5 Mio. € „Soforthilfe“ (Verbrechen werden immer sofort bezahlt.) sollen auf 15 Mio. aufgestockt werden. Der Vorsitzende des Sogenannten Übergangsrates Al Dshelail hatt vor einiger Zeit deutlich gemacht, daß die Höhe des Beitrages an der Beseitigung Ghaddafis bei der künftigen Neuvergabe der Öllizenzen berücksichtigt würde.

 

Insgesamt bleiben eine Grenzverletzung, der Besuch einer und die Parteinahme für eine Bürgerkriegspartei, was eine klare Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libyens ist. – und eine Schleimspur über das Mittelmeer.

 

Bomben auf Demonstranten und medizinische Einrichtungen

Auch am 14. Juni bombardieren Kampfflugzeuge der NATO die einzige Fabrik, die Flüssigsauerstoff herstellt. Krankenhäuser müssen künftig ohne Sauerstoff auskommen.13
TeleSur meldet daß erneut ein Anwesen Ghaddafis bombardiert wurde. Dort hatten sich nur Stunden vorher Antikriegsaktivisten getroffen. Der Anschlag der NATO galt offensichtlich ihnen.
Der Vormarsch der Rebellen auf Az Zawiyah wurde von libysischen Regierungstruppen aufgehalten, und Rebellen wurden von Brega und Adjdabiyah zurückgedrängt.
Die Aggressoren denken derweil über eine Verlängerung des Krieges nach. Der britische Marinekommandant Mark Stanhope sagte am 13. Juni, er sei einverstanden, die Mission bis September zu verlängern, aber danach werde es schwierig. Auch ein Ranghoher NATO-General Stephane Abrial sagte, die Frage der Ressourcen sei besonders kritisch, wenn der Krieg sich hinziehen sollte.

 

Totaler Krieg

Nach einer Meldung von Tlaxcala (im Original von blackstarnews.com) forderte NATO-General David Richards, daß die NATO nun beginnen sollte, die Infrastruktur Libyens zu zerstören.

 

 

Gräueltaten an Frauen und regulären libyschen Soldaten erscheinen im Internet

Am 15. Juni erscheint auf federaljack.com ihr Artikel THE UGLY TRUTH: LIBYAN REBEL BEHEADS GADHAFFI SOLDIER And Other War Crimes auf dem Explizit über die Gräueltaten libyscher Rebellen berichtet wird. !! BITTE NICHT DIE VIDEOS ANSEHEN !! Im roten Text wird natürlich auf englisch gewarnt, was dort zu sehen sein wird. Das Köpfen eines Soldaten mit dem Messer (Widerlich! – Dauert lange!), die Täter murmeln islamische Phrasen. Das zweite Video zeigt Soldaten mit durchschnittenen Kehlen und das dritte Video zeigt, wie Rebellen … englisch weiter: „A third video shows gruesome footage of a Libyan rebel cutting up the rotted flesh of a dead soldier and forcing it into the hands of Libyan Prisoners of War, so they must eat it.“ !! Bitte nur den Text lesen, die furchtbaren Videos starten nicht von selbst !!
Im Text geht es dann weiter mit einer Vergewaltigungen durch Rebellen, wonach dem Opfer die Brust abgeschnitten wird und es verbluten muß. Einige der Gräueltaten scheinen begangen worden zu sein, um sie Ghaddafi in die Schuhe zu schieben, jedoch hat man den Eindruck, daß die Täter nicht klar bei Sinnen sein können.

Das offensichtliche hier ist: Diese Barbaren werden von der NATO als Rebellen unterstützt!

 

16. Juni Die Präsidenten Rußlands und Chinas, Medwedjew und Hu Jintao rufen zu einem Ende der Gewalt in Libyen auf. Weiter: Die UN-Resolution müsse strikt eingehalten werden und dürfe nicht weiter als Kriegserlaubnis ausgelegt werden.14

 

17. Juni Die durch den Krieg angestiegenen Flüchtlingszahlen veranlassen Italiens Außenminister Franco Frattini dazu ein „Kooperationsabkommen“ mit den libyschen Rebellen zu unterzeichnen um das Problem der „illegalen Einwanderung“ zu regeln.7
Laut westlichen Medien soll die Stadt Zawiya von Rebellen besetzt worden sein. Aber auf Ria Nowosti (RIA NOVOSTI) erscheint ein Bericht über die relative Ruhe in Libyen und insbesondere in der Stadt Zawiya. Hier die deutsche Übersetzung im Julius-Hensel-Blog.

 

18. Juni In Kairo sprach sich eine internationale Libyen-Konferenz, an der Vertreter der arabischen Liga, der EU, UNO und der AU teilnahmen für einen politischen Prozeß zur Beilegung des Konflikts aus.5

 

Am 19 Juni hat die NATO offenbar ein Wohnhaus in Tripolis bombardiert. Neun Zivilisten sterben in Tripolis.
Die NATO entschuldigt sich für den versehentlichen Beschuß libyscher Rebellen bei Gefechten in Brega. Ghaddafi kündigt der NATO erbitterten Widerstand an. Der Regierungschaf Baghdadi Mahmudi bestätigt russische Angaben über Gespräche zwischen der Libyschen Führung und den Rebellen. Mahmud Dshibril vom selbst ernannten Nationalen Übergangsrat dementiert umgehend. Allerdings räumen die Ghaddafi Gegner gegenüber NZZ ein, daß sie kein Geld mehr haben. (Othman Rishu) Von der EU, Katar und anderen Staaten zugesagte Gelder seien nie angekommen. 15

 

Am 20. Juni eine Wohngegend in Surman16. 15 Zivilisten sterben in Sorman. JANA meldet, daß NATO-Kampfflugzeuge mehrfach die Ortschaft Sebha bombardierten. Dabei starben vier Rettungssanitäter. Ein NATO-Vertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte, dementierte das. Ein AFP Korrespondent berichtete hingegen vom Ort des Geschehens. Aus mehreren zerstörten Gebäuden sei ein abgetrennter Kopf geborgen worden. Für die Tötung der Zivilisten am 19. machte die NATO einen Fehler in ihren Waffensystemen verantwortlich. Während Generalleutnant Charles Bouchard der Kommandeur des Einsatzes behauptete, die NATO bedaure den Tod unschuldiger Zivilpersonen, sprach der libysche Außenminister Ati Al Obeidi von einem vorsäzlichen Angriff auf zivile Gebäude.17

 

 

Streit um die US-Legalität des Krieges

21. Juni John McCain und John Kerry haben eine Resolution in den Sena ein, die den Präsidenten ermächtigen soll, den Krieg fortzusetzen.
Einer CBS-Umfrage zufolge lehnen 60 % der US-Amerikaner die militärische Verwicklung in den libyschen Bürgerkrieg ab. Offenbar paßt sich selbst die extrem konservative Tea-Party-Bewegung an18

 

22. Juni Die NATO bombardiert Straßen und Verkehrswege. Am 21. wurde bereits ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Khoms bombardiert. Vor allem die Straßen und Verkehrswege nach Tripolis sind das Ziel des Bombardements. In der Stadt Zliten sterben am 22. zwölf Menschen. (TeleSur)
In der Sache mit dem getroffenen Wohnhaus in Surman widersprach der Bischof Giovanni Innocent Martinelli ein Vertreter des Vatikan der offiziellen NATO-Darstellung. Er sei mehrfach an dem am Montag angegriffenen Haus vorbeigekommen und es habe auf ihn nie den Eindruck einer militärischen Einrichtung gemacht. Bei dem Angriff auf Surman waren nunmehr (zum Zeitpunkt) 19 Menschen gestorben.

Der Italienische Außenminister Franco Frattini hat zu einer sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen in Libyen aufgerufen. Es könnten während eines Waffenstillstandes humanitäre Korridor geschaffen werden.
Angesichts der Bombardierung der Verkehrswege erscheint das absurd.19

 

23. Juni Muammar Al-Ghaddafi hat in einer Audio-Botschaft mitgeteilt, nicht mehr mit dem Westen verhandeln zu wollen: „Zwischen uns ist kein Abkommen mehr möglich, nachdem ihr unsere Kinder und Enkel getötet habt.“.20

 

24. Juni Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verurteilt das am 17. Juni geschlossene Abkommen über die Abschiebung „illegaler“ Einwanderer von Italien nach Libyen. „Ärzte ohne Grenzen ist schockiert, daß ein Staat, der als Kriegspartei in den Konflikt in Libyen verwickelt ist, solche Maßnahmen trifft, während der Krieg andauert.21

 

Deutsche Munition für den Libyenkrieg

Am 28. Juni gab das Bundeskriegsministerium bekannt, daß es prinzipiell bereit ist, Bauteile zu Präzisionsmunition für den NATO-Einsatz in Libyen zur Verfügung zu stellen. Die NATO hatte um Lieferung von Technik und Bauteilen für Bomben gebeten. Offenbar sind die Angriffe auf libysche Ziele so massiv, daß der NATO die Munition ausgeht! Die Organisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) kritisierte ebenfalls: „Dieses Zugeständnis konterkariert eine Verhandlungslösung des Konflikts.“22 Linke und Grüne kritisierten ebenfalls.

 

Rußland kritisiert den Libyenkrieg

Ganz langsam ist die russische Regierung in den letzten Wochen von der Enthaltung im Sicherheitsrat im März gegen den Krieg umgeschwenkt. Das lag daran, daß russische Medien nicht in dem Maße westlich manipuliert sind und die Wahrheit über Libyen sich schneller Bahn gebrochen hat, als der NATO lieb sein kann. Nach Putin kritisiert jetzt auch Medwedjew den Libyenkrieg und hofft seine Wahlchancen gegen seinen früheren Freund zu verbessern.

Am 30. Juni äußerte Außenminister Sergej Lawrow wahrheitsgemäß, der Westen würde Proteste ausnutzen, um ein Regime zu stürzen.

 

Rebellen sind mit Al-Qaida durchsetzt – Schreckliche Gräueltaten durch Al-Quida Rebellen an Frauen und Ghaddafi-Soldaten – Interview im Fernsehen

30. Juni Susan Lindauer frühere CIA-Mitarbeiterin, die als Irak-Kiegs-Gegnerin bekannt geworden ist, erläutert in der US-Fernsehsendung RT News, daß sie als frühere Antiterror-Spezialistin unter anderem in Libyen gearbeitet hat. Zu sehen ist das ganze auf Youtube: 9/11 Whistleblower Susan Lindauer: ‚Libyan Opposition Is Al-Qaeda‘ NATO Working With Al CIAeda!
Sie erläutert den US-Amerikanern, die glauben (Frage der Interviewerin), daß Ghaddafi etwas mit Terrorismus zu tun hätte, den Hintergrund, dafür, daß Ghaddafi bei Al-Qaida verhaßt ist. Ghaddafi war der erste, der Interpol über Usamma Bin Laden informiert hat. Er hat den Frauen Rechte gegeben, von denen Frauen in anderen arabischen Ländern nur träumen können. Sie berichtet dann Gräueltaten der Rebellen. Als sei von beheadings, castration, rape und breast-cut-offs spricht kommt die Moderatorin schnell zum Ende und verweist auf die Internetseite. Wir tun das hier auch (→ 15. Juni), warnen jedoch wie oben vor den Videos auf dieser Seite.

 

Was im Juni noch fehlt

Ende Juni gab es Verhandlungen. Die westliche Allianz drohte offen mit einem Haftbefehl gegen Ghaddafi falle er nicht einlenken würde. Im Falle eines Rücktritts würde man sein Konten wieder auftauen. Die libysche Regierung hatte Neuwahlen vorgeschlagen. Die Rebellen waren mit nichts einverstanden.
Haftbefehl, Konten einfrieren, Krieg – Willkür im Dienste der Eroberung!

 

4. Juli in der vorigen Woche hatte Frankreich bekannt, über Libyen Waffen zur Selbstverteidigung von Zivilisten“ abgeworfen zu haben. Diese Waffen für „Zivilisten“ waren Sturmgewehre mit Munition, Milan-Raketen zur Panzerbekämpfung und leichte Militärfahrzeuge an Fallschirmen. Die Aktion verstößt gegen das Waffenembargo aus der UNO-Resolution 1970. Die NATO-Staaten interpretieren jedoch die Resolution 1973 ( → Resolution 1973 zitiert in »Was ist schlimm am Krieg gegen Libyen?« ) so um, daß sie das Embargo als aufgehoben betrachten. Bisher hatte jedoch noch kein Staat dagegen verstoßen bis Katar und später die VAE mit der Lieferung von Waffen an libysche Rebellen begannen. Die UNO, die als einzige Organisation das Waffenembargo kontrolliert, kontrolliert jedoch nur den Westteil der libyschen Küste. Im Ostteil blockiert die NATO nicht nur Waffen, sondern sämtliche Güter, was einer Wirtschaftsblockade ähnlich der Belagerung des Gaza-Streifens gleichkommt. Rußland und China verurteilten die Waffenlieferungen als Bruch des Embargos und Überschreitung des UN-Mandats, Algerien, das öfter Gefechte mit Al-Qaida hat, äußerte die Befürchtung, daß diese Waffen bei nordafrikanischen Al-Qaida-Ablegern landen könnten.23 Al-Qaida hatte im Internet Partei gegen Ghaddafi genommen und angekündigt, den Kampf gegen Ghaddafi zu unterstützen.

Wir erwähnten, den infamen Haftbefehl gegen Ghaddafi und wichtig ist, sich die Personen, die ihn be- und ausgestellt haben, zu merken. Die Afrikanische Union hat ihre Mitglieder Anfang Juli aufgefordert, den vom internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen Muammar al Ghaddafi ausgestellten Haftbefehl zu ignorieren. In der Begründung heißt es das Gericht in Den Haag sei diskriminierend und verfolge nur in Afrika begangene Verbrechen, während es solche ignoriere, die im Irak, in Afghanistan oder Pakistan von westlichen Mächten verübt werden24, nicht verfolge.

 

 

NATO setzt kolumbianische Todesschwadronen ein

Der neueste Meldung vom Freitag den 8. Juli nach setzt die NATO kolumbianische Söldner neben den Rebellen ein. Diese sind die gefürchtetsten Söldner überhaupt, da sie besonders brutal sind. Sie stammen aus kolumbianischen Todesschwadronen. Ihrer Kampferfahrung wegen sind sie die teuersten Söldner der Welt. Im Irak werden kolumbianische Söldner, sollte man ihrer habhaft werden, sofort gelyncht25. Der Einsatz kolumbianischer Söldner ist natürlich völkerrechtswidrig und bedeutet, daß die Front der „Rebellen“ offenbar aus dem letzten Loch pfeift.

 

Deutsche Waffen sind bereits bei den Rebellen

13. Juli Ein AFP-Video über die Verteidigung der Aufständschen in Misrata (Büroturm-Sniper-Video) zeigt am Ende eine Blendgranate aus deutscher Produktion. Die Im August 2003 produzierte Granate stammt aus der Firma Rheinmetall Flash Bang!: Rheinmetall munitions identified in Misrata (Link zu Youtube folgen).

 

13. Juli seit dem 31. März dem Beginn des Bombardements gibt es laut offiziellen libyschen Darstellungen 1108 tote Zivilpersonen und 4537 Verletzte allein durch NATO-Bomben. Generalstaatsanwalt Mohammed Sekri Mahdschubi kündigte eine Anklage gegen Anders Fogh Rasmussen in Libyen an, sowie weitere Klagen gegen die NATO vor internationalen Gerichten.

 

18. Juli Der Focus meldet, die Rebellen hätten eigenen Behauptungen nach die libysche Hafenstadt Brega eingenommen. Dieser Film vom 18. Juli beweist das Gegenteil: Libyen/Brega: Die Lüge vom Sieg der Contras

 

22. Juli Nach jW verlor die NATO einen Kampfhubschrauber und eine Drohne in Libyen. Die NATO dementiert den Verlust des Kampfhubschraubers. Libysche Militärkreise sprechen vom Abschuß eines Kampfhubschraubers vom Typ Apache, was dann der fünfte abgeschossenen NATO-Kampfhubschrauber wäre.

 

01. August Hugo Chaves erklärt sich während einer Kabinettssitzung im fernsehen solidarisch mit Ghaddafis Regierung, der „einzig legitimen libyschen Regierung“. Die Anerkennung des selbsternannten Nationalen Übergangsrates wies er zurück: „Wir verurteilen kategorisch diese Pantomime eines Übergangsrates und den Pomp dieser europäischen und anderer Länder, die diese Gruppe von Terroristen anerkannt haben.“

In Bengasi gibt es unterdessen Gefechte zwischen den Rebellen. Die Rebellen selbst behaupten, sie hätten eine Art fünfte Kolonne Ghaddafis besiegt. 63 Kämpfer Ghaddafis seien festgenommen worden. Laut Twitter-Meldungen soll über einigen Militärgebäuden in Bengasi die grüne Fahne gehißt worden sein und es heißt, Angehörige der Warfalla marschierten auf Bengasi.

 

06. August Es gibt schwere Gefechte um den Ort Bir Ghanam 80 km südwestlich von Tripolis, der von aufständischen Truppen erobert wird.

 

07. August Der Ort Bir Ghanam wird laut offiziellen Darstellungen von den regulären Regierungsstreitkräften zurückerobert. Laut jWvom 8. sagte Regierungschef Baghdadi Mahmudi das Leben sei wieder zur Normalität zurückgekehrt. Die NATO fliegt verstärkt Angriffe.

 

08. August In Zlitan richtet die NATO ein Massaker an 85 Zivilisten an. Bilder des Massakers kann man auf youtube (leider nur auf arabisch) sehen: Bloody NATO Massacre Kills 85 Civilians Incl. Children (August 8-9, 2011) near Zlitan/Majer, Libya
Bei diesem Massaker sind 32 Frauen, 33 Kinder und 20 Männer getötet worden.
jW berichtet am 18. August über die Art und Weise, wie die NATO vorgegangen ist. In Majer sollten drei benachbarte Gebäudekomplexe bombardiert werden. Nach der Bombardierung fand man verstreute Matratzen und Kleidung, jedoch nichts militärisches. Ein unter den Trümmern gefundenes Notizbuch führte zu der schwerverletzten 15-jährigen Salwa Ageil Al-Jahoud. Sie sagte später, daß es keinerlei Militär in den Gebäuden gegeben hatte. Laut jW (18. August) wandte die NATO dieselbe Taktik an, wie Israel in Kana an. Zunächst wurden die Komplexe mit drei Bomben zerstört. Als dann Einwohner zu den getroffenen Häusern eilten um zu helfen, wurden weitere Bomben geworfen

 

20. August Laut Mathaba gab es durch NATO-Angriffe auf die friedliche Stadt Tripolis 376 Tote und fast 900 Verletzte.

 

21. August Auf Mathaba wird berichtet, der Regierungssprecher Dr. Moussa Ibrahim sagt in einer Pressekonferenz:

Wenn die NATO den Krieg verloren hat und der Westen durch die Falschheit auf der er gebaut ist, zusammengebrochen ist, wird eine klare Dokumentation den Medienkrieg zeigen – niemals klarer und mit mehr Beweise als in Libyen. Ein weiterer Grund, warum die NATO den Krieg nicht stoppen will, ist, so zu hoffen, dass zukünftige Strafverfolgung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindert werden können.

 

22. August Seit einigen Tagen berichten westliche Medien, es gäbe Siege in Brega, bei den Rebellen „eingebettete“ Journalisten berichten von der Einnahme Zawiyas. Rebellen würden westlich von Jaddayim auf Tripolis vorrücken. Laut jW warf der libysche Regierungssprecher Moussa Ibrahim der NATO vor, den Rebellen, die „zu schwach seien, irgend etwas alleine zu schaffen“ vor, ihnen den Weg frei zu bomben. Weiter: Die Rebellen würden Massaker an der Zivilbevölkerung und den Einwohnern in den eroberten Städten und Dörfern verüben.

Wenn sich das bestätigt, bedeutet das für die NATO den Übergang von der ethnischen Vertreibung (Kosovo) zum Völkermord.

Angeblich um Botschafter zu schützen (deutsche Botschafter gibt es dort gar nicht) sendet die deutsche Bundesregierung die bekannte Terrorgruppe GSG 9 (Grenzschutz Gruppe), die offiziell als zur Bundespolizei gehörig, firmiert und wie der BGS eine paramilitärische deutsche Organisation ist, nach Libyen.

 

Am Wochenende hatte die libysche Führung wiederholt Waffenstillstände und Verhandlungen angeboten. Westliche Medien berichteten nicht.

Mathaba berichtet, daß nach dem allgemeinen Volkskomitee für Gesundheit in den 11 Stunden seit dem Mittag des 21. August bis 11 Uhr durch NATO und Rebellenangriffe mindestens 1300 Libyer allein in Tripolis getötet und 5000 verletzt sind. Die Krankenhäuser können nicht alle aufnehmen.

 

Wir zitieren aus dem Apell von Dr. Moussa Ibrahim:

Wir appellieren an die Welt – an das Herz dieser Welt. Die Menschen in meiner Stadt werden getötet, Tag für Tag, ohne Ausweg, ohne Möglichkeit für Verhandlungen. Wir haben geredet, bevor, dass man nicht einen Zustand des Friedens hat, muß man sitzen, reden und anschließend alles diskutieren. Wer hat das Recht, eine Agenda außerhalb der Friedensgespräche in Angriff zu nehmen, und zu sagen, man kann nicht darüber diskutieren?

Der ganze Text steht auf Mathaba: Dr. Moussa Ibrahim August 21st Press Conference on NATO Massacre in Tripoli Ganz offensichtlich war die NATO nicht an Gesprächen interessiert.

 

Der amerikanische Friedensaktivist Franklin Lamb aus Tripolis sagte auf RT, die Meldungen von Kämpfen sollen die letzten Ausländer aus der Stadt vertreiben. Er habe keine Kämpfe in der Hauptstadt feststellen können, nur von den NATO-Kampfjets gehe große Gefahr aus, die im Stundenrhytmus Bomben und Raketen aus die Stadt abfeuerten.

 

Plant die NATO ein Massaker an Millionen Menschen? (Massaker auf dem grünen Platz geplant?)

Diese weist ebenfalls, so wie der Nachbau des grünen Platzes in Tripolis auf Gerüchte hin, nach denen die NATO plant, den grünen Platz während einer Großdemonstration zu bombardieren und dabei die libysche Führung und einen Großteil der tripolitanischen Bevölkerung auszulöschen.
Ebenfalls darauf weisen ganz aktuelle Falschmeldungen hin, nach denen Saif al-Islam, Saadi und Muammar al-Ghaddafi festgenommen und getötet worden sein sollen (CNN). Aufgrund persönlicher Kontakte wissen wir, daß es sich dabei um Falschmeldungen handelt.
Libyer aus Tripolis sagen, die Rebellen sind nicht in Tripolis, nur die Flugzeuge der NATO bombardieren verbrecherischer Weise die Stadt.

 
Wir brechen hier ab, weil ein Schlußstrich gezogen und irgendwann veröffentlicht werden muß.
[Evariste]

 
Nachträge
Vor dem letzten Artikel

Anfang April erläutert Susan Lindauer in RT, daß Libyen mit den Lockerbie-Anschlägen nichts zu tun hatte, aber 1,7 Milliarden an Entschädigung für die Opfer zahlen mußte. Die Unschuld Libyens gilt mittlerweile als erwiesen. Zwölf Jahre lang hat das libysche Volk für diese Anschläge, mit denen es nichts zu tun hatte, Entschädigungen zahlen müssen. Nun wurden die US-Firmen aus dem Land gedrängt. Hintergrund ist, die Schuld von den Amerikanern auf wirtschaftliche Weise zurückzuerlangen. Und das Bedürfnis nach Krieg gegen Libyen entstand.

 

 

Hier noch ein paar kleine Videos zum Thema Libyen und Krieg:

Youtube: Tagesschau zu Streubomben 18. 4. 2011

 

Ungeheure Kriegsverbrechen der NATO in Libyen

DU-Munition, DU-haltige Marschflugkörper und DU-Bomben
Die Besondere Schwere der Verseuchung liegt hier vor allem darin, daß es in Libyen nicht regnet. Der durch die Verbrennung des Urans entstandene radioaktive Staub setzt sich zwar ab, kann aber immer wieder aufgewirbelt werden, da es in Libyen nicht regnet. Während die Radioaktivität in Bosnien vom Regen weggewaschen ins Grundwasser gerät und sich auf breitere Erdschichten verteilt und ein Teil nach Monaten und Jahren in Flüsse und ins Meer gelangt, bleibt das Uran in Libyen an der Oberfläche und kann durch jeden Sandsturm aufgewirbelt werden.

Violett: Lügner, Hetzer oder Kriegstreiber

_______________________________________

 

Weitere Quellen

WisnewskiGerhard: Die Wahrheit über Libyen – Interview mit A. Gutsche Teil 1 (auf youtube: 06.04.2011), Die Wahrheit über Libyen – Interview mit A. Gutsche Teil 2 (auf youtube: 06.04.2011)

Russia Today: Putin sagt die Wahrheit über den Westen – Lybien (auf youtube seit 14.04.2011),
Ghaddafi gold-for-oil, dollar-doom plans behind Libya ‚mission‘? Einer der Auslöser für den Krieg? Der Gold-Dinar-Plan von Ghaddafi (05.05.2011 auf RT)

Voltairenet.org: Libyen: Cruisemissile Einschläge mit verarmtem Uran (DU Depleted Uranium),

Die NATO gegenüber der Undankbarkeit der Libyer,
Bewaffneter Diebstahl in Tripolis, (Bewaffneter Diebstahl ist Raub d. Red.)
USA und die „Kontaktgruppe“: alle Macht für den CNT in Benghasi,

Libya17f.com: http://www.libya17f.com/ in serbisch, russisch, italienisch, französisch, englisch, chinesisch und arabisch

Hinter der Fichte: Libyen: Gefahr durch Staude (26.04.2011)

Der Honigmann sagt…: Dreiste Libyen-Lügen der ARD (30.04.2011)

AG Friedensforschung: Spezialkommandos der USA und Großbritanniens seit Wochen in Libyen. (01.04.2011)

Kidayna’s Blog Libyen: Chronologie der Lügen (20.04.2011)

KOPP Online: USA im Netz der Lügen: Waffenlieferungen für Al Qaida Kämpfer in Libyen (26.03.2011)

To be continued …

 

Fußnoten

1.1 Der letzte Artikel war am 17. Mai
1.2 jW 25. Mai 2011
1.3 Kein Experte imwissenschaftlichen Sinne, sondern ein Umsturzinititor und Stratege.
1.4 jW vom 25. Mai 2011
1.5 jW vom 27. Mai 2011
1.6 jW vom 27. Mai 2011
1.7 jW vom 3. Juni
1.8 jW vom 3. Juni
1.9 jW vom 4. Juni
1.10 Rainer Rupp jW 10. Juli 2011
1.11 Rainer Rupp jW 10. Juli 2011
1.12 alles jW 14. Juni 2011
1.13 jW 15. Juni 2011(TeleSur)
1.14 jW 17. Juni 2011
1.15 jW 20. Juni 2011
16 Die von Arabern für Angelsachsen verständlich gemachte Schreibweise ist „Sorman“.
1.17 jW 21. Juni 2011
1.18 jW 23. Juni 2011 S. 6
1.19 jW 23. Juni 2011 S. 2
1.20 jW 24. Juni 2011
1.21 jW 24. Juni 2011
1.22 jW 29. Juni 2011
1.23 jW 4. Juli 2011 S. 7
1.24 Quelle jW 04. Juli 2011 Sn. 1, 7
1.25 Dies‘ nicht zuletzt auch wegen der strafrechtlichen Immunität, die die USA diesen oft marodierenden Hilfstruppen verleihen.

Inhalt
 

 

 


Originaldatum 2: 24.08.2011
Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen — Der grüne Platz

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen – die totale Lüge, welcher schon zu groß ist und daher nicht mehr editiert werden kann.

Wie bereits vor Tagen etwas bekannt wurde, wurde der grüne Platz von Tripolis, wo sich der Amtssitz Gaddafis befindet, nachgebaut. Der Nachbau befindet sich offenbar in Katar.
Verschiedene Quellen, wie diese hier beziehen sich auf russische Berichte.
Nachbildung von Tripolis in Qatar errichtet
 

Schon seit über einem Tag versucht die NATO in Zusammenarbeit mit verschiedenen asozialen Königreichen Nachrichten zu produzieren, die die Libyer zum aufgeben bringen sollen. So versuchte man zu verbreiten, man hätte Ghaddafi oder Familienmitglieder gefangengenommen oder getötet. Heute kam in den Nachrichten eine Falschmeldung über den Grünen Platz, die offensichtlich in Katar gedreht wurde.
Dies kann verschiedene Bedeutung haben:
 

Wenn man den Libyern vorspielt, man hätte den grünen Platz erobert (heute
in den Nachrichten), geben sie vielleicht an vielen Stellen auf. Deswegen hat
man auch den Fernsehsender vernichtet und alle unabhängigen Journalisten
festgesetzt.
Wenn man den Europäern vorspielt, man hätte den grünen Platz besetzt, kann man
auf dem echten grünen Platz ein Bombenmassaker anrichten.
Die Rebellen gelangen nämlich niemals dorthin.
[Evariste]
 

 

24. August Der gefährliche über zwei Tage dauernde Einsatz von psychologischen Waffen mithilfe von Nachrichtensperren ist vorbei. Es gab Massive NATO- und Al-Kaida-Angriffe. /span>
Auf
LIBYA: NATO PSYOPS COLLAPSES. GADDAFI PREVAILS AGAIN.
steh mehr.

 

27.08. 2001 Erste Nachrichten über die Ereignisse in Tripolis. Gefechte gehen hin und her. Die Bevölkerung verbarrikadiert sich. Da Massaker aus anderen Städten bekannt sind. Wenn die regulären Streitkräfte gewinnen, kommen die Menschen heraus und helfen, wenn sie verlieren verbarrikadieren sie sich. Widerstandsnester (Wohngebiete) werden von den „Rebellen“ markiert und von der NATO bombardiert. Die NATO kämpft gegen die gesamte Bevölkerung. Genauer bekannt wurde nun, daß alle unabhängige Journalisten, die in zwei Hotels in Libyen untergebracht wurden, verschwunden sind. Einige von ihnen waren vorher von NATO-Geheimdienstlern bedroht worden. (Z. B. Lissy Phellan)
Quelle: Kontakte
 

28.08. 2011 Massaker an der libyschen Bevölkerung finden statt. Selbst die nato-konformen Medien in Europa räumen mittlerweile Massaker „von beiden Seiten“ ein. (Tagesschau)
Im Internet bekannt wurde, daß schwarze Arbeitsmigranten, die von den rassistischen (faschistischen) „Rebellen“ zu Söldnern Gaddafis erklärt wurden, gefangengenommen und massakriert wurden. Sie warten teilweise noch auf ihre Evakuierung aus Tripolis.
Bekannt wurde außerdem, daß Wasser und Strom ausgefallen ist. Trinkwasser ist sehr knapp, Die Bevölkerung kann die Häuser nicht verlassen, es herrschen durchschnittlich 37 °C.
 

29.08. 2011 Die Stadt Sirt wird ausradiert, die Bevölkerung massakriert. Die Stadt ist von „Rebellen“ umstellt, die alle Flüchtlinge ermorden. Während Einwohner aus Tripolis teilweise fliehen konnten, wird Sirt durch Bomben langsam vollständig ausgelöscht.

 

NATO radiert die Stadt Sirt von der Karte!!!

„Schon den dritten Tag in folge fliegt NATO massivsten Luftangriffe auf die Stadt, aus der keinen Ausgang mehr gibt. Die Stadt ist von Rebellen umkreist, hinter denen sich ausländische Spezialeinheiten aus Großbritanien, Frankreich, Qatar und Arabischen Emiraten befinden. Alle Männer die versuchen, die Stadt zu verlassen, werden verhaftet und erschossen. Ihre Familien werden zurück in die Stadt unter Bomben geschickt. Es gibt praktisch keine Möglichkeit die Leichen zu begraben.“ – das sagt ein Schreiben von heute früh, das die Zeitung Argumentyru bekommen hat.
Der Schreiber ist ein ehemaliger sowjetischer und russischer Offizier der Spezialeinheiten, der sich gerade in Sirt befindet. Er gehört zu der näheren Umgebung von Gaddafi. (heißt Ilya Korenev und ist wohl ein Militärberater. Er hat schon seit geraumer Zeit mit der Zeitung zusammen gearbeitet, aber ohne Nennung seinen Namens. Diesmal hat er die Nennung erlaubt, da es sehr schlecht um die Stadt steht und er will, das die Meldung sehr ernst genommen wird)
In die Stadt selbst haben sich bis jetzt keine Truppen, Rebellen oder Spezial-Einheiten rein gewagt. Heute Nacht gab es mehrere kleinere Provokationen um die Stellung der Regierungstruppen auszukundschaften. Zu dieser Zeit flog ein pilotenloses Spionage-Fluggerät über die Stadt, eine Stunde später flogen Bomben auf diese Stellungen. Aber Loyalisten haben schon andere Positionen bezogen. NATO-Luftwaffe befindet sich fast rund um die Uhr in der Luft über die Stadt, ohne Pausen.
 

30.08. 2011 Selbst in der ARD-Tagesschau werden Rebellen zitiert, die ankündigen von Haus zu Haus zu gehen. Die Einwohner kämpfen ums nackte Überleben. Die NATO-Medien behaupten mal wieder Gaddafi gefunden zu haben. Er soll in der Stadt Sirt sein. In der selben Nachrichtensendung wird gesagt, daß er sich in einer anderen Stadt aufhalten soll.
Es wird ein Sturm auf Sirt vorbereitet.
Die NATO verbreitet „Mission accomplished“und Donald Tusk will am 1. September, dem Weltfriedenstag den „Krieg beenden“.
Die vom CIA bedrohten und später vermißten Journalisten sind den Rebellen entkommen und mit einem überfüllten Boot in Malta angelandet. Lizzie Phellan ist auch dabei.
 

31.08. 2011 Die Junge Welt titelt am 1. September Menschenjagd in Libyen. Bekannt ist bereits, daß sich die Bevölkerung überall dort, wo die Rebellen einmarschieren und von wo man nicht rechtzeitig fliehen konnte, in den Häusern verbarrikadieren.
Die Rebellen jagen jetzt schwarze Arbeitsmigranten und schwarze Flüchltinge, die sich nicht mehr in Sicherheit bringen konnten. Die Begründung der rassistischen Rebellen, sie seien Söldner Gaddafis geht auf falsche Behauptungen westlicher Medien zurück, die immer noch Kriegspropaganda betreiben.
Der Rebellenkommandeur Hirscham Abu Hadscher gibt an, daß in den vergangenen Monaten mindestens 50 000 Menschen getötet worden seinen. Amnesty International wirft den Aufständischen Angriffe gegen Schwarze vor und verlangt ein Ende der Angriffe und die Verhaftung der Schuldigen.
Die Vereinten Nationen unterstützen die Kriegsverbrechen der NATO und planen selbst einen längeren Aufenthalt der NATO in Libyen. Alle eroberten Städte sind akut von Massakern bedroht.
Am Samstag will man mit dem Sturm auf Sirt beginnen.
 

01.09. 2011 Pünktlich zum bisher in Libyen gefeierten Jahrestag des Sturzes von König Idris I, treffen sich die NATO-Staaten in Paris, um die Beute aufzuteilen. Das Interview mit Seif Al Islam, gegeben am Vorabende des Jahrestages der Revolution erscheint übersetzt auf Mathaba: http://mathaba.net/news/?x=628435 Demnach befinden sich die regulären Streitkräfte noch in guter Verfassung.
 

02.09. 2011 Hugo Chaves fordert ein Ende des Bombenkriedes.
Der „Übergangsrat“ zieht nun offiziell nach Tripolis. Der Präsident Dschalil soll nachkommen, sobald die Sicherheitslage dies zulasse.
 

03.09. 2011 In Serbien gibt es Proteste gegen genozidales Bomben. http://mathaba.net/news/?x=628508
 

04.09. 2011 Libysche Rebellen werden vom State Departement als Terroristen gelistet. Hintergrund sind offenbar einige Selbständigkeitsanwandlungen einiger Rebellen. Außerdem ist offenbar einer der Militärkommandeure der Rebellen ein von den Amerikanern gefangengenommener und umgedrehter Al Qaida-Kämpfer (Belhadsch).
 

05.09. 2011 Das neue Schuljahr in Libyen beginnt mit hunderten verwundeter Schulkinder, Mangel und der Belagerung der Städte durch die schrecklichen Rebellen. (TeleSur)
Die NATO phantasiert schon wieder vom „Schutz der Zivilbevölkerung“ und träumt von der Ergreifung Gaddafis. (Anders Fogh Rassmussen)
Kuba zieht seine Diplomaten aus Libyen ab und kündigt an, Kuba werde nur eine Regierung anerkennen, „die sich in diesem Land auf legitime Weise ohne ausländische Intervention durch den freien souveränen und einzigen Willen des libyschen Brudervolkes konstituiert“( jW).
Der russische Außenminister Sergej Lawrow äußerte, ein libysches Szenario dürfe sich nicht wiederholen.
 

06.09. 2011 Die ALBA-Länder wollen sich am Freitag in Venezuela treffen, um die Situation in Libyen zu diskutieren. Sie wollen dann die Vorschläge der Vereinten Nationen, der BRIC-Staaten und der Afrikanischen Union beraten.
 

07.09. 2011 Mathaba zu Gräueltaten an Schwarzen in Libyen: Amnesty International Ignores Atrocities Against Black People in Libya

Faschismus
Die Kleinstadt Tawargha südlich von Misrata wurde von den Rebellen vollständig eliminiert. Die Rebellen wurden ähnlich wie bei Bani Walid und Sirt mehrfach zurückgeschlagen. Die NATO hat dann so intensiv gebombt, daß große Teile der Bevölkerung in die Wüste oder in die immer zahlreicher werdenden Flüchtlingslager geflohen sind. Die restlichen Bewohner sind entweder verhaftet oder umgebracht worden. Alle Familien, Frauen und Alte wurden aus der Stadt verjagt. Der Rebellen-Kommandeur, der die Operation leitete, meinte, die Stadt wäre für ihn gestorben, es soll diese Stadt nicht mehr geben. Die geflohenen Bewohner werden von den Rebellen gesucht. 10 000 Bewohner Tawarghas sind nach Tripolis geflohen. Sie werden dort und in den Flüchtlingslagern gejagt. Dieses Schicksal droht den meisten Libyern, da sie auf der Seite Gaddafis bzw. zu ihrer legitimen Regierung stehen. Am bedrohtesten sind die Bewohner von Sabha, Sirt und Bani Walid.
Russische und englische Quellen, HRI

09.09. 2011 Sirt und Bani Walid halten sich. Als die Rebellen Bani Walid stürmen wollten, wurden sie mit dem System „Grad“ beschossen und zurückgeschlagen. Die Rebellen sind überrascht und demotiviert, da sie nicht erwartet haben, daß Gaddafisten noch über diese Waffen verfügen.
In Benghazi scheint der Teufel los zu sein. Der Übergangsrat der Rebellen sitzt auf dem französischen Schiff „Mistral“ (das zugleich auch Kommando-Zentrale der französischen Truppen in Libyen ist) und traut sich weder nach Tripolis rein, noch nach Benghazi zurück. Das Schiff „Mistral“ befindet sich vor der Küste in Tripolis, allerdings im sicheren Abstand von der Küste entfernt. Sabha ist derzeit sicher vor den feindlichen Rebellen, jedoch nicht sicher vor den NATO-Bomben.
Abends Die deutschen Medien entblöden sich nicht, in den Nachrichten zu berichten, „Interpol“ würde nun Gaddafi suchen und zwar wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Es hätte eigentlich Nicolas Sarkozy oder Anders Fogh Rassmussen heißen müssen.
 

wird fortgesetzt

 

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Wörter: 442; Linkslevel: Anfänger Originaldatum 3: 06.09.2011
Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen 3 – Invasion

Hier werden keine Nachrichten mehr aufgezählt, sondern der Charakter des „Militäreinsatzes“ beschrieben. Dazu werden Erkenntnisse aus den vorangegangenen Artikeln zusammengefaßt. Einige der zitierten Videos am Ende unterstreichen oder beweisen das gesagte.
Deutsche Politiker streiten sich mittlerweile immer noch über Guido Westerwelle, weil er einmal in seinem Leben etwas richtig gemacht und sich ans Völkerrecht gehalten hat.
Tatsächlich leisten deutsche Medien und deutsche Politiker Beihilfe zum Massenmord.

Im Namen des Schutzes der Zivilbevölkerung richtet die NATO Massaker an, die langsam genozidartige Ausmaße annehmen.

Die Invasoren kämpfen gegen das libysche Volk. Alle Nachrichten von Rebellen sind gelogen. Die Rebellen sind wenige und werden größtenteils für Propaganda benutzt (schießen Löcher in die Luft). Ohne, daß die NATO bombt, können die Rebellen nichts tun. Da die reguläre libysche Regierung Waffen an das Volk ausgeteilt hat, ist das libysche Volk kaum zu besiegen, allenfalls in die Steinzeit zurückzubomben.

Für englischsprachige Leute hier noch ein paar schöne (ganz frische) youtube-Videos zu Gaddafi

 

Neuere Videos

Sara über Gaddafi und Libyen Video Eine junge Frau berichtet über Libyen und Gaddafi

What You DON’T Know about Gaddafi!!!!

 

und über die sogenannten Rebellen <

The bitter truth – ( LIBYA)

 

und — sehr interessant — :

The top 3 reasons of why Gaddafi must really die Ein junger Afrikaner argumentiert – Die afrikanische Sicht

Ältere Videos

und wer ist wirklich schuld an den Massakern?
>NATO war crimes in Libya – part 1_2.flv Ein Video vom 07.07. 2011 serbisch mit englischen Untertiteln.
NATO war crimes in Libya – part 2_2.flv (Teil 2) Hier geht es um die Ignoranz und die Kriegsverbrechen des Westens in Libyen, die gewaltige Unterstützung, die Gaddafi genießt und die Fähigkeiten des libyschen Militärs.

Stoppt die kriminellen imperialistischen Mörder!

NATO verbieten!

[Evariste]

Wichtige Quellen:

>RT (Russia Today)

LIBYA 360°

Mathaba.net

jW

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Wörter: 948; Originaldatum 4: 09.09.2011
Massaker

Wie schon in allen anderen imperialistischen Kriegen ist die Kriegsbegründung erstunken und erlogen. Wir erinnern hier an den Kosovo-Krieg, den die NATO gegen die unschuldige Republik Jugoslawien führte. Damals sollen es „Konzentrationslager“ und „Massengräber“ gewesen sein, die man später nicht fand. Statt dessen fanden später unter dem Protektorat der NATO ethnische Vertreibungen im Kosovo statt. Diese wurden damals auf amselfeld.com – einer längst vom CIA korrumpierten Seite genauestens dokumentiert. Dort waren Bilder von hunderten von Kirchen (jeweils vorher und nachher) abgebildet, die von den Albanern zerstört wurden, um die „serbische“ Kultur zu vernichten.

Da sich Geschichte oft wiederholt sehen wir uns mal bei der Libyeninvasion der NATO von 2011 die Begründung und die Ergebnisse an.

 

Kriegsgrund Zivilpersonen schützen

Dieser Kriegsgrund ist so besonders verbürgt, da er der einzige ist, der vorgebracht wurde und auch Gegenstand der UN-Resolution 1973 ist, welche als Kriegsgrund herhalten mußte.

 

Kein Bürgerkrieg

Wie bereits in den vorangegangenen Artikeln dargestellt, Gab es in Libyen weder Massaker an „friedlichen“ Demonstranten, noch einen Bürgerkrieg. Was stattfand, war einen NATO-Invasion. → »Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen 3 – Invasion«
 

Al Qaida

An dieser NATO-Invasion beteiligte sich auch Al Qaida, die einen libyschen Zweig hat und den islamischen „Frauenrechtler“ Gaddafi haßt wie die Pest. Auf diesen Umstand wurde bereits relativ früh von Susan Lindauer hingewiesen.

 

Was ist das Resultat dieser NATO-Invasion?

Die offiziell nur mit Bomben (auch Streubomben) angreifende NATO kämpft aufgrund des invasiven Charakters praktisch gegen die gesamte Bevölkerung Libyens.

Das Resultat sind Massaker an der Gaddafi-treuen Zivilbevölkerung, sowie exzessive und systematisch Angriffe auf Frauen gerade durch Al Qaida. Die anderen „Rebellen“1 führen Massaker an allen schwarzen Afrikanern durch, von denen es in europäschen Medien verbrecherischer Weise hieß, sie seien „Söldner Gaddafis“. In Wirklichkeit handelt es sich um Arbeitsmigranten und Flüchtlinge. Söldner (kolumbianische) wurden bisher nur auf der Seite der NATO eingesetzt.
Neuesten Meldungen zufolge gibt es Massaker sogar an den libyschen Tuareg, die man für Gaddafi-ergeben hält.
Der Sturm auf Tripolis, der mittels britischer und französischer Spezialeinheiten unterstützt wurde und bei welchem 200 Scharfschützen auf den höchsten Gebäuden der Stadt abgesetzt wurden, heißt es aus libyschen Quellen, daß die „Rebellen“, denen man den Weg freigebombt hatte, systematisch jede Frau angreifen.
Aber nicht nur Frauen, sondern auch Schwarze werden von der rassistischen Al Qaida systematisch angegriffen.

Das NATO-Bombardement selbst fordere bis Ende August 2600 Tote. Mittlerweile dürfte sich die Zahl erheblich erhöht haben, da die Kämpfe und das Bombardement sogar noch verstärkt weitergehen.
Nicht mitgezählt sind die von den Rebellen umgebrachten, deren Blutspur sich vom Osten des Landes bis zum Westen zieht. Wir verweisen auf die Berichte von Massakern in den eroberten Städten im Osten verlinkt in »Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen – die totale Lüge«.
Die Rebellen selbst sprachen von 50 000 bzw. der libysche Regierungssprecher Mussa Ibrahim vor der Erstürmung von Tripolis von 40 000 Toten Zivilisten und Kämpfern auf der Regierungsseite.

 

Komplizenschaft westlicher Medien

Von all diesen Massakern in Libyen und den Bombardements der Städte wird in den westlichen Medien d. h. in den NATO-Ländern (fast) nichts berichtet. Am 28. August räumte die Tagesschau erstmalig „Massaker von beiden Seiten“ ein. Dies war notwendig, weil es Bilder von offensichtlich gefesselt massakrierten Regierungssoldaten gab und die Junge Welt bereits am 26. 08. titelte: „Massaker in Tripolis“.
Den Geheimdienstlern in den westlichen Nachrichten-Agenturen und Verlagen ist klar, daß dieser Krieg gegen ein Volk geführt wird und wenn er zum Siege führen soll, eine große Zahl von Opfern erfordert. Diese wurden daher von Anfang an konsequent verschwiegen.
Erstmalig am 08.09. 2011 wurde in deutschen Medien ausführlich und klar (Panorama) von den Pogromen an Schwarzen die durch den „Nationalen Übergangsrat“ geduldet oder gar ausgeführt werden, berichtet. Den NATO-War-Lords scheint dies seit einiger Zeit schon zuviel zu sein, da sie Teile der Rebellen auf Terrorlisten führen, ohne jedoch darüber zu sprechen. Die Wirkung für die NATO ist jedenfalls verheerend, da ganz Afrika, das am Anfang auf dieselben Propagandatricks hereingefallen war, sich nun von der NATO und ihrer lächerlichen aber grausamen Hilfstruppe abgewandt hat.

Glücklicher Weise gibt es das Internet.

 

Links

Alte Filme über die Gräueltaten der Rebellen

gibt es auf Mein Parteibuch Zweitblog: Hidden behind propaganda a giant crime against Libya is fact hier ein Artikel vom 4. April 2011
 

Artikel

Lizzie Phelan: “Free Tripoli” – Just don’t Mention the corpses
Siehe auch die Links zu Susan Lindauer in »Die Wahrheit über Libyen – die totale Lüge«.
Mein Parteibuch Zweitblog:NATO hat Massakern in Ajdabiya den Weg freigebombt vom 26. März
World Socialist Web Site: Libysche Rebellen massakrieren Schwarzafrikaner vom 31 03. 2011
Propagandafront: NATO-gestützte libysche Al-Qaeda-Rebellen treiben Schwarze zusammen und stecken sie zu tausenden in provisorische Gefängnisse nach einem Beitrag von Paul JosephWatson auf Infowars.com vom 02.09.2011

 

16.09.2011
Nachgetragene Links

Nigerian politicians urge government to derecognize Libyan rebels Nigerische Politiker dringen in ihre Regierung die libyschen Rebellen wieder abzuerkennen Rassistische Mörder machen eine schlechte Figur in Afrika.
 
Sukant Chandan: Libya “Rebels” Admit To Attacks On Women And Children Ein Interview mit Sukant Chandan auf Libya 360° (Video 4:40 min)
 
Auf Mein Parteibuch Zweitblog gibt es Neuigkeiten zum Krieg in Libyen:
Man kann dort erfahren, was dort wirklich mit den Schwarzen passiert(e) ein Video in zwei Teilen auf englisch What happened in Libya vom 15.09.2011,
darunter ein Video von „Kampfhandlungen“ der Rebellen aus eigener Sicht
und auf derselben Homepage
NATO-Großangriff auf Sirte vorläufig abgewehrt vom 16.09.2011 und
NATO-Großangriff auf Bani Walid und Sirte vom 16.09.2011.

 

Vorangegangene Artikel:

Was ist schlimm am Krieg gegen Libyen?
Wer war Muammar al-Gaddafi? — Die Wahrheit über Gaddafi und Libyen
Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen – die totale Lügealt
Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen 2 – Der grüne Platzalt
Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen 3 – Invasionalt

[Evariste]
 

4.1 Die Rebellen stehen in Anführungsstrichen, weil es sich um abhängige Hilfstruppen der NATO handelt.

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Originaldatum 5: 14.09.2011
Westliche Medien – Videoextrakt mit Mahdi Nazemroaya

Videoübersetzung und Verlinkung: Mahdi Nazemroaya in Montreal, September, 2011; 3 min 43 s

Das Video haben wir aus dem Englischen übersetzt. Es bietet eine schöne Zusammenfassung dessen, was die NATO-Invasion für Libyen bedeutet. Diese Adresse in neuem Tab öffnen:

url: http://www.youtube.com/watch?v=H_pPH5vPQJw

oder diese

The Truth about Libya

 

Und dann hier einfach die Übersetzung lesen. Das Bild im anderen Tab ist sowieso verwackelt, die wichtige Information liegt allein im Audiokanal.

 

0:00

…I’ve seen what it caused. And the Media here does not show the Bloodbath in the Streets there. It does not show what is happen to innocent Families.

… Ich sah, was es verursacht. In den hiesigen Medien wird Das Blutbad, dort in den Straßen nicht gezeigt. Es wird nicht gezeigt, was unschuldigen Familien geschieht,
 

0:12

it does not show what’s happening to the Children there, it does not show how a whole society has been destroyed, it does not show how hospitals have been deliberately attacked, it does not show how the food storage facilities have been attacked,

es wird nicht gezeigt, was den Kindern hier passiert, es wird nicht gezeigt, wie eine ganze Gesellschaft zerstört wird, es wird nicht gezeigt, wie Krankenhäuser bewußt angegriffen werden, es wird nicht gezeigt, wie Nahrungsmittellager angegriffen werden,
 

0:23

it does not show how pre-schools are attacked, it does not show how universities have been attacked, it does not show the place where all the children in Libya’s vaccination records were kept, was attacked,

Es wird nicht gezeigt, wie Vorschulen angegriffen werden, es wird nicht gezeigt, wie Universitäten angegriffen wurden, es wird nicht gezeigt, wie der Ort, an dem alle Kinder Libyens ihre Impfungen erhalten, angegriffen wurde,
 

0:34

it does not show how heritage sites were attacked, it does not show how electricity generation facilities were attacked, it does not show how water facilities were attacked, it does not show how neighbourhoods were attacked, it is not show how people have been beheaded and tortured,

es wird nicht gezeigt, wie Kulturerbestätten angegriffen werden, es wird nicht gezeigt, wie Elektrizitätswerke angegriffen werden, es wird nicht gezeigt, wie Wasserwerke angegriffen werden, es wird nicht gezeigt, wie Wohngegenden angegriffen werden, es wird nicht gezeigt, wie Leute enthauptet und gefoltert werden,
 

0:52

it does not show the gang rapes of women whose breasts have been cut off after they have been tortured and raped. It does not show any of these images and it does not talk about them, and I’ve spent time with many of the members of the international media core/?corps there. And I’ve had conversations with them about this,

es wird nicht die Massenvergewaltigungen von Frauen gezeigt, deren Brüste abgeschnitten wurden, nachdem sie gefoltert und vergewaltigt wurden. Es wird keines dieser Bilder gezeigt und es wird nicht darüber geredet und ich habe Zeit mit vielen Mitgliedern des internationalen Mediencorps verbracht. Und ich hatte Gespräche mit ihnen darüber.
 

1:09

and I can tell you right now that what we see on CBC and the rest of the mainstream media is not reality on the ground – at all. And I’m not here to apologise for colonel Muammar Gaddafi but I’m telling you that this war is unjust and it is not humanitarian what so ever and if it was an authentic revolution you would not need NATO forces there, you would not need foreign funding there, you would not need what they’re doing on the ground there.

Und ich kann ihnen jetzt sagen, daß was wir auf CBC und dem Rest der Mainstream-Medien sehen, ist nicht auf dem Boden der Realität – in keiner Weise. Ich bin nicht hier um Oberst Muammar Gaddafi zu entschuldigen, aber ich sage ihnen, dieser Krieg ist ungerecht und ist überhaupt nicht humanitär und wenn es eine authentische Revolution wäre, bräuchte man dort keine NATO-Streitkräfte, bräuchte man dort keine ausländische Finanzierung, bräuchte man nicht, was sie dort auf dem Boden tun.
 

1:38

They’ve turned war into peace, they’ve turned death into life, the truth has been turned on its head. Foreign tutelage is now framed as freedom. It is not freedom what so ever when a foreign government tells you what to do, when they control your fiscal policy, when they control every aspect of your life. That is not freedom what so ever. That is colonization and that is dependence, not independence.

Sie verdrehten Krieg zu Frieden, sie verdrehten Tot zu Leben. Die Wahrheit ist auf den Kopf gestellt. Ausländische Bevormundung wird als Freiheit dargestellt. Es ist überhaupt keine Freiheit, wenn eine ausländische Regierung Dir sagt, was zu tun ist, wenn sie Deine Finanzpolitik bestimmen, wenn sie jeden Aspekt Deines Lebens bestimmen. Das ist nicht im mindesten Freiheit.
 

2.04

Okay, so I’m going to start with an overview of what’s been happening with all these wars and this is very relevant to Libya. 9/11 has essentially allowed these imperial wars to – to – to – to move faster. Before 9/11 – many of you might remember what happened in Yugoslavia and the Balkans. This can not be taken out of this equation, even though it happened in 1999.

OK. soweit. Ich will kurz stoppen, um einen Überblick darüber zu geben, was mit diesen Kriegen passierte und das ist sehr relevant für Libyen. 9/11 hat essentiell diesen imperialen Kriege erlaubt um – um – um – um schneller vorangetrieben zu werden. Vor 9/11 – viele von Ihnen erinnern sich, was in Jugoslawien und im Balkan geschah. Das, was 1999 passierte, darf nicht das Ergebnis dieser Gleichung sein.
 

2:33

9/11 2001 just magni [magnified]– ähh increased the momentum, it increased the push, it was a pretext for a broader military agenda. And the things that have been going off, going on since this war, are ah, roughly speaking, in the last two decades (Is this mic working properly? Yes!Okay.)

9/11 2001 erhöhte nur das Moment, erhöhte nur den Druck. Es war ein Vorwand für eine weiter gefaßte militärische Agenda. Und die Dinge, die kommen mußten, laufen seit diesem Krieg, sind grob gesprochen (funktioniert das Mikro richtig? – Yes! – OK.)
 

2:53

roughly speaking in the last two decades the United States and its allies have been engaged in a practice what can be called nation building or colony building.

grob gesprochen – In den letzten zwei Dekaden haben sich die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in einer Praxis geübt, die man „nation building“ oder Kolonie-„building“ nennen könnte.
 

3:03

…ny is established, it’s not official, but that’s exactly what happens. And military basis are build around these, in these counties. This military base infrastructure is similar to those used in the Roman frontier territories. NATO deliberately bombed the Libyan mint that was one of its first targets,

… (Kolo?)nie wurde errichtet. Das ist nicht amtlich, aber das ist das, was passiert. Und Militärbasen wurden rund um sie errichtet, in diesen Bezirken. Diese Militärinfrastruktur sind ähnlich, denen, die in den römischen Grenzterritorien genutzt wurden. Die NATO zerbombt bewußt die libysche Münze, die als eines der ersten Ziel ausgesucht war,
 

3:22

to create a currency shortage in Libya. This is part of the war tactics they used. They attacked water facilities. They attacked the electricity facilities. And they attacked anything tied to fuel. They wanted cause fuel shortages, electricity shortages, food shortages, currency shortages.

um eine Währungsknappheit in Libyen erzeugen. Das ist Teil der genutzten Taktik. Sie griffen Wasserwerke an. Sie griffen Kraftwerke an. Und sie griffen alles an, was mit Treibstoff in Verbindung steht. Sie wollten Benzinmangel verursachen, Strommangel, Nahrungsmittelmangel, Geldmangel.

 

[Evariste] thanks A. J. for help in translation

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Wörter: 1041;
Originaldatum 6: 06.11.2011
Beihilfe
Viele Deutsche interessiert der Libyenkrieg nicht. Sie sind der Auffassung, daß die Bundesrepublik Deutschland nicht involviert ist. Das stimmt nicht, da es erstens mit der AWACS-Aufklärung eine sehr wesentliche Beteiligung gibt, die nämlich sogar die Zielauswahl der NATO mit betrifft und zweitens eine Reihe weiterer Dienstleistungen die verbrecherischen Angriffe auf das fortschrittlichste Land Afrikas flankieren. Die wichtigste davon ist die Unterstützung mit Kriegspropaganda auf deutschem Territorium. Sie ermöglicht den Mördern ihr Werk, das langsam das Ausmaß eines Völkermordes annimmt.

 

Welche Verbrechen begehen die europäischen Medien und wo liegt die kriminelle Energie?

Am 15. 09. 2011 brachte die ARD einen Hetzbeitrag über Muammar al Gaddafi, in welchem verschiedene Lügen, die den „Diktator“ in ein schlechtes Licht rücken sollten, verbreitet wurden. Dies‘ ist nur ein Beispiel, denn fast alle Zeitungen und Sender, die den großen fünf Medienkonzernen angehören, hetzen auf Gaddafi. Selbst d-radio, das bis vor wenigen Jahren noch halbwegs unabhängig berichtete, ist heute in die verbrecherische Kriegspropaganda eingebettet.

Die Lügen, die verbreitet werden, umfassen Grausamkeiten, welche von den Rebellen oder den NATO-Einheiten begangen wurden und entweder unkritisch oder mit Vorsatz verschwiegen wurden und mittlerweile konsequent und schamlos benutzt werden, um sie den Gaddafi-loyalen Truppen in die Schuhe zu schieben.

In Deutschland ist vor allem die Praxis verbreitet, gegen Gaddafi zu hetzen und Lügen über ihn zu verbreiten.

 

Was bedeutet das?

Zunächst mal stellen wir fest, die Tatsache, daß jemand ein Diktator ist (was Oberst Gaddafi in dem dargestellten Sinne nicht ist »Wer war Muammar al-Gaddafi? — Die Wahrheit über Gaddafi und Libyen«), noch kein Grund sein kann, ein Land anzugreifen und Zehntausende von Zivilisten umzubringen. Die Rechtslage sagt folgendes: Es ist verboten Krieg zu führen (§ 80 StGB) und auch ihn herbeizuhetzen (§ 80a StGB). Nach dem Völkerrecht müßte Libyen einen Verbündeten der NATO angegriffen haben oder eine formal rechtmäßig autorisierte Person (aus der regulären demokratisch gewählten libyschen Regierung) hätte die NATO um Beistand bitten müssen, um Libyen angreifen zu dürfen. Das Gegenteil ist der Fall.
Was sehen wir stattdessen?

Wir sehen, daß folgend dem Muster vom Kosovokrieg, dem Afghanistankrieg, den Irakkriegen und anderen auf diese Länder und ihre Führungen gehetzt wird. Völkerrechtlich nicht relevantes, das die Regierungen schlecht aussehen läßt, wird behauptet um auf diese Weise unsachlich illegale Handlungen zu rechtfertigen – konkret die Invasion und Eroberung eines Landes und die Massaker an seiner widerständigen Bevölkerung.

Das nennt man Volksverhetzung!
Die Hetze führt dazu, daß Menschenrechtsverletzungen gegen das Ziel der Hetze nicht mehr gesehen werden.

 

Die Lügen:

Anfangslüge:

Gaddafi hätte auf „unbewaffnete Demonstranten“ geschossen. – Die Lüge ist eingebaut (der Gedanke ist konserviert) Was sind „unbewaffnete Demonstranten“? Ich war auf -zig Demonstrationen in Deutschland und habe über -zig ausländische Demonstrationen gelesen und sie im Fernsehen gesehen. Von „unbewaffneten Demonstranten“ ist nur in westlicher Propaganda die Rede1. Tatsache ist, daß die „Demonstranten“ nicht nur vom ersten Tag an bewaffnet waren, sondern vor allem dadurch aufgefallen sind, daß sie Sicherheitskräfte beschossen. Diese eröffneten dann in Notwehr das Feuer.

 

Zu den NATO-Lügen in anderen Konflikten siehe »Was ist „Regime Change“? – Warum einige bereits vom dritten Weltkrieg sprechen«

Weitere alte Lügen sind die Gefängnismassaker-Lüge und die Lockerbie-Lüge.

Während des Krieges unterstützten europäische Medien mit ihrer Propaganda verbrecherischer Weise die NATO-Aggression gegen das unschuldige Libyen. Aus strategischen Gründen wurden verschiedene libysche Führer immer wieder für tot erklärt. Europäische Medien sind somit schuld an 60 000 Toten. Der sogenannte Übergangsrat, der eigentlich nur eine Gruppe von Terroristen darstellt, wurde zu einer Regierung hochstilisiert. Die schrecklichen Folgen der Dauerbombardements, die Flächenbombardements, die Auslöschung von Ortschaften und Städten, die Massaker der Truppen des Übergangsrates und ihre Rassistischen Pogrome gegen Schwarze, der Einsatz von Streumunition und Uranwaffen wurden von allen europäischen und nordamerikanischen (sowie katarischen, israelischen, türkischen, jordanischen und saudi-arabischen) Medien verschwiegen.

Das restliche US-Imperium läßt sich anhand dieser Propaganda recht gut abgrenzen.

 

Syrien

In Syrien passiert derzeit genau das gleiche, wie am Beginn des Libyenkrieges. — Ausländische Provokateure greifen syrische Sicherheitskräfte an, dann gibt es Tote nach Feuergefechten und westliche Medien beschreiben das ganze lügnerisch als Massaker an unbewaffneten Demonstranten. Die Wahrheit ist jedoch, daß die Provokateure schwer bewaffnet sind, von sich aus das Feuer eröffnen und von außen unterstützt werden. So wird der selbsternannte Kommandeur er „Freien Syrischen Armee“ Oberst Riad Al-Asad mit einigen seiner Anhänger in der Türkei beherbergt. Dort will man 10 000 Anhänger sammeln, um mit diesen dann das syrische „Regime“ zu stürzen. Am 29./30. Oktober wurden im Homs 17 Soldaten erschossen. (Insgesamt1200). Damit ist klar, daß die ausländischen Parteien (USA, Israel, Türkei, Katar, …) grenzüberscheitenden Terror unterstützen. Die syrische Regierung spricht von Terrorismus und hat wahrscheinlich recht.

Die europäischen Medien berichten hingegen von Gräueltaten der syrischen Armee. Trotz der Schlappe der NATO im UN-Sicherheitsrat am Ende Oktober plant man offenbar immer noch einen Krieg gegen Syrien. Die Kriegs-Propaganda gegen Al-Assad läuft auf vollen Touren obwohl klar sein dürfte, daß weder Rußland noch China nach der Erfahrung mit dem Krieg gegen Libyen einer Invasion oder irgend gearteten Unterstützung der Terroristen zustimmen wird. Die Syrische Opposition hat verstanden worum es geht (die Zerstörung und Preisgabe ihres Landes) und lehnt jede äußere Einmischung ab.

 

Dammbruch

Gerade durch den gemeldeten Gaddafi-Tot haben sich einige Medien dazu hinreißen lassen, diesen Tot zu bejubeln. Dabei stellt die offene Ermordung von Staatsoberhäuptern durch fremde Streitkräfte ein Novum dar. Wer diesen Tot feiert, feiert einen ruchlosen Mord. Dazu kommt, daß eine der bekanntesten und geachtetsten afrikanischen Persönlichkeiten ermordet wurde. Kein anderer Entwicklungspolitiker hat je eine solche Bilanz aufzuweisen gehabt. Muammar Al Gaddafi gehört mit Wangari Maatai, Patrice Lumumba, Nelson Mandela und Gamal Abdel Nasser zu den herausragendsten und visionärsten afrikanischen Führern und Vordenkern.

Der Mord an Muammar al-Gaddafi stellt den Sinn der Entwicklungshilfe in Frage, denn weltweit ist Libyen in Fragen Armutsbekämpfung, Alphabetisierung, Frauengleichstellung, Demokratisierung, Wirtschaftsentwicklung und Gesundheitsversorgung unter Entwicklungsbedingungen, Seuchenvorsorge während der Gaddafi-Ära in leuchtendes Beispiel, wie es nur noch ein einziges weiteres gibt: Kuba.

Schlimm ist nicht nur der Mord, sondern daß er in Europa, das keine Todesstrafe kennt, von den Medien als solcher gefeiert wird.

[Evariste]
 

Siehe auch:

»Was ist schlimm am Krieg gegen Libyen?«
»Solidarität mit Muammar al-Gaddafi!«
»Die Wahrheit über den Krieg gegen Libyen — Die totale Lüge« alt
oder gleich in der Kategorie Staaten: Libyen
»| S St Libyen«

 

6.1 Solche oder ähnliche Vokabeln tauchen nur im Zusammenhang mit Weißrußland auf, wo westlich gesinnte Provokateure, die eine winzige sektiererische Minderheit im Lande darstellen, versuchten das Parlamentsgebäude zu stürmen oder die Sicherheitskräfte mit blöden und unsachlichen Aktionen zu provozieren um verwertbares Bildmaterial für westliche Medien zu produzieren.

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&nbps;

 

 

Wörter: 580;
Originaldatum 7: 19.11.2011
Genozide

Die Massaker, die die NATO-Söldner-Rebellen in jeder eroberten Ortschaft anrichten, wurden bereits im Teil 4 der Reihe behandelt. Hier geht es außerdem um die Bombardements der NATO und insgesamt um die Qualität der Quantität der von NATO und Rebellenterroristen Ermordeten.

 

Was ist ein Genozid?

Ein Genozid ist die Ausrottung einer Volksgruppe oder sein aktiver Versuch.

 

Wer wird in Libyen ausgerottet?

Die libysche Bevölkerung (über 6 Mio. Einwohner) besteht aus 2000 Stämmen. Viele dieser Stäme sind sehr lokal verankert und wohnen recht konzentriert. Wenn also eine kleine oder größere Stadt angegriffen wird, werden mitunter ganze Stämme gleichzeitig angegriffen.

 

Zerstörung von ganzen Städen

Einige Städte wurden durch das monatelange intensive Flächenbombardement vollständig zerstört. Die Alte Mittelmeerstadt Tawerga (Tawarga, Tawurga) (ehemals etwa 10 000 Einwohner), die bereits in der Antike eine bedeutende Rolle spielte, wurde ausgelöscht. Die Bevölkerung, soweit zivil floh und wurde von den Rebellen in den Flüchtlingslagern gesucht und massakriert. Die Verantwortlichen „Rebellen“ erklärten die Stadt für aufgelöst. Da die Rebellen nicht gefährlich genug sind, spielen vor allem die Bomben der NATO eine große Rolle. Durch Flächenbombardements wurden Ortschaften und ganze Städte zerstört. Nur durch diese Bombardements konnten die schrecklichen Rebellen in die Stadt gelangen, die für die NATO Ziele markierten.

 

Sirt

Die Stadt Sirt (Sirte) – eine Stadt mit vormals über 135 000 Einwohnern wurde von der NATO total zerstört. Monate lang versuchten die eigentlich unterlegenen Rebellen die Stadt mithilfe der NATO, die UN-resolutionswidrig als Luftwaffe für sie fungierte, einzunehmen. Dabei wurde durch pausenloses Bombardement und pausenlosen Beschuß immer mehr zerstört. Seit März 2011 wird Sirt belagert und Einwohner, die zu fliehen versuchten, wurden von den Rebellen massakriert. Erst in den letzten Monaten wurde die Blockade löchriger.

Am Ende konzentrierte sich der Widerstand nur noch auf eine kleine Fläche. Das Rote Kreuz, die Afrikanische Union und viele internationale Organisationen forderten Verhandlungen, Versorgungspausen und ein Ende des Bombardements. All dieses wurde von der NATO bzw. dem Übergangsrat ausgeschlagen. Im deutschen Fernsehen wurde verbreitet, der Übergangsrat hätte die Erlaubnis erteilt. Tatsächlich wurde die Bevölkerung in Sirt ausgehungert. Seit Monaten können Kranke, Verletzte und Verwundete in den Krankenhäusern nicht mehr adäquat versorgt werden. Medikamente und Nahrungsmittel können nicht mehr in die Stadt transportiert werden. Sogar das Krankenhaus wurde bombardiert, so daß nur noch ein Teil übrig ist. Nachdem die Rebellen dank NATO-Bomben immer größerer Teile der Stadt eroberten, waren die Straßen voller Leichen auf За Гаддафи).

Schon vor Monaten wurde die Zerstörung von Sirt mit Guernica verglichen.

 

Krankenhäuser

Trinkwassereinrichtungen, Lebensmittellager, Treibstofflager Elektrizitätswerke, Krankenhäuser, Schulen – alles was zum Leben gebraucht wird, wurde bombardiert. Relativ am Anfang des Krieges wurde die einzige Fabrik, die Sauerstoff für Krankenhäuser produziert, vernichtet.

 

NATO-Kriegsbilanz

Der Krieg der NATO gegen Libyen kostete etwa 70 000 Menschen das Leben. Der Krieg der NATO gegen Libyen hatte auch das Ziel, die friedliche Einheit der libyschen Stämme zu zerstören, die Muammar al Gaddafi – der erfolgreichste afrikanische Politiker aller Zeiten – so mühevoll erreicht hat.
Daß Barack Obama ein Mörder ist, hat er mit seiner Kommandoaktion gegen den unbewaffneten Bin Laden bewiesen. Daß er ein Massenmörder und Terrorist ist, mit dem tausendfachen Drohneneinsatz gegen Afghanen, Iraker und Pakistanis. Nun hat er sich Islamisten, Monarchisten und Rassisten bedient, um die libysche Zivilbevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Das massenhafte Abschlachten von Schwarzen und Gaddafi-Loyalen, systematische Angriffe auf Frauen, die Einführung einer verschärften Scharia und die Etablierung der blutigen Schreckensherrschaft eines faschistischen Regimes, das die Interessen der NATO-Länder wahrt, ist die wahre Bilanz des Krieges und des berühmtesten Kriegsnobelpreisträgers.
 
[Evariste]

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