Linkes Lexikon G: G7 bis Güte

Linkes Lexikon
 
G

 

 

G7 — privater Gipfel der Staats-Cheffs der sieben mächtigsten Industriestaaten; Der G7-Gipfel ist gegenüber dem G8 besonders reaktionär, da hier Rußland ausgeschlossen wurde. Die Mitglieder gehören der NATO an oder sind NATO-assoziiert. Stärker noch als auf dem G8 wird über die Zukunft der Welt und die Vormachtstellung des NATO-Imperiums beraten. In der offiziellen NATO-Propaganda wird der Private Gipfel als Problemorientiert und gegen Hunger oder Armut positioniert dargestellt.

 

G81. Schulabschluß — Abitur nach insgesamt 12 Jahren; Die deutsche Bezeichnung impliziert vier Jahre Grundschule. ; 2. privater Gipfel der Staats-Cheffs der acht mächtigsten Staaten, die hierzu eben den G8 genannten Klub bilden. Privater Charakter und Bedeutung der Themen wiedersprechen sich. Noch mehr wird die fehlende Legitimation dieses exklusiven Klubs kritisiert, der angeblich Probleme behandelt, dabei aber über die Beibehaltung und den Ausbau der Vormachtstellung des Nordens.

 

G9 — Schulabschluß — Abitur nach insgesamt 13 Jahren; Die deutsche Bezeichnung impliziert vier Jahre Grundschule. G9 wird aufgrund des Stoffzuwachses von der Bevölkerung favorisiert.

 

G20 — Gruppe der zwanzig industrialisierteste Staaten der Erde die auf Gipfeln zusammenkommen; Die G20 repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung und erwirtschaften 90 % des weltweiten Bruttoinlandsproduktes. Ähnlich, wie die G8 (2) sind sie gegenüber der UNO ein exklusiver Klub von Staaten.

 

Gaullismus — (nach Charles de Gaulle) nationalistisch, zentralistischer Konservatismus im Nachkriegsfrankreich; Diese uninspirierte typisch bürgerliche Mini-Ideologie gibt sich patriotisch (Patriotismus) und erscheint als kapitalistische Unternehmerpartei wirtschaftsnah. Gaullismus bedeutet ebenfalls sowohl Frauenwahlrecht, als auch Kolonialismus.

 

GATSGenerell Agreement on Trade Services

 

GATT → General Agreement on Tarifs and Trades

 

Person
Gaddafi — Muammar al-Gaddafi – libyscher antimonarchistischer, antikolonialistischer und antiimperialistischer Revolutionär und bedeutender afrikanischer Politiker. (Name auch Gaddafi, Kaddafi, Qaddafi, franz. Kadhafi geschrieben)
Gaddafi studierte von 1962 bis 1963 Geschichte und Rechtswissenschaften, unterbrach sein Studium und begann eine Militärslaufbahn an der Militärakademie. Seine militärische Ausbildung wurde anschließend in Großbritannien vertieft. Er war Anhänger Gamal Abdel Nassers und gründete 1966 den Bund Freier Offiziere.
Der Revolutionsführer Muammar al Ghaddafi stürzte am 1. September 1969 den neokolonialen Statthalter König Idris und schuf mit der libyischen Jamahirija ein System der Volkskongresse, das weltweit das erste System direkter Demokratie darstellte. Er entwickelte Libyen durch konsequente Entwicklungspolitik in wenigen Jahrzehnten vom ärmsten Land der Erde zum reichsten Land Afrikas und zum demokratischsten arabischen Staat. Besonders „bekannt“ ist die libysche Jamahiriya eine spezielle Volksdemokratie, sowie ein kostenloses flächendeckendes und modernes Gesundheitssystem, ein ebensolches Bildungssystem und für arabische Staaten spektakuläre Frauenrechte. – Ebenso spektakulär für Entwicklungsländer sind die unter Ghaddafi entwickelten staatlichen Sozialleistungen. (Siehe hier »Wer war Muammar al Gaddafi?– Die Wahrheit über Muammar al Gaddafi und Libyen« M. Ghaddafi wurde beim Überfall auf Libyen 2011 von der NATO und ihren faschistischen Söldnern ermordet.

 

gastfeindlich, Gastfeindlichkeit — Länder mit großer sozialer Ungleichheit sind auch gastfeindlich. Dabei zeigt sich, daß durchaus zwischen Besuchern aus armen und reichen Ländern unterschieden wird. Besucher aus reichen Ländern sind beliebt. Besucher aus armen Ländern werden verachtet. Daran zeigt sich die Übertragung des im Kapitalismus kulturell tief verankerten sozialchauvinistischen Ressentiments von Personen auf Länder. Ausländerfeindlichkeit entsteht, die eine gravierende und für Industrieländer spezifische Gastfeindlichkeit zur Folge hat. So entsteht also das spezifisch fremdenfeindliche Ressentiment, die Gastfeindlichkeit. Das liegt daran, daß in Industrieländern sehr status- und eigentums-orientiert gedacht wird. Wohlstand zeigt (in den Augen vieler ( – genau Rechter)), Status. Diesen wollen Primitivlinge durch Präsentation eigener Güter (z. B. Ein teures Auto) erlangen. Praktisch versuchen viele durch Arbeit reich zu werden (und erweisen sich eben dadurch als ausbeutbar). Sie schuften ihr Leben lang um vielleicht einen bescheidenen Wohlstand zu erreichen. So entstehen Pfennigfuchser, die ihr Geld anlegen. Jede Störung wird mit Mißfallen betrachtet. Für Arme will man nicht zuständig sein. Die natürlicher Weise im Kapitalismus diskriminierten Gruppen stehen bei den asozialen Status-Denkern in einer Hierarchie. In dieser Hierarchie sind Fremde ziemlich weit unten. Allerdings werden Fremde noch sehr fein unterteilt. Rumänen gelten als kriminell und Polen als Diebe. Ausländer werden nach ihren Motiven unterteilt in Wohlstandsflüchtlinge, Asylbewerber, Touristen und Geschäftsreisende. Fast niemand, der in einem reichen kapitalistischen Land lebt, würde heute eine fremde Familie bei sich zu hause übernachten lassen.

 

GAU → Größter anzunehmender Unfall

 

Person
Gbagbo, Laurent — Afrikanischer Entwicklungspolitiker und (echter) Sozialdemokrat – Präsident der Republik Elfenbeinküste durch europäische Intervention mit dem Politagenten Ouattara aus dem Amt geputscht; Der linke Gewerkschafter, Historiker und Philosophieprofessor ist Demokrat und Mitglied der PSU Parti Socialist Unifie. Er erkämpfte in der Republik Côte d’Ivoire das Mehrparteiensystem und setzte sich für die Befreiung Afrikas ein.
Laurent Gbagbo war 1988 bis 1996 Generalsekretär der FPI. Er setzte sich für Schulbildung ein und schaffte die Zensur ab.
Die Geschichte Afrikas ist eine des Kolonialismus, Neokolonialismus und Imperialismus. Oft schon haben sich die industrialisierten Staaten des Nordens in afrikanische Angelegenheiten eingemischt um ihre wirtschaftlichen Interessen zu wahren. Brutal wird es dabei immer, wenn Demokratie zu entstehen droht. Der sich immer unabhängiger entwickelnde Staat Côte d’Ivoire wurde Ziel eines Regime Changes. Dazu wurde nur ein Politagent und etwas billige Propaganda während der europäischen Hauptnachrichten benötigt. Der Politagent mußte gegen den amtierenden Präsidenten kandidieren und die Wahlen fälschen. Dann wurde der gewählte Präsident von NATO-Medien und dem skrupellosen Politagenten der Wahlfälschung bezichtigt. Da das nicht akzeptiert wurde, sandten europäische Staaten Soldaten aus, die den Putsch im wesentliche durchführten und den anerkannten Präsidenten entmachteten. Dabei richteten Truppen des Agenten Alassane Ouattara einige kleine Massaker an, derer man kurzerhand den konkurrierenden Präsidenten Gbagbo beschuldige. Man nahm den Präsidenten gefangen, inthronisierte den eigenen Agenten und bereitete eine Gerichtsverhandlung für die Propaganda vor. Nach dem Machtantritt Ouattaras wurden Anhänger des rechtmäßigen Präsidenten Laurent Gbagbo verfolgt und wieder kleinere Massaker angerichtet.
Laurent Gbagbo gehört zu einer langen Liste fortschrittlicher afrikanischer Staatsoberhäupter, die Opfer der Politik des Nordens wurden.

 

GdP → Gewerkschaft der Polizei

 

Gebrauchswertanalyse — bisher nicht gesellschaftlichetabliertes Verfahren, den Gebrauchswert eines Produktes festzustellen. Es gehört zu den Unarten des Kapitalismus verschwenderische, schädliche oder gar gefährliche Produkte amoklaufend und fast ohne jede öffentliche Kontrolle zu produzieren, und auf den Markt zu werfen. Es ist daher notwendig eine Gebrauchswertanalyse für jedes einzelne Produkt vor der Produktion durchzuführen und die Zulassung sämtlicher Produkte davon abhängig zu machen. Das ist notwendig, da der Kapitalismus zu unbändiger Verschwendung von Ressourcen und Lebensgrundlagen geführt hat und seit Jahrzehnten von reichen dekadenten Gesellschaften Ressourcen verschwendet werden, die den reichen Ländern dieses Planeten gar nicht mehr zustehen. Neben diversen Sicherheitsgutachten, einer Rohstoffverbrauchsrechtfertigung, einer Energieverbrauchsanalyse und Recyclinganalyse ist eine Gebrauchswertanalyse das mindeste, was jedes Produkt bereits in der Planungsphase durchlaufen sollte.

 

Geburtenrate — (Fertilitätsrate) Rate der Geburten pro Frau und Jahr )Siehe auch Zusammengefaßte Fruchtbarkeitsziffer) Die Geburtenrate ist nicht mit der Geburtenziffer zu verwechseln. → Fertilitätsrate

 

Gefängnisindustrie — In kapitalistischen Ländern mit exzessiver Strafverfolgung wird früher oder später der Strafvollzug privatisiert. Dieses geschieht mit der offiziellen Begündung Kosten sparen zu wollen. Tatsächlich ist eine ein Art der typisch kapitalistischen Veruntreuung (in diesem Fallen von öffentlichem Eigentum). Je länger die Sitte der Privatisierung anhält (konservative Regierungen andauern), desto mehr Strafvollzug wird privatisiert. Die kapitalistischsten Länder haben am meisten (schnellsten) privatisiert. In der Praxis kommt es gerade am Anfang (in der Durchsetzungsphase) zu öffentlich-privaten Partnerschaften (Public Private Partnership). Dieses Modell hat bereits Vorteile für den Privaten Teilhaber (Nämlich den, daß die öffentliche Hand zur Aufrechterhaltung der privatisierten öffentlichen Funktion Geld zuschießt, von dem der private Teilhaber Gewinne realisieren kann. In der Praxis kommt es die öffentliche Hand (Staat, Land, Kommune bzw. Träger) teurer, als die Funktion selbst zu realisieren.). Leider bleibt es nicht bei diesen bereits unseligen Erscheinungen. Die volle Privatisierung erlaubt es auf allen Gebieten des Strafvollzuges Gewinn zu erwirtschaften. Strafgefangene werden zur Erzielung privaten Gewinnes zur Arbeit eingesetzt. So entsteht eine Gefängnisindustrie, die letztlich Interesse an ihrer Vergrößerung hat. Sie will mehr Strafgefangene. In diesen Gefängnissen sind auch öffentliche Beamte eingesetzt, was den privaten Unternehmen noch einmal Geld erspart. So entsteht eine Industrie, die sich auf die Ausbeutung des Strafvollzuges und seiner Gefangenen spezialisiert. Die beteiligten Unternehmen sind nicht an der Besserung der Strafgefangenen interessiert, sondern nur an ihrer gesellschaftlichen Stigmatisierung und an hohen Strafmaßen.

 

Gefängnisindustrieller Komplex — politisch-privater Komplex aus Gefängnisindustrie, öffentlichen Entscheidungsträgern, wie Politikern, Angestellten und öffentlichen Beamten, deren Interessen bezüglich der Gewinnerzielung des Strafvollzuges bzügl. der Gefängnisindustrie sich überschneiden, so daß eine Tradition des interessegeleiteten politischen Zusammenwirkens entsteht. Ein Gefängnisindustrieller Komplex ist das Resultat umfangreicher Privatiserungen im Justizvollzugsbereich. Derzeit gibt es einen Gefängnisindustriellen Komplex in den USA. Der Gefängisindustrielle Komplex erwirkt weitere Privatisierungen, hohe Gefängnisauslastung und niedrige Menschenrechtsstandards. Der Bau von Gefängnissen wird exzessiv betrieben. Um Gefängnisse, die im Grünen gebaut wurden, entstehen neue Städte, wo einerseits das Strafvollzugspersonal und andererseits nun auch die Angehörigen der Strafgefangenen wohnen. Hier profitiert, bereits das Personal der Gefängnisse, das die Angehörigen der Gefangenen oft auch außerhalb des Gefängnisses für sich arbeiten läßt. Das ist jedoch nicht der Komplex. Der Komplex organisiert die Zahl der Strafgefagenen und setzt politisch höhere Strafmaße und für den Profit günstige Preise durch. Aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutung der Gefängnisse haben diese als Großbetriebe großen Einfluß in den betroffenen Gemeinden. So fördern sie auch kommunale Projekte. Einige schließen (in den USA) mit Gemeinden des Umlandes Verträge über die Verhaftung von Delinquenten ab.

 

gegeneinander ausspielen — verächtliche Strategie, bei der Gegner gegen einander ausgespielt und somit eigene Kräfte gespart werden; Diese Strategie wird nicht bloß bei einer Überzahl von Gegnern in Kriegen, Kämpfen oder politischen Auseinandersetzungen angewandt, sondern häufig auch von Unterdrückern die die Solidarisierung der Unterdrückten untereinander fürchten, gegen Ausgebeutete. So werden Zu-Unterdrückende häufig in der Hoffnung, auf ihre Entsolidarisierung in kleine Minderheiten zerteilt, die dann mit jeweils spezifischen Vorwürfen oder Herabwürdigungen bekämpft werden. Diese Strategie zum Prinzip erhoben, nannten die Römer: „Teile und herrsche!“. Die Unterdrückten werden salamischeibchenweise unterdrückt. Politischer Bewußtseinsmangel ermöglicht ihre Unterdrückung. Der Unbewußte stellt keinen Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Arten der Hetze gegen scheinbar verschiedene Gruppen her.

 

gegenseitiger Vorteil — Solidarprinzip, bei dem der Einzelne in einer Interaktion mit anderen bzw. Mitmenschen nicht seinen „alleinigen“ Vorteil sucht. Was wie ein Widerspruch in sich aussieht (vorteil ist immer ein vorteil vor anderen.), bezeichnet hier gemeinsamen Gewinn durch Synergie anstelle von Konkurrenz. Das bedeutet, daß bei einem Handel nicht nach alleiniger Akkumulation, sondern nach beiderseitigem Gewinn gestrebt wird. Dieses Handlungsprinzp (wenn es nicht bloß Rhetorik ist, sondern leitendes Prinzip) setzt umfassende Ressentimentfreiheit und einen Vertrauenskonsens voraus. Erst dann ist es möglich anderen so zu begegnen, daß man ihre Probleme wie die eigenen betrachtet. Im Zwischenmenschlichen wie im Politischen ist also Liebe statt Haß von Nöten.
Der Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) erhob den „Handel zum gegenseitigen Vorteil“ zum generellen Außenhandelsprinzip im Gegensatz zum Handel, den imperialistische oder einfach kapitalistische Staaten untereinander und mit anderen treiben. Die Doktrin der positiven Außenhandelsbilanz der BRD ist eines der eklatant gegen dieses Prinzip verstoßenden bzw. direkt entgegengesetzten Politik-Beispiele.
Im normalen kapitalistischen Handel wird es als normal angesehen, daß beide Handelspartner jeweils versuchen, beim Handel (auf Kosten des jeweils anderen Partners) zu akkumulieren. Das bedeutet, daß im normalen kapitalistischen Handel entweder versucht wird, bessere Information über den Wert der Produkte zu besitzen, als der Handelspartner oder der jeweilige Preis über die jeweilige eigene Marktmacht stärker diktiert wird oder beides versucht wird – auf deutsch – der Handelspartner übers Ohr gehauen werden darf. Die kapitalistische Praxis (des Handels zum eignen Vorteil) erfordert dementsprechend eine hierzu minimale Menschenverachtung.

 

Gegenstand der Forschung — (theoretisch grundgesetzlich geschützter) Inhalt von Forschungstätigkeit; Der Gegenstand von Forschung wird immer mehr durch die private Industrie bestimmt. Schon vor 20 Jahren weitete sich die sogenannte Drittmittelförderung aus. Gegen Ende der 90er Jahre veranlaßten rechtsgerichtete Politiker, daß der Staat zu jeweils eingeworbenen Drittmitteln einen dementsprechenden Betrag zuschoß, wodurch das Drittmittelunwesen erst richtig explodierte. Nach einer Periode der finanziellen Austrocknung von Universitäten und Hochschulen, der Abschaffung des akademischen Mittelbaus und der Personalkürzungen wurde dann die sogenannte Exzellenzinitiative ins Leben gerufen, um die entstandene Ungleichheit noch zu vertiefen. Heute warten auch seriöse Forscher auf Aufträge aus der Industrie, um ihre normale Forschung damit nebenbei finanzieren zu können. Besonders fatal ist der Einfluß der Industrie, wenn diese Interesse an einer Verfälschung von Resultaten hat, wie das in der Pharmakologie häufig der Fall ist oder wenn an öffentlichen Hochschulen (heimlich) Rüstungsforschung betrieben wird. Eine durchweg rechtsgerichtete Politik fördert den Zustand der kriminellen Einmischung. Forschung ist so frei, wie man Geld hat. Den Gegenstand bestimmt der Geldgeber. – Kapitalistisch!

 

Gegenteilwort — von Evariste eingeführter Term zur Bezeichnung von Worten, die gleichzeitig sowohl etablierte Begriffe, als auch ihre Gegenteile (in mindestens einem bestimmten Kontext) bezeichnen; Die Gegenteilworte meinen ihr Gegenteil in anderem Kontext entweder

  • unabsichtlich (Populismus)
  • absichtlich (Demagogie) oder
  • durch historisch oder kulturell geänderten Kontext.

Beispiele für Gegenteilworte finden sich in »Was ist Demagogie?«. Interessant für das Auffinden eines Gegenteilwortes ist also (meist) der Kontextwechsel. In der Politik handelt es sich dabei oft um einen politischen Positionswechsel. Die Gegenteilworte müssen von den Oxymora abgegrenzt werden, welche als Stilmittel eingesetzt werden und und den Widerspruch subtil, spielerisch oder markant zeigen sollen oder ihn ausbeuten.

 

Geheimgefängnisse — illegale Einrichtungen, die extralegale Praktiken, wie Entführung, Folter, unbegrenzte Untersuchungshaft, Rechtlosigkeit der Gefangenen, sowie Sonder- und Geheimjustiz ermöglichen. In letzter Zeit bekannt geworden sind die Geheimgefängisse des US-Imperialismus. Durch Exterritorialität versuchte der US-Imperialismus hier absichtlich eine Rechtlosigkeit für diese Geheimgefängnisse zu konstruieren.

 

Geistiges Eigentum — Eigentum an Ideen und geistigen Inhalten. Eigentum selbst ist ein Rechtsprivileg, das Zugang bzw. Zugriff zu – und vor allem das Recht an der Verwertung des Eigentums zugunsten des Eigentümers regelt. Das Privileg an der Verwertung ist der Grund für das bewaffnet erzeugte und verteidigte Eigentum. Ohne Rechtssystem und Ideologie ist Eigentum nicht denkbar. Das neue geistige Eigentum weitet die bisherige Ausbeutbarkeit des Eigentumsprivilegs enorm aus. Ideen Verfahren und Vorgehensweisen, soweit sie technisch relevant waren, konnten bereits durch das Patentrecht, das ebenfalls geistiges Eigentum behandelt, „geschützt“ werden. Nun könne auch kulturelle Inhalte „geschützt“ werden. Ein Problem an geistigem Eigentum ist, daß auch triviale und halb triviale Inhalte privatisiert und der Öffentlichkeit entzogen werden, was eine generelle Eigenschaft und auch der Zweck des Eigentums an sich ist. Insbesondere naheliegende und daher mehrfach generierte Inhalten führen zu Streitigkeiten, bei denen die Unterlegenen im Rechtssystem schuldlos bestraft werden. Von außerhalb des Rechtssystems betrachtet, werden alle Nichtinhaber eines Patentes bei dessen versehentlicher oder erzwungener Nutzung ausgebeutet. Die Aneignung trivialer Inhalte, Verfahren und Praktiken ist jedoch (wenn man genauer nachdenkt) nur der Schlagschatten des eigentlichen Problems, der Aneignung von von allen benötigten Gemeingütern, die vorher frei verfügbar waren.
Das geistige Eigentum ist gegenüber dem Persönlichen Eigentum, dem Eigentum an Land, an Produktionsmitteln das weitergehende Eigentum.


Kein Privileg
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  • Kein Eigentum
  • Persönliches Eigentum
  • Grundbesitz
  • Großgrundbesitz
  • Recht auf bestimme Berufsausübung (Berufslizenzen aufgrund von Wissen)
  • Eigentum an Produktionmitteln
  • Patent-Eigentum – erste techn. Entwicklungen ¯\
  • Eigentum an vielen technischen Patenten )
  • Patent-Eigentum – technische Verfahren (
  • strategische Massenpatentierung >– geistiges Eigentum
  • Sequenzielle Informationspatente Software- Bio-, und Gen-Patente (
  • Tribvialpatente )
  • Zukünftige Informationspatente (betriebliche Verfahrensweisen, …) _/
starkes Privileg

Das geistige Eigentum kann die Freiheit der Menschen wesentlich stärker einschränken, als das Eigentum an Boden oder Produktionsmitteln. Es entwickelt sich mit der Ausweglosigkeit des Kapitalismus folgerichtig eine Verschärfung des Eigentums. Die tiefere Etablierung geistigen Eigentums hätte seine unkontrollierte Ausweitung auf bisher kostenlose Güter, Schönheiten, Verhaltensweisen und Möglichkeiten zur Folge. Geistiges Eigentum monopolisiert Ideen und nimmt sie so der Allgemeinheit weg. Quelle der Rechtskonstruktion geistiges Eigentum ist der Kapitalverwertungszwang und der chronische Anlagemangel der kapitalistischen Kapitalwirtschaft. Geistiges Eigentum ist somit Ausfluß eines unterdrückerischen Ausbeutersystems. Es ist ohne etablierte Menschenverachtung nicht vorstellbar. (Nur bei starker etablierter Menschenverachtung erscheint das Eigentumsprivileg natürlich.)

 

Geld — universelles Symbol für materiellen Wert, das dem Tauschhandel zu einer neuen Qualität verhilft, da Kreistäusche und Komplizierteres, wie die Tausch-Splittung mit vielen Teilnehmern (die eigentliche Leistung des Geldes), durch die Abstraktion des Tauschwertes und seine Verlagerung auf ein teilbares Symbol möglich werden. Der universelle Einsatz des Geldes als Wert-Ersatz läßt jedoch das Wertsymbol Geld selbst als extrem wertvoll erscheinen. Daher entsteht ein Geldfetischismus. Diesen gab es bereits vor dem Kapitalismus. Der kulturell verankerte Geldfetischismus läßt das Tauschmittel Geld selbst als wertvolle Ressource erscheinen. Diese Tatsache gehört unter anderem zur kapitalistischen Entfremdung der Menschen vom Wert.
Die Universalität des Geldes hat auch sehr negative Seiten. Sie ermöglicht (im Kapitalismus) den Kauf der Ware Arbeitskraft. Diese Ware entsteht allerdings nicht durch das Geld, sondern durch das private Eigentum an Grund-und Boden, und an Produktionsmitteln.

 

gemacht1. menschlich durch Arbeit erzeugt und 2. getan; 1. und 2. Der gemachte Charakter einer Sache, einer Organisation, eines gesellschaftlichen Verhältnisses oder eines Zustandes wird oft durch Mystifizierung verschleiert. Dazu gehören Herrschaftsverhältnisse, die Marktwirtschaft oder das Privateigentum an Produktionsmitteln. Dazu gehört das Recht und dazu gehören auch Waffen, die Menschen töten. Dazu gehören Staaten, und Kolonialverhältnisse.
In einigen Ländern werden sogar embryonale Stammzellen erzeugt, um damit zu experimentieren. Da man schon Tier-Chimären und Klonschafe erzeugt hat, gibt es nun die Angst, der gemachte Mensch könnte erzeugt werden. Welche Rechte hätte ein gemachter Mensch?; Könnte man ihn reklamieren, wenn er die Erwartungen nicht erfüllt?; Welche Rechte hätten andere Menschen, wenn sich die Erzeugung von Super-Menschen etablieren würde?
Ist etwas gemacht, ist es von jemandem gemacht.
Ist etwas gemacht, ist es zu einem bestimmten Zweck gemacht.
Es ist notwendig, einige Dinge moralisch zu beurteilen, bevor sie gemacht werden. Nachdem es Kriegsdrohnen gibt, können wir die Herstellung von Kampf-Robotern erwarten. Es ist notwendig, sie vorher zu verbieten.
In der kapitalistischen Marktwirtschaft dient das Machbare dem Profit. Der Profit gehört wenigen. (Siehe auch „Machbarkeit“! (M – noch nicht fertig))

 

Gemeinde (auch Kommune) — kleinste adminstrative Verwaltungseinheit in der BRD als unterste politisch-territoriale Gliederung Gebietskörperschaft; Gemeinden sind als kleinste politische Verwaltungseinheiten die dem Zentralen fernste administrative Organisationseinheit. Daraus folgt in unterdrückerischen Staaten, daß sie demokratischer sind als die zentraleren Verwaltungseinheiten. Beim Wählen zeigt sich die höhere Demokratie dadurch, daß man mehr zu wählen hat. Neben den typischen Erst- und Zweitstimmen, die oft noch kumuliert und panaschiert werden können, werden oft noch Ortsbeiräte, diverse Vorsteher und mitunter Direktkandidaten für spezielle Ämter gewählt. So kann man in einigen Kommunalwahlen dreizehn Kreuze (Mainz) und mehr machen. (Bei einer Bundestagswahl hat man nur je eine Stimme für die Erst- und Zweitstimme. Die Kommunalwahl fragt eine größere Informationsmenge ab.) Auch Einspruchsmöglichkeiten sind auf kommunaler Ebene größer. Eine weitere politische Besonderheit der Gemeinden ist, daß sie mitunter deutlich unpolitischer sind, als größere administrative Zusammenhänge. Dadurch kommen Bündnisse und Koalitionen zustande, wie man sie sonst nicht findet.

 

Gemeinplätze (Toppoi) — Ein Gemeinplatz ist eine rhetorische Phrase, die aufgrund ihrer Allgemeinheit oder ihrer Vorhersagbarkeit keinen Informationsgehalt besitzt. Gemeinplätzte werden als solche allerdings mithilfe stilistischer und rhetorischer Mittel leicht getarnt. Gemeinplätze werden in der Rhetorik oft taktisch eingesetzt, um zu verschleiern, daß man nichts sagen will. Der ehemalige Bundespräsident Köhler hielt einmal eine Rede, die vollständig aus Gemeinplätzen bestand.

 

Gemeinschaft — auf relativer (oft formaler) Gleichgestelltheit beruhender Lebens-, Arbeits- oder Kultur-Zusammenhang von Menschen, Gruppen oder Organisationen (auch Staaten); Gemeinschaften zu bilden, ist wie die Ausbildung einer Sprache eine arteigene Eigenschaft des Homo Sapiens. Jede Gemeinschaft hat mindestens einen Zweck. Die einfachsten Gemeinschaften sind (Über)Lebens- oder Arbeitsgemeinschaften. Die einfachsten Gemeinschaften bilden sich daher voraussetzungslos von selbst. In höher organisierten Gesellschaften bilden sich Gemeinschaften mit komplexen Funktionen. Sie folgen dann formalisierten Regeln. In Konkurrenzgesellschaften ist die Mitgliedschaft in Gemeinschaften an strenge Voraussetzungen (z. B. Pflichten der Beiträge) geknüpft. Das Ziel einer Gemeinschaft kann konstruktiv oder destruktiv sein. Einige Gemeinschaften wollen größeren Gemeinschaften nutzen, oder größere Gemeinschaften bilden, andere wollen anderen schaden oder andere Gemeinschaften zerschlagen. Sie können also friedlich bis feindlich sein. Die Gemeinschaften, die das Gemeinwohl – also das Wohl aller im Sinne haben, sind gleichzeitig diejenigen, die auch nach außen hin konstruktiv handeln.

 

Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) — Wirtschaftsgemeinschaft bzw. Handelsraum einiger aus der Sowjetunion hervorgegangener Staaten; Содружество Независимых Государств (СНГ) Mitglieder sind Armenien, Aserbeidschan, Kasachstan, Kirgistan, Moldavien, Rußland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrußland. Dabei ist Turkmenistan ein beigeordnetes Mitglied, die Ukraine ein teilnehmendes Mitglied und die noch nicht erwähnte Mongolei hat den Beobachter-Status.
Die Gemeinschaft bildet einen losen Wirtschaftsverband, der eine zu starke Abhängigkeit der einzelnen von den reichen Industriestaaten des Westens verhindern soll. Die reaktionäre NATO sieht diesen Zusammenschluß wirtschaftlich unabhängiger Staaten mit Mißtrauen und intrigiert gegen sie. Die NATO will auch diese Staaten unterwerfen.

 

Gemeinwirtschaft — relativ unegoistische Wirtschaftsweise; Die Gemeinwirtschaft bezeichnet im Kapitalismus eine (relativ) an den Bedürfnissen der Gemeinschaft ausgerichtete Wirtschaftsweise. Sie ist als solche jedoch meist noch nicht sozialistisch und schafft es aufgrund kapitalistisch-ideologischer Vergiftung meist nicht, sich vom antikommunistischen Diskurs zu lösen. So bleibt Gemeinwirtschaft durch seine bürgerliche Verhaftetheit relativ. Das Wort ist trotzdem (oder gerade deswegen im Kapitalismus) weitgehend positiv konnotiert und sogar Banken können mit dem Ruf relativ sozial zu sein, ihr Image verbessern. Normale Geminwirtschaft vermeidet unethische Handlungsweisen, wie sie in weiten Teilen kapitalistischer Wirtschaftsweise selbstverständlich sind.

 

Gemeinwohl — Wohl der Gemeinschaft; Das Gemeinwohl ist das Wohl aller Mitglieder (insbesondere auch der Ärmsten) der Gemeinschaft. Dieses wird daher insbesondere von der Allgemeinheit selbst (demokratisch) oder von Linken (Egalitaristen) artikuliert. Das Gemeinwohl als solches ist ein öffentliches Interesse. Es ist dem Partikularismus entgegengerichtet. Das Gemeinwohl sichert Partizipation. Es geht von abstrakter Solidarität und aus und generiert aus notwendig vorhandenen Einzelinteressen ein Gemeininteresse und daraus dann öffentlich zu ergreifende Maßnahmen. Von Statusdenken infizierten bzw. mit dem Denken der Herrschenden Vergifteten, erscheint das Gemeinwohl nicht unbedingt als öffentliches Interesse. Es als solches zu erkennen, verlangt Abkehr von der Menschenverachtung und geistige und politische Emanzipation. Das Gegenteil des Gemeinwohls ist das politische und wirtschaftliche Privileg – bzw. gleich die wirtschaftliche und politische Hegemonie der Herrschaft. In der Praxis sieht dieses Gegenteil sehr elend aus.

 

gender-, Gender — gesellschaftlich konstruiertes Geschlecht – vom biologischen Geschlecht abstrahierend; Daß es neben dem biologischen Geschlecht noch ein soziales gibt, wird mitunter von Rechten bis Rechtsextremen bestritten. Hier ist entscheidend, daß es sich bei der Entlarvung konstruierter Abstraktionen um einen ebenfalls abstrakten Denkprozeß handelt, zu dem Rechte nicht fähig oder nicht bereit sind. Betrachten wir die rechtsextreme Realität, finden wir, daß Rechte selbst nicht zur Abstraktionen fähig, sie ablehnen bzw. Pseudoabstraktionen die tatsächlich Mystfizierungen sind, als „Abstraktionen“ einsetzen. Die Ablehnung politisch relevanter wissenschaftlicher Begriffe ist in der Regel durch gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit,…) motiviert und kann auch (zusätzlich) durch Antiintellektualismus bedingt sein.

Gender-Mainstreaming — strategischer Gedanke sexuelle Diskriminierung in öffentlichem Handeln zu verhindern; Der Gedanke des Gender – des sozial konstruierten Geschlechts soll verbreitet werden und so eine Diskriminierung vielfältiger sozial konstruierter Geschlechter verhindert werden. Leider sind einige der Parteien, die diese relativ unpolitische Aufgabe übernommen haben, falsche Sozialdemokraten (kriegerisch antisozial) und nicht mehr glaubwürdig. Das Konzept des Gender-Mainsteaming (nämlich Antidiskriminierungs-Erkenntnisse beschleunigt breiten Massen zukommen zu lassen) können viele von ihnen selbst weder leisten, erklären oder verteidigen. Daher kommt es immer wieder vor, daß primitive Angriffe auf das Gender-Mainstreaming nicht abgewehrt werden. Insgesamt macht das von anderen Diskriminierungen und von Kapitalismuskritik losgelöste Konzept den Eindruck einer bürgerlichen Scheuklappentheorie. Sie muß Frauenfeinden mindestens abgehoben vorkommen und Widerstand erzeugen.
Als desaströs für die hinter dem Gender-Mainstreaming stehende Absicht Diskriminierung zu verhindern, ist daher die kapitalistisch unterdrückerische Praxis, die völlig selbstverständlich diskriminiert. Wenn die Konstruktion des sozialen Geschlechts wirklich verhindert werden soll, müssen auch Fremdenfeindlichkeit und Sozialchauvinismus geächtet und das Eigentumsprivileg bekämpft werden. Eine Ausbeuterische Gesellschaft generiert Ressentiments.

 

Generell Agreement on Trade Services (GATS) — siehe Allgemeines Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen! (unfertig)

 

General Agreement on Tarifs and Trades (GATT) (Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen) — multilaterales Abkommen über den Abbau von Zöllen und sogenannten Handelshemmnissen; Wichtigste Teile des Abkommens sind die Meistbegünstigungsklausel (Prinzip der Gleichbehandlung von Unternehmen) und das Verbot der Diskriminierung (von Unternehmen). Diese asozialen Prinzipien begründeten bald nach der Bretton-Woods-Konferenz ein internationales Unternehmensrecht, das sich jeder demokratischen Kontrolle entzog. Was war geschehen? – Während Gesetze, die auf nationaler Ebene erlassen werden, den Bürger- und Menschenrechten genügen müssen, wurden hier durch Regierungen Regeln beschlossen, die Rechte für kommerzielle Körperschaften enthielten, als Rechte von Unternehmen für Unternehmen installiert. Mit dem ersten WTO-Vertrag (GATT) wurde quasi auf der Stufe des Völkerrechts ein antidemokratisches Recht geschaffen, das den Beginn neoliberaler Verelendung und das Ende jeglicher Demokratie einleitete.

 

Generalstab — Instrument des ständigen Krieges — Der Generalstab (ähnlich dem Admiralsstab) ist eine Einrichtung aus Generälen, die in der Lage ist selbständig ohne Minister Krieg zu führen. Seine Einrichtung bedeutet die Institutionalisierung des Krieges. In der DDR war ein solcher Generalstab verboten und auch das Grundgesetz der BRD sieht einen Generalstab nicht vor. Während der Kanzlerschaft von Gerhard Schröder wurde erstmalig nach dem zweiten Weltkrieg versucht, einen neuen Generalstab zu installieren. Heute geht man kompliziertere Wege, in dem man einen Generalstab vermeidet und stattdessen kleinere Einheiten (AFRICOM, ESTF, …) schafft, die kleine begrenzte Aufgaben übernehmen und bei NATO oder EU angesiedelt sind. Auf diese Weise werden ebenfalls Kriege geführt, die jedoch meist eine geringe Intensität besitzen. Auch wenn dieses Vorgehen nicht heimlich ist, ist es doch weit von der politischen Praxis entfernt. Die meisten Bundestagsparteien sind jedoch in diese Aktivitäten eingebunden.

 

Generalstreik — politisches Kampfmittel, bei dem branchenübergreifend gestreikt wird um sehr allgemeine Forderungen durchzusetzen. Der Generalstreik ist eines der stärksten Instrumente die der Arbeiterklasse beim Kampf um Freiheit und Demokratie zur Verfügung stehen. Viele (echte) Revolutionen beginnen mit einem Generalstreik. In unterdrückerischen und daher undemokratischen Staaten ist der Generalstreik daher verboten. Dazu gehört auch die BRD, die ganz allgemein eines der restriktivsten Streikrechte in ganz Europa besitzt.

 

Generationenvertrag — Denkfigur und Schlagwort – ungeschriebener Vertrag zwischen den Generationen, wodurch die Selbstverständlichkeit, daß Kinder (als Generation) für ihre alten Eltern sorgen und vor allem die Rente erarbeiten im asozialen Kapitalismus eine rhetorische Figur erhält; Der Kapitalismus feiert den Generationenvertrag als solidarische Errungenschaft und beweist damit eigentlich erst seine abgrundtiefe Menschenverachtung. Besonders interessant ist diese sehr deutsche Denkfigur, da in der BRD sowohl

  • durch Arbeitslosigkeit durch zu wenige bezahlte Arbeit,
  • als auch durch Kinderarmut aufgrund der viel zu schlechten Bedingungen für Eltern mit Kindern und
  • insbesondere für der Bedingungen für Alleinerziehende

eine echte Altersarmut existiert. Diese in Wirklichkeit in der BRD existierende reale Altersarmut kommt durch besonders asoziale und restriktive Kontrolle der Realeinkommen und insbesondere der Alterseinkünfte, sowie durch Kinder- und Fraueneindlichkeit zustande.
Tatsächlich wird die Rente an erworbenen Rentenpunkten festgemacht, so daß der Anteil der Teilhabe von der Zuteilung der Rentenpunkte abhängt. Der Staat sorgt jedoch nicht dafür, daß insgesamt genügend Rentenpunke für alle verteilt werden.

 

Generation — soziologisch eine Altersgruppe, zeitlich eine Zeitdistanz für eine Generationsfolge – heute ca. 20 Jahre;

 

Generikum — pharmazeutisches Nachahmerpräpartat; Ein Generikum ist ein Medikament, das von einer Firma nachgeahmt und zu einem weitaus billigerem Preis in einem Markt oder einem Marktsegment angeboten wird, auf dem das teurere Originalmedikament nicht verfügbar ist.

 

Generikaverbot — besonders mörderischer Auswuchs des Patentwesens, bei dem die Ausschließlichkeit des Verwertungsrechts den Sinn des Pharmazeutikums durch Nachahmeverbot beschränkt und damit hintertreibt; Generikaverbote sollten Pharmakonzernen die Gewinne sichern. Sie führten jedoch dazu, daß diese ihre Medikamente nur für die Märkte der ersten Welt und einige Reiche der armen Länder produzierten. Obwohl Pharmakonzerne die Preise ihre Produkte an den Markt eines bestimmten Landes anpassen, waren sie nicht bereit, sie für den Trikont zu produzieren. Dadurch wurden hunderte Millionen Patienten nicht behandelt. Es gibt ohnehin das Problem, daß bereits die Pharma-Forschung nur Medikamente erforscht, die auf dem Markt der ersten Welt abgesetzt werden können. Wir sehen auch hieran, daß Pharmazeutik nicht privat organisiert sein darf. Die für Millionen tödlichen auf dem Patentrecht beruhenden Generikaverbote konnten durch öffentliche Proteste wesentlich aufgeweicht werden. Generikaverbote zeigen besonders eindrücklich die moralische Verkommenheit des Eigentumsprivilegs. Um das Eigentumsprivileg an Produktionsmitteln – hier des geistigen Eigentums an Pharmaprodukten, hat man einen heiligen Markt geschaffen und das sogenannte Wettbewerbsrecht und das Patentrecht (in welchem der Schutz der Vermarktung geregelt wird) über die Weltgesundheit gestellt. (Rechtsinversion)

 

genetische Apartheid — Faschismusform der Zukunft; Neben dem überwundenen Tribalismus, neben völkischem Nationalismus und neben Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die allesamt nicht wissenschaftlich zu begründen sind, ist die genetische Apartheid eine Gefahr der Zukunft, die zumindest eines Tages eine materielle Grundlage haben könnte. Bis dahin müßten allerdings Gene veränderbar sein. Einen Genetizismus gibt es bereits. Er äußert sich in der In-vitro-Fertilisaton. Die In-vitro-Fertilisation dient dazu, Eltern, die rein biologisch keine Kinder bekommen können Embryonen zu fertigen, die das Genom der Eltern tragen. Diese Eltern tun so, als würden sie ihr eigenes Genom erfunden haben oder es wenigstens kennen. Eine genetische Apartheid würde im Kapitalismus entstehen, wenn es funktionierende Gentherapien mit verbessernder Wirkung (Enhancement) gäbe. Diese würden dann nur den Reichen zur Verfügung stehen und die bisher nur mit dem Eigentumsdogma begründeten Klassen durch einen materiellen Unterschied ergänzen. Links zu sein wäre in einer genetizistischen Gesellschaft mit etablierter genetischer Apartheid viel schwieriger als heute. Glücklicher Weise steht vor dem Erfolg der Forschung der Mißerfolg. Die ersten Genexperimente an Menschen werden grausam schief gehen.

 

genetische Vielfalt — genetischer Teil der biologischen Vielfalt; Sie besteht aus der Vielfalt aller Genome weltweit und entsteht durch genetische Variation (Mutation, Kombination, aber auch An- und Abreicherung, sowie nat. Selektion). Sie spielt für die biologische Vielfalt eine sehr wesentliche Rolle. Sowohl bei natürlichen Arten, als auch bei Kultursorten ist die genetische Vielfalt für die Menschheit überlebenswichtig. Sie entscheidet über das Überleben von Biotopen, Vegetationszonen und auch über die Existenz der Nahrungsmittel der Zukunft. Die genetische Vielfalt des Planeten ist stark gefährdet. Dazu tragen die Vernichtung der Regenwälder, der Korallenriffe, die Austrocknung von Kontinentteilen, diverse Verseuchungen, Urbanisierungen und Monokulturen bei. Auch durch jahrhundertelange (nachhaltige) Forstwirtschaft sind Kulturwälder mit verringerter genetischer Vielfalt entstanden.
Gen-Tech-Konzerne haben das Potential der Genome entdeckt. Nachdem sie anfangs versuchten, sich Artgenome über triviale Veränderungen, dumme Xeno-Einkreuzungen oder nur Entdeckungen anzueignen, beginnen sie nun teilweise die genetische Vielfalt zu privatisieren.

 

GenetizismusAllgemein: übermäßiger Glaube an das Genom — Konkret: Mystifizierung und Verehrung eines konkreten (eignen) Genoms. Die Mystifizierer verehren (z. B.) ihr Genom, welches sie gar nicht kennen. Sie handeln, als hätten sie es selbst erfunden. Beredter Ausdruck einer solchen Mystifizierung ist die In-vitro-Fertilisation bei Unfruchtbarkeit. Unbedingt wollen einige zeugungsunfähige Eltern ihr eigenes Genom vererben. Der Genetizismus ist Grundstein für eine weitergehende Menschenverachtung. Stellen wir uns vor, ein genmanipuliertes Kind wird bestellt. Die Manipulation geht schief, viel Geld ist verloren. Das Kind kann nicht zurückgegeben werden. Akzeptieren die genetizistischen Auftraggeber das falsch manipuliere Kind?
Genetizismus könnte auch ideologischer Grundbaustein einer genetischen Apartheid sein.

 

Genfer Konventionen — Teil des Humanitären Völkerrechts, der den Umgang mit Nichtkombattanten (Verwundeten, Flüchtlingen, Kranken, Schiffbrüchigen, …) und später auch (gefangenen) Kombattanten regelt;

 

Genmanipulation — Genetische Manipulation; absichtliche Veränderung organismischer Genome. Die Genmanipulation hat heute vielfältige Bedeutung in Forschung, Pharmazeutik, industrialisierter Landwirtschaft, sowie der Aneignung der natürlichen Almende.

 

Genossenschaft — Unternehmens-Rechtsform und -Eigentumsform, bei der alle Miteigentümer möglichst gleichberechtigt beteiligt sein sollen. Die Genossenschaft ist demokratischer als andere Unternehmensformen im Kapitalismus. Ihre Demokratie reicht jedoch nicht über die Grenzen des Kapitalismus hinaus. Daher können neben Genossenschaften im Kapitalismus durchaus Arbeitslosigkeit und Obdachlosigkeit existieren. Die Genossenschaft kann jedoch für Linke als gute Notgesellschaft im Kapitalismus betrachtet werden, da sie ihre Arbeitskräfte nicht ausbeutet. Das Recht der BRD pervertiert den Genossenschaftsgedanken ein wenig, da es die von Linken gewünschte innerbetriebliche Demokratie hintertreibt und die letztendliche Kontrolle einem geschäftsführenden Mitglied überläßt. Hierdurch kann es zu Streitigkeiten, Mitgliederschwund und Zerfall kommen.
Für den Sozialismus sind Genossenschaften nur geeignet, wenn gesetzlich geregelt wird, daß jeder, der es wünscht, irgendwo aufgenommen wird. Der Sozialismus hat die Aufgabe auch das restliche Eigentumsprivileg (hier das der Genossenschaften) langsam aufzulösen.

 

genossenschaftliches Eigentum — Form halb vergesellschafteten Eigentums. Genossenschaftliches Eigentum befindet sich zwischen privat und öffentlich. Genossenschaften beuten ihre Beschäftigten nicht aus, sorgen aber im Kapitalismus nicht dafür, daß jeder Arbeit hat. Sie unterliegen im Kapitalismus der Konkurrenz und sowohl der Markt-, als auch der Verwertungslogik. Diese Tatsache kann leicht stärkere Asozialität (stärkeres Rechtssein) bewirken. Die Solidarität und insbesondere über die Genossenschaft hinausgehende Solidarität können im Kapitalismus verschwinden. Eine regelmäßige Stärkung des Bewußtseins ist notwendig.
Im Sozialismus wird an jeden gedacht. Genossenschaftliches Eigentum kann hier nur ein sehr vorübergehende Lösung sein. Im wirklichen Sozialismus darf es beispielsweise kein nichtöffentliches Eigentum an Grund und Boden geben.

 

Genozid — vom Gedanken der Ausrottung getragener Völkermord oder durch systematischen Massenmord versuchter Völkermord – schwerstes Kriegsverbrechen;

 

Gentechnik — politischer Term der allgemein die gezielte Manipulation von Genen bzw. des Genoms beinhaltet; unfertig

 

GentechnologieSiehe Gentechnik!

 

Gentherapie — gefährliche imwesentlichen noch nicht existente Therapieform durch Eingriff ins Genom oder die Verabreichung von Xenogenen; Derzeit gibt es noch keine funktionierende Gentherapie, dafür trotzdem jedoch bereits einen großen Markt.
Die Gefahr besteht darin, daß mögliche Therapien nicht klar von „Verbesserungen“ des Erbgutes (enhancement) abgegrenzt werden können. So entsteht im Kapitalismus erwartbar eine Industrie des unindizierten Genomeingriffs.

 

Genthrifizierung — Soziale Verdrängung; Bei der Genthrifizierung werden Arme durch Wohlhabende verdrängt. Das geschieht im Wesentlichen durch Mieterhöhungen. Aus diesem Grunde können ganze Stadtviertel kulturell verändert werden. Wer sehr reich ist kann mehrere Wohnungen in verschiedenen Städten besitzen. Dadurch steigen die Mietpreise. Die Sozialstruktur der Innenstädte entmischt sich (weiter). Die Reichen der Welt besitzen heute schon große Teile der Welthauptstädte.
Das Wort Genthrifizierung ist eines der sieben Wörter, derentwegen ein Unschuldiger in einem Indizienprozeß verurteilt wurde da er diese in einem Bekennerschreiben verwandten Worte ebenfalls genutzt hatte. (Suchmaschinenbeschuldigung)

 

geometriegesteuert — Kernspaltung — Steuerung einer Kernreaktion durch die Anordnung von Brennelementen, Moderator, Absorbern, Kühlelementen und Reflektoren. Kommerzielle friedliche Kernspaltung hat den konzeptionellen Fehler, daß der Moderator (der die Reaktion ermöglicht und durch seine Gegenwart anheizt, gleichzeitig das Kühlmittel ist. Hinzufügen von kühlem Moderator (zur Kühlung) erhöht so die Dichte des Moderators und heizt die Reaktion weiter an. Eine Steuerung der Reaktion ist daher nur durch mechanische Veränderung der Brennelemente (herausziehen oder hineinschieben) und von Neutronenabsorbern möglich (was evtl. zu langsam ist). Diese Art der Steuerung nennt man geometriegesteuert. Sie verstößt gegen das Prinzip der passiven Sicherheit. (Bei Verlust der Geometrie durch Kernschmelze gibt es keine Kontrolle mehr.) Sie ist in der Nutzung der Kernspaltung zur Erzeugung von Energie leider allgemein üblich.

 

Geopolitik — Auf die globalen Kräfteverhältnisse oder den Zustand der globalen Politik abzielende strategische Politik; Der Imperialismus ist das Zeitalter der kapitalistischen Imperien. Im Kapitalismus kämpfen die Imperien um Vorherrschaft. Die größten und Ehrgeizigsten betreiben Geopolitik. Das gilt desto mehr je weniger bzw. singulärer sie sind. Geopolitik betrifft alle politischen und vor allem militärischen, rohstofflich-energetischen, aber auch propagandistischen Bereiche. Imperialistische Geopolitik ist unkonstruktiv und zerstörerisch.

 

Person
Georgi Dimitroff — (in d. Wikipedia auch Dimitrow) prominenter Vorsitzender der bulgarischen Kommunistischen Partei; Georgi Dimitroff ist besonders bekannt für seine häufig zitierte Faschismusbeschreibung und für den Reichtagsbrandprozeß, aus dem er sich durch eigene Verteidigung retten konnte;
Geboren 18. Juni 1882, gestorben 2. Juli 1949 war Setzer und Mitglied der Buchdruckergewerkschaft – der ersten Gewerkschaft Bulgariens. 1902 Eintritt in die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Bulgariens, seit 1904 Mitglied der revolutioär-marxistischen Abspaltung Engere Sozialisten (Engsozialisten). 1913 bis 1929 Mitglied des bulgarischen Parlaments. 1919 Umbenennung der Engsozialisten in Kommunistische Partei Bulgariens. Dimitroff war wesentlich an der Organisation des Septemberaufstandes 1923 beteiligt welcher blutig niedergeschlagen wurde. Dimitroff floh ins Ausland und ging nach Österreich und Deutschland. Aufgrund eskalierender Fraktionsauseinandersetzungen in der kommunistischen Partei Östereichs (KPÖ) wurde er kurzzeitig zum Komintern-Vertreter in der KPÖ und damit zum de-fact-Vorsitzenden (Wikipedia) der KPÖ.
Dimitroff in Deutschland: Um grundlegende Bürgerrechte außer Kraft zusetzen und die Linken zu bekämpfen zündeten die Faschisten (Nazis) am 27. Februar 1933 den Reichstag an.
Der Reichstagsbrand sollte auch eine Wahlbombe im Interesse der Nazis sein. Vier Kommunisten und der Niederländer Marinus van der Lubbe wurden verhaftet. Einer der Kommunisten war der Georgi Dimitroff. Vorbereitet wurde ein Schauprozeß, der sehr unfair geführt wurde. Der Prozeß wurde von Lautsprechern auf die Straßen übertragen. Innerhalb kürzester Zeit verbesserte Dimitroff seine Deutschkenntnisse und verteidigte sich selbst vor Gericht. Die Anklage führt 65 Belastungszeugen auf, während alle von Dimitroff nominierten Zeugen abgelehnt wurden. In seiner Verteidigung nannte Dimitroff die wahren Täter (die Nazis) und legte ihre Interessen bloß. Plötzlich verschwanden die Lautsprecher klammheimlich von den Straßen, obwohl der Prozeß noch nicht beendet war. Dimitroff mußte freigesprochen werden. Den Niederländer van der Lubbe, der sich nicht so gut verteidigen konnte, wurde zum Sündenbock. Dimitroff wurde in die Sowjetunion abgeschoben.

Dimitroff wurde Mitglied des politischen Sekretariats der Kommunistischen Internationale und verfaßte Dimitroff eine bis heute anerkannte Analyse der Deutschlandpolitik der Komintern und kritisierte die Sozialfaschismusthese, die die Spaltung der Arbeiterklasse in einem kritischen Moment vertieft hatte. Die Analyse führte auf dem VII Weltkongreß der kommunistischen Internationale zu einem Wechsel der Strategie und zur Anerkennung der besonderen Gefährlichkeit des Faschismus.
Bezüglich der Charakterisierung des Faschismus in der Rede von 1935 verweisen wir auf »Warum hat der Faschismus Klassencharakter?« Kapitel „Verschiedene Faschismen“.
Nach der Auflösung der Komintern wurde Dimitroff Stellvertretende Abteilungsleiter der Abteilung Internationale Information beim Zentralkomitee de KPdSU. 1946 wurde er bulgarischer Ministerpräsident.

 

geostrategisch, Geostrategie — im Interesse weltweiter Eroberung stehend; geostrategisches Denken, Reden, Lügen und Handeln steht heute meist in imperialistischem Interesse. Dabei geht es um Marktzugang, Rohstoffzugang, politischen Einfluß, politische Dominanz und natürlich militärische Vorherrschaft. Bei der Geostrategie geht es um die Planung von Eroberungen, wie um Einflußsphären. Die Geostrategie eines Imperiums umfaßt nicht nur wirtschaftliche, rohstoffliche, energetische und militärische, sondern auch ideologische Dominanz. Zur Geostrategie gehört die Kontrolle von Nachrichten, die Beeinflussung von Politikern, das Beeinflussen von politischen Landschaften durch Intrigen und Kampagnen, die Beeinflussung der Beleumundung wichtiger Politiker, wozu natürlich auch Hetzkampagnen gehören. In der realen Geostrategie stimmt ein Imperium all das aufeinander ab. Bekommt es friedlich nicht, was es will, führt es Krieg. Das ist Imperialismus. Erst im Imperialismus wurde die Welt so klein, daß Geostrategie relevant wurde.

 

Gerechtigkeit — materielle und rechtliche Gleichbehandlung, Privilegienfreiheit; Die Gerechtigkeit ist ist Abstraktion und Ideal zugleich. Der Begriff abstrahiert je nach Betrachtungsweise von der materiellen Ungleichverteilung und der Ungleichbehandlung der Menschen in Ausbeutergesellschaften und fordert bei (nicht-demagogischem) Gebrauch wenigstens eine Teilgerechtigkeit ein. Bei besonders unfreiem Gebrauch des Begriffes Gerechtigkeit werden nur Verteilungsungleichheiten zwischen Ausgebeuteten bzw. Unterdrückten oder sogar nur temporäre oder kasuale Verteilungsungleichheiten angegriffen. Der freieste Gebrauch betrifft die Gleichheit in allen materiellen Bereichen, die sozialen und politischen Rechte, sowie die Grundlagen von Unterdrückung (Bewaffnung) und Ausbeutung (Boden und Produktionsmittel). Die Benutzung des Wortes Gerechtigkeit ist also so unterschiedlich, wie sein Verständnis relativ ist. Wie weit der Gerechtigkeitsbegriff geht, hängt vom politischen Verständnis ab. Einen sehr weitgehenden Begriff nennen wir besonders politisch.

 

Gerilla — nichtregulär und in kleinen Einheiten kämpfende Streitkraft, die deswegen schwer zu lokalisieren ist;

 

Gerillakampf — nichtoffene Kampfmethode einer eigentlich von Bewaffnung oder zahlenmäßiger Stärke unterlegener Konfliktpartei; Der Gerillakampf kann daher sowohl von Freiheitskämpfern,als auch von Terroristen gewählt werden.

 

Geringbegabte — Menschen geringerer Begabung; – sind z. T. auch Lernbehinderte. Geringbegabte sollten anstelle von Hochbegabten gefördert werden, da sich Vernachlässigung (oder Unterrichtsausfall) bei ihnen besonders dramatisch auswirkt. Hochbegabte brauchen lediglich nicht behindert zu werden.

 

Gerrymandering — Veränderung von Wahlbezirken zum Zwecke der Wahlbeeinflussung; Der Begriff Gerrymandering entstand in den USA, wo ein Senator Gerry einen Wahlbezirk mehrfach so änderte, daß er die Form eines Salamanders annahm. Die Form der Wahlbeeinflussung zielt darauf ab, politisch unterschiedlich geprägte Stadtbezirke so aufzuteilen, daß in einem bestimmten Wahl-Bezirk einen Kandidaten zum ansonsten unmöglich Sieg verhelfen kann bzw. einen sicheren Sieg des Gegners verhindern kann. Diese Manipulation kann unter Umständen sogar von beiden Parteien gewollt sein, wenn diese ihre Kandidaten in angrenzenden Wahlbezirken durchbekommen. In Berlin wurden die Stadtbezirke der in Ost- und West-Berlin geteilten Stadt von der CDU so zusammengelegt, daß drei direkte Bundestagsmandate der PDS verhindert wurden. Zu dieser Zeit fiel die PDS noch unter die Fünf-Prozent-Hürde. Die Quittung für diese Wahl-Manipulation war, daß West-Berlin mit sofortiger Wirkung die PDS in die Stadtverordnetenversammlungen der Bezirke und in den Landtag bekam, so daß West-Berlin sich mit ihrer Politik auseinander setzen mußte. Die Folge war eine dauerhafte Verankerung im Westen.

 

Gesamtelend — Menge des gesamten Elends in einer Gesellschaft; Diese nicht fühlbare, aber meßbare Größe spielt im Kapitalismus keine Große Rolle. Sozialisten versuchen sie zu verringern. Im Sozialismus gibt es Maßnahmen erkennbares Elend (Siehe: »Was ist Verelendung?«) zu reduzieren. Ein sozialistisches Land kennt außer dem Elend des Alters und der (chronischen) Krankheit kein Elend. Menschen, die im Kapitalismus leben könne daher nicht einschätzen, welchen Wert der Sozialismus tatsächlich hat.

 

Gesamtkaufkraft — volkswirtschaftliche Summe der Kaufkraft – also der zum Konsum nutzbaren Einkommensteile aller; Die Kaufkraft ist das Nettoeinkommen abzüglich Miete, Versicherungen, Kreditraten und ähnlicher notwendiger fixer Kosten.
In kapitalistischen Ländern ist die Kaufkraft aufgrund profitorientierter Wohnraumvermietung, starkem Individualverkehrsaufkommens, profitorientierten Versicherungen und Lohndrückerei sehr niedrig. Diese Tatsache läßt sich nur in hochentwickelten Industriestaaten leicht verschleiern. Die Gesamtkaufkraft ist wichtig für die Binnennachfrage. Die Binnennachfrage stabilisiert eine Volkswirtschaft. Steigt die Binnennachfrage aufgrund von Lohnsteigerungen, gibt es ein Wirtschaftswachstum. Im allgemeinen gibt es im Kapitalismus den entgegengesetzten Trend: Einkommen sinken, die Binnennachfrage sinkt mit der Kaufkraft und Märkte verkleinern sich. Die Folge ist eine Pleitewelle, welche Anzahl und Höhe der Einkommen verringert. Synonym für Gesamtkaufkraft kann auch kann wenn das System ein Staat ist, auch Binnenkaufkraft gesagt werden.


                                        Renten, Sozialhilfe
                                        koppeln politisch an
                            Einkommen ←←←←←←←←←←←←←←←←←←←←←←←← Löhne, Gehälter
                              ∑ ↓                                 ↑
 Ausland = Ausland ← ← ←  Gesamtkaufkraft                         ↑
 (konsum)  (prod.)              ↓                Binnen-          ↑ Reproduktion  
       ↓                        ↓               nachfrage-        ↓       der
       ↓       Außenhandel      ↓               Kreislauf         ↑ Arbeitskraft
       ↓                        ↓                                 ↑
      Externe Nachfrage   Binnennachfrage                         ↑
                      ↓   ↓                                       ↑
                      Markt →→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→→Wert→→Mehrwert=Profit
                   (–)/   \(+)                Absatz
      Marktschrumpfung(←) Marktwachstum(→)

Schema: Der Binnennachfragekreislauf stabilisiert die Volkswirtschaft als Puffer. Quantitative Erhöhung in Richtung der Pfeile hat eine Verstärkung der Wirtschaftskraft zur Folge. Entgegengesetzte Pfeilrichtung: Verringerung verringert die Wirtschaftskraft. Vernachlässigt ist der politisch meist solitär betrachtete Exportmarkt.

Eigentumsprivilegien und Profite entziehen dem Konsum Kaufkraft und stecken den erzeugten Wert in Kapitalmärkte (dort gibt es dann einen Kapitalüberschuß.). Im Kapitalismus herrscht in der Realwirtschaft daher stets ein Kaufkraftmangel. Andersherum betrachtet, gibt es eine Überproduktion von Waren und Gütern, wodurch die Produkte entwertet werden.

 

Geschäftsordnung (GO) — zweckangepaßtes Regelwerk zu formalem Ablauf, Regelung und Konfliktbeilegung, sowie – ihre Vermeidung in Gremien, Kommissionen, bei diskursiven Konferenzen, bei politischen Treffen, wie Vereins- oder Parteiversammlungen – allgemein von Sitzungen; Inhalt der Geschäftsordnung ist/sind

  • die Aufgaben der Sitzungsleitung,
  • die Eröffnung,
  • die Feststellung der Beschlußfähigkeit,
  • die Genehmigung (oder einfach Annahme )der Tagesordnung,
  • die Genehmigung des Protokolls,
  • die Festlegung von (Verfahren zur Festlegung von) der Veranstaltung Vorsitzenden, der Leitung, Protokollführern, Wahlkomissionen, – allgemein Sitzungsfunktionen,
  • die Form der Stellung und Behandlung von Sachanträgen und Diskussionsbeiträgen,
  • die Form von Debatten (Festlegung von Diskussionsformen)
  • die Wahl von Ausschüssen und Kommissionen,
  • die Behandlung von Berichten und Protokollen,
  • das Abstimmungsprozedere,
  • das Stimmrecht,
  • die Auszählung,
  • die Gültigkeit und Anfechtung von Beschlüssen,
  • die Wahlberechtignug,
  • der Wahlmodus (offen, verdeckt, namentlich, verdeckte Stimmzettel, Briefwahl, Listenwahl, en bloc und Blockwahl),
  • die Mehrheitsdefinition (wenn nicht in einer separaten Wahlordnung geregelt) und
  • Sitzvereilungsverfahen, sowie
  • die Behandlung von Störungen –
  • schließlich die Behandlung von Anträgen zur Geschäftsordnung selbst.

Die Geschäftsordnung regelt nicht die zeitlich zu behandelnden inhaltlichen Themen. Diese sind in der jeweiligen Tagesordnung (TO) niedergelegt. Die Geschäftsordnung regelt die formale Behandlung, Die Rechte zu diskutieren (sich zu Wort zu melden), abzustimmen und Anträge zu stellen und sichert somit die Rechte aller Teilnehmer. Die Geschäftsordnung regelt z. B. bis wann noch Anträge zur Tagesordnung gesellt werden können. Wahlordnungen können Teil von Geschäftsordnungen sein (wenn sie nicht Teil von Statuten oder gesetzlich vorgeschrieben sind).
Je mehr Teilnehmer eine Sitzung hat, desto genauer muß die Geschäftsordnung sein (eingehalten werden). Bei geringen Teilnehmerzahlen werden Geschäftsordnungen insbesondere von geübten Teilnehmern oft einvernehmlich teils gravierend abgekürzt (Abstimmung oder Verständigung per Akklamation).

Geschäftsordnungsantrag — Geschäftsordnungsanträge befassen sich mit den formalen Regeln des Vorgehens und gehen daher vor. Ein Verstoß gegen die Geschäftsordnung kann gefaßte Beschlüsse oder Wahlen ungültig machen. Im Unterschied zu Wortmeldung und Abstimmung (mit einer Hand) wird ein Geschäftsordnungsantrag durch Heben beider Hände angezeigt.

 

Geschichte — Wissenschaft von den historischen Begebenheiten – Lehre der Politik der Vergangenheit seit der Aufzeichnung durch Schrift; Das Verständnis der Geschichte ist auch für die Politik der Gegenwart von Bedeutung.

 

Geschichtsklitterung — Fälschung – parteiische oder interessegeleitete Glättung der Geschichte – meist durch falsche Interpretationen, Behauptungen, Lügen und Verdrehungen;
Unterschieden werden muß die vulgäre Fälschung durch Faschisten und andere Rechtsextremisten, welche eklektisch und unlogisch erfolgt von der (sich damit überschneidenden) systematischen herrschaftlichen bzw. imperialistisch-interessegeleiteten raffinierteren Geschichtsfälschung, welche sich aller verfügbaren Medien bedient.
Geschichtsklitterungen sind meist propagandistisch relevant für Revisionismus, künftige Aggressionen oder Vormachtstreben. Geschichtsklitterungen werden strategisch eingesetzt und betreffen große Teile der Kultur.
Beispiele sind militaristische Propagandalügen. Besonders interessant für Deutschland sind deutsche und NATO- Geschichtsfälschungen. Das liegt daran, daß es sowohl nationalistisch-militaristische, als auch NATO-propagandistische Motive gibt, die zu einer Häufung genau dieser Sorte von Fälschungen führt. Einige Kriegspropagandalügen werden durch Beibehaltung zur Geschichtsfälschung, wenn das Kriegsinterese nicht durch Sieg gestillt wurde und fortbesteht. Eine US-Spezialität ist die Provokation von Zwischenfällen (nach ausgiebiger Perspektivhetze).
Beispiele:
Fernsehsender Arte: die Wehrmacht wäre von den Nazis über den Rußlandfeldzug belogen worden und würden durch zur Verfügung gestellte Straßen und Bahnstecken nach Indien(!) durchgeleitet um dort gegen Briten zu kämpfen. Diese Lüge soll den Eindruck erwecken, die Wehrmacht wäre unschuldig am Krieg.
Wikipedia – „Geschichtsfälschung“: – Nordkorea hätte Südkorea überfallen anstatt genau umgekehrt. In Wirklichkeit wurde die KDVR durch Südkorea unter Führung der Vereinigten Staaten überfallen. Die Geschichtsklitterung ist genau die Aufrechterhaltung der Kriegspropagandalüge der USA, die im gesamten NATO-Gebiet verbreitet wurde. Nordkorea ist nach wie vor vor – allem durch die Vereinigten Staaten von Amerika – bedroht. Regelmäßig finden US-Manöver mit Scheinangriffen vor der nordkoreanischen Küste statt.

 

geschichtslos — lernresistente Haltung gegenüber der Geschichte; In der linken Theorie werden Lehren aus der Geschichte gezogen. Diese sollen nicht einfach nur die Wiederholung von Schlimmem vermeiden, sondern einen Erkenntnisfortschritt darstellen. Im Unterschied dazu weiß die bürgerliche „Geschichtswissenschaft“ der imperialistischen Staaten keinerlei Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Bürgerliche Geschichte versteht sich als Sammlung von geschichtlichen Tatsachen und Interpretationen. Leider kann so auch die heutige Politik kaum verstanden werden. Allenthalben werden Fehler und Verbrechen der Vergangenheit wiederholt. Die Unkenntnis der Geschichte des Kolonialismus, des Neokolonialismus, des Imperialismus, des Faschismus und auch die immer noch sehr weitgehende Unkenntnis der Geschichte des Neoliberalismus läßt eine Folge von Katastrophen zu, denen der ungebildete Unterdrückte ratlos gegenübersteht. Wenn Linke warnen, stehen sie vor einer Mauer der Tatsachenverdrehung und Unkenntnis. Geschichtslos zu sein ist daher ein linker Vorwurf an Konservative und Unwissende.
Geschichtslosigkeit ist in jedem Falle das Gegenteil eines linken Geschichtsbewußtseins.

 

Gesellschaft — Gesamtheit der Mitglieder einer weitgefaßten Gemeinschaft mit ihren kulturellen, ökonomischen und politischen Beziehungen untereinander. Das Wort „Gesellschaft“ bezeichnet durch spezifische die jeweilige Gesellschaft charakterisierende Gemeinsamkeiten zusammengefaßte Gemeinschaften, beliebiger Größe. Eine Gesellschaft besitzt (evtl. im Unterschied zu anderen) mindestens einen kulturellen, politischen oder ökonomischen Charakter. Dieser Charakter kann z. B. sprachlich, sportlich oder philosophisch sein.

 

gesellschaftliche Entwicklung — Gesamtheit kultureller, wissenschaftlicher, philosophischer und politischer Fortentwicklungen der Gesellschaft; Im Unterschied zu technischen oder militärischen, oder rein-wissenschaftlichen oder rein-ökonomischen Entwicklung spricht die linke Theorie von gesellschaftlichem Fortschritt, wenn sich Gerechtigkeit und Zivilisation (Gewaltverzicht) entwickeln.
Die marxistische Theorie geht davon aus, daß gesellschaftlicher Fortschritt stufenweise durch die Fortentwicklung der Produktivkräfte zustande kommt, da höher entwickelte Produktivkräfte mehr Kooperation zwischen den Arbeitern erfordern. Die Kooperativität kann nicht von den Ausbeutern durch Propaganda hergestellt werden, sondern entspringt einzig einem konstruktiven Verhältnis des Arbeiters zum jeweiligen Produktionsprozeß. Halten Ausbeuter diesen gesellschaftlichen Fortschritt auf, tun sie das um den Preis wissenschaftlich-technischer Stagnation.

 

gesellschaftliche Funktion — auch öffentliche oder politische Funktion – gesellschaftlicher Zweck; Einrichtungen, Gesetze, Regeln, Verordnungen, Maßnahmen, Organisationen, Ämter, Funktionäre, Gremien, politische Verfassungen haben einen offiziellen Zweck der dem Gemeinwohl, einer politischen Idee, einer Regierung, einer Nutznießergruppe – vordergründig jedoch meist der Gesellschaft dienen soll. Die Funktion einer Maßnahme kann (je nach Philosophie) darin bestehen, Arbeitsplätze zu schaffen oder zu vernichten.
In der Regel wird „Gesellschaftliche Funktion“ positiv interpretiert und meint einen Beitrag zum oder ein Element des Gemeinwohl/s.
Öffentliche Funktionen wäre z. B. die Lenkungswirkung einer (echten) CO2-Steuer oder die Funktionen des öffentliche Verkehrs (Transport-Kapazität, Energieeinsparung, Platzersparnis, saubere Umwelt, Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene, …).
Durch die Privatisierung von öffentlichem Eigentum verschwindet die öffentliche Funktion der veräußerten Sache und macht dem Partikularinteresse platz. Partikularismus ist nicht im Interesse der Gesamtgesellschaft.

 

gesellschaftlicher Charakter der Produktion — kollegiales, wissenschaftliches, kulturelles, politisches, emanzipatorisches, … Zusammenwirken von Teilen der Gesellschaft bei der hochentwickelten Produktion; Die Produktion von Gütern nimmt geschichtlich immer mehr den Charakter von Spezialisierung, Masse, Genauigkeit, Verbrauchsökonomie einerseits und von sozialer Kooperation, sowie solidarischem miteinander, Bildung, Emanzipation und Zivilisation andererseits an. Beides bedingt einander. Ohne besonderen sozialen, kameradschaftlichen, intellektuellen, kulturellen und zivilisierten Umgang der arbeitenden Produzenten miteinander ist hochentwickelte Produktion nicht möglich. Der zunehmende gesellschaftliche Charakter der Produktion ist daher ein durch die Produktivkraftentwickung des Kapitalismus erzwungenes Phänomen, gegen das in der Konkurrenz des Kapitalismus nur bei Strafe des ökonomischen Untergangs verstoßen werden kann. Gesamtgesellschaftliche Blockierung des zunehmenden gesellschaftlichen Charakters der Produktion führt zur Stagnation der Produktivkraftentwicklung und löst Massenpleiten aus.
Der zunehmende gesellschaftliche Charakter der Produktion ist Teil eines Grundwiderspruches des Kapitalismus. Er steht im Widerspruch zur privatkapitalistischen Aneignung des Mehrwertes der Produktion.

 

Gesellschaftliches Bewußtsein — Gesamtheit aller Vorstellungen und Anschauungen, sowie Ideen und Theorien über die Gesellschaft. Das gesellschaftliche Bewußtsein prägt eine Gesellschaft. Das gesellschaftliche Bewußtsein ist normaler Weise stark ideologisch geformt. Fast immer rechtfertigt der größte Teil des gesellschaftlichen Bewußtseins die herrschende Ordnung und die herrschenden Verhältnisse. Dominant im gesellschaftlichen Bewußtsein ist daher immer die Vorstellungswelt der Herrschenden. Das gesellschaftliche Bewußtsein hat also Klassencharakter. Dieser Klassencharakter entspringt der Struktur der Gesellschaft und ermöglicht sie. Ihm gegenüber steht ein kritisches Bewußtsein, das unterdrückt wird. Der kritische Bewußtsein soweit es die Herrschaft kritisiert, ist das höhere Bewußtsein. Es ist sich der verschleierte Unterdrückung bewußt. Das kritische Bewußtsein ist Teil des gesellschaftlichen Bewußtseins und Teil des dieses alte Bewußtsein eines Tages ablösenden neuen gesellschaftlichen Bewußtseins.

 

Gesetz1. Recht — unbedingte nur autorisiert erlassene Vorschrift, deren Nichtbefolgung rechtliche Konsequenzen nach sich zieht; Ein Gesetz wird durch Herrschaft, bzw. speziell durch Repräsentantion oder direkte Demokratie autorisierte dafür vorgesehene Funktionsträger erlassen. Gesetze sind wesentlicher Teil eines Rechtssystems.
2. Naturgesetz — modellhaft ausgedrückter allgemeiner bzw. allgemein oder eingeschränkt-ewig gültiger systematisch reproduzierbar erfahrbarer Sachverhalt der Natur;
3. ungeschriebenes Gesetz — Quasigesetz, dessen Inhalt nicht nominal ausgedrückt werden darf, jedoch trotz unbewußt absichtlicher Nichtniederlegung konsequent befolgt und mit einem unausgesprochen Expressionstabu belegt ist; Ungeschriebene Gesetze indizieren (verdeckten) sozialen Druck und in der Regel Herrschaft. Peinlichst befolgte ungeschriebene Gesetze dienen der Aufrechterhaltung von Privilegien, Unterdrückung bzw. direkt Herrschaft. Die Befolgung des Expressionstabus kann interessegeleitet (Erhaltung der eigenen Position in der Hierarchie) oder unterwürfig (Angst vor Konsequenzen/Strafe, Stigma, Ausgrenzung, Lächerlichkeit) sein.
Ungeschriebene Gesetze in der BRD:

  • Die marktwirtschaftliche Ausrichtung ist nicht im Grundgesetz festgelegt. Der Markt gilt als heilig.
  • Freier Markt: die neuere neoliberale Ausrichtung der Politik stellt Rechte für kommerzielle Körperschaften auf und bringt sie Bürger- und Menschenrechten gegenüber in Stellung.
  • Das Recht auszubeuten (Arbeitskraft zu kaufen und sich den Mehrwert der Produktion anzueignen), ist kein geschriebenes Gesetz und läßt sich auch nicht rechtfertigen. Die implizite Rechtfertigung funktioniert nur über Herabwürdigung von Alternativen und Stärke als Argument. Dabei wird systematisch Stärke gegen Gerechtigkeit gestellt.
  • Konkurrenz als Prinzip mußte zum Heiligtum der Marktwirtschaft erhoben werden, weil dieses unethische und destruktiv Prinzip in keiner Weise zu rechtfertigen ist und alle gesellschaftlichen Beziehungen (Produktionsverhältnisse und ihren Überbau) vergiftet.

 

Gesetz des abnehmenden Grenznutzens, Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen, erstes Gossensches Gesetz — Der Grenznutzen eines Produktes oder Gutes (konsumiert innerhalb einer relativ kleinen Zeit) nimmt mit zunehmender Nummer der konsumieren Einheit ab. Das bedeutet, daß der Nutzen mit zunehmender (jeder zusätzlichen) Einheit langsamer wächst. Der Grenznutzen erfährt in der Regel sogar einen Nulldurchgang und wird negativ, wodurch der Nutzen trivialer Weise dramatisch sinkt.


              ↑
Grenznutzen   | x 
in willkürl. —|  
Einheiten     |   
             —|  
              |
             —|
              |    
             —|   x
              |    
             —|
              |
     ↑       —|     x
  positiv     |      
             —|       ×
              |         x
           0 —|———————————X—×—x———————————————————————————————→
              | ' ' ' ' ' ' ' ' X ' ' ' ' ' ' ' ' ' ' ' ' '  
             —0   2   4   6   8   ×   12  14 konsumierte Einheiten
   negativ    |                     x  
     ↓       —|                     
              |                       
              |                       x

Skizze: Grenznutzen in Abhängigkeit von konsumierten Einheiten; Den Teil oberhalb der Null nennt man erstes Gossensches Gesetz

Die graphische Darstellung illustriert, daß der Grenznutzen einer noch nicht konsumierten Einheit unendlich oder zumindest sehr groß ist. Außerdem illustriert die Darstellung, eine oft typische scheinbare Annäherung an die Null und einen Nulldurchgang. Man sieht, daß der Grenznutzen bei übermäßigem Konsum sogar negativ wird.

 

Gesetzesvorschlagsrecht (Initiativrecht) — Recht Gesetzesentwürfe vorschlagen zu dürfen; Die Regelungen zum Gesetzesvorschlagsrecht sind entscheidend für die Konstitution einer politischen Gesellschaft von Demokratie bis Diktatur. In Diktaturen sind Gesetzesvorschläge nur kleinen Klassen, Gruppen, Kasten oder gar Besatzungsmächten, Clubs, Kungelrunden oder Clans vorbehalten. In sogenannten Demokratien ist dieses Recht eigentlich interessant. Demokratien schmücken sich damit, Entscheidungen im Interesse des Volkes oder wenigstens autorisiert durch das Volk zu treffen. Wenn nun in einer repräsentativen Demokratie das, worüber abgestimmt werden soll, ebenfalls in Vertretung geschieht oder gar unsauber geregelt wurde, hat man bereits einen Mechanismus die Demokratie auszuhöhlen. Von diesen gibt es leider viele und alle, welche jeweils möglich sind, werden auch genutzt. Verwerflich ist es, denjenigen, welche die Gesetze ausführen sollen, ein Gesetzesvorschlagsrecht zu geben. Noch weniger sollten privilegierte Gruppen ein Gesetzesvorschlagsrecht besitzen. Auch sollten kommerziell orientierte Organisationen (also Ausbeuterorganisationen und Lobbyisten) kein Gesetzesvorschlagsrecht (oder sonst irgendein Mitwirkungsrecht) besitzen. Schon gar nicht sollten ausländische Kräfte (TNKs) (oder gar Besatzer) Gesetze vorschlagen. In einer echten Demokratie sollten Gesetzesinitiativen vom Volke (griech.: Demos) ausgehen.
In der Europäischen Union hat das Europäische Parlament kein Initiativrecht. Dafür hat undemokratischer Weise die EU-Kommission also die Pseudoregierung der EU das Gesetzesvorschlagsrecht.

 

Gesetzliche Krankenkasse — Bezeichnung für öffentliche – nicht private – Krankenkassen in der BRD; Gesetzliche Krankenkassen sind im Wesentlichen nicht profitorientiert. Sie entsprechen dem Solidarsystem daher weit stärker, als die dem Solidarprinzip völlig entfremdeten privaten Krankenkassen, die Gewinne realisieren müssen. In der BRD sind Krankenkassen personell – das heißt – ihre Funktionäre – neoliberal unterwandert. Diese Unterwanderung hat den Sinn neoliberale Ideologie zu verbreiten, die genau den privaten Krankenkassen nützt. So versuchen besonders kapitalistisch (marktradikal) gesinnte Funktionäre die völlig nutzlosen Ideen von Zusatzangeboten und ganz prinzipiell vom krankenkassenspezifischen Angebot zu verbreiten. Sie sollen privaten Kassen ideologisch das Feld bereiten – die Akzeptanz der Ungleichheit der Gesundheitsangebote schaffen, auf dessen vergiftetem Boden die Privatkassen dann Profite ernten können. Einige wenige gesetzliche Kassen nehmen noch alle Arten Patienten (Berufsgruppen) auf. Allerdings bewirkt die ideologische Vergiftung, daß auch hier schon ganz selbstverständlich Vorteile bei der Auswahl der Patienten durch die Kassen und Vorteile bei der Auswahl der Kassen durch die Patienten gesucht werden. Nichts desto Trotz werden die gesetzlichen Kassen durch die weit selektiver und skrupelloser vorgehenden Privatkassen ausgebeutet. Die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zahlen mit für die Profite der Aktionäre der privaten Krankenkassen.

 

Gesinnung — allgemeiner Ausdruck für die politische Haltung bezüglich einer Sache, Person, Organisation oder der Politik. Politisch kann hier famlienpolitisch, betriebspolitisch, religiös, sach- oder planbezogen politisch, religions- oder organisationspolitisch heißen. Auf den verschiedensten Gebieten kann durch Erfahrung, Propaganda, Ideologie Agitation oder Analyse eine Gesinnung entstehen. Eine Gesinnung nennt man dabei eine klar parteiische Haltung in Bezug auf spezielle Fragen oder allgemeine Fragenkomplexe. Unentschiedene und unparteiische Haltungen werden nicht als Gesinnungen wahrgenommen.

 

Gesinnungsethik — demagogische Wortschöpfung zur Bemäntelung von politischer Unreife oder moralischer Verkommenheit. Der in der Praxis demagogische Ausdruck ist derart bemäntelnd, daß er nicht mehr euphemisch genannt werden kann. Der Ursprung des Begriffes meint eine angenommene Ethik abstrahierend von klar bewertbaren Folgen, bzw. die Folge eigentlich klar vernachlässigend und negierend (in der Praxis jedoch meist da, wo es Ethik gar nicht gibt). Der heutige Begriff der Gesinnungsethik ist eine Konsequenz bürgerlichen Denkens, das keine Entwicklung in der Ethik erkennen kann. Folglich kann auch nicht zwischen richtigen und falschen Ideologien unterschieden werden. Das zeigt sich besonders eindrucksvoll, an der Konstruktion eines politischen Neutralitätsbegriffes, der Rechts und Links gleichberechtigen will und sie mit scheinbarer politischer Waffengleichheit ausstattet (, in der Wirklichkeit jedoch Rechts den (teils unbewußten) Vorzug gibt). Der Gesinnungsethik mangelt es an Verantwortung. Sie steht folglich im Gegensatz zur Verantwortungsethik, welche die Folgen der Handlungen zum Wertmaßstab nimmt.

 

Gesundheit — nicht-kranker Zustand; Die Gesundheit – bzw. das Recht auf einen bestmöglichen Gesundheitszustand ist ein Menschenrecht, das nicht als Grundrecht im Grundgesetz der BRD (GG) implementiert ist. Trotzdem gibt es diverse völkerrechtliche Verpflichtungen und eine Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation. Die Folge der Nichtübernahme des Rechtes auf bestmöglich zu erreichenden Gesundheitszustand in das Rechtssystem der BRD ist z. B. :

  • die Zerschlagung des DDR-Gesundheitssystems,
  • die zunehmende Einsparung von Kosten bei der Behandlung behandlungsbedürftiger Leiden,
  • die Existenz von privaten (gewinnorientierten) Krankenkassen,
  • somit einer zunehmenden Ungleichbehandlung von Patienten,
  • privaten (gewinnorientierten) Krankenhäusern,
  • privaten (höchst verbrecherischen) Pharmakonzernen,
  • einer großen Ungleichheit der Bezahlung von Ärzten,
  • einer zunehmenden Ökonomisierung der Medizin als solcher, die Ärzte zwingt, kostendeckend und büdgetiert zu arbeiten,
  • Arztrechnungen trotz Krankenversicherung und
  • teils unbezahlbare Rechnungen für Zahnersatz und andere wichtige Leistungen des Gesundheitssystems,
  • politische Zerschlagungsintrigen gegen das noch funktionierende öffentliche Gesundheitssystem zum Zwecke der Privatisierung,


Die Gesundheit der Bundesbürger hängt heute von gegensätzlichen Einflüssen ab. Einerseits verbessert sich das System aufgrund neuer medizinischer Erkenntnisse, andererseits verordnet die Politik wütende Einsparungen, die vor allem einen Personalmangel in Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und Pflegern zur Folge haben. So kommt es, daß Wartezeiten auf Arzttermine mehrere Monate betragen können. In vielen Gegenden der BRD ist die Arztdichte auf dem Stand eines Schwellenlandes.

 

Gesundheitspolitik — das Gesundheitswesen und das Gesundheitssystem betreffende Politik; Linke bauen das Gesundheitssystem auf, Rechte – ab. Im Kapitalismus ist es für jedes Gesundheitssystem daher sehr wesentlich, ob eine rechte oder linke Partei regiert. Was alles geschehen kann zeigt der Abschnitt zur Gesundheit. Im schlimmsten Falle wird das gesamte Gesundheitssystem privatisiert und damit abgeschafft. Denn ein vollständig privatisiertes „Gesundheitssystem“ ist kein System mehr, sondern zerfällt in profitorientierte Teile, welche nicht mehr alle Patienten, die nun Kunden sind, bedient.
In der BRD ist die Finanzierung des Gesundheitssystems von jeher ein Problem, da das System als vollständig beitragsfinanziertes System (anstelle eines steuerfinanzierten Systems) geschaffen wurde. Früher wurde der Beitrag jedoch paritätisch von Ausbeutern und Beschäftigten getragen, was im Zuge der (neoliberalen) privatisierung (Abschaffung) des Systems abgeschafft wurde. Abschaffung der paritätischen Finanzierung meint hier, daß die Ausbeuter seitdem (ohne Begründung) weniger zahlen. Die demagogische Begründung der Abschaffung der paritätischen Finanzierung durch die relativ konservative SPD-Grünen-Regierung war damals die aktuell gute Kassenlage. Die gesetzlichen Krankenkassen hatten etwas Geld übrig. Der Abbau des Gesundheitssystems wird von den darauf folgenden noch konservativeren CDU-Regierungen fortgesetzt (Siehe Abschnitt Gesundheit!). Gesundheitspolitik in einem sozialistischen Land hingegen bedeutet, daß das Gesundheitssystem verbessert und die jeweils beste Behandlung für alle garantiert wird. Zu diesem Zwecke wird vor allem viel Personal aufgewandt. Sozialistische Länder helfen auch anderen Ländern beim Aufbau des Gesundheitssystems. So hilft das arme aber sozialistische Kuba vielen anderen Ländern mit Ärzten und medizinischen Leistungen, während imperialistische Länder die Gesundheitssysteme in diesen Ländern zerstören. Gesundheitssysteme können durch Krieg oder durch erpreßte IWF-Struktur-Anpassungen zerstört werden. Imperialisten sind der Ansicht, daß Gesundheit für alle einer Verschwendung öffentlicher Mittel darstellt. Die sozialistische Republik Kuba hat die höchste Ärztedichte der Welt und bildet für viele lateinamerikanische, afrikanische und andere Länder Ärzte aus höchstem Niveau aus. Us-amerikanische Medizinstudenten, die auf Kuba studiert haben, werden aus Antikommunismus einer besonders harten zusätzlichen Prüfung in den USA unterzogen. Daher werden sie in Kuba besonders darauf vorbereitet. Bisher haben alle diese Prüfung bestanden. Die us-amerikanischen Neokons blicken voller Argwohn und Ärger auf die Hilfe, die kubanische Ärzte in anderen Ländern leisten und vor allem auch nach Naturkatastrophen, wie Erdbeben leisten. Us-amerikanische Ärzte würden niemals für so wenig Geld in ein anderes Land gehen, um dort unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Die Neokons nutzen die antikommunistische Einstellung amerikanischer Medien die jede noch so dumme Hetze zu senden und beschweren sich regelmäßig über die Hilfe kubanischer Ärzte. Sie fordern tatsächlich: „Die vom Elend betroffenen Länder sollten die Hilfe nicht annehmen.“

 

Gesundheitsreform — In der BRD Angstwort, das für den Abbau des Gesundheitssystems steht; Im ursprünglichen Sinne ist eine Reform eine Umformung des System zum Zwecke der Verbesserung. Die Gesundheitsreformen der BRD Kommerzialisieren das Gesundheitssystem um Privatisierungen zu erleichtern und um die schlechtere Qualität bzw. die tendenziell immer geringere allgemeine Verfügbarkeit des Gesundheitssystems zu verschleiern. Erst die Zerschlagung des funktionierenden öffentlichen Systems durch finanzielle Austrocknung macht die ständig voranschreitende Privatisierung unauffällig. Mehrere Gesundheitsreformen wurden genutzt, um Gesundheitsleistungen, Abrechnungen, den Krankenhausbetrieb, die Krankenhausbetten zu ökonomisiern und effektive Gesundheitsleistungen, wie z. B. Physiotherapie stark einzuschränken. Besonders bekannt ist die unwirtschaftliche Praxisgebühr (ein Werk der CDU), die das verbrecherische Ziel hatte, die Zahl der Arztbesuche zu verringern.

 

Gesundheitssystem — Menge aller öffentlichen Institutionen, Einrichtungen, Maßnahmen, Gesetze und Abkommen zur Pflege und Aufrechterhaltung der Gesundheit des Volkes;

Das Gesundheitssystem ist im Kapitalismus immer durch Kommerzialisierung bedroht. Privatisierungen von Krankenkassen, Krankenhäusern, Pharmabetrieben, private Abrechnungen und staatliche Budget-Limitierungen bedrohen die Qualität und den allgemeinen Zugang zum Gesundheitssystem.
Das deutsche Gesundheitssystem ist durch abnehmende Ärztedichte und unzureichende Versorgung auf dem Lande gekennzeichnet. Diese Mangelversorgung ist das Resultat einer politischen Zerschlagungspolitik, die die Ärzteausbildung, die Bezahlung von Medizinern die geographische Lenkung, die Ungleichbezahlung, die immer zahlreicher werdenden Privatkrankenhäuser betrifft.

 

Gesundheitswesen — Gesamtheit aller der Gesundheit der Bevölkerung dienenden Einrichtungen und Institutionen. Dazu gehört das Gesundheitsystem, bis hin zur Ausbildung von Personal, der Pflege von Wissen über Ernährung und Lebenswandel sowie die öffentliche politische Bereitschaft der Aufrechterhaltung, Pflege und Fortentwicklung des Gesundheitssystems. Das Gesundheitswesen kann als evolutionäre Blüte des Homo Sapiens betrachtet werden. (Eine Erscheinung, die hohen Aufwand erfordert, eine Koevolution durchmacht, oberflächlich verschwenderisch wirken und den Charakter der Spezies unverwechselbar macht.) Ein hochentwickeltes Gesundheitswesen kann Lebensqualität und Lebenserwartung enorm verbessern.

 

Gewalt — absichtliche physische Schädigung (von Personen) durch Personen. Gewalt kann zweckdienlich oder rein ressentimentgetrieben auftreten. Auch bei zweckdienlicher Gewalt sind Ressentiments zur Anwendung von Gewalt erforderlich. (Wer Gewalt anwendet, muß sich vorher Ressentiments zurechtgelegt haben.) Gewalt ist notwendiges Instrument von Herrschaft und von Aneignung. Zur Verschleierung von Gewalt bedient man sich eines Rechtssystems, welches Gewalt administrativ und mittelbar androht und ausübt, sie damit als Gewalt verschleiert und ihre Anwendung drastisch ökonomisiert. Gewalt erzwingt Konformität und zwingt somit Bedingungen auf. Auf diese Weise entsteht in Ausbeutergesellschaften eine Fortpflanzung der Gewalt auf die sozial nachgeordneten Ebenen, welche dann verfolgt, stigmatisiert und ihrerseits als Legitimation für das Rechtssystem ausgenutzt werden kann. Gewalt tritt in unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen mit sehr unterschiedlicher Häufigkeit auf. Gewalt hängt von den Parametern Armut und Ungleichverteilung des Reichtums ab. Ist die Armut groß oder die Ungleichheit groß ist die Gewalt groß. Dieses zeigt sich an der Kriminalität (fortgepflanzte Gewalt) einer Gesellschaft. Ursache der Gewalt ist die Ökonomie. Je brutaler die Ökonomie, desto Ausufernder (brutaler) – die Gewalt.
Besonders wichtig zu wissen ist, da es in Ausbeutergesellschaften auch strukturelle Gewalt gibt, die die rechtsstaatliche Ökonomisierung noch wesentlich vertieft. Diese strukturelle Gewalt erscheint z. B. als ökonomische und bürokratische Gewalt. Sie erzeugen Mangel der durch Veränderung von Verhaltensschwellen Wohlverhalten erzwingt und erlauben Strafen in ökonomischer (finanzieller) und in geringfügiger Form. U. a. auf diese Weise erfolgt auch eine Pädagogisierung der Strafe. Strukturelle Gewalt verschleiert die der Unterdrückung dienende herrschaftliche Gewalt auf besonders raffinierte und eigentlich politisch subtile Weise.

 

Gewaltadel — in Unterdrückersystemen mit hohem Gewaltanteil kommt es zu einem Selbstkonditionierungsphänomen, das heute nur noch im extremen Rechtsextremismus, bei Polizeitruppen und militärischen Spezialeinheiten vorkommt – dem kulturell manifesterten Phänomen, daß Gewalt adelt. Adel mußte im Mittelalter sowohl unterdrücken, als auch um Land kämpfen. So entstand eine Kultur der Gewalt und auch eine Kultur der Virtuosität der Gewalt. Letztere hat sich wie auch Militarismus und Krieg bis heute erhalten. Der us-amerikanische Action-Film zelebriert Virtuosität von Gewalt und verherrlicht so Gewalt.
Besonders stark war das Phänomen des Gewaltadels in der Antike und in kriegführenden Stammesgesellschaften. Das Recht Waffen zu tragen war ein Privileg, während in heutigen rechtsextremen Gesellschaften besonders rechtsgerichtete Gesinnungen auftreten können, die die Pazifisten oder gar Zivilisten verachten.

 

Gewaltausübung — systematisch die Würde verletzende Tätigkeit; Gewaltausübung kann aus Brutalität aus (vermeintlicher) Verletzung (Rache, Stolz), im Eigeninteresse oder im Fremdinteresse erfolgen. Gewalt im Fremdinteresse wird in der Regel vergütet. Sie kann gedungene Gewalt (bezahlte Einzelaktionen) oder pauschal bezahlte Gewaltbereitschaft beinhalten. Wird Gewaltausübung pauschal bezahlt, liegt mindestens eine schwache Institutionalisierung vor. In diesem Falle macht der bezahlende Anstifter mit dem Interesse einen öffentlichen Anspruch geltend, der vielleicht nur auf der Gewaltausübung selbst beruht, jedoch meist mit Ideologemen oder gar der Existenz eines Rechtssystems untermauert wird. Ein Rechtssystem funktioniert (existiert) nicht ohne ein System der Gewaltausübung, da es dieses rechtfertigt und ökonomisiert (was klare Dienstleistungen am System der Gewaltausübung sind). Ein öffentliches System der Gewaltausübung legt die Pistoleros einzelner Reicher zusammen (Synergie), reguliert ihren Einsatz (Ordnung), wodurch weniger gebraucht werden und gibt ihnen den Nimbus der Staatlichkeit des jeweiligen Ausbeuterstaates. Das Rechtssystem das nun darauf gestülpt wird, arbeitet mit systematischer bzw. theoretischer Drohung mit Gewalt, die das Gesamtsystem der Gewalt noch einmal drastisch gewalt-ökonomisiert.
Die eigentliche Gewaltausübung selbst hat in einem Ausbeuterstaat (mit Rechtssystem) die Funktion der Unterdrückung der Rest-Renitenz. Sie kann in einem solchen Staat von dem dafür zuständigen Personal meist sehr komfortabel ausgeübt werden. Die Gewalt-Ausübenden bekommen Schutzmittel, psychologische Betreuung, Urlaub und Pensionsansprüche.
Ein großer Nachteil der professionellen Gewaltausübung liegt in der Eigenidentifikation der Gewaltausübenden mit der Gewalt gegen besonders häufig mit Gewalt unterdrückte Gruppen. Gewaltausübende haben es leichter, wenn sie sich mit dieser Gewalt identifizieren und Ressentiments gegen diese Gruppen entwickeln. Eine rechtsgerichtete Voreinstellung erhöht die Gewaltbereitschaft. Daher geschieht genau das, was das Rechtssystem vortäuscht, nicht – es entsteht kein institutioneller Abstand zur Gewaltausübung – insbesondere, wenn diese Gewalt sehr häufig eingesetzt wird. Wird die Gewalt sehr häufig und sehr politisch eingesetzt, schrumpft der politische Abstand zu den echten Straftätern. Um diesen Abstand künstlich aufrecht zu erhalten, entwickeln besonders rechtsgerichtete Gesellschaften ein spezielles Ressentiment gegen Straftäter. Dieses wird in faschistischen Gesellschaften auch kulturell gefördert und führt zur Stigmatisierung ehemaliger Strafgefangener unabhängig von der Frage ihrer Schuld. Ein solches Stigma ist eine spezielle Form struktureller Gewalt.

 

Gewaltbereitschaft — Wunsch nach Gewaltausübung infolge starker Menschenverachtung; Die Gewaltbereitschaft ist ein rechtsextremes Phänomen, das auf unzureichender Erziehung beruht. Die Gewaltbereiten haben nicht gelernt, Probleme friedlich zu lösen, Konsens zu suchen, oder gar an andere zu denken. Im ungünstigsten Falle haben sie nicht gelernt (oder verlernt) zu vertrauen und leben in einer eingebildeten Welt aus Feinden, welche dann ihr Verhalten prägt. Gewaltbereitschaft geht meist einher mit fehlendem Lebensinhalt, wodurch Selbstachtung wesentlich fehlt. Ohne weit rechts zu stehen, würde die Achtung vor anderen Menschen an der Gewaltausübung hindern. Da empathische Fähigkeiten eine Eigenart des Menschen sind, ist Gewaltbereitschaft eine durch Fehlkonditionierung hervorgerufene Eigenschaft. Die Desensibilisierung erfolgt dabei durch ebenfalls gewalttätige Erziehung. Gewaltbereitschaft wird soziologisch vererbt. Ein ungünstiges Umfeld, soziale Auffälligkeit und Bildungsferne sowie Armut in Verbindung mit anderen ungünstigen Bedingungen können Gewaltbereitschaft verstärken.

 

Gewaltenteilung — politisches Ideal zur Aufteilung der Macht auf verschiedene Institutionen des Staates; Das klassische Ideal der Gewaltenteilung beinhaltet die Aufteilung der Macht auf Legislative (gesetzgebender Parlamentarismus), Exekutive (Ausführende Administration) und Judikative (Gerichtsbarkeit). Man spricht daher auch von drei Gewalten.
Diese Trennung wird in den meisten Staaten (wenn überhaupt) recht unterschiedlich und unvollständig realisiert.
Tatsächlich gibt es außerdem noch die Macht der Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Medien, welche sehr wesentlich ist. Bürgerliche Kritiker sprechen daher von der vierten Gewalt.
In Wirklichkeit liegt die wahre Macht im Kapitalismus bei den Eigentümern von Kapital, Produktionsmitteln und Land. Alle anderen werden von ihnen durch Abhängigkeiten, Zwang und Ideologie beeinflußt. Die Gewaltenteilung wird dadurch zur Fassadenkosmetik des Kapitalismus.

 

Gewaltmonopol — Zur Herrschaft notwendiges Instrument, das meist verdeckt (im Rahmen eines die Privilegien verschleiernden Rechtssystems) nur den den Privilegierten Dienenden Gewalt erlaubt; Das Gewaltmonopolt wird mithilfe eines Rechtssystems (Teil des Überbaus) gerechtfertigt. Mit dem Gewaltmonopol können freiheitliche Gewalthandlungen oder Selbstverteidigungshandlungen kriminalisiert und Widerständische als Gewalttäter stigmatisiert werden. Das Gewaltmonopol ist die Fortsetzung des mittelalterlichen Gewaltprivilegs im Kapitalismus. Das Gewaltmonopol dient der ungestörten Gewaltausübung. Es erlaubt die effiziente Verteidigung von Privilegien auch mit Gewalt. Darüber hinaus können auch Meinungsäußerungen und ziviler Ungehorsam wirkungsvoll unterbunden und Gegenwehr kriminalisiert werden.
Das Gewaltmonopol kommt dabei als regulierende, Gewalt vermeidende, zivilisatorische Errungenschaft daher. Dabei nutzt jedes unterdrückerische System das Gewaltmonopol schamlos aus. Alle Ausbeutersysteme sind notwendiger weise unterdrückerisch. Der Ursprung des Gewaltmonopols ist die herrschaftliche Unterdrückung.

 

gewaltfrei, Gewaltfreiheit — Strategie des politischen Kampfes bei der die Anwendung von Gewalt vermieden wird; Gewaltfreiheit führt im Kampf gegen überlegene Unterdrücker oft zum Erfolg. Gewaltfreiheit ist meist die intelligentere Strategie. Ungeeignet ist Gewaltfreiheit im Kampf gegen den Faschismus. Der Faschismus nimmt eine unbegrenzt hohe Zahl von Opfern in Kauf, so daß Gewaltfreiheit zur völligen Vernichtung der unterdrückten Völker, Klassen, oder politischen Bewegungen führen kann.
Ineffizient ist Gewaltfreiheit, wenn die Unterdrücker über 100 % der Medien kontrollieren.
Wichtig ist Gewaltfreiheit für von der Mehrheit diskriminierte Minderheiten.

 

Gewalttätigkeit — gewohnheitsmäßige Gewaltausübung infolge starker Menschenverachtung; Gewalttätigkeit zeigt sich als erstes innerhalb der Familie, in Banden und Cliquen. Die dem Gewalttäter am häufigsten Ausgesetzten sind seine ersten und häufigsten Opfer. Gewalttätigkeit ist unreif (kriminell sowieso) und geht (logischer Weise) mit einer rechten Weltanschauung einher.

 

gewaltverherrlichend, Gewaltverherrlichung — Vertiefung allgemeiner Menschenverachtung durch Beschönigung – meist Heroisierung – von Gewaltanwendung; Gewaltverherrlichung kommt in unterdrückerischen und besonders in auch nach außen aggressiven Gesellschaften vor und nimmt die Form eines Gewaltkultes mit tiefer kultureller Verankerung an. Der kulturell verankerte Gewaltkult stellt die Spitze der kulturellen Menschenverachtung dar. Gewaltkult kann die Form von Militarismus, Heldentum, Anbetung von Stärke, Kampfesvirtuosität, Männlichkeitskult, Opferbereitschaft und Märtyrerkult und andere Formen annehmen. Gewaltverherrlichung vergiftet den Geist und ist Jugendgefährdend. Sie ist darüber hinaus auch klar erwachsenengefährdend.

 

Gewerkschaft — Organisation zur allgemeinen Vertretung der Arbeiter-, Angestellten- – allgemein – der Beschäftigten; Die Komplexität der heutigen produktiven Maschinen und Anlagen einerseits und der Produktions-Vorgänge und -Organisation verhindert, daß Arbeiter ihre eigenen Maschinen und Produktionsstättten betreiben können. Würden sie das dennoch tun, wären sie bei weitem nicht konkurrenzfähig. Deswegen sind sie darauf angewiesen, sich bei Besitzern von Maschinen, Anlagen, Produktionsstätten oder bei Serviceeinrichtungen um eine Arbeitsstelle zu bewerben. Von dem Wert, den sie dort schaffen, behält der Eigner der Produktionsmittel den größten Teil ein. Diesen Teil nennen wir den Mehrwert. Von dem Mehrwert werden noch Materialkosten und verschiedene Betriebskosten bezahlt, der Rest ist Profit. Wer sich den Mehrwert der Produktion mit der Begründung des Eigentumsprivilegs aneignet, heißt Ausbeuter. Der Profit eines Ausbeuters ist immer noch viel größer, Als der Lohn, den einzelne Beschäftigte erzielen.
Der Ausbeuter – so ist das im Kapitalismus – steht unter Konkurrenz und ist immer bestrebt, seinen Mehrwert(anteil) zu erhöhen um später den Marktanteil zu steigern und noch mehr Mehrwert zu erhalten. Deshalb ist es für Beschäftigte sinnvoll, den Arbeitswertanteil rechtlich festzuschreiben. Da das Recht aber den Kapitalisten dient, können diese den vielen einzelnen Beschäftigten ihre Bedingungen diktieren und vertraglich festschreiben. Dadurch können sie ihre Arbeiter auch leicht durch andere ersetzen. Das kapitalistische Recht sorgt für Elend und Abhängigkeit der Beschäftigten. Da Beschäftigte aber denken und kommunizieren können, können sie sich miteinander solidarisieren. Die Organisationsform, die ihre betrieblichen, rechtlichen und politischen Interessen zusammen gegen die der Ausbeuter vertritt, heißt Gewerkschaft. Starke Gewerkschaften sind vorteilhaft für alle Beschäftigten. Stark sind Gewerkschaften, wenn sie viele Mitglieder und besonders linke Funktionäre haben.
Leider gibt es echte und unechte Gewerkschaften unechte Gewerkschaften werden heimlich von den Unternehmern gegründet. Ihr Zweck recht von der Zersetzung, über die Korruption der Gewerkschaftspolitik, bis hin zur Ausnutzung von durch das Betriebsverfassungsgesetz und andere Gesetze garantierte von den Arbeitern historisch erkämpften Rechte. In der BRD bekannt sind die – allerdings nicht besonders erfolgreichen – sogenannten gelben Gewerkschaften. Andere Strategien des Kapitals sind der Verkauf von Rechtsversicherungen, welcher vor allem den politischen Zusammenhalt und die Solidarität, sowie die politische Schlagkraft von Arbeitern und Beschäftigten untergräbt.

 

Gewerkschaft der Polizei (GDP) — in der BRD am weitesten rechts stehende Gewerkschaft, die die sich mit dem Streikverbot für die von ihr vertreten Beamten abgefunden hat und insbesondere immer wieder die Gewaltausübung der Kollegen politisch verteidigt. Gewerkschaften der Polizei stehen naturgemäß weiter rechts, als andere Gewerkschaften.

 

Gewinninteresse — Synonym für kommerzielles Interesse; Gewinninteresse folgt aus niederer Motivation, wie sie für den Kapitalismus besonders typisch ist. Gewinninteresse ist das Interesse an materiellem Gewinn. Das Gewinninteresse ist ein egoistischer Handlungsantrieb, der auf persönliche Aneigung von Gütern aus ist und das Gemeinwohl in der Regel völlig negiert.

 

Gewissen — Selbstbewertungsmoral, die als innere Instanz oder Norm perzipiert wird; Ein Gewissen wird mit Moral und Verantwortungsbewußtsein assoziiert. Ein Gewissen wird bei anderen Personen antizipiert. Das Gewissen selbst spielt jedoch nur in Ausnahmesituationen eine rolle, denn im normalen Leben kommt der Antrieb für Handlungen gegenüber anderen nicht vom Gewissen, sondern aus dem positiven Verhältnis zum Menschen – das heißt dem persönlichen Humanismus, welche generell konstruktives Verhalten hervorbringt. Von Gewissen ist vor allem moralisierend die Rede, oder wenn Situationen oder Menschen selbstverständliche, moralisch normierte oder sinnvolle Gepflogenheiten und Verhaltensweisen infrage stellen.

 

Gewissensfreiheit — Freiheit der eigenen Moral zu folgen, die stark mit der Meinungsfreiheit und der Religionsfreiheit zusammenhängt; Sich fortschrittlich dünkende Staaten garantieren diese Freiheit in ihren Verfassungen. Echte Gewissensfreiheit kollidiert z. B. mit der Wehrpflicht, die oft zum Kriegführen mißbraucht wird. Die Gewissensfreiheit ist wie jede Freiheit sehr relativ.

 

Gifte — politisch relevant sind Umweltgifte Lebensmittelgifte, Verpackungsgifte, Produktgifte, industrielle und militärische Altlasten. Ab und zu wird für bereits bekannte Substanzen ein bisher unbekanntes Gefahrenpotential entdeckt. Ist die Substanz besonders gebräuchlich stellen sich Hersteller und Anwender einem Verbot oder einer Anwendungseinschränkung in den Weg. Handelt es sich um Chemie-, Pharmazie- oder Bio-Tech-Konzerne, oder gar -Verbände, haben sie Praxis in der Verschleierung von Gefahren und der Beeinflussung von Politikern. Wichtigste Waffen sind Propaganda, gefälschte Gutachten und Lobbyismus. Aber auch Korruption, politische Unterwanderung und Rufmord gehören zum Repertoire der Skrupellosesten. Besonders gefährlich ist die politische Unterwanderung von Gremien, Instituten und Zulassungsbehörden.

 

Giftgaslüge — Lüge über den Einsatz oder den Besitz von Giftgas zum Zwecke von Hetze und Denunziation; Giftgaslügen werden bevorzugt als Akuthetze zur Auslösung von Kriegen oder Waffengängen verwendet. Prominente Giftgalügen sind (1.) die Lüge über den Giftgasbesitz Iraks für den dritten Golfkrieg (der zweite wurde mit der Brutkastenlüge ausgelöst), und (2.) die inszenierugsgestützte Lüge über den Einsatz von Giftgas durch Loyalisten in Syrien, mit denen die NATO wiederholt versuchte, eine Genehmigung zur Bombardierung Syriens zu erlangen. Giftgaslügen werden aus Kriegsinteresse verbreitet bzw. inszeniert.

 

Gigaliner — Riesenlaster, die mit einem Anhänger 25 m lang werden können – Perversion des Straßenverkehrs, der nach der Privatisierung und Sabotage der Deutschen Bahn durch die Chefs Mehdorn und Grube ohne mit Güterverkehr überfrachtet wurde. Gigaliner bilden eine Belastung und ständige Gefahr für den Straßenverkehr und erhöhenden Verschleiß der Straßen. Sie sind klimaschädlich. Ihre Diskussion ist nur durch die völlige Gewissenlosgkeit konservativer Regierungen und den Druck der verbrecherischen und größtenteils überflüssigen Speditionsbranche möglich. (Siehe »Was ist schlimm an Gigalinern?«!)

 

Gipsschaumverbund — ein ressourcensparendes Dämmmaterial der Zukunft, das geeignet eingesetzt, auch schwach tragende Funktionen übernehmen kann. ( → »Das Baumaterial der Zukunft«!)

 

GKVGesetzliche Krankenversicherung

 

Glasfasern — heute effizienter Informationsüberträger; ressourcensparender Energieüberträger der Zukunft.

 

Glaube1. — Unbegründete Annahme, die im Gegensatz zum gesicherten Wissen steht.

Kategorie:   	  Glaube				Annahme		Wissen
Sicherheit:	unbegründet		 begründet		sicher

; Die Annahme ist eine auch bei unbekannter Wahrscheinlichkeit mit bewußter Unkenntnis verknüpfte Hypothese. Der Glaube negiert das Bewußtsein über die fehlenden Wahrscheinlichkeitswerte bzw. die Unsicherheit, da der Wunsch die Annahme für wahr zu halten, die Intelligenz korrumpiert. Da die menschliche Motivation so angelegt ist, daß die Bedürfnisse im Falle unkonstruktiver Einstellung das Denken beherrschen und für sich arbeiten lassen, kann man Intelligenz durchaus zur Aufrechterhaltung falscher Vorstellungen einsetzen. Nur Konstruktivität führt zum Sieg des Denkens über das Bedürfnis. Konstruktivität ist eine direkte Folge einer positiven (achtenden) Einstellung zum Menschen. In politischem Sinne ist Kritikfähigkeit das Gegenteil des Glaubens.
2. — unbegründeter Überzeugungskomplex; Statt bewußter und begründeter Reflexion der Realität durch Modellbildung oder wenigstens innere geistige Abbildung der Realität, kommt es zu emotionsgeladenen und auch mystisch aufgeladenen Phantasiebildern ohne echten Realitätsbezug. Wichtig für den Glauben 2 ist die Mystifizierung von Gegenständen, Begriffen, Begebenheiten, Phantasiebildern, ausgedachten Geschichten, Naturphänomenen, Tieren und anderem. Die Mystifizierung ist das Gegenteil bewußter Begriffsbildung. Der unbegründete Überzeugungskomplex spielt vor allem in der Religion, aber auch in der Politik eine wichtige Rolle. Für die Religion ist er fundamental wichtig und in der Politik schädlich und rückwärtsgewandt. Wesentlich an religiösem Glauben ist, daß er prinzipiell unbegründbar bleibt, während Glaube in der Politik zumindest theoretisch überprüfbar ist. Die Überprüfung von politischem Glauben scheitert in der Regel an (politischer) Unmündigkeit, Selbsttäuschung, Opportunismus bei sozialem oder repressivem Druck, Einschüchterung, Psychoökonomie, intelektueller Korruption und Verworfenheit.
(Echtes) Wissen ist Ausdruck von Rationalität, Glaube – von Irrationalität. Entscheidend dafür ist das von der Allgemeinheit nicht wahrnehmbare Verhältnis zur Wahrheit. Dieses ist aus motivationellen Gründen abhängig von der Einstellung zum Menschen und daher eine politische Eigenschaft. Für Linkslevel kleiner als -4,3 utS hat Wahrheit nur noch rhetorische Bedeutung, kann als Konzept aber nicht mehr wirken, da das Organ zu seiner Wahrnehmung fehlt. Daher hat Rechtsextremismus (in dem der Glaube ein große Rolle spielt) ähnliche Eigenschaften, wie die Religion. Beide müssen die Selbstunterdrückung von unerwünschter Wahrheit oder wenigstens von Teilwahrheiten trainieren. Das bedeutet, daß Individuen die Selbstunterdrückung vor sich selbst verschleiern. Diese Selbstverschleierung (eine Leistung des Gehirns) folgt einer unbewußten psycho-ökonomischen Dynamik.
Für den Menschen im Allgemeinen ist Glaube ein Instrument der Selbst- und Fremd-Konditionierung, das konstruktiv und destruktiv eingesetzt werden kann. Nach der Aufklärung im Zeitalter der relativierenden Post-Aufklärung glauben die Menschen allerdings, was sie glauben wollen.
Im Marxismus zeigt Religion die Verelendung der Gesellschaft an. Glaube kann als extrem wirksames Betäubungsmittel eingesetzt werden. Er hat Suchtpotential.

 

Glaubenselementein der Religion — religöse Glaubenselemente gibt es in großer Zahl. Religionen bestehen aus zentralen, weniger zentralen und peripheren Glaubenselementen. Zentrale Glaubenselemente sind relativ unverrückbar. Durch gewaltsame Aufzwingung einer Religion entstehen daher Mischreligionen, die die zentralen Glauenselemente der Religionen beibehalten und mischen. Die Mischung entsteht aus der widerständigen heimlichen bis tolerierten Beibehaltung einiger alter religiöser Praktiken neben den Neuen. Periphere Glaubenselemente gehen dabei verloren.
Die großen Vielfalt von kombinierbaren Glaubenselementen weist darauf hin, daß religiöse Menschen besonders unkritisch und meist völlig unkritisch gegenüber politischen Glaubenssystemen sind. Die Religion „trainiert“ zu glauben. Religionen sind daher sehr kompatibel zu allen unterdrückerischen politischen Systemen. Allen Religionen eigen ist das bedarfsgerechte Hinzufügen und Weglassen von Glaubenselementen. Hierdurch kommt es zum Unterteilen und Ausfransen der Religion. Gesteuert wird das durch Anpassungen an lokale Machtstrukturen bzw. deren Ideologie. — in der Politik — Politische Glaubenselemente sind wesentliche unbegründete (und daher unhinterfragte) Teile politischen Glaubens; Jeder politische Glaube ist so konstruiert, daß die Menge fundamentaler Glaubenselemente möglichst klein ist. Im Kapitalismus gehört dazu das Eigentum an Land und Produktionsmitteln. Neuerdings gehört auch die Marktwirtschaft, der sogenannte Wettbewerb (Konkurrenz), der Freihandel, (kaum bewußt.) die Arbeitskraft als Ware, das Wachstumsdenken und anderes dazu.

 

Gläubige — In devotionaler Unterwerfung trainierte Intellektbetäuber; Gläubige setzen Glauben zu ihre Betäubung ein. Sie machen sich emotional vom Glauben abhängig, was sie von zu tiefem Denken abhalten soll. Dieser Funktion kann ein äußerer oder ein eigener Wunsch zugrunde liegen. Gläubige pflegen eine Kultur des Irrationalen, mit deren Hilfe sie bei Bedarf die eigene Kritikfähigkeit einschränken können. Diese Kultur kann bestenfalls der Erholung und Entspannung dienen. Ungünstigstenfalls führt sie zu sehr irrationalem gefährlichen Verhalten. Gläubige identifizieren sich mit spezifischen irrationalen Kulten. Zu diesen gehören meist rituelle Handlungen. Diese werden durch ideologischen bzw. religiösen , sozialen oder inneren Zwang mehr oder weniger regelmäßig ausgeübt.
Da dem Glauben Mystifizierug zugrunde liegt, stehen viele Gläubige der Wissenschaft feindlich gegenüber. Die kultischen Handlungen sind anerzogen und werden in das Motivationsgefüge integriert. Infolgedessen will der Gläubige von seinem Glauben nicht mehr Abstand nehmen. Glaube hat für die Gläubigen allerdings gravierende Nachteile. Die Realität kann nicht mehr erkannt werden, da der Gläubige trainiert hat, das Realitätsempfinden zu betäuben. So können schädliche Kulte und Handlungen auftreten. Politisch sind Gläubige zu fast nichts zu gebrauchen. Durch ihr verringertes Realitätsempfinden sind sie anfällig für Herrrschaftspropaganda, rechtsgerichtete Propaganda und Pseudoprobleme. Sie sind keine Demokraten, da ihr Glaube ihrer Emanzipation im Wege steht. Für Herrschende und Extremisten eignen sich Gläubige als Unterdrückte und in der Politik als nützliche Idioten.
Der Bittruf „Kyrie eleison!“ („Herr erbarme Dich!“) stammt aus der Antike und hat den ursprünglichen Sinn der Unterwerfung unter einen Herrscher, später den seiner Preisung. Im Ursprung warf sich der Unterdrückte vor seinem Herrscher dessen Angesicht er unwürdig war, angstvoll in den Staub. Diese Unterwerfung trainieren Gläubige heute noch und können deswegen keine Demokraten sein. Die plumpesten Diktaturen – Monarchien beruhen eben auf der als Herrschaftsinstument eingesetzten Religion. Monarchie ist ohne Religion nicht möglich.

 

Glaubwürdigkeit1. Glaubwürdigkeit — der Eindruck das zu tun, was man verspricht- – ist in der Politik schwer zu erlangen, leicht zu verlieren und fast nicht wiederzugewinnen.
Es gibt nach der offensichtlichen 1. noch eine 2. Interpretation — diese meint den durchaus negativ gemeinten Eindruck zu rabiaten Mitteln zu greifen. Auf eine solche Glaubwürdigkeit sind

  • tyrannische Diktaturen,
  • mafiose Verbrecherorganisationen und
  • Imperien

angewiesen. Unter anderen nutzte der US-Präsident George W. Bush den Ausdruck „Glaubwürdigkeit“ in Bezug auf eine ihrer imperialistischen Aggressionen.

 

Gleichberechtigungim allgemeinen meint gleiche Rechte in Bezug auf den Zugang zu Recht, Mitbestimmung, Bildung, sowie Arbeit und ist eng verbunden mit der Akzeptanz der Betroffenen durch andere. Dominant ist jedoch die Bedeutung im besonderen — sie meint die Gleichberechtigung von Mann und Frau, welche in patriarchal geprägten Gesellschaften nicht gegeben sein kann. Der Grund dafür liegt in ökonomischen Geschlechtspräferenzen der Produktionsverhältnisse. Bürgerliche Analysen (leider auch die des bürgerlichen Feminismus) gehen oft fälschlich von Symptomen (Sexismus, Akzeptanz, Beachtung, Anrede) als Ursache aus und verkämpfen sich auf der Symptomebene, statt die ökonomische Gleichstellung zu fordern. Gleichberechtigung heißt vor allem auch gleiche quantitative Berechtigung auf Einkommen. Wesentlich sind gleicher Lohn für gleiche Arbeit (equal pay), ein Ende der Einstellungs- und Entlassungsdiskriminierung, Das Ende der Mutterschaftsdiskriminierung (Weiterlaufen der Betriebszugehörigkeit, wie in der DDR) ein Ende der Förderung von „Ehe“ und “Familie“ zugunsten von Kindern und Erziehenden, ein Ende der Rentendiskriminierung von Frauen, umfassende Förderung von Schwangerschaft und Erziehung auch während des Studiums, … Ungleichberechtigung ist eine Folge der gesellschaftsintrinsichen Frauenverachtung. Diese Frauenverachtung erstreckt sich auch auf die in der Ausbeuterordnung aufgewachsenen Frauen selbst. Deswegen können bürgerliche Feministinnen ihre Lage nur unzureichend analysieren. Emanzipation bedeutet Abschied vom herrschenden Denken zu nehmen. Dieses Emanzipation erfordert auch von den Ausbeutungsverhältinssen zu abstrahieren. Der Terminus Gleichberechtigung ist ein unzureichendes Synonym für die Befreiung der Frau ohne Abstraktion vom bürgerlichen Rechtssystem. Das bürgerliche Rechtssystem schützt und verschleiert Herrschaftsprivilegien. Es kann eine (vollständige) Befreiung diskriminierter Minderheiten prinzipiell nicht zulassen.
Für die Durchsetzung der (relativen bürgerlichen) Gleichberechtigung der Frau in Ländern mit geringerer Produktivkraftentwicklung, ist die Teilhabe der Frauen an Bildung ein Schlüssel. Gleichberechtigung und Bildung der Frauen bremsen generell die Bevölkerungsdynamik.

 

Gleichheit — In der Politik meint Gleichheit sowohl die Gleichheit vor dem Recht, als auch die Gleichwertigkeit, aus welcher sie abgeleitet wird; Diese Gleichheit – soweit anerkannt – erzwingt grundlegende Rechte für alle. Die Gleichheit wird jedoch nur von Linken empfunden und anerkannt. Das Gegenteil die Ungleichheit wird von den Rechten (meint hier Rechtsgerichteten) empfunden und ist das Ziel ihrer Politik. Der Übergang zwischen Gleichheit und Ungleichheit ist fließend und erfolgt entlang dem politischen Spektrum.
Im Kapitalismus wird gleichheitsfeindlich die Demagogie gepflegt, daß die Menschen ungleich sind. Das ist zunächst richtig. Demagogie ist es aber, weil man sie ungleich behandeln will. Linke werden als „Gleichmacher“ bezeichnet. Tatsächlich streitet kein Linker die Ungleichheit ab. Linke sind für gleiche Rechte. Die kapitalistische Rechtsordnung sichert allen Menschen sogar formal gleiche Rechte zu. Die Ungleichheit entsteht durch ungleiches Eigentum und Vermögen. Wer das richtig findet, sagt nicht: „Ich verachte die Menschen stärker als ihr.“, sondern: „Die Menschen sind unterschiedlich.“. Hervorgerufen wird die Demagogie der Ungleichheit „Gleichmacherei!“ durch die Privilegierten, repetiert wird sie von Rechten.

 

Gleichheitsprinzip — das aus der (politischen) Gleichheit aller folgende gleiche Recht; Da dieses im Spektrum (Siehe Gleichheit!) unterschiedlich gesehen wird, spricht man bei der Anerkennung der Gleichheit vom Gleichheitsprinzip. Das Gleichheitsprinzip ist ein originär linkes Prinzip. Obgleich es zur offiziellen Version der kapitalistischen Staaten und demagogischer Weise zentraler Bestandteil des bürgerlichen Rechtssystems ist, wird die Gleichheit im Kapitalismus vom Bürgertum systematisch bekämpft. Das unterdrückende kapitalistische Bürgertum steht rechts und bekämpft die Gleichheit entschlossen. (Elitarismus) Zentrale Waffe des Kampfes gegen die Gleichheit ist das Eigentumsprivileg. Es erlaubt die Diskriminierung neben der scheinbar gerechten Rechtsstruktur. Das Recht tut gerecht, vernachlässigt jedoch (absichtlich) die Ungleichheit durch Besitzverhältnisse. Die neusten Waffen gegen die Gleichheit sind neoliberale Gesetze, die Unternehmen Rechte geben. Rechte für Unternehmen verringern Menschen- und Bürgerrechte. Außerdem schaffen sie vorsätzlich Ungleichheit, da sie stillschweigend der kapitalistischen Akkumulation huldigen. So beruhen einige Rechte bestimmte Rohstoffe abzubauen einzig auf der Fähigkeit sie abzubauen. Im internationalen Recht gibt es ähnliche Beispiele: Das Recht auf antarktisches Territorium hat nur, wer es schafft, dort in einer Kolonie zu überwintern. Die Realität des kapitalistischen Rechts ist Ungleichheit. Das Gleichheitsprinzip wurde bisher nur sehr formal umgesetzt und erfüllt im Kapitalismus eine Fassadenfunktion.
Das Gleichheitsprinzip wird im Kapitalismus nur formal innerhalb eng abgegrenzter Bereiche (nur zwischen Unternehmen, nur zwischen Bewerbern in öffentlichen Situationen, zwischen Gleichgestellten) erfüllt. Im Kapitalismus herrscht das Prinzip der Ungleichheit.

 

Gleichschaltung — verschleierte Erzwingung politischer Konformität von Medien Informations- und Entscheidungsknotenpunkten, Erzwingung der Unterordnung unter eine offizielle Version. (Beispiel: Gleichschaltung der Medien und Gesellschaftlichen Organisationen im Faschismus mit formaler und symbolischer Konformitätserzwingung zur NS-Ideologie) Wichtig ist auch die Quasigleichschaltung (nach Evariste), die effektiv eine unbewußte Gleichschaltung aufgrund von Kritiklosigkeit bzw. fehlender Analysefähigkeit ist. Eine Quasigleichschaltung ist ein subtiles Unterdrückungsinstrument. Sie beruht auf sozialem Druck oder Korruption, funktioniert jedoch ohne echten Zwang. Die Quasigleichschaltung betrifft zuerst die Konformitäts- und Hamoniesüchtigen und erst dann die zu unselbständig Denkenden. Quasigleichschaltung kann auch aufgrund verweigerter Bewußtheit stattfinden. Eine normale Gleichschaltung ist immer eine Mischung aus erzwungener und Quasi-Gleichschaltung.
Die Gleichschaltung ist ein notwendiges Instrument jeglicher Herrschaft und sichert die Homogenität aller öffentlichen Darstellungen des Systems angefangen von der Öffentlichen Version bis hin zu Nachrichten und Kommentaren. Die Gleichschaltung ist der Pressefreiheit entgegengerichtet.
In der BRD sind Medien der Struktur nach von Anzeigenkunden abhängig. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind vom BND unterwandert und greifen unkritisch Systemnachrichten von us-amerikanisch kontrollierten Nachrichtenagenturen auf. Ihre Parteinahme in Kriegen muß als kriminell beschrieben werden. Der CIA hat im Bündnisfalle das Weisungsrecht gegenüber allen NATO-Geheimdiensten.

 

Gleichstellungspeziell — Gleichberechtigung in Bezug auf ein spezielles Recht bzw. allgemein — Gleichberechtigung bestimmter vorherig diskriminierter Gruppen gegenüber anderen Gruppen, im besonderen — rechtliche Gleichstellung der Frau. Es gibt auch im entwickelten Kapitalismus konservativen Widerstand gegen eine totale Gleichstellung der Frau, da durch echte Gleichstellung der Bedarf an Stellen und somit die Arbeitslosigkeit drastisch steigen würde. Daher favorisieren Konservative heimlich immer noch das Ein-Verdienermodell, mit der Folge, daß es eine unzumutbare Mischung aus Ein-Verdiener und Zwei-Verdienermodell gibt, die so aussieht, daß die Frau ein bisschen und der Mann viel „verdient“. Eine echte Gleichstellung würde erfordern, flächendeckend Kitas anzubieten. Dazu gehören auch Betriebskindergärten und auch Ansprüche, für Väter, die ebenfalls Kinder zu Kita bringen können. Zu diesen Maßnahmen müssen Betriebe gesetzlich gezwungen werden. Sie müssen sich dann evtl. auch zusammenschließen um eine Kita zu betreiben. Währen des Kinderjahres müssen Gehalt und Betriebszugehörigkeit (wie in der DDR) erhalten bleiben.

 

Gleichverteilung — Eine Zufallsgröße ist gleichverteilt, wenn alle möglichen Werte die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzen. Werden gleichverteilte Zufallsgrößen jedoch addiert oder multipliziert, entstehen von der Gleichverteilung abweichende Zufallsgrößen.

 

Globalisierungim allgemeinen — Ausweitung eines Prinzips, einer Idee, Lebensart, eines Prinzips oder einer Methode auf die ganze (irdische) Welt; Das Internet ist eine Form der Globalisierung. — im besonderen — marktwirtschaftliche Globalisierung. Die marktwirtschaftliche Globalisierung bedeutet die Ausweitung des Eigentums an Produktionsmitteln, der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, der Konkurrenz zwischen den Menschen, der Gemeinheit und der Feindschaft zwischen den Menschen auf (nahezu) den gesamten Planeten. Marktwirtschaftliche Globalisierung tötet. Eine unübersehbare Zahl kapitalistischer Unarten ist die Folge marktwirtschaftlicher Globalisierung.

 

Glücksspiel — kapitalistische Unart und Verelendungsphänomen, das Habgier, Egoismus und Verantwortungslosigkeit kultiviert. Das Glücksspiel gehört zum kulturellen Überbau kapitalistischer Produktionsverhältnisse. Inhalt des Glücksspiels ist die vorgeblich spielerische materielle Ausbeutung der Mitspieler, wobei eine Mischung aus Zufall, Strategie und Taktik den Verlauf und damit die Gewinnverteilung entscheidet. Glücksspiele können von Veranstaltern eingerichtet (Automaten, Spieltische, …) sein, eine (quasi institutionalisiere) Bank haben oder nur gleichberechtigte Mitspieler haben. In jedem Falle versuchen die Spieler sich gegenseitig oder die Bank zu übervorteilen. Die Spekulation auf den Verlust des Nächsten macht den asozialen Charakter des Glücksspiels aus. Viele Glücksspiele lassen sich zur systematischen Ausbeutung ärmerer Mitspieler nutzen. Spielbetrug bildet infolge der intrinsischen Asozialität der Glücksspiele eine eigene Branche. Das Glücksspiel ist dabei eine Projektion der kapitalistischen Produktionsverhältnisse, da (wie es die Gesetze im Kapitalismus tun) auch hier die Regeln eine scheinbare Gleichberechtigung der Spieler vorgaukeln, ohne auf ihre materielle Ungleichheit einzugehen. (Fast alle Glücksspiele sind so konstruiert, daß Reiche mit höherer Wahrscheinlichkeit gewinnen. Im Roulette ohne Limit könnte man leicht die Bank ausnehmen, wenn man mehr Kapital, als die Bank besitzt, mitbringt. Das Limit verhindert, daß Spieler wirklich gewinnen können.)
Verantwortlicher Weise ist Glücksspiel oft verboten. In der BRD gibt es eigentlich ein staatliches Glücksspielmonopol, das jedoch von korrupten Politikern, die Automatenaufstellern Sondergenehmigungen erteilen, durchbrochen wird.

 

Google (Firma) — als Suchmaschine getarntes Spionagetool und privater Monopolist im Suchmaschinenbereich; Diese Suchmaschine wuchs am Anfang mit dem Feature der generell voreingestellten UND-Verknüpfung und einer klugen assoziativen Bewertung. Leider ist die Marktmacht dieser privaten Suchmaschine heute unbrechbar groß. Ihr einerseits quasimonopolistischer- und andererseits privater Charakter gefährden den öffentlichen Charakter, die Anonymität und die Netzneutralität des Internets und machen alle Betreiber von Internetseiten in politisch prekärer Weise von diesem privaten Monopol abhängig. Wie bei allen großen Internetseiten saugen vor allem US-Geheimdienste hier Massendaten ab. Große monopolartige Suchmaschinen wie Google sollten in öffentlicher Hand und demokratisch kontrolliert sein. Das unter öffentlicher Lizenz stehende Projekt Wikipedia wäre ein Beispiel dafür. Das Tool Google-Analytics greift eine große Menge sehr spezieller Daten über das persönliche Verhalten auf Internetseiten ab.
Um die Marktmacht von Google zu brechen, muß mit internationaler Anstrengung eine öffentliche Suchmaschine ähnlich dem Wikipedia-Projekt geschaffen werden. Eine öffentliche Suchmaschine hätte transparente Regeln.

 

graduelle Diskriminiertheit (passiv, durch eine graduell feindselige Person), graduelle Diskriminierung (aktiv, Form starker Feindseligkeit) — quantitativ betrachtete rechtspraktische Entrechtung – Teilspektrum der Menschenverachtung; Jede Sorte gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit hat als Handlungsausdruck der mittelstarken Form der tätigen Verachtung auch die Diskriminierung. Diese Diskriminierung kann
schwach

  • unbewußt,
  • verdrängend,
  • teilbewußt,
  • bewußt und sogar
  • kämpferisch

stark
sein. Eine Diskriminierung geht im Spektrum der Menschenfeindlichkeit über einfache üble Nachrede hinaus. Sie besteht in der Entrechtung in der konkreten Rechtspraxis bzw. in einer relativen Benachteiligung innerhalb von Ermessensspielräumen. Schlimmer als die Diskriminierung im Spektrum der Menschenverachtung ist die absichtliche körperliche oder psychische Beschädigung.


                                                                                                  vorsätzliche
            stille Schadenfreude              Üble Nachrede     Diskriminiertheit     Intrige     Beschädigung
        un-     ver-     un-   be-    ver-  un-    teil- ver-    teil-  be-  be-   teil- käm- käm-  
        be-     drän-    be-   wußt  drän-  be-    be-   drän-    be-  wußt  wußt   be-  pfe- pfe-  Angriff
        wußt    gend     wußt        gend  wußt    wußt  gend     wußt             wußt risch risch 
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Politogramm-Skizze: Graduelle Diskriminiertheit überschneidet sich mit anderen Qualitäten der Menschenfeindlichkeit, die hier abgestuft dargestellt sind. Ihre einzelnen Quantitäten – hier als Ideen skizziert – sind politische Eigenschaften im Spektrum. Ihre Position im Spektrum hängt von der konkreten Art der Diskriminierung, der jeweiligen Zielgruppe und dem gesellschaftlichen Umfeld ab.

 

graduelle Hetze — zerstörerische öffentliche Herabwürdigung oder Verleumdung (abgestuft betrachtet) – oft mit offiziellem Charakter; Verleumdung und Herabwürdigung sind eigentlich Straftaten. Insbesondere die Verleumdung von Staatsoberhäuptern gehört dazu. Trotzdem gibt es in NATO-Medien NATO-weit abgestimmte Kampagnen, die falsche Tatsachen behaupten und vor allem falsche Eindrücke erzeugen. Graduelle Hetze findet statt, wenn das Hetztarget nicht total zerstört werden soll (also nicht umgebracht werden soll). Wenn es genügt, eine Person aus dem Amt zu jagen, ist die Hetze weniger stark, als wenn man sie umbringen will. Hetztargets, die man umbringen will, werden als Terroristen und Massenmörder gebrandmarkt, sowie mit einer ihre gesamte Persönlichkeit diffamierenden und ihre Menschlichkeit, (Psychische Gesundheit, Zurechnungsfähigkeit) infrage stellenden Kampagne überzogen. Bei gradueller Hetze wird oft „nur“ die Kompetenz, politische Zuverlässigkeit, Integrität oder der Anstand infrage gestellt. Hetze kann in Qualität und Quantität sehr abgestuft auftreten.

 

graduelle Menschenverachtung — eine der parallelen Dimensionen des politischen Spektrums. Genau genommen ist es das Negativ der Dimension, die wir als Humanität bezeichnen. Menschenverachtung ist kein durch eine bistabile Größe beschreibbares Phänomen. (Sie ist nicht von diskreter Quantität.) Derzeit ist Evariste davon überzeugt, daß die allgemeine Menschenverachtung genau die negative Humanität ist. Das bedeutet, daß eine vollkommen entgegengesetzt konditionierte Ausprägung der Einstellung zum Menschen – ein ganzes Spektrum – möglich ist. Sie bestimmt die politische Haltung bzw. die Politik des so konditionierten Individuums. Da Verachtung – wie politisches Bewußtsein – ein Werkzeug des unbewußten Wunsches ist, ist politische Motivation (eigene oder fremde) die Ursache für die Menschenverachtung. Verachtung ist ein politisches Werkzeug. Ressentiments sind konkrete Verachtungsarten, die Vorurteile gegen bestimmte Gruppen bedingen. Mit Ressentiments konditioniert man sich oder andere den Targetgruppen etwas antun zu können oder zumindest ihre (Rechts-)Verletzung zu tolerieren oder im starken Falle gar nicht mehr zu bemerken.

 

GräuelKriegsgräuel (K – unfertig)

 

Gravitationspotential-Lagespeicher — Energiespeicher hoher Reversibilität beruhend auf potentieller Energie im Gravitationspotential. Eine große Masse mit Hebemechanik (z. B .Hydraulik) und Energietransformationsmöglichkeit wird zur Speicherung potentieller Energie verwandt. Im quasihomogenen Gravitationsfeld hängt die Menge der speicherbaren Energie vom maximalen Hub und von der Masse ab. Epot = m·g·h. Dieser Energie-Speicher hat einen hohen Wirkungsgrad. Bei Verwendung von Zahnstangen oder Seilzügen kann Energie sehr reversibel gespeichert werden. Die Masse selbst kann bei sicherer Führung und Aufhängung ihrerseits Energiespeicher enthalten. Lagespeicher müssen sehr groß sein, da sie für mindestens zwanzig Minuten eine volle Kraftwerkslast übernehmen können müssen. Viele (riesige zentrale und dezentrale) Lagespeicher müssen zusammen den Energiebedarf für mindestens einen Tag speichern können. Lagespeicher können also bei der Einsparung von durch Verbrennung erzeugter Energie helfen. Sie erst machen nachhaltig erzeugte Energie wirtschaftlich.

 

Great Man Made River Project (GMMR) — Projekt des großen menschengemachten Flusses – Riesenwasserleitung zur Wasserversorgung libyscher Städte mit fossilem, aquiferem Grundwasser unter der Schirmherrschaft Muammar al Ghaddafis; Das GMMRP ist das bisher bedeutendste afrikanische Entwicklungsprojekt. Es wurde von Libyen eigenständig (Gegen Widerstand und Boykott durch die NATO) durch den entschieden antikolonialistischen und antiimperialistischen Entwicklungspolitiker Muammar al Ghaddafi vorangetrieben. Durch die Versorgung mit Trinkwasser hoher Qualität hat sich der Lebensstandard in dem ölreichen Sahara-Land wesentlich verbessert. Das Projekt greift leider auf eine nicht-erneuerbare Ressource zu. Nach dem Überfall der europäischen NATO auf Libyen funktioniert das Projekt immer noch.

 

Grenzkosten — in der Ökonomie — Produktionskosten – diejenigen Kosten, die durch Produktion einer zusätzlichen Einheit einer ansonsten homogenen Menge eines Produkts entstehen. Für jede beliebige Zahl von Einheiten betrachtet, ergibt sich eine
Grenzkostenfunktion sie ist die partielle Ableitung der Kostenfunktion nach der produzierten Menge. Die Grenzkostenfunktion gibt also den Preis einer bestimmten Menge eines homogenen Gutes oder einer Einheit eines Stückgutes auf einem vollkommenen (idealisierten) Markt in Abhängigkeit von der Zahl der produzierten Einheiten wieder.

 

Grenznutzen — Dieser etwas ungenau bezeichnete Begriff bedeutet, den zusätzlichen Nutzen, den eine weitere (zusätzlich) verbrauchte bzw. konsumierte Einheit eines bestimmten Gutes oder Produkte erbringt. Der Grenznutzen ist der Wachstumsfilter des Nutzens. Der Nutzen also die Summe der einzelnen Grenznutzen der jeweiligen Einheiten. Ein gutes Beispiel für den Grenznutzen ist der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln. Sie erbringen zunächst einen Nutzen, jedoch erbringt jede Einheit in Abhängigkeit von ihrer Position in der Reihenfolge – also der Menge der bereits verzehrten Einheiten – einen anderen Nutzen. Interessant ist daher das Gesetz vom abnehmenden Grenznutzen.

 

grenzüberschreitend — über Grenzen hinweggehend stattfindend; Grenzüberschreitende Aktivitäten sollten die Genehmigung der jeweiligen Hoheitsgebiete besitzen, um legal zu sein. Besonders bekannt ist der grenzüberschreitende Staatsterror, den die USA mit ihren bewaffneten Drohnen in Afrika und Pakistan ausüben.

 

Grenzverletzungganz allgemein — Überschreitung einer (abstrakten (geistigen, ideenmäßigen) oder konkreten (territorialen)) Grenze; — in der Politik1. im allgemeinen illegaler Grenzübertritt 2. im besonderen — die Souveränität oder territoriale Integrität verletzende bewaffnete Grenzüberschreitung; 3.Verletzung abstrakter Schutzregeln, die sinnvoll (die Würde des Menschen schützen) oder nicht sinnvoll (Monarchen, Privilegien, Nationalismen, Unterdrückerkulte schützen) sind; Solche Schutzregeln, werden, wenn sie straf- oder stigmabewehrt sind, von der (evtl. unterdrückten) Bevölkerung als Grenzen wahrgenommen.

 

Größter anzunehmender Unfall — dieser aus der Kernspaltungsenergienutzung stammende Term ist als politische Vokabel mißverstanden. Der größte anzunehmende Unfall ist ein durch eine Kernschmelze zerstörter Reaktor mit massivem Austritt von künstlicher Radioaktivität. Leider wird dafür die Vokabel Super-GAU verwandt.
Statt sich auf Vokabeln für die größten Unfälle zu verständigen (Übernahmen durch die Politik aus der Anti-Kernspaltungsbewegung), sollte man lieber Kernkraftwerke für den Fall einer Kernschmelze auslegen (ist nicht berücksichtigt), bzw. gleich ganz stilllegen.

 

Grundbesitz — Eigentum an Land bzw. privilegierte Verfügung und privilegierter Zugang zu Grund und Boden – wesentliches Eigentumsprivileg in landwirtschaftlich geprägten Gesellschaften. In der Sklavenhaltergesellschaft und im Feudalismus war Grundbesitz die Quelle des Reichtums. Auch in Industriegesellschaften ist Grundbesitz noch Quelle von Reichtum, wird jedoch in der Wertproduktion von der Industrie im Kapitalismus weit überflügelt. Die Entwicklung von Produktionsüberschüssen in der Landwirtschaft führte zur Entstehung von Mehrwert und zu Verteilungskämpfen um Grundbesitz. Seitdem gibt es Akkumulation von Grundbesitz. Grundbesitz ermöglicht Herrschaft in vorindustriellen Gesellschaften.

 

Großgrundbesitzer — ehemals der landwirtschaftlichen Produktion verhaftete Besitzerklasse, heute jedoch hauptsächlich in der Form des als Agrarkonzerns auftretende Unternehmergruppe. In Teilen der Dritten Welt, wo bewaffnete Landnahmen rechtsextrem operierender Reicher noch möglich sind, hat Großgrundbesitz noch Ähnlichkeit mit dem klassisch feudal- und frühkapitalistischen Grundbesitz. In einigen Ländern entsteht Großgrundbesitz heute noch durch organisierten Landraub, indem Großgrundbesitzer bewaffnete Banden anheuern, die Bauern und kleine Landbesitzer vertreiben. Solche Großgrundbessitzer werden langfristig durch große Agrarkonzerne verdrängt. Mitunter nutzen Agrarkonzerne selbst das Instrument der illegalen Landnahme. Rechtsextreme Regierungen unterstützen die Landnahme heimlich. In solchen Ländern gibt es auch Todesschwadronen und Morde an Gewerkschaftern.
In der DDR wurden Großgrundbesitzer enteignet und das Land verteilt. In der BRD hat im Unterschied dazu weiterhin Akkumulation von Land- und Grundbesitz stattgefunden. Das Resultat ist die Bildung großer Agrarkonzerne, die aufgrund der economy of scales wirtschaftlicher arbeiten können, vom asozialen Staat auch noch eine größenabhängige Förderung bekommen und so noch schneller akkumulieren können, wodurch noch akkumulierterer Grundbesitz entsteht. Große Agrarkonzerne können heute transkontinental organisiert sein und sind sind weit gefährlicher, als die klassischen Großgrundbesitzer Europas, weil sie die Marktbedingungen bestimmen.

 

grün — ist 1. eine politische Richtung sowie 2. ihre Behauptung in Marketing und Politik.
Politik: Das (politisch) Grüne beinhaltet klassischen Umweltschutz, Artenschutz, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, biologische Ernährung, mitunter noch Gerechtigkeit, und – verbreitet – den in der Mitte des Spektrums beginnenden Verbraucherschutz. Das politisch Grüne ist eine im politischen Spektrum weit verbreitete und dadurch auch ausdifferenzierte Eigenschaft. Es reich von (links) alternativ-grün bis rechts zu rechts-sektiererischen Richtungen, die dann nicht mehr viel schützen. Das Gesamtgrüne ist also keine primäre Politische Eigenschaft.
Einzelne Bestandteile des Grünen, wie Nachhaltigkeit, Ökologie, Biodiversität bei Arten und Kultursorten, Gegnerschaft zu Massentierhaltung, diverse mittelbare CO2-Reduktionsziele und Verbraucherschutz sind durchaus primäre Politische Eigenschaften.
Die meisten grünen Parteien der Industrieländer sind ihren eigenen Zielen bereits weit entfremdet, da sie von Chauvinismus und Nationalismus befallen sind. Das (politisch) Grüne fällt so dem Opportunismus dem Karrierestreben, dem Pragmatismus zum Opfer und weicht bei der Rechtsbewegung seiner Parteien dem Konservatismus. Das würden diese Organisationen niemals zugeben, da ihr Chauvinismus noch relativ schwach ist und ihr praktischer (vorgetragener) Nationalismus sich meist auf Standortdenken beschränkt. Er führt jedoch (aufgrund der (heutigen) rechten Stellung im Spektrum) zu einer ideologischen Anfälligkeit für die Kultur der Ausbeutung, für die Verehrung der Reichen und für Neoliberalismus. Die Abgrenzung des politisch Grünen zur offenen Ausländerfeindlichkeit ist in der BRD noch gut.
Behauptung im Marketing: Grün bedeutet einfach umweltschützend, besser – erneuerbar, etwas differenzierter – nachhaltig, manchmal – ökologisch, aber auch biologisch und bezieht sich auf die Praktiken von Produktion, Vertrieb und mitunter (selten) die Anwendung von Produkten. Grün zu sein ist in und fördert den Absatz. Allerdings wird hier praktisch immer übertrieben und es behaupten auch völlig un-grüne Marktteilnehmer grüne, ökologische, nachhaltige oder wenigstens „erneuerbare“ Produkte zu vertreiben. Leider gibt es noch kein Verbraucherschutzgesetz, das diese Aussagen zur Wahrheit zwingt. Daher wird oft das asoziale Wettbewerbsrecht hierfür bemüht (nur wenn ein Konkurrent klagt). Einige Verbrecher nutzen PR-Strategien. Für diese sind die edelsten Worte, Begriffe und Vorstellungen gerade gut genug ihre Verbrechen zu kaschieren. Da der Markt groß ist, gibt es auch für sie bereits Angebote, wie z. B. das „Green-washing“. Dazu benötigt man glaubwürdige Lügner, die z. B. falsche Gutachten erstellen. Diese Glaubwürdigkeit muß mühsam hergestellt, durch Propaganda vorgetäuscht, oder durch Unterwanderung einer vormals glaubwürdigen Organisation erreicht werden.

 

Grund und Boden — begründeten alle Macht in der Feudalzeit und sind heute noch als Eigentum bedeutend. Die Privatisierung des Bodens auf einem Planeten bedeutet, daß die nur endliche Fläche des Planeten einer exzessiven Nutzung unterzogen wird, da alle, die sich aus Abhängigkeit befreien wollen, selbst nach neuen Grund streben. Damit wir eine vernünftige Flächenfunktionsteilung verunmöglicht. Vor allem der Natur geht viel Fläche verloren. Zusätzlich gibt es ein Problem der Dekadenz: Auch ohne Notwendigkeit wird Fläche verschwendet (z. B. für Ein-Familienhäuser, Für Individualverkehr oder Golfplätze). Der Besitz an Grund und Boden gehört aufgrund seiner Endlichkeit und der Abhängigkeit aller von ihm verboten. (Siehe auch »Links und Eigentum – Warum die Linken die Eigentumsfrage stellen«, »Warum es im Sozialismus kein genossenschaftliches Eigentum geben darf«!) Grund und Boden müssen öffentlich verwaltet und demokratisch kontrolliert werden.

 

Grundbesitz — gehört zu den ersten wirklich wichtigen Eigentumsarten, was man an an folgenden Eigenschaften sieht:
Als Privateigentum

  • bildet er ein Privileg,
  • muß er mit Waffengewalt durchgesetzt werden,
  • führt er zu (Verteilungs-)Kämpfen,
  • führt er zur Verdrängung oder zur Ausbeutung,
  • erfordert er den demagogischen Eigentumsbegriff um die Gewalt zu ökonomisieren und schafft er so bereits eine Klassengesellschaft.

Grundbesitz wird im Sozialismus verboten, da Grundbesitz zur Ausbeutung des Menschen durch den Menschen führt und ist außerdem auch sinnvoll, weil die vom Menschen bewohnbare Welt endlich ist. Das Verbot ist insbesondere notwendig, da die menschliche Population sich derzeit noch unkontrolliert ausbreitet.

 

Grundgesetz (GG) — provisorische Verfassung der BRD; Das Grundgesetz ist eine bürgerliche Verfassung, die eine geringe Sozialstaatlichkeit vorschreibt, Eigentumsformen offenläßt, Ausbeutung erlaubt, Kriege (eigentlich) verbietet, viele Diskriminierungen verbietet, jedoch mit dem „Schutz von Ehe und Familie“ Kinder, Alleinerziehende, Frauen und Homosexuelle diskriminiert. Das Grundgesetz läßt die Frage nach Markt- oder Planwirtschaft offen. Das Grundgesetz bindet die BRD (eigentlich) an die in Deutschland als Völkerrecht betrachtete Charta der Vereinten Nationen, welche jedoch zunehmend vom NATO-Imperium torpediert wird. Wurde das Grundgesetz anfangs noch wegen seiner bürgerlichen Nazitoleranz kritisiert, wird selbst diese bürgerliche Version einer provisorischen Verfassung heute von rechts angegriffen und aktiv verletzt. Verstöße gegen das Grundgesetz wurden in der Vergangenheit nur durch einzelne Grundrechtsverstöße begangen. Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten bestehen Grundrechtsverstöße jedoch aus weit tiefgreifenderen Verletzungen, wie Verletzungen

  • des Asylrechts,
  • der Versammlungsfreiheit (in Bayern und bei G7- und G8-Gipfeln, sowie ähnlichen Ereignissen),
  • dem Verbot der Informationsfreiheit,
  • der körperlichen Unversehrtheitheit,
  • dem Verbot, die Bundeswehr im Inneren einzusetzen,
  • dem Verbot der Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdienst,
  • dem Verbot der Zusammenarbeit von Polizei und Militär,
  • des (unvollständig umgesetzten) Kriegsverbotes,
  • sowie aus diversen gesetzgeberischen Terrorakten, die nur notdürftig durch das Bundesverfassungsgericht abgewehrt werden. (z. B. die Vereinigungsfreiheit betreffende arbeitskampfverzerrende Gesetze, Angriffe auf das Streikrecht, …)

Gesetzgeberische Angriffe auf das Grundgesetz betreffen u. a. Das Streikrecht, die Privatsphäre, das Verbot von Sondergerichten, sowie in Tateinheit die Demokratie und die Souveränität des Staates.
Bei seiner Annahme wurde das Grundgesetz von rechts und links kritisiert. Die Rechten (CSU) wollten weniger Rechte und weniger Demokratie und die Linken (KPD) mehr Rechte und mehr Demokratie. Die KommunstenReimann und Renner verweigerten ihre Unterschrift unter dieses ohne antifaschistischen Konsens verfaßte Dokument. Max Reimann begründete das mit den Worten: „“Sie, meine Damen und Herren haben diesem Grundgesetz, mit dem die Spaltung Deutschlands festgelegt ist, zugestimmt. Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben.
Genau das ist seit Jahrzehnten zunehmend der Fall.

 

Grundrechte — sind in Rechtsform gebrachte und den Gesetzen zugrundegelegte als verfassungsmäßig implementierte Menschenrechte. Grundrechte sind dabei in ausbeuterischen und daher notwendiger Weise unterdrückerischen Staatsformen gesetzlich nur sehr unvollständig realisiert (gesetzlich implementiert und umgesetzt). Beispielsweise gibt es international formulierte Kinderrechte. → Kinderrechtskonvention! Die Kinderrechtskonvention ist von den Vereinigten Staaten von Amerika als einzigem Land noch nicht ratifiziert und daher noch nicht einmal verfassungsmäßig implementiert.

 

Grundrechtsverletzung — Verletzung eines Grundrechtes eines Menschen; Grundrechteverletzungen werden in der BRD in der Regel nicht geahndet, da Grundrechte meist nicht einklagbar sind. Grundrechte sind gesetzlich nur sehr unvollständig realisiert. Das Recht auf Nahrung ist halb regulär realisiert. Die Grundrechte auf Wohnen, Gesundheit sind nicht einklagbar, das Recht auf Arbeit existiert in der BRD nicht. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie das Freizügigkeitsrecht gilt nur für Träger ausgewählter Pässe.

 

Grundsatz der schuldangemessenen Strafe — Rechtsprinzip, das einen Rechtsfortschritt darstellt, welcher in Ausbeutersystemen eine Humanisierung und Ökonomisierung des Strafrechts erbrachte, vor allem jedoch letzteres. Die Effizienz von Strafe an sich wurde deutlich erhöhte, da nun auch kleine Vergehen bereits geringfügig bestraft werden, wodurch eine schon im kleinen fühlbare Ökonomie von Verbrechen und Strafe entsteht, welche eine deutlich verstärkte erzieherische Wirkung hat, die es vorher so nicht gab. Wichtig für die Wirksamkeit dieses Prinzips ist allerdings eine ausreichend niedrige Korruption der Strafsystems, eine relative oder mindestens scheinbare Privilegienfreiheit bezüglich des Strafrechts, sowie eine hohe Aufklärungsrate.

 

grüner Platz — symbolbehafteter Platz der libyschen Revolution in Tripolis; Auf dem grünen Platz befand sich ein antiimperialistisches Mahnmahl. Die schärfsten Feinde der Revolution die NATO, die GCC-Staaten und ihre Al-Qaida-Söldner zerstörten den Platz der libyschen Revolution, wie sie auch die libysche Volksjammahirieja und damit die libysche Demokratie zerstörten.
Für den Krieg gegen Libyen wurde der grüne Platz in Doha/Katar nachgebaut, was allerdings rechtzeitig bekannt wurde. Mit dem Nachbau sollte die Einnahme von Tripolis durch die NATO-Söldner in den Nachrichten simuliert werden. Komparsen der Golf-Emirate schändeten das nachgebaute Mahnmal für die Medien. Obwohl die Pläne im Internet wochenlang vorher bekannt wurden, folgten alle NATO-gesteuerten Medien der Diktion, Tripolis sei gefallen. Tatsächlich konnte Tripolis erst viel später und illegal mithilfe der italienischen und französischen Luftwaffe eingenommen werden.

 

gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit — zusammenfassende Kategorie von sich jeweils politisch artikulierenden Ressentiments und herabwürdigenden, sowie denunzierenden Idologemen mit jeweils systematischem Anspruch. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stellt eine infektiöse Vergiftung des Geistes – konkret des sozialen Denkens und der Solidarität dar. Entscheidendes Kriterium ist, daß die Feindlichkeit gegenüber einer Gruppe auftritt, die durch Merkmale charakterisiert ist, für die sie nichts kann, oder auf die sie ein Recht hat.
Teilweise Synonym verwendet werden können die Begriffe Ressentiment und (Arten von) Vorurteil(en).

  • Beispiele sind:
  • Altenfeindlichkeit
  • Antiintellektualismus,
  • Antikommunismus (im engeren und im weiteren Sinne),
  • Antisemitismus,
  • Antiziganismus
  • Ausländerfeindlichkeit,
  • Behindertenfeindlichkeit,
  • Frauenfeindlichkeit,
  • Fremdenfeindlichkeit,
  • Homophobie,
  • Rassismus,
  • Sozialchauvinismus,

u. a.(Siehe auch »Was ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?«)

 

Guantanamo1. Stadt in Kuba – gelegen im Südosten Kubas; — 2. Region in Kuba3. Symbol us-amerikanischer Menschen(rechts)verachtung wegen der in der Guantanamo Bay Naval Base gelegenen rechtsfreien „Terroristen“-Internierungslager an der von den USA illegal besetzten Bucht von Guantanamo im Süden Kubas. Die Gefangenenlager von „Guantanomo“ sind für seine entwürdigende und illegal entrechtende Behandlung von Gefangenen berüchtig. Das gesamte Lager dient us-amerikanischen Regierungen der arglistigen Konstruktion von Exterritorialität zum Zwecke des systematischen Begehens von Menschenrechtsverletzungen.

 

GUSGemeinschaft unabhängiger Staaten

 

„Gutmensch“ — gegen als zu groß empfundene Humanität gerichteter Chauvinismus, dessen Verachtung die Quantität des Lächerlichmachens noch nicht überstiegen hat; Ganz besonders Konservative stört zu großer Humanismus und eine an diskriminierte Minderheiten gerichtete Hilfsbereitschaft. Aufgrund der Pseudokonstruktivität der Öffentlichen Version kann jedoch weder der positiv konnotierte Inhalt der Hilfsbereitschaft, noch die Ziele der Hilfe (also die jeweils diskriminierte Minderheit) direkt angegriffen werden. Deshalb macht man die Hilfe selbst als übertrieben oder verrückt lächerlich. Ein ganz ähnlich gelagerter Ausdruck, der in dieselbe Richtung zielt ist „Betroffenheitsrhetorik“. (Letzterer kann sich jedoch auch (sehr selten andersherum) auf Heuchelei beziehen.)
Nutzer des Ausdrucks „Gutmensch“ wollen ihr Unbehagen mit dem als Bedrohung empfundenen Altruismus anderer noch nicht zugeben.

 

Gut und Böse — moralische Wertkategorien für die menschliche Verhaltenswertschätzung, die es in unterschiedlicher Form von ganz links bis fast ganz rechts gibt; Gut und Böse wird links und rechts unterschiedlich wahrgenommen. Das Gute hat links die Gestalt des Erbarmens, und der Hilfe, rechts – die Gestalt der Sittsamkeit, des Anstandes, sowie der traditionellen Tugendhaftigkeit. Das Böse hat links die Gestalt der Erbarmungslosigkeit, der menschlichen Gleichgültigkeit bzw. das besonders Böse – das der Menschenfeindlichkeit. Rechts hat das Böse die Gestalt der Unangepaßtheit, der Andersartigkeit, der Regel- oder Gesetzeswidrigkeit, sowie des Ungehorsams. Der Übergang der so wahrgenommenen moralischen Kategorien zwischen links und rechts ist – entlang des politischen Spektrums – fließend. Ganz rechts nimmt das Gute die Gestalt der Stärke und das Böse die Gestalt der Schwäche an. Die ganz rechte (faschistische) Sichtweise kann zwischen den linken Kategorien Gut und Böse nicht mehr unterscheiden. Andersherum werden auch die rechte Kategorie des Guten – vertreten durch die Werte traditionelle Tugendhaftigkeit, Sittsamkeit und Gehorsam, wenn sie ohne Verantwortungsgefühl für das Schicksal und die Bedürfnisse der Menschen auftreten, von ganz Linken als völlig wertlos erachtet.
Es kann gezeigt werden, daß gerade die verantwortungslosen rechten Werte hohl und zerstörerisch sind, daß die linken solidarischen und ressentiment-ablehnenden Werte hilfreich, kooperativ und konstruktiv sind. Daraus folgt, daß links – gut und rechts – böse ist. Rechte sind schlecht erzogen.

 

Gütertransport — erreicht zeitlich ein lokales (temporäres) Maximum in einer warenproduzierenden kapitalistischen Gesellschaft. Viele sinnlose Produkte blähen den Güterverkehr im Kapitalismus auf. Da fällt die Art des Güterverkehrs besonders ins Gewicht. Güter werden seit der Bahn-Sabotage durch Mehdorn und Grube vor allem auf der Straße transportiert, wodurch Speditionen groß und reich geworden sind. Statt den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, hat die konservative Union (CDU, CSU), die die herrschende Klasse vertritt, das Gegenteil getan und die Rollreibung von Stahl auf Stahl durch die ineffizientere von Reifen auf Asphalt ersetzt. Sie tun das im Interesse der Autoindustrie und der Mineralölindustrie. Damit ist es jedoch nicht genug. Die Spediteure träumen von Gigalinern und verbrecherische Politiker aus eben diesem konservativen Lager genehmigen Testfahrten dieser überlangen und kaum überholbaren Warentransporter. Die neueste Entwicklung ist die Sabotage des Schienengüteverkehrs durch den Saboteur Grube, der den Personalbestand des Güterverkehrs so ausdünnte, daß er nicht mehr funktionierte. Die neoliberalen NATO-Medien testweise die demagogische Behauptung, der Güterverkehr würde sich nicht mehr rechnen und man wolle ihn vielleicht ganz einstellen. Das sind glatte kapitalistische Lügen. Schienenverkehr ist energetisch und personell extrem effizient.
Spediteure gehören pleite und verboten, Gütertransport – auf die Schiene!
Die Zukunft des Gütertransportes liegt im Schienenverkehr. Beschrieben wurde das von Evariste in »Wie soll der Verkehr der Zukunft aussehen?«.

 

 

Bemerkungen zum Lexikon

Personen wurde hier nur einige experimentell aufgenommen. Sie sprengen der Fülle der notwendigen Fakten wegen den Rahmen. Die Vornamen-Nachnamen-Frage (Anordnung) ist ohnehin noch nicht geklärt.

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